Internetzugang für Gäste

alexx84

Cadet 4th Year
Registriert
Jan. 2005
Beiträge
127
Mahlzeit!

Meine Eltern vermieten ihre zweite Haushälfte (für Urlaubsgäste, keine Dauervermietung). Momentan gibt es im ganzen Haus noch kein Netzwerk.

Mein Vater will jetzt in seiner Haushälfte einen Internetzugang und möchte mit Hilfe von WLAN diesen Zugang auch den Gästen in der zweiten Haushälfte ermöglichen. Bis hierhin ist die Realisierung ja nun kein Problem.
Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Wie sieht es mit Sicherheit aus? Wie kann man sich da absichern, wenn ein Gast etwas illegales treibt, damit wir nicht für sein Handeln haftbar gemacht werden? Oder lässt sich technisch irgendetwas realisieren, um die Benutzung des Internets einzuschränken?

Gruß

-alex
 
Ich sach mal mit nen Router kann man nur Sites sperren und ein paar Ports dichtmachen, Filesharing verhindert sowas allerdings nicht. Man kann Sharen nur nicht mehr so schnell.

Wirklich dicht bekommst du das nur mit einen Server auf dem nen Proxy server läuft. Mit dessen hilfe kannst du den zugang auch wirklich sicher gestalten.

Ist halt ne Kosten und können frage.

Mfg
 
die üblichen ports im router sperren, wäre eine relativ einfache methode. vorraussetzung ist natürlich ein router mit url-filter.

gruß Marc

und wie mein vorredner bereits angesprochen hat, verhindert es das sharen nicht, sondern schränkt es ein.
 
proxy + einschlägige ips blocken (url-filter bringt nur teilweise etwas) wird das einzigst mögliche sein. für mehr wird wohl keiner in der lage sein, alles an p2p abzuschotten. ports zu sperren bringt auch kaum was, da die entwickler ja nicht dumm sind und auch sachen über port 80 (http) tunneln können, welcher standardmäßig fürs internet frei sein sollte.
 
ja genau also das ist keine Lösung, man kann halt über jeden Port iwas illegales machen und wenn die Gäste Internet haben sollen, denn müssen sie ja auch mindenstens einen Port offen haben ;)
Ich glaube du kannst dich garnicht rechtlich absichern, da du im nachhinein nicht nachweisen könntest, dass die illegalen Aktivitäten nicht von euch aus gekommen sind... falls es darum geht wenn man bei illegalem Kram erwischt wird ^^
 
und ne seperate Leitung?
 
Bastelt euch einen Rechner als Router, dort lasst ihr alles was gesendet wird protokollieren!
Eure Gäste bekommen den Zugang nur indem sie die MAC vom Notebook hergeben und ihr die freihschaltet.
Dann könnt ihr der Polizei im Fall der Fälle nachweisen, dass der Gast mit der MAC das verbockt hat!
Ist halt einfach nen Verwaltungsaufand!

Greetzi
 
ihr solltet auch darüber nachdenken was euer provider davon hält, dass ihr internet zugänglich machen wollt. wenn ihr hierfür ein entgelt verlangen wollt, könntet ihr gegen die vertragsgrundlagen verstoßen.
 
Na da bin ich mal gespannt ob das vor Gericht als Beweis zählt!

Mit nen Proxy dichtmachen dann kommts erst gar nicht soweit.

Oder kein Inet für Gäste!

Mfg

Edit: Unentgeldiches bonus :D, ne mal ehrlich, ich les grad nichts das es zusätzlich Kostet.
 
Wird trotzdem gewerblich genutzt ob nun Geld verlangt wird oder nicht... sowas kann auch gegen den Providervertrag verstoßen...
 
Im Gunde genommen kann man es drehen und wenden wie man will. Der Anschlußinhaber ist derjenige der in jedem Fall haftet, wenn Unfug damit getrieben wird.
 
entgelt hat nix mit geld zu tun =)

Leistungen werden mit einer Gegenleistung „vergolten“ oder „entgolten“, was aber mit einer Geldzahlung zunächst nichts zu tun hat, weshalb die oft anzutreffende Schreibung Entgeld falsch ist. Umgekehrt bedeutet unentgeltlich nicht kostenlos.
 
denke mal das wäre alles zuviel aufwand für den threadersteller....
und ich denke mal das nen gast auch kaum was mit ner mac anfangen kann...
ansonsten nen ipcop hin und los gehts^^
 
Ich würd ne art separaten Router empfehlen; schon mal was vom "GuestGate" gehört?
Im Prinzip ist das wie ein Router, der z.B. für Gäste/Urlauber/Vertreter n eigenes Netzwerk bietet, die Clients, die an dieses GuestGate angeschlossen werden, sehen sich untereinander nicht, was noch zusätzliche Sicherheit bietet.
Müsstest mal nach googeln, is schon ne weile her, als ich meine Facharbeit geschrieben habe ;)

BTW: Wär es nich günstiger, n Kabel bzw. ne Netzwerkdose in den "Urlauberbereich" zu legen?



