iPhone/iPad - iBeacon statt NFC?

jediric

Lieutenant
Registriert
Nov. 2011
Beiträge
876
Hiho,

ich bin gerade über etwas gestolpert, was dem ganzen NFC-geschwafel im Netz ein wenig entgegenwirken könnte.
iBeacons funktionieren ähnlich wie NFC, haben gegenüber NFC Vor- und Nachteile.

Darüber lesen kann man hier:
http://gigaom.com/2013/09/10/with-i...mp-on-nfc-and-embrace-the-internet-of-things/

In Kurzform:
NFC - Benötigt innerhalb einer Zone mehrere Chips, zu denen man mit dem Handy nah ran muss um die Information/Daten etc. zu bekommen, da es nur eine Reichweite von 20cm hat.
iBeacon - Ein einziges Beacon umfasst eine Zone von ca. 50 metern und funktioniert durch BLE (Bluetooth Low Energy), welches nun auch in Android 4.3 integriert wurde, womit Android dieses Feature im Grunde auch unterstützen könnte.

Vorteile wären nun die größere Reichweite und dass man nur 1 Beacon pro 50 Meter braucht.
Nachteil wiederrum wären Kosten (teurer als NFC Chips) und, wenn man nicht aufpasst, womöglich eine höhere Hackgefahr wegen der Reichweite. Gegen die Hackgefahr müsste man schauen, was da getan werden kann.

Ich finde es zwar schade, dass das iPhone kein NFC hat, aber finde das Konzept der iBeacons eigentlich ziemlich gut, teils besser als NFC. Sehe hier jedoch mehr Gefahren als bei NFC.

Hier noch ein Video zu iBeacons:
https://www.youtube.com/watch?v=sUIqfjpInxY

Damit könnte man z.B. nette Privatanwendungen machen. z.B. dass das iPhone erkennt, dass man im Auto ist und das Navi startet ohne das iPhone an einem NFC Chip zu halten.
Beim Verlassen des Autos könnte das Handy dann die Position speichern, wo das Auto steht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie du schon gesagt hast, bei NFC ist die Reichweite mit Absicht gering, da auch (oder vor allem?) Bezahlvorgänge damit durchgeführt werden sollten. Da ist es aus Sicherheitsgründen sinnvoll, keine 50 Meter Reichweite zu haben.
Sind also zwei verschiedene Techniken für verschiedene Anwendungsbereiche.
 
Ich halte von beidem nichts. Ich halte auch von RFID-Chips die mittlerweile überall drin sind (Perso, Kreditkarte, EC-Karte...) bzw. bald überall drin sein werden überhaupt nichts.

Der kleine Komfortgewinn ist gegenüber den Gefahren einfach kaum erwähnenswert. Und nicht nur die Hacker-Gefahr, sondern auch Datenschutzrechtlich ist das nicht ohne. Denn so muss man mit seinem Smartphone nur einen Laden betreten und schon weiß der Laden, Apple, Google (inkl. NSA), das man in Laden XY war, was man gekauft hat, ob man überhaupt was gekauft usw... und das kriminelle Kakerlakenpack, das dann vor diesen Läden herumlungert weiß es dann auch.

Wofür das ganze? Für 3 Sekunden Zeitersparnis?
 
Zurück
Oben