Snakeeater
Captain
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Meen Jott, guck doch mal aufs Datum. Das was du im ersten Absatz da erwähnst, ist zwar richtig, hat aber NICHTS mit der Entscheidung des BSI zu tun gehabt, steht doch da, einfach mal lesen.Zensored schrieb:Gut so, Adblock Plus (ABP) steht in der Kritik wegen "Acceptable Ads" die durchgelassen werden von ABP gegen Bezahlung der Werbetreibenden.
Der Hinwies auf fehlende Bezahlung der Webseitenbetreiber kann man erwähnen nach dem Motto deaktiviere es bei Webseiten denen du wirklich vertraust, sicherer ist man jedoch mit Werbeblocken-Script blockern und meide es diese zu deaktivieren auf Webseiten die ihre Werbung extern einbinden.
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Was ist das für eine Argumentation bitte? Woher kommt dieser Kauderwelsch, worauf beruhst du dich?Piktogramm schrieb:Naja "ausgebremst" wird hier vor allem, da der Rechtsrahmen und dessen Durchsetzung nicht so massiv missachtet werden, wie es in den USA möglich ist. Urheberrechte und Persönlichkeitsrechte so massiv ignorieren funktioniert in der EU nur mäßig, was für entsprechendes Risikokapital entsprechend unattraktiv ist.
Ich bin mir dabei nicht so sicher, ob es wirklich wünschenswert ist, Rechtsrahmen und damit Schutzrechte aufzuweichen, damit sich Geschäftsmodelle etablieren können, die den Mangel entsprechender Schutzrechte voraussetzen.
Europäische KIs hinken hinterher aufgrund der Rechtsgrundlage? Und in wie weit ist solch eine Grundlage dann sinnvoll wenn 90% aller Europäer die US Alternativen nutzt? Wie sollen die europäischen KI Unternehmen da aufholen? Gar nicht?
Außerdem bezweifle ich das es irgendwas mit der Realität zu tun hat, man schaue sich Mistral an.
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Rein aus Interesse, wie hat ein Air Gap bestand wenn der USB Stick dann ins Air Gap wandert?Syntax_41 schrieb:Müssen wir leider gibt keine alternative zum Air Gap
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Und das weißt du woher? Der erste Absatz in deinem Beitrag ist übrigens ziemlich Bockmist. Liest oder schreibst du zufällig auf Heise, gab da neulich einen "Artikel" der einen ähnlichen Schwund fabriziert hat.dev/random schrieb:Das Finden von Sicherheitslücken ist nicht automatisch gut, sondern erst das Beheben oder Vermeiden von Sicherheitslücken. Wenn solche Tools die Herstellern mit Unmengen vermeintlicher Sicherheitslücken überschwemmen, bleibt das Beheben aufgrund der Menge an Informationen aber wahrscheinlich auf der Strecke.
Wenn so ein LLM dann auch noch die Ausnutzung der Sichheitslücken durch Exploit-Generierung erleichert, wird damit nur den Angreifern aber nicht den Software-Entwicklern geholfen.
Die Rechnung geht aber nur für schwerwiegende Sicherheitslücken auf, deren Ausnutzung offensichtlich zu großen Schäden führen kann.
Die Mehrzahl der von LLMs identifizierten Sicheheitslücken scheint aber eher trivialer Natur zu sein, deren Ausnutzung nicht einfach ist und nicht unbedingt große Schäden anrichten würde. Dann kann die Rechnung ganz anders ausfalllen.
Angenommen, ein LLM findet mit je 20.000 EUR Kosten 5.000 Schwachstellen. Dann sind schon 100 Mio EUR nur für die Schwachstellen-Identifikation drauf gegangen. Wenn bei den 5.000 Schwachstellen aber 4990 trivial sind und kaum nennenswerte Schäden verursachen werden, dann ist das Tool nicht effizient und günstiger, sondern nur schneller. Ich kann solche Relationen mangels nachvollziehbarer Studien hier nur schätzen und mag falsch liegen. Aber zumindest von meiner Berufserfahrung ausgehend ist das keineswegs abwegig.
Der Punkt ist nicht, dass Betreiber von Kraftwerken oder anderer kritischer Infrastruktur kein Geld haben, sondern dass Anthropic diesen Unternehmen bisher gar keinen Zugriff gewährt, auch nicht gegen Geld.
Gefunde Lücken sind besser als Lücken die nur eine kleine Anzahl von Leuten kennt und ausnutzen kann. Das Bugissues das Fixing verlangsamen ist auch absolute Fantasie.
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