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Irans Präsident ruft auf Israel zu zerstören
- Ersteller FreddyMercury
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SheepShaver
Commodore
- Registriert
- Nov. 2004
- Beiträge
- 4.590
Ausgleichende Gerechtigkeit? Darf ich jetzt mal laut lachen? So lapidar ohne jegliche Erklärung in den Raum gestellt kann Dein Kommentar ja wohl nur eine gewollte Provokation darstellen.
Feige Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung als gerecht zu bezeichnen ist echt der Oberhammer.
Feige Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung als gerecht zu bezeichnen ist echt der Oberhammer.
Zuletzt bearbeitet:
Wer ist den bitte überrascht über diese Äußerung. Seit Khomeini ist das doch Bestandteil der iranischen Propaganda. Das Problem dabei ist, daß das leider nicht nur Gerede ist, sondern auch seit Jahren umgesetzt wird (z.B. durch die iranisch geförderte Hizbollah etc.) Wer jetzt also überrascht und mit großen Augen Richtung Iran schaut hat wohl die letzten Jahre geschlafen ;-)
Aber die Europäer sind eh gut drauf. Vor ein paar Wochen hat der iranische Unterhändler gegen den Europäern ein "Ätsch verarscht" verlautbaren lassen und zugegeben, daß man nur verhandelt hat um Zeit zu gewinnen und das Atom-Programm weiter voranzutreiben. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß dies zu großer Aufregung geführt hätte.
Sollte der Iran Israel vernichten, würde man sich hier kurz politisch korrekt empören und dann achselzuckend zur Tagesordnung übergehen.
Gerade aktuell:
Zehntausende fordern Israels Auslöschung
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,382105,00.html
Aber die Europäer sind eh gut drauf. Vor ein paar Wochen hat der iranische Unterhändler gegen den Europäern ein "Ätsch verarscht" verlautbaren lassen und zugegeben, daß man nur verhandelt hat um Zeit zu gewinnen und das Atom-Programm weiter voranzutreiben. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß dies zu großer Aufregung geführt hätte.
Sollte der Iran Israel vernichten, würde man sich hier kurz politisch korrekt empören und dann achselzuckend zur Tagesordnung übergehen.
Gerade aktuell:
Zehntausende fordern Israels Auslöschung
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,382105,00.html
Zuletzt bearbeitet:
BlackSavage
Commander
- Registriert
- Mai 2005
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- 2.202
Ich als in seit vielen Jahren in Deutschland lebender Amerikaner habe mich bewußt enthalten.
Was soll man auch anderes tun?
Natürlich sollte man sich Sorgen machen, wenn dieser Mensch es enst meint, und sich tatsächlich auch gegen die westliche Welt (neben Israel) richtet.
Aber ganz ehrlich, worauf würde das wieder hinausführen? Ich bete zu Gott, das sich die Amerikaner (woran ich leider nicht glaube sondern nur hoffe) auch einmal aus allem raushalten würden.
Doch SOLLTE es zu ernsthaften Schwierigkeiten kommen mit dem Iran. Spinnen wir mal weiter, und sie würden ernsthaft in Erwägung ziehen mit allen Mitteln (wie auch immer die Aussehen würden) gegen uns alle Schaden in schlimmster Form anzurichten. Nehmen wir das mal an.
An wen würde sich die westliche Welt hauptsächlich wieder wenden?
An die Vereinigten Staaten.
Nehmen wir einfach einmal an, ein Krieg wäre unvermeidbar und es würde aus Sicht des Irans DEFINITV zu einem Krieg kommen. Gegen Israel und die westliche Welt.
Was würde (ich nehme jetzt mal nur Deutschland, weil mir die anderen im Moment egal sind) Deutschland denken, wenn USA nun sagt. Nein, wir kümmern uns um uns, wir sind weit weg, macht ihr euren"Kram".
Dann würde USA auch schlecht dastehen, oder? Mal bitte ganz ehrlich.
