News Intel-Neuaufstellung: Mehr Führungskräfte gehen, Geld aus Chips Act auf der Kippe

Cr4y schrieb:
Ich hab natürlich nicht sagen wollen, dass er lügen soll.
Also soll er - wie gesetzlich verpflichtet - die Wahrheit sagen? Hat er doch? :confused_alt:
ETI1120 schrieb:
Das hat ja Pat Gelsinger lange genug gemacht.
Gibt es dazu bereits laufende Gerichtsverfahren oder ist das nur das übliche „Bashing“?
 
MalWiederIch schrieb:
Also soll er - wie gesetzlich verpflichtet - die Wahrheit sagen? Hat er doch? :confused_alt:
Das "wie" ist für mich ein klares Signal, dass man es schon gar nicht mehr richtig ernst meint. Ob er da insgesamt die Wahrheit gesagt hat, wird man eh nie wissen. Ich hab immer noch keine Ahnung, auf was du überhaupt hinaus willst.
 
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@EL-Xatrix
Das brauchst du mir nicht erzählen, das ist klar. Das ist aber nicht das Thema worauf du geantwortet hast. ;)
 
pioneer3001 schrieb:
Mit Sprung meist du wohl hoch. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wenn Intel die Fabs verkauft, dann hat es weniger Umsatz und Gewinn.
Aktuell schreiben die Fabs doch dick minus und saugen Intel den Cashflow trocken.
 
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[TSMC N3]

bensen schrieb:
Nein, da ist der Anteil von AMD und Nvidia bei 0%.

Ah, ich hab schon geglaubt, ich habe was nicht mitgekriegt. Aber was ist jetzt der Gesamtumsatz, von dem AMD und Nvidia 15% haben? TSMC-Gesamtumsatz? Wenn ja, wie relevant ist das? TSMC macht ja auch Umsatz mit aelteren Prozessen, aber wenn Intel nicht einen Grosskunden zu sich locken kann, der sonst einen der juengsten TSMC-Prozesse verwenden wuerde, wird es fuer die Intel-Fertigung wohl zu spaet sein.
 
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Zuletzt bearbeitet:
pioneer3001 schrieb:
Wenn Intel die Fabs verkauft, dann hat es weniger Umsatz und Gewinn.

Da Intel noch nicht als Foundry fuer andere arbeitet, verkaufen sie ohne Fabs wohl genauso viele Produkte und machen daher genauso viel Umsatz. Und wenn die Fertigung bei einer externen Foundry weniger kostet als das, was sie jetzt machen (wo sie ja auch schon einen Teil extern fertigen lassen und trotzdem heftige Kosten mit den eigenen Fabs haben), wuerden sie nach dem Verkauf oder der Schliessung der Fabs wohl mehr Gewinn bzw. weniger Verlust machen.
 
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MalWiederIch schrieb:
ETI1120 schrieb:
Das hat ja Pat Gelsinger lange genug gemacht.
Gibt es dazu bereits laufende Gerichtsverfahren oder ist das nur das übliche „Bashing“?
Ja gibt es, meiner bescheidenen Kenntnis nach wenigstens zwei.

Wenigstens einen vor kurzem, wo Intel abermals verklagt wurde, wegen fortwährender Falschdarstellung bei der Fertigung, da Intel zweifelsfrei Wertpapierbetrug begangen hat (und auch weiterhin Aktienmanipulation betreibt), als man mit den brutalen Fertigungsverlusten im Foundry-Bereich viel zu lange hinter dem Berg blieb, obwohl Intel per Gesetz dazu verpflichtet ist, der Wertpapieraufsicht SEC entsprechend Auskunft zu erteilen und die Anleger darüber in Kenntnis zu setzen.
TechP🔴werUp: Intel Faces Shareholder Lawsuit Amid Financial Turmoil and Layoffs, Company Misled Investors

Und wenigstens den, wo Gelsinger und CFO David Zinsner persönlich haftbar gemacht werden sollen und unter anderem Gelsinger darauf von Intel's Anlegerschaft verklagt wurde seine gesamten Boni von +$200 Millionen im jeweiligen Zeitraum Intel zurück zu erstatten.
TechP🔴werUp: Intel Ex-CEO Pat Gelsinger and Current Co-CEO David Zinsner Face Shareholder Lawsuit Over Foundry Services Claims

Aber das sind jetzt nur die letzten von vor kurzem seit Mitte 2024, die ans Licht gekommen sind.
Intel wird schon seit Jahren zu Recht ständig verklagt – Auch Klagen gegen Bob Swan als CEO und George Davis sind schon dabei gewesen. Ebenso hat sich Intel 2019 mit dem verlogenen 7nm-Stunt damals sich etliche Class-action Law-suits eingefangen hat.