Greetz
 
Vielen lieben Dank bis hierhin für die Blitzantworten!

@BootCamper:
zum Router: Sites sperren und ein paar Ports dichtmachen reicht in der Tat nicht.
zum Proxy: Was ich bisher gelesen hab gibt sich ein Proxy als Quellrechner im eigenen Netz aus und ist sozusagen nur ein Vermittler. Inwiefern krieg ich das Netz so sicher?

@claW.:
Was sind denn einschlägige IP's?

@Tyr43l:
Separate Leitung? Läuft die denn nicht trotzdem auf unseren Namen?

@no_reply4ao:
Gute Frage, ich müsste mal nachfragen, ob man da gegen die Vertragsgrundlagen verstößt. Ich glaube mein Vater will das kostenlos zur Verfügung stellen.

@#Warhammer#:
Das mit dem GuestGate sieht ziemlich gut aus. Besonders interessant finde ich:
Bandbreitenkontrolle (Upload, Download)
Clientisolierung durch VLAN's
diverse Filterfunktionen
frei konfigurierbare Startseite
ABER: Wie sieht es da aus, wenn jemand was nicht legales vor hat? BIS jetzt hab ich dazu noch nichts gefunden.

Welchen Vorteil hab ich vom Legen einer Netzwerkdose in den Urlauberbereich?
 
Zuletzt bearbeitet:
Welchen Vorteil hab ich vom Legen einer Netzwerkdose in den Urlauberbereich?

Keinen :D

Mit nen Proxy aufgesetzt kommst du nur noch über diesen ins Netz. Ports kannst du hier so abdichten das wirklich nur noch Port 80 und Port 433 in beide Richtungen laufen. Und diese noch überwacht werden.

Nen Proxy arbeitet auch auf ner andern Osi schicht als nen Router, der Proxy zieht quasi die Datenpakete aus und kann entscheiden ob sie durchgelassen werden oder nicht.

Aus meiner sicht wirds nur Wasserdicht mit Proxy, jedoch diesen Wasserdicht einzurichten erfodert schon ein wenig kenntnisse. In wie weit das jetzt mit Freeware umzusetzen ist, wag ich nicht zu beantworten.

Mfg
 
alexx84 schrieb:
Was sind denn einschlägige IP's?
jegliche art von dienst, welchen du blocken willst. torrents laufen z.b. über tracker, welche die ips von anderen p2p mitgliedern verteilen. ping diese tracker also an und sperr die jeweilige(n) ip(s). wenn du einen großteil davon geblockt hast, wird wohl erstmal das torrent netzwerk zum großteil lahmgelegt sein (da ja keine ips mehr erhalten werden können, wodurch der client eine verbindung aufbauen kann). das ist zwar alles ein riesen aufwand, aber wenn du wirkliches p2p unterbinden willst, musst du es wohl notgedrungen erledigen. rapidshare und co wirst du dagegen wohl nie vermeiden können, da es immer jemanden geben kann, der darauf zugreifen muss/will.
 
Würd meinen, das du das über die Filterfunktionen regeln kannst (was das "Illegale" angeht). Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, so ein Gerät zu konfigurieren, vllt kommt es ja noch ;)

Oder zum anderen kannst auch die Bandbreitenbeschränkung (up-download) konfigurieren, was wahrscheinlich schon das gröbste erschlägt: Wer "saugt" mit z.B. 20-30KB/s? :D

Denk aber, die Filterfunktionen bieten hier mehr Schutz/Sicherheit, kombiniert mit der Bandbreitenbeschränkung bietet es n guten Schutz/Sicherheit...

Zur Netzwerkdose: Nun ja, wenn du meinst, dass de mit WLAN gutes Signal hast, müsste es damit auch hinhauen. Kannst aber auch Pech haben, dass der AP nich grad gut sendet. Würd ansonsten halt n Netzwerkkabel/Dose dort hinsetzen...Wie gesagt, musst du aber entscheiden :)

Greetz
 
@BootCamper
das de da schon einiges Wissen musst um nen Proxy zu installieren/konfigurieren/warten is klar, nur ob der TE das auch machen kann/will is die andere Frage. Denke aber, dass wenn hier n Proxy eingesetzt werden sollte, nich nur Port 80 und 433 offen sein sollte, sondern auch 25 für SMTP oder?

Greetz
 
Jenachdem was er seinen Gästen erlauben will :D
Was ich zum ausdruck bringen wollte ist das er sich evtl Hilfe bei nen örtlichen Computerdienst holen sollte, bzw jemanden der sich damit auskennt.

Oder er lässt es ganz, also mir wäre das Risiko zu groß das einer Faxxen macht. Denk nur an die Kinder*****geschichte, da geht das ganz schnell das du nette Post bekommst. Naja gibt schon viel unheil auf der Welt, wollen wir mal nicht jeden das schlechteste Unterstellen.

Mfg
 
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