• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

Ist das Scifi RTS Genre tot?

Also Starcraft 2 is sicherlich toll, aber zu sagen das keine anderen eine existensberechtigung is iwie kurzsichtig, sogar für SC2 fanatiker:
Ohne konkurenz hat blizzard es dann wohl kaum nötig für SC3 neuerungen oderso zu bringen außer vllt ne etwas bessere grafik...
 
@obidud & howdid

Ich halte diese Aussage nicht nur für extrem kurzsichtig, sondern auch für dumm. Es steht außer Frage, dass SC2 ein gutes RTS ist.

Aber es als das RTS zu bezeichnen halte ich doch für stark übertrieben. Im Endeffekt ist es sehr altmodisch und Ideenlos. Dies wird aber weil das Game von Blizzard kommt noch als positives Feature gewertet. Ich kann diesem Tastengehämmer nicht viel abgewinnen oder wollt ihr mir erzählen, dass ihr ohne hotkeys spielt?

In SC2 muss ich Bo´s auswendig lernen und es kommt einfach sehr stark auf Geschwindigkeit an. So kann ich online schon den ein oder anderen noob schlagen. Das hat für mich einfach wenig mit Strategie zu tun.

Dem Spiel fehlen die strategischen Möglichkeiten. Wenn man in SC2 eine überlegen Armee hat und die gut Microed, dann ist das der Sieg. Es gibt aber