In einem der vielen, ist unter anderem ans Licht gekommen, daß Jim Keller a) Bob Swan geraten hat, so schnell wie möglich zu TSMC Produkte auszugliedern (um konkurrenzfähig zu bleiben) und darüber hinaus Bob Swan geraten hat, b) einen Gutteil (den eigentlich Schlechten, aber ihr wißt was ich mein…) wie Qualsalber á la Raja Koduri wegen offensichtlicher Inkompetenz fristlos zu feuern …

Falls Du ein wenig Lektüre brauchst …
https://static.blbglaw.com/docs/BLBG-#1434499-v1-2021-01-15_Intel_Complaint_-_FINAL_(As_Filed).pdf
“FE 1 stated that Renduchintala’s refusal to address the known problems with 7 nm upset Keller to such a degree that Keller threatened to resign if Swan did not make the changes Keller wanted. According to FE 1, Keller’s plea and threat to resign fell on Swan’s deaf ears. 94. Yet, as FE 1 explained, Swan’s refusal to engage did not deter Keller. Indeed, FE 1 said that Keller went directly to the Intel Board of Directors and informed them that neither Renduchintala nor Swan should remain in their roles. FE 1 said that Keller’s embarrassment of Swan in front of the Intel Board of Directors prompted Keller’s abrupt departure from the Company in mid-June.

Der hier ging beispielsweise direkt gegen CEO Bob Swan und CFO George Davis (David Zinsner's Vorgänger)
TheRegister.com - This investor blew nearly $300,000 on Intel shares the day before 7nm disaster reveal. Yup, she's suing

Der hier darüber, über die unglaublich verlogene Maskerade bei 7nm;
Chief Investment Officer: Florida Pension Sues Intel Over 7-Nanometer Chip Delay

Also ja, deine Frage kann man definitiv so dermaßen stark bejahen, bis einem Nackenschmerzen drohen.
Intel hat mehr als ausreichend genug Prozesse am Hals, damit ihre Rechtsabteilungen allein für die nächsten 10 Jahre Überstunden schieben müßten – So ist das halt bei einem korrupten Unternehmen.

Und abgesehen davon: Nur weil es (noch) keine Prozesse gibt, beweist das nicht, daß Intel nicht ständig lügt!

Der Schwachsinn mit 20A war damals im September auch eine kackendreiste Lüge, weil für einen Start im Oktober (welcher ja erfolgte), hätte Intel schon (min. 3–6) Monate zuvor alles was Arrow Lake betrifft zu TSMC schieben müssen (was sie ja auch offensichtlich getan haben) – Darüber hat Intel aber schön die Klappe gehalten.

Der Punkt ist, der Müll im September letzten Jahres war von langer Hand geplant;
Intel wußte schon Monate zuvor, daß 20A im Arsch ist und nichts wird. Wahrscheinlich war es seit Frühjahr 2024 absehbar, daß 20A niemals wird gehalten werden, noch in einem Zustand ist, es weiter zu führen.
Nur hat man darüber bei Intel wie eh und je geschwiegen, um wie immer ihre beknackten Millionen-bewärten Stock-compensation Packages am Quartalsende nicht zu gefährden – Sowas nennt der Fachmann Aktienbetrug aka Wertpapier- & Kursmanipulation!

Im Übrigen bitte ich um Nachsehen beim Ton und Ausdrucksweise – Lügen benenne ich gerne als solche!
 
Zuletzt bearbeitet: (Prozess-Zitat)
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katz3 schrieb:
Hehe, nach all den Jahren wettbewerbswidriger Praktiken gönne ich Intel mal gar nichts. Sollen die doch Pleite gehen. 😘
Das es Intel in letzter Zeit nicht so gut geht, nenne ich Karma-Gerechtigkeit, ABER:
Ich erinnere an die düstere Zeit wo Intel technisch vorne war, wo die AMD-Konkurrenz schwach war, wo Intel Jahrelang zwischen den Zeilen den Stillstand ausgerufen hat, eine noch schlimmere Zeit bei AMD wünscht du dir, wirklich? 😕
Puhhh... 😒
 
MalWiederIch schrieb:
Gibt es dazu bereits laufende Gerichtsverfahren oder ist das nur das übliche „Bashing“?
Was willst Du mit Gerichtsverfahren?

