In der Wissenschaft und Technik ist Staub genau definiert:
Als
Staub bezeichnet man Feststoffpartikel mit einer Größe von
unter 500 Mikrometern (\(0,5\text{ mm}\)). Alles, was größer ist als ein halber Millimeter, gilt nicht mehr als Staub, sondern als körniges Material (wie Sand oder Kies). [
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Das entscheidende Merkmal von Staub ist, dass die Teilchen aufgrund ihres geringen Gewichts in Gasen oder der Luft
aufgewirbelt werden und über längere Zeit schweben können. [
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Wie wird „Staub“ bei der IP-Prüfung definiert?
Damit ein Gerät die Ziffern
5 (staubgeschützt) oder
6 (staubdicht) erhält, wird es in einer speziellen Staubkammer getestet. Die Norm (DIN EN 60529) lässt dafür keinen normalen Straßendreck zu, sondern schreibt exakt definiertes
Prüfstaub-Pulver vor: [
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- Das Material: Es wird meist sehr feines Talkumpuder oder spezieller Quarzstaub („Arizona-Staub“) verwendet.
- Die Partikelgröße: Die Maschenweite des Prüfsiebs beträgt dabei oft nur 75 Mikrometer (\(0,075\text{ mm}\)). Das bedeutet, der Staub im Test ist so fein wie Mehl oder Puderzucker.
- Der Test: In der Kammer wird dieser extrem feine Staub ununterbrochen aufgewirbelt. Bei der Ziffer 6 wird im Gerät zusätzlich ein Unterdruck erzeugt, um den Staub aktiv durch jede noch so winzige Ritze zu saugen. [1, 2, 3]