IPv4 und IPv6 Gleichzeitig wegen Fehlermeldung

zäddi

Cadet 4th Year
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Hallo zusammen,

ich habe mir zuhause einen Windows Server 2008 R2 (Testversion) als Virtuelle Maschine eingerichtet, weil ich mich in dieser Richtung etwas weiterbilden will.

Zur Einrichtung verwende ich den Guide hier.

Jetzt kommt beim Einrichten des Domänencontroller's folgeder Feher:

Fehlermeldung.png

Dann dachte ich mir OK. Dann richte ich eben eine IPv4 UND eine IPv6 IP Adresse statisch ein. Sieht dann folgendermaßen aus:

IPv4.jpg

IPv6.jpg

Wenn ich das allerdings mache, habe ich keine Internetverbindung mehr + Die Fehlermeldung kommt dann immernoch

Wo ist hier mein, zugegebenermaßen, massiver Denkfehler?

LG, zäddi
 
Du musst zuerst schauen, wie die Netzwerkkarte in deiner VM-Software konfiguriert ist. Ist da z.B. NAT aktiviert, dann werden diese Adressen nicht funktionieren. Bei Bridge oder Nativ musst du natürlich schauen, ob diese Adressen auch von deinem Router bedient werden.
 
bridge ist dann in deinem IP Bereich
dazu musst du bei TCPIP deines lokalen Lan adapters Brifge protocol aktivieren
die NIC im VM holt sich dann per DHCP die IP vom Router, nicht von vmware wie zb bei NAT (adapter8)

und wenn du ipv6 nicht benötigst deaktiviers mal überall
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja aber der Server soll sich ja eben keine Adressen holen, also muss man sehen, dass man die festen Adressen ins eigene Netz bekommt
 
Tut mir Leid, aber so richtig kann ich euch nicht folgen.

Hier sind meine VM Einstellungen:

VM_Settings.jpg

Außerdem möchte ich eben NICHT IPv6 ausschalten, weil irgendwann wird es definitv kommen.

Und ich möchte dass sich der Server die IP's direkt vom Router holt. Was er momentan auch tut. Die IPv4 hat sich der Server geholt und die funktioniert auch. Das selbe kann ich von der IPv6 allerdings nicht behaupten.
 
Vielleicht unterstützt die VM-Software ja kein IPv6. Kann gerade leider nicht erkennen, welche da im Einsatz ist.

Und vielleicht mal den DNS in der Internetverbindung auf die Routeradresse stellen anstatt auf 127.0.0.1 loopback.
Der Server will sich ja, und das sagt auch die Fehlermeldung, keine Adressen holen, sondern feste haben, damit ein stabiler Betrieb gewährleistet werden kann, sprich: Das kein Dienst, der auf den Server zugreift, damit rechnen muss, dass sich seine IP Adresse ändert, UND, dass, sollte der DHCP Server einmal ausfallen, der Server immernoch erreichbar ist. Das ist der Sinn dahinter. Und deswegen muss die IP ins gleiche Subnetz wie der Router. Für IPv6 muss der Router natürlich auch IPv6 unterstützen, aber IPv6 funktioniert in diesem Zusammenhang etwas anders als das Routing bei IPv4. Ich würde vielleicht erstmal einen Betrieb mit IPv4 fokussieren ohne IPv6.
 
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Lass die IPv6 Einstellungen auf automatisch. Die Warnmeldungen kannst du alle ignorieren. Die beziehen sich auf den DNS-Server. Das wird erst interessant, wenn du tatsächlich IPv6 in deinem Netzwerk einführen willst.
 
Also gut, dann ignoriere ich erstmal die Fehlermeldung.

Schön ist das zwar nicht, aber dann kann ich so erstmal weiterbasteln.

Ich grab den Thread dann wieder aus, sobald auf IPv6 umgestellt wird. ;)

Danke an alle, die geantwortet haben! :)

LG, zäddi
 
zäddi schrieb:
Schön ist das zwar nicht, aber dann kann ich so erstmal weiterbasteln.
Was heißt schön, es geht schlicht nicht anders. MS geht davon aus, das der Server im DualStack Modus betrieben wird, daher die Fehlermeldung. Um diese wegzubekommen hast du drei Optionen:
1. Du konfigurierst eine feste IPv6-Adresse (und nicht so ein IPv4-Mapped IPv6 Quark, der in den Zusammenhang eh nicht funktioniert hätte). Dazu benötigst du aber ein durch deinen Provider zugewiesenes IPv6-Prefix, das hast du nicht.
2. Du schaltest IPv6 ab.
3. Du lässt die IPv6 Konfiguration auf den Standardwerten, weil dich die möglichen Probleme nicht betreffen.

Option 3 ist die sinnvolle Wahl, wenn Option 1 nicht möglich ist.
 
Das ist doch mal eine Aussage mit der ich arbeiten kann und die ich auch verstehe.

Dankeschön!
 
Was bei mir sehr gut funktioniert hat, war das Vergeben einer Unique Local Address (ohne Angabe eines Standardgateways). Die sind das grobe ipv6 Äquivalent zu den privaten ipv4 Adressen.
Wenn du dich Richtung ServerOS weiterbilden willst sind dynamische IPs meiner Meinung nach der falsche Weg.
 
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