Es ist schon letzten Sommer klar geworden dass das was Pat Gelsinger erzählt und das was David Zinser sagt nicht zusammen passt.

Heute ist klar dass die Darstellung von David Zinser richtig war.

Mit voller Absicht eine falsche Darstellung der Situation geben ist Lügen. Was meinst Du warum Pat Gelsinger raus geflogen ist?
 
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mae schrieb:
Aber was ist jetzt der Gesamtumsatz, von dem AMD und Nvidia 15% haben? TSMC-Gesamtumsatz? Wenn ja, wie relevant ist das? TSMC macht ja auch Umsatz mit aelteren Prozessen
Ja Gesamtumsatz. TSMC macht 60% mit 3 und 5 nm. Da bleibt also noch ne Menge über. Habe potentielle Kunden ja aufgezählt.

Intel muss halt interessant werden für diese Kunden. Aber es ist nicht so, als ob es die nicht geben würde. Intel hat ja auch bei weitem nicht die Kapazität von TSMC.
 
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ich verstehe nicht ganz, wie mit gewinnen umgegangen wird.

wenn man über 15 jahre jedes jahr 10-20mrd gewinn macht (nach allen ausgaben wie gehälter, forschung, steuern), wo geht dieses geld hin?
https://www.macrotrends.net/stocks/charts/INTC/intel/net-income

wird das geld im nächstes jahr sofort vollständig ausgegeben ohne rücklagen?
würde ja heißen, wenn im nächsten jahr der gewinn exakt so hoch ist wie im vorjahr, hat meinen keinen gewinn gemacht, sondern im prinzip jede einnahme 1:1 ausgegeben und nur den gewinn vom vorjahr noch unter der matratze liegen.

oder wird das geld einfach auf einen berg geschaufelt? assets sind bei ca 200mrd:
https://www.macrotrends.net/stocks/charts/INTC/intel/total-assets
davon ca 20mrd bargeld:
https://www.macrotrends.net/stocks/charts/INTC/intel/cash-on-hand
wenn intel zb eine fabrik für 10mrd baut oder eine firma kauft, sind das 10mrd ausgaben und 10mrd einnahmen als asset?

wieso reichen die gewinne aus viele jahren nicht, ein paar jahre zu überbrücken ohne gleich alles aufzugeben?
 
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alyk.brevin schrieb:
ich verstehe nicht ganz, wie mit gewinnen umgegangen wird.
Das kommt ganz auf das Unternehmen an.

Entweder investiert man in das eigene Geschäft Stichwort CAPEX, investiert es in den Kauf anderer Unternehmen oder gibt es an die Aktionäre zurück. Nur wenige Unternehmen horten das Geld bzw. Wertpapiere.

Investieren hat den Vorteil dass wenn man es richtig macht in wenigen Jahren noch mehr Geld kommt. Das war die Vorgehensweise von TSMC die hauptsächlich in neue Fabs investiert haben.
alyk.brevin schrieb:
wieso reichen die gewinne aus viele jahren nicht, ein paar jahre zu überbrücken ohne gleich alles aufzugeben?
Intel hat sehr viel Geld in Unternehmenskäufe investiert, die letztendlich gescheitert sind.

Außerdem hat Intel gut Dividende bezahlt (2022 ca. 6 Mrd.) und Unsummen für Aktienrückkäufe ausgegeben.

Das führt dazu, dass all die Gewinne weg sind

Dividende und Aktienrückkäufe werden nicht in der Gewinn und Verlustrechnung ausgewiesen. Sie tauchen in der Berechnung des Cashflows auf.

Dasselbe gilt für Investitionen. Die Ausgaben für neue Maschinen gehen in die Berechnung des Cashflows ein. Und natürlich als Sachwerte in die Bilanz.

Durch den Gebrauch verlieren die Maschinen an Wert, Verschleiß etc. Das wird durch die Abschreibungen modelliert. Die Abschreibungen fließen als Kosten in in die Gewinn und Verlustrechnung ein.
.
 