Und greifen sie ein, naja, dann kennen wir ja ihren Beliebtheitsstatus (im Moment ja auch leider berechtigt).
Mich interessiert, wie Europa reagieren würde, wenn Iran seine Drohungen wahr machen WÜRDE und keine politischen Verhandlungen gefruchtet hätten und es zu einem Krieg kommen würde (mal ganz abgesehen, das ich glaube Iran hätte nicht die Armee dazu, Europa anzugreifen). Wie gesagt, es ist nur fiktives "Spinnen" von mir.
Aber was würde Europa tun?
(Mal sehen, wieviel mich jetzt wieder mit Anti-Amerika Texten zubomben. Ist okay, aber bitte ohne Beleidigungen)
Was soll man auch anderes tun?
Natürlich sollte man sich Sorgen machen, wenn dieser Mensch es enst meint, und sich tatsächlich auch gegen die westliche Welt (neben Israel) richtet.
Aber ganz ehrlich, worauf würde das wieder hinausführen? Ich bete zu Gott, das sich die Amerikaner (woran ich leider nicht glaube sondern nur hoffe) auch einmal aus allem raushalten würden.
Doch SOLLTE es zu ernsthaften Schwierigkeiten kommen mit dem Iran. Spinnen wir mal weiter, und sie würden ernsthaft in Erwägung ziehen mit allen Mitteln (wie auch immer die Aussehen würden) gegen uns alle Schaden in schlimmster Form anzurichten. Nehmen wir das mal an.
An wen würde sich die westliche Welt hauptsächlich wieder wenden?
An die Vereinigten Staaten.
Nehmen wir einfach einmal an, ein Krieg wäre unvermeidbar und es würde aus Sicht des Irans DEFINITV zu einem Krieg kommen. Gegen Israel und die westliche Welt.
Was würde (ich nehme jetzt mal nur Deutschland, weil mir die anderen im Moment egal sind) Deutschland denken, wenn USA nun sagt. Nein, wir kümmern uns um uns, wir sind weit weg, macht ihr euren"Kram".
Dann würde USA auch schlecht dastehen, oder? Mal bitte ganz ehrlich.
Und greifen sie ein, naja, dann kennen wir ja ihren Beliebtheitsstatus (im Moment ja auch leider berechtigt).
Mich interessiert, wie Europa reagieren würde, wenn Iran seine Drohungen wahr machen WÜRDE und keine politischen Verhandlungen gefruchtet hätten und es zu einem Krieg kommen würde (mal ganz abgesehen, das ich glaube Iran hätte nicht die Armee dazu, Europa anzugreifen). Wie gesagt, es ist nur fiktives "Spinnen" von mir.
Aber was würde Europa tun?
(Mal sehen, wieviel mich jetzt wieder mit Anti-Amerika Texten zubomben. Ist okay, aber bitte ohne Beleidigungen)
N.o.L.i.m.i.t.
Lieutenant
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- Jan. 2005
- Beiträge
- 576
platineye schrieb:PS: Ich vergleiche den iranischen Typen mit dem Hitler, nicht den Bush, Amerika geht es wirtschaftlich gut, die brauchen nicht zwingend Feinde.
... doch, auch ein Amerika, dem es gutgeht (was nicht wirklich der Fall ist), braucht Feinde, wie sollte sonst die gigantische Rüstungsindustrie mit Aufträgen versorgt werden ?
... wenn Uncle Bush nicht mal wieder ein paar hundert Marschflugkörper verballert, werden keine neuen bestellt, sind Arbeitplätze in eben dieser Industrie gefährdet usw. etc. pp
Tiguar schrieb:...Woran liegt´s? Ist es einfach nicht glaubwürdig, was Ahmadinedschad da erzählt hat? Obwohl er mit dem Terror auch schon das Mittel seiner Wahl verkündet hat? Oder darf der das, weil vielleicht niemand etwas anderes von ihm erwartet? Ich bin für jede Anregung dankbar!
