Intelligente Heimnetzwerkverkabelung mit/ohne Link-Aggregation?

Macusercom

Cadet 4th Year
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Wegen einer neuen Wohnung würde ich gerne mein Heimnetzwerk geschickt verkabeln und ggf. von der Dual-Link-Aggregation meiner Synology DS716+ Gebrauch machen und überlege mir gerade ein Konzept, das Sinn machen würde. Dabei bräuchte ich einmal euren Rat.

Folgende Geräte sollen verbunden werden:
- Router vom Provider
- Apple Time Capsule für WLAN
- Synology DS716+
- PC
- Mac

Derzeit ist es sieht es so aus:

Router

|---> Time Capsule |---> PC + ggf. Mac
|---> Synology DS716+
|---> Synology DS716+

Am Router hängt die Time Capsule (im Bridge-Modus), an der wiederum der PC hängt und ggf. der Mac, falls es mal schneller als 802.11n sein muss. Die Synology DS716+ hat 2 LAN-Verbindungen am Router im Aktiv-/Passiv-Modus nur für Redundanz.

Die neue Situation:
Es wird nun so aussehen, dass Router, Time Capsule und Synology alle zusammen stehen werden und in einem ca. ca. 6 m entfernten Raum der Stand-PC stehen wird, wobei zusätzlich mindestens 1 LAN-Port extra für meinen Mac zur Verfügung stehen soll, sprich ein Switch wird notwendig. Die Time Capsule werde ich wohl wie gehabt mit dem Router verbinden und fürs WLAN im Bridge-Modus konfigurieren.

Ich hätte mir nun überlegt, dass bei der Synology DS716+ 1 LAN-Port fürs WLAN zur Verfügung stehen kann und der andere Anschluss entweder in Richtung Switch und PC/Mac geht oder direkt in den Router. Dafür müsste kein Gerät 802.3ad unterstützen, da die Synology auch Adaptive Load Balancing unterstützt. Würde das so funktionieren? Würde der 2. LAN-Anschluss zum Switch gehen, müsste ich dann wohl auch noch statisch routen, damit die Daten vom PC über LAN 2 der Synology zu LAN 1 geht und von Time Capsule zu Router. Direkt zum Router würde ich also klüger halten?

Eine andere Idee ist, dass ich 2 Switches nehme und Router, Time Capsule und beide LAN-Anschlüsse der Synology am 1. Switch verbinde, der 802.3ad unterstützt und der 2. Switch für PC/Mac ebenfalls mit dem 1. Switch verbunden ist. Wäre das vorteilhafter?

Allgemeine Fragen hätte ich dazu auch noch:
Ist es für die Bandbreite/Latenz besser alle Ports eines Routers zu belegen oder macht es Sinn nur ein LAN-Kabel zu einem Switch zu schicken und den Switch als zentrale Verkabelung zu nehmen?

Können Router überhaupt auf allen 4 Ports gleichzeitig kommunizieren oder kann immer nur ein Paket pro Port auf einmal verarbeitet werden?

Wird durch den Switch der Ping großartig beeinflusst? Vor allem wenn 2 Switches aneinander hängen und diese nur mit einem LAN-Kabel verbunden sind, könnte das bei viel Datenverkehr zu einer spürbar größeren Latenz führen?

Und noch eine andere Frage: Gibt es überhaupt merkbare Unterschiede bei der Latenz zwischen ca. 10 m LAN-Kabel und 10 m Koaxialkabel?
 
meiner Meinung nach macht Link-Aggregation nur sinn, wenn mehr als 2 Rechner gleichzeitig drauf zugreifen.
Desweiterem glaube ich nicht, das der Router vom Provider Link-Aggregation beherrscht.

MfG René
 
Über WLAN wird ja noch von mehreren Geräten zugegriffen und PC/Mac greifen oft parallel zu bei uns. Der Router muss ja nicht zwingend 802.3ad unterstützen? Im Adaptive Load Balancing-Modus können zwei Switches ohne 802.3ad-Unterstützung verwendet werden, sprich Time Capsule und der eigene Switch?
 
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