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ok danke.
dennoch hat intel aktuell ca 192mrd an assets und davon 21mrd an bargeld, also mehr assets als jemals vor 2024 und einigermaßen durchschnittlich so viel bargeld wie in den letzten 15 jahren. und das trotz 17mrd verlust im letzten jahr.
 
Sorry Leute egal wie das hier ausgehen wird, es ist sicher, dass die Preise für die Endkunden immer teurer werden. Dabei ist es egal dass die Leistung skaliert, weil die Code Qualität diese heute vorraussetzt - an ein Ende dieser Einstellung glaube ich nicht mehr. Niemand wird mehr unnötig viel Geld in die Hand nehmen, um CPU Ressourcen zu sparen ....
 
Versteh ich nicht, ist denn der 14A Prozess so schlecht, das man damit nicht einmal seine eigenen Produkte herstellen will???
 
@Joshua2go Der 14A Prozess ist noch gar nicht entwickelt.

Dazu muss Intel noch Milliarden ausgeben. Und eine neue Fab bauen. Das Geld kann Intel nur aufbringen wenn Intel Kunden für den 14A Prozess bekommt.

Auch der 18A Prozess ist nach allem was bekannt ist nicht schlecht. Aber kein externer Kunde wollte es ausprobieren. Es ist wohl offensichtlich so, dass Intel keine Preise anbieten kann, bei denen sich das Risiko für die Kunden lohnt.
Ergänzung ()

alyk.brevin schrieb:
ok danke.
dennoch hat intel aktuell ca 192mrd an assets und davon 21mrd an bargeld, also mehr assets als jemals vor 2024 und einigermaßen durchschnittlich so viel bargeld wie in den letzten 15 jahren. und das trotz 17mrd verlust im letzten jahr.
Die 192 Mrd USDAssets sehen nicht mehr so eindrucksvoll aus, wenn man berücksichtigt dass ca 24 Mrd USD Godwill und 109 Mrd USD properpty plant und equipment*) sind.

Die 109 Mrd USD sind AFAUI die Fabs der Foundry und ihre Ausrüstung. Was mich dabei massiv irritiert ist der Umstand dass dieser Posten weiter gewachsen ist, obwohl Intel die Fabs in Irland und Chandler Arizona in Joint ventures eingebracht hat. An diesen Joint Ventures hat Intel einen Anteil von 50 %.

Die Details dazu findest Du unter Note 3 Non Controlling Interest ab Seite 13.

Interessant ist auch die Menge an Cash die Intel aus Partner contributions zugeflossen ist. In Q2 2025 waren es 2,238 Mrd USD, in Q2 2024 waren es sogar 11,861 Mrd USD. Seite 8. Die Zahlungen von Q2 2025 kann man Arizona SCIP zuordnen. Wohin die Zahlungen 2024 gegangen sind ist nicht ersichtlich

*) Der ganz große Haken an der Sache ist, dass wenn Intel die Fab verkauft, würden sich 109 Mrd USD weitgehend in Luft auflösen. Was würde Intel für Fabs bekommen, die ca 3 Mrd USD Verlust je Quartal machen? Die Differenz zwischen Buchwert und Verkaufserlös muss Intel als AFAIU Abschreibung ausweisen.
 
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Salutos schrieb:
Ok, ab wann ist es dann angebracht?
Du weißt ganz genau auf was ich mich bezogen habe:
1754082813264.png


Eine kompakte Darstellung:
https://commoncog.com/c/cases/intel-transition-memories-processors/

Die aktuelle Lage ist aktuell nicht so schlecht wie damals im DRAM Geschäft. Allerdings hat Intel momentan auch kein Produkt wie damals den 80386, dass den Karren aus dem Dreck zieht.
 
Wenn Intel als (Eigen-)Fertiger baden geht werden im IT-Bereich echt dunkle Zeiten anbrechen. Das wird für enorme Preissteigerungen in allen Bereichen sorgen, da sich ein weiterer Großkunde um die Fertigungskapazitäten bei TSMC reißen wird. Wenn dann noch grundsätzliche Kapazitätsengpässe bei TSMC entstehen... Na dann gute Nacht.

Und: Ein Großteil von TSMC steht auf einem politischen Pulverfass. Wenn das mal hoch geht...