Viele Grüße, Tiguar
Möglicherweise liegt es daran, dass auf Androhungen von Seiten der USA, sagen wir mal oft, auch eine militärische Intervention folgt - sprich Krieg, u.a. mit Bombenabwürfen auf Zivilbevölkerung (ob gewollt oder aus Versehen, möchte ich in diesem Zusammenhang mal nicht diskutieren) und tausenden Toten unter dieser.
Sicher ist auch eine solche Aussage von Mahmud Ahmadinedschad ernst zu nehmen und zu verurteilen. was jedoch erwartest du, wie die Forenmitglieder hier reagieren sollen? Etwa die Auslöschung der (radikal)islamischen Welt fordern oder nach militärischen Eingreifen der USA schreien?
Ich denke Besonnenheit ist gefragt. Und die zumindest konnte ich in dieser Diskusion teilweise erkennen.
Warum sagt Mahmud Ahmadinedschad (ich gehe mal davon aus, das er es auch gesagt hat) etwas derartiges?
1.) Ganz sicher ist es Populismus, solche Äußerungen kommen in der islamischen Welt gut an.
Warum aber kommen sie so gut an?
Weil die imperialistische Politik der westlichen Welt unter Führung der USA weltweit radikal ihre Interessen durchzusetzen sucht. Auf Kosten auch der islamischen Weltbevölkerung.
Dieser Teil der Weltbevölkerung klammert sich in der Not um so mehr an seine Religion, was es sogenannten "Religionsführern" sehr leicht macht blinden Fanatismus zu schüren und sich selbst innerhalb dieser Religionsgemeinde eine feste und gehobene Position zu sichern.
und da kommen wir zu
2.) Möglicherweise spielt der persönliche Wunsch "als Hüter und Verfechter des islamischen Glaubens in die Geschichte einzugehen" auch eine Rolle. Und genau das ist auch ein grosses Problem, weil solche Wünsche egozentrisch sind und den wirklichen Interessen des Volkes entgegenstehen.
3.) Machthaber profitieren materiell in den meisten Fällen persönlich von kriegerischen Auseinandersetzungen; sei es durch Beteiligungen an Waffen produzierenden Unternehmen oder durch Beteiligungen am Handel mit Kriegswichtigem Material.
Solange man oben sitzt und die Bevölkerung in dem fanatischen Glauben hält einen Religionskrieg führen zu müssen, fließt das Geld unaufhörlich.
soviel zu WARUM.
Ich persönlich halte ein solches Verhalten für unklug. Es zeugt weder von Weitsicht noch von Verantwortungsbewußtsein.
Die amerikanische Führung indes wird sich sicher die Hände reiben, kann sie doch solche Drohungen doch zum Anlass nehmen, militärisch einzugreifen und ihren Einfluss in diesem Teil der Welt weiter auszubauen.
Abschliessend möchte ich sagen, dass ich die Verknüpfung von Politik und Religion für das größte Problem in der islamischen Welt halte. Diese Menschen haben Grund genug sich gegen Ausbeutung zur Wehr zu setzen. Jedoch nicht indem sie einen Religionskrieg gegen Cristen und Juden führen, womöglich sogar zu deren Auarottung aufrufen.
Es ist absolut der falsche Weg Urlauber in Touristenzentren oder Teile der Durchschnittsbevölkerung der westlichen Welt in U-Bahnen durch Bombenanschläge zu töten. Man darf Unrecht nicht mit Unrecht bekämpfen.
Wenn die islamische Welt das einsähe, wäre für sie selbst viel gewonnen, weil dann sicher auch ein Großteil der westlichen Weltbevölkerung mehr Verständnis für sie aufbrächte.
Gruss
f-keeper
Diese Menschen haben Grund genug sich gegen Ausbeutung zur Wehr zu setzen.
Wo beutet denn der Westen die islamischen Länder aus? Ich würde eher sagen, daß die Bevölkerung von ihren Regimen ausgeplündert wird. Im Iran haben die Mullah-Clans jeweils bestimmte Branchen unter ihrer Kontrolle (Bauwesen, internationaler Handel, Ölzulieferung), während das Volk vom Ölreichtum wenig hat. Von Saudi-Arabien usw. garnicht erst zu reden.
Was die Taliban in Afghanistan gamacht haben war wohl auch keine Unterdrückung der Bevölkerung durch islamische Regime? Die Steinigung von "Ehebrecherinnen", die Hinrichtung Homosexueller etc. im Iran sind auch nicht gerade "westliche Unterdrückung" und Imperialismus. Ich habe den Eindruck, daß die Bevölkerung in den islmaischen Staaten mehr unter ihren islamischen Brüdern in den Regierungen leidet, als unter dem bösen Westen.
Neben den Massenmorden an Muslimen durch Saddam sei hier der Massenmord an den Palästinensern erwähnt. Durchgeführt - nein nicht vom ach so bösen Israel- sondern von den Jordaniern im "Schwarzen September! 1970.
Zu desem Theme ist folgender Artikel lesenswert:
"Welt ohne Israel"
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=10214
Holodan
Commodore
- Registriert
- März 2004
- Beiträge
- 4.536
Also ich finde es schlimm, dass es Menschen gibt die so denken. Noch schlimmer finde ich es aber, dass so ein verrückter auchnoch einen Staat regiert, der im Moment imho an Atombomben bastelt. Wirklich schade, dass es noch sowas gibt, in dieser Welt. Und warum das alles? Naja wie immer halt...Religion, Machtinteressen und Geldwahn.
Mich würde es nicht wundern, wenn der Iran mal was auf den Deckel bekommt, so leid es mir für die tut, die nicht so denken. Ich denke sowieso, dass die Region da unten die einzige noch existierende Gefahr für Kriege ist.
Die zivilisierte westliche Gesellschaft hat da kein Interesse mehr dran, zumindest untereinander.
Mich würde es nicht wundern, wenn der Iran mal was auf den Deckel bekommt, so leid es mir für die tut, die nicht so denken. Ich denke sowieso, dass die Region da unten die einzige noch existierende Gefahr für Kriege ist.
Die zivilisierte westliche Gesellschaft hat da kein Interesse mehr dran, zumindest untereinander.
lufkin
Admiral
- Registriert
- Jan. 2003
- Beiträge
- 9.448
Sicherlich...aber ich habe auch nichts gegen eine militärische Intervention wenn es wirklich sein muß..aber ich habe was dagegen wenn fadenscheinige Gründe vorgeschoben werden um offensichtlich wirtschaftliche oder politische Interessen durchzusetzten.BlackSavage schrieb:Doch SOLLTE es zu ernsthaften Schwierigkeiten kommen mit dem Iran. Spinnen wir mal weiter, und sie würden ernsthaft in Erwägung ziehen mit allen Mitteln (wie auch immer die Aussehen würden) gegen uns alle Schaden in schlimmster Form anzurichten. Nehmen wir das mal an.
An wen würde sich die westliche Welt hauptsächlich wieder wenden?
An die Vereinigten Staaten.
Und genau das ist bei der aktuellen Amerikanischen regierung und auch bei vielen früheren leider immer wieder der Fall. Der letzte Irak krieg is nur der aktuellste Fall. Von den ganze Geheimdienstoperationen in Südamerika usw will ich gar nicht reden.
Ich sehen es halt so das der Iran zumindest im Moment keine ernsthafte militärische bedrohung für Israel darstellt (Terroranschläge mal außen vor gelassen). Die USA hingegen sind in der Lage jede Drohung auch umzusetzen. Daher bewertete man Äußerungen der US regierung einfach anders als welche eines Fanatikers im Iran.
Wie gesagt...sollte der Iran tatsächlich eine unbestreitbare militärische Bedrohung darstelln, sei es durch massive Aufrüstung mit konventionellen Waffen oder im schlimmsten Fall mit ABC Waffen sieht die Einstufung solcher Äußerungen ganz anders aus.
@Equest:
Lies dir noch mal den von dir zitierten Satz durch ("westlich" kommt dort zumindest nicht vor) und dann deine Antwort!
Das die leute dort auch von ihren eigenen Führern ausgeplündert werden steht außer Frage und geht denke ich auch aus meinem Beitrag hervor.
Abgesehen davon kann man saudische Oelscheichs wohl eher zur seite der westlichen Welt zählen.
Gruss
f-keeper
Lies dir noch mal den von dir zitierten Satz durch ("westlich" kommt dort zumindest nicht vor) und dann deine Antwort!
Das die leute dort auch von ihren eigenen Führern ausgeplündert werden steht außer Frage und geht denke ich auch aus meinem Beitrag hervor.
Abgesehen davon kann man saudische Oelscheichs wohl eher zur seite der westlichen Welt zählen.
Gruss
f-keeper
Der Kontext zum meinem Quote läßt imho sehr darauf schließen, daß "westliche Ausbeutung" in Deinem Post (mit)gemeint und gedacht war. Denn sonst müßten sich die Ausgebeuteten ja mit Anschlägen gegen ihre Führung und nicht gegen Touristenzentren und Londoner U-Bahnen zur Wehr setzen. Wenn dies eine Fehlinterpretation war, so bitte ich das zu entschuldigen, ändert aber am Tenor meines Postings nicht viel.
Und die Saudis mögen vielleicht partiell mit dem Westen kooperieren, aber religiös sind sie wohl eher dem fanatischten Flügel des Islam zuzurechnen. Und dies schon seit 17XX als die Wahabiten den Sauds an die Macht verhalfen
Ergänzend wäre noch zu sagen, daß das Problem beim aktuellen iranischen Präsident ist, daß er solche Reden nicht aus Propagandagründen schwingt, sondern weil er es wirklich glaubt. Er möchte anscheinend als Erbe der Revolution auftreten und positioniert sich als Gegenpol zu den korrupten Mullahs die sich bereichern. (Kleines Gehalt, kleine Wohnung, kleines Auto, etc.) Das macht ihn natürlich gefährlicher als die anderen Mullahs. Wenn ich im Laufe meiner Herrschaft zig Millionen zusammengerafft habe und mir nen schönen Palst eingerichtet habe, dann möchte ich das auch gerne behalten und werde es wohl nicht durch einen sinnlosen Krieg riskieren wollen.
Und die Saudis mögen vielleicht partiell mit dem Westen kooperieren, aber religiös sind sie wohl eher dem fanatischten Flügel des Islam zuzurechnen. Und dies schon seit 17XX als die Wahabiten den Sauds an die Macht verhalfen
Ergänzend wäre noch zu sagen, daß das Problem beim aktuellen iranischen Präsident ist, daß er solche Reden nicht aus Propagandagründen schwingt, sondern weil er es wirklich glaubt. Er möchte anscheinend als Erbe der Revolution auftreten und positioniert sich als Gegenpol zu den korrupten Mullahs die sich bereichern. (Kleines Gehalt, kleine Wohnung, kleines Auto, etc.) Das macht ihn natürlich gefährlicher als die anderen Mullahs. Wenn ich im Laufe meiner Herrschaft zig Millionen zusammengerafft habe und mir nen schönen Palst eingerichtet habe, dann möchte ich das auch gerne behalten und werde es wohl nicht durch einen sinnlosen Krieg riskieren wollen.
th3o
Admiral
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platineye schrieb:PS: Ich vergleiche den iranischen Typen mit dem Hitler, nicht den Bush, Amerika geht es wirtschaftlich gut, die brauchen nicht zwingend Feinde.
was?
das ist ja aberulkig...natürlich braucht amerika feinde. GERADE amerika als weltmacht und als macht abhängig von der waffenindustrie. was meinst du wieviele einschlägige lobbys es in den usa gibt die kriege quasi als luft zum atmen brauchen?...und frag dich mal warum es amerika wohl wirtschaftlich gut geht. ich sage nur stichwort ausbeutung.
was der iranische typ da gesagt hat ist natürlich in keinsterweise mit der besatzungsstrategie israels zu relativieren...das ist schon ein anderes kaliber. bin gespannt welche konsequenzen solche sprüche langfristich nach sich ziehen werden.
„Letzten Endes entscheiden die Interessen des Westens, hauptsächlich das Interesse der Vereinigten Staaten, darüber, wo interveniert wird. Alles dreht sich um die Ökonomie. Wo gibt es Öl, wo sind die zukünftigen Ölquellen? ”
(General a.D. Gerd Schmückle, ehemals stellvertretender NATO-Oberbefehlshaber, 'Die Woche', 1.4.1999)
Und da kommen solche Äußerungen und Terroranschläge von arabischer Seite als Begründung zur Intervention für die USA gerade recht.
Gruss
f-keeper
(General a.D. Gerd Schmückle, ehemals stellvertretender NATO-Oberbefehlshaber, 'Die Woche', 1.4.1999)
Und da kommen solche Äußerungen und Terroranschläge von arabischer Seite als Begründung zur Intervention für die USA gerade recht.
Gruss
f-keeper
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Morgoth
Captain
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BlackSavage schrieb:Doch SOLLTE es zu ernsthaften Schwierigkeiten kommen mit dem Iran. Spinnen wir mal weiter, und sie würden ernsthaft in Erwägung ziehen mit allen Mitteln (wie auch immer die Aussehen würden) gegen uns alle Schaden in schlimmster Form anzurichten. Nehmen wir das mal an.
An wen würde sich die westliche Welt hauptsächlich wieder wenden?
An die Vereinigten Staaten.
Ich ganz persönlich bin gegen ein Einmischung. Wenn sich zwei Völker/Nationen in die Wolle kriegen, dann sollen die das unter sich ausmachen. Wenn es nämlich erst zu so etwas kommt, dann helfen alle möglichen Schiedssprüche der UNO nicht mehr. Und die kann immerhin bei Streitigkeiten angerufen werden.
Man kann vielleicht als Schutz für unbeteiligte Dritte fungieren, aber ansonsten Finger weg. Jede Einmischung irgendwo auf der Welt hat die Konflikte nicht beigelegt, sondern bestenfalls gedämpft, dafür verlängert.
Auch "Befreiungs"-Aktionen halte ich für falsch. Meistens lösen sich die Probleme von selbst, und ich denke ein Volk sollte sich selbst befreien, dadurch entsteht eine nationale Identität, die den Staat stabilisiert.
Israel hat gefordert, den Iran aus der UNO auszuschließen. Sollen sie machen, die UNO ist z. Z. ja eh uninteressant und besitzt keine Macht, solange es imperialistische Mächte gibt, die im Sicherheitsrat gegen alles und jeden ein Veto einlegen dürfen (und damit meine ich nicht allein die USA).
Gruß
Morgoth
SheepShaver
Commodore
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- 4.590
Was reitet ihr eigentlich immer auf den "wirklichen" Interessen rum? Ist doch völlig irrelevant warum, vielmehr interessiert dass. Und Gründe gab es weiss Gott genug.
Das mit dem sich raushalten halte ich für eine ganz schlechte Idee. Einfach die Augen zu machen und wegschauen kann ganz schnell nach hinten los gehen.
Das mit dem sich raushalten halte ich für eine ganz schlechte Idee. Einfach die Augen zu machen und wegschauen kann ganz schnell nach hinten los gehen.
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