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NewsCybersicherheit: Claude Mythos behebt 271 Schwachstellen in Firefox
Ich nutze Claude auch und hab auch Invite für Mythos Aber neben Coding, Lokalen LLMs und Agents, nutze ich Claude mit Kali + Hermes. Pentesting the easy and fast way <3
Security Audits und Pentesting meiner Software ist selbstverständlich dank Claude. Aber hab auch schon einigen Firmen Schwachstellen damit aufgezeigt. Easy Money.
Danke Mozilla für eine Einordung.
Finde ich absolut spannend. Gute Sache.
Aber auch die Einschätzung, dass es bisher vor allem Geschwindigkeit ist und nicht neue magische Fähigkeiten erdet das ganze wieder etwas.
Gleichzeitig weist Mozilla darauf hin, dass die Angriffsfläche moderner Software so groß ist, dass sie mit herkömmlichen Mitteln nur schwer umfassend abgesichert werden kann. Die bisherigen Möglichkeiten waren zudem stark durch verfügbare personelle Ressourcen begrenzt.
Daher fordert man in Sicherheitskreisen ja auch schon seit Jahren, das Software zu komplex ist und Komplexität reduziert werden sollte.
Und das man bei der Entwicklung statt Feauturitis eher den Schwerpunkt auf sichere und solide Implementierung setzen sollte.
Interessiert nun kaum einen. Und hier und da fällt einem das ja schon seit Jahren auf die Füße. Wäre ja zu hoffen, das das Thema jetzt endlich mal ernst genommen wird.
Daher verstehe ich auch die Kritik nicht, die hier und da an Anthropic wegen Mythos gibt. Alle die aufschreien, das das ja jetzt der totale GAU bedeutet das es das gibt, sollten sich lieber fragen, warum sie all die Jahre in dem sie es hätten besser machen können verschlafen haben.
Wobei man dazu sagen muss, Mythos wird sicherlich auch etwas überschätzt und Anthropic nutzt das geschickt für PR.
Wie wirken sich denn die immer noch vorhandenen oder neuen Sicherheitslecks aus?
Kann man diese mit Hirn bzw. Fehlklicks beim Browsen oder Linkklicken vermeiden oder kann Jemand unbemerkt etwas mit tracen oder gar übernehmen?
Letzteres wäre fatal, ersteres trifft dann aber auch noch Gelegenheitsnutzer, wobei selbst einem technisch Versierten schon mal Fehlaktionen bei Übermüdung oder gar Unaufmerksamkeit passieren können.
Wo soll das noch hinführen?
Es soll alles möglichst digitalisiert werden aber gerade dort tun sich immer mehr Schwachstellen auf.
Ich finde es bezeichnend, wie viele Lücken von den Entwicklern ohne KI bisher nicht gefunden wurden. ^^ Ja, Personalmangel mag ein Grund sein. Aber dann ist es ja gut, dass man jetzt Hilfe von der KI hat. Reduziert vielleicht etwas die ablehnende Haltung mancher.
Die ablehnende Haltung resultiert meiner Ansicht nach daher, das es als Bedrohung wahrgenommen wird. Aber auch wie die entsprechenden beteiligten Firmen das (unseriöserweise) vermarkten (was man auch irgendwo verstehen kann, weil da viel Geld reingepumpt wird).
Dann steigen auch noch die Hardwarepreise massiv. Und es bindet Ressourcen (weil das was da reingesteckt wird, fehlt dann halt teilweise woanders).
Insofern ist es schon ein bisschen komplexer als das mit "dumme Hater" erschlagen zu können.
Vor ~10 Jahren sagte man, dass es einen Fehler pro 1.000 Zeilen Quellcode gibt. Aber nehmen wir mal an, dass die Codequalität mittlerweile so weit gestiegen ist, dass ein Fehler nur noch alle 10.000 Zeilen Code vorkommt.
Ich habe eben das Firefox-Repo geklont und lasse ein Tool die Anzahl der Quellcodezeilen zählen. Ich melde mich zurück, was raus gekommen ist.
Firefox hat aktuell knapp 44,8 Mio. Zeilen Code. Da verstecken sich also wahrscheinlich noch zehntausende Fehler, die bislang noch keiner entdeckt hat. Natürlich sind nicht alle davon sicherheitskritisch.
Das Browser im allgemeinen und Firefox im Speziellen, dessen Quellcode Open Source ist und der in wesentlichen Teilen in Rust geschrieben ist, verglichen mit sonstiger Software sehr viel Aufwand und Kontrolle in das Thema Sicherheit und Code-Qualität stecken.