Ich weiß nicht so recht, was ich am Vorgehen von Tan halten soll. Kurzfristig möge sein Handeln sicherlich richtig sein, aber mMn. beraubt er Intel mit dem einschränken der Produktdiversifizierung und dem möglichen Absägen der hauseigenen Fertigung um diverse Bereiche, die Intel langfristig krisenfest und konkurrenzfähig gemacht hätten...

Intel konnte bspw. während der Corona- und TSMC-Chipkrise relativ problemlos liefern, während alle von TSMC abhängige Chipentwickler ordentliche Preissteigerungen und Lieferprobleme hatten...

Neodar schrieb:
Warum? Weil dann die CPUs etwas teurer werden und man sich dann nicht ständig die nächste sinnlose Aufrüstung direkt zu Release neuer Produkte leisten kann und stattdessen die 2 Jahre alte CPU noch ein paar weitere Monate nutzen muss?
Ob die ständige Aufrüstung sinnlos ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Für die meisten hier ist es schlicht das Hobby, und da muss nun nicht jede Anschaffung nüchtern zu rechtfertigen sein. Das wird bei deinem Hobby (sofern du welche hast) auch so sein.

Und es bleibt ja nicht nur bei den Auswirkungen auf Endanwender, egal ob als Hobby oder als Zweckmittel... Quasi jeder Bereich wäre von enormen Preissteigerungen und Kapazitätsengpässen betroffen, der auf modernste Fertigungsprozesse angewiesen ist.

DerMond schrieb:
Für manche ist das schlicht und einfach ein Hobby und ein Lebensstil, die können von mir aus die größten Aufpreise zahlen.
Ich hoffe, dass du solche Aussagen auch über dein eigenes Hobby triffst... Wenn du welche hast. Oder lebst du nur für die Arbeit?

Neodar schrieb:
TSMC kann sich also nicht hinstellen und sagen "Hey, jetzt sind wir der absolute Monopolist, jetzt hören wir auf mit Weiterentwicklung unserer Prozesse.
Es wird dann aber nur noch das absolute Minimum gemacht - das Resultat sahen wir damals in Form von Intel, wo Intel mit SandyBridge AMD so dermaßen und so nachhaltig abgehangen hat, dass jahrelang bei Endkunden quasi garkein Fortschritt zu erkennen war und Intel sich bis ca. Zen2 oder Zen3 erlauben konnte was sie wollten.

Santa Clause schrieb:
Keine Sorge, x86 verliert zunehmend an Marktanteilen.
Was aber nicht wirklich an x86 liegt, sondern eher an der Zunahme bei der Nutzung ultra-portabler Geräte. Viele Leute haben mittlerweile nicht mal mehr einen PC oder Notebook und erledigen ihre Angelegenheiten nur mit Smartphones oder Tablets - Geräte, wo ARM hat seine Vorteile hat und die Leistung reicht.

Quasi im gesamten Endkunden- und Business-Client-Bereich ist ARM, wieder mal, baden gegangen...
Santa Clause schrieb:
Es wird auch ohne Intel genug CPU Hersteller und Innovation geben.
Intel wird auch weiter existieren, nur halt ohne eigene Fertigung. Die werden sich also um die gleichen verbliebenen Fertigungskapazitäten bei TSMC prügeln - und haben da garantiert ganz andere finanzielle Möglichkeiten, wodurch es eben für kleinere CPU-Hersteller umso schwieriger wird, die nötigen finanziellen Mittel für nachgefragte Fertigungsprozesse auf die Beine zu stellen...
Santa Clause schrieb:
Mit etwas Glück vielleicht sogar mal mit einer Europäischen RISC V CPU.
... und dabei spielt es absolut keine Rolle, auf welche Befehlssätze die CPUs setzen. Was am Ende dafür sorgt, dass neue Alternativen entweder dadurch uninteressant werden, dass sie kaum günstiger sind oder durch veraltete Fertigungsprozesse extrem viel schlechter sind (als ggfs. nötig). Ein anderer Befehlssatz macht aus einer in einem alten Fertigungsverfahren gefertigten CPU noch lange nichts konkurrenzfähiges.

Am Ende würde ein Ausscheiden von Intel als Anbieter relativ konkurrenzfähiger moderner Fertigungsprozesse also auch den kleinen Alternativen schaden.
 
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