Werte anderer und Hitzeprobleme
Also...das mit den Werten der anderen ist so ne Sache....manche Lügen sich einen zurecht, andere kapieren nicht, das die CPU-Temp schon fast außerhalb des Towers bei ihrem Mainboard gemessen wird und und und...
Vergleiche anstellen kannst du soviele du willst. Entscheident sind die Temps, die bei DIR rausspringen und da helfen dir keine Werte anderer.
Ich habe ebenfalls schon so einiges lernen müssen, was die Kühlung eines Rechners angeht. So habe ich herausgefunden, das bei mir mein Netzteil ganz erheblich zu Hitzeproduktion im Rechner beisteuert. Die Gegend um das Netzteil ist mit Abstand die heißeste in meinem ganzen Rechner. Jetzt kommen wieder die Schlauen und meinen, das das doch logisch ist, weil Hitze nach oben steigt. Jau...is auch richtig

Aaaaber selbst bei geöffnetem Tower...kühlt sich das Netzteil nicht ab!!! Un Nu???
Also ist das so, wie ich das beschrieben habe!
Desweiteren...sollte man methodisch vorgehen...um die Temp im Rechner zu analysieren.
Zu aller erst...bei geöffnetem Tower die Temp beobachten.
Denn ganz klar....in diesem Zustand kriegt der CPU-Kühler die BESTE Luft!
Weniger ist also nicht drin!
Wenn diese Temp bereits zu hoch ist...liegts also am Sensor vom Mobo, oder der Kühlkörper ist voll Staub, oder der Lüfter ist zu schwach (verstaubt oder zu wenig Fördermenge!). Desweiteren kann zuviel Paste auf dem Körper der CPU ebenfalls die Temp anheben, weil die Temp angezogen wird (durch die Kühlpaste), jedoch nicht abgeführt wird (weil der Kühlkörper den Körper überdeckt). Zuviel Kühlpaste auf der CPU-Die ist ja bekanntlich auch nicht sonderlich förderlich. Bei gescheitem Aufsetzen des Kühlkörpers, wird jedoch eh jedes bischen, was zuviel ist zwischen den beiden Elementen "bei Seite" gedrückt. Besonders gut geschieht, dies bei Kühlkörpern, die am Mainboard festgeschraubt werden müssen.
So arbeitet man sich zu den Temps bei geschlossenem Case vor. Geht hier nun die Temp bis ins unermessliche, ist man sich sicher, das der Luftstrom der Frischluft zum CPU-Lüfter völlig abreißt und der Tower viel zu wenig Abwärme abstrahlt über seine Gehäusewände. Bei gedämmten Towern, wie meinem, sehr gut zu beobachten.
Es muss also ein Luftstrom her, der den CPU-Lüfter erreicht. Wie das geschieht ist zu unterschiedlich bei den Towern, sollte jedoch auf physikalische Gesetzte angelehnt sein

- ergo; vorne unten rein und hinten oben raus. Da Netzteile, die was leisten sollen eh einen Lärm bringenden Lüfter mit sich bringen (egal wie leise das ist!) kann man getrost ein Netzteil mit innenraum Ablüftung kaufen, was zur Kühlung des Tower grundsätzlich beihilft. Ein aufgeräumter Tower (gute Kabellegung, wenig Störfaktoren im Luftstrom) sich ebenfalls nützlich, wie es die "Optimierung" des Innenraums bei mir gezeigt hat, wodruch ich 2°C gewonnen hatte. Die Steckkarten sollte man ebenfalls nach möglichkeit der Größe hin nach oben "sortieren". Das eine Grafikkarte, die zu den größten Karten zählt nicht in PCI-Slot 6 geht ist leider nicht zu ändern. Sollte dies keinen Erfolg zur CPU-Kühlung beitragen, so wird jedoch 100%ig der Übertaktungsfreudigkeit der Grafikkarte auf die Beine Helfen. Ideal ist schonmal eine Netzwerkkarke (winzig klein

) in PCI-Slot 2 zu stecken, wenn man nicht anders kann, wie bei mir. Diese stört nie nich keinerlei Luftstrom.
Bewertung deiner Temperaturen: Öffne mal einen Tower und schau mal, wie sich die Temp so entwickelt. Idle und Vollast.
Wenn dein Lüfter kein Verax-Lüfter ist und tatsächlich mit 7200UPM arbeitet, muss das ja ein Höllenlärm sein! Dann kann nur noch bei der Installation des Kühlkörpern gemurkst worden sein oder der Kühlkörper totaler Schrott sein. (Voll-ALU???)
Ich habe ebenfalls einen AthlonXP 2200+, jedoch via FSB auf 1931Mhz (XP 2400+) übertaktet bei einer Vcore von 1,70V! Idle liegt bei mir bei 54°C und Vollast geht schomal auf 61°C und das System ist dabei IMMER stabil! (Videoencoding ist fehlerfrei!)
Was in meinem Tower so alles drinsteckt, kannst dir ja in meine Signatur anschauen!
Gruß
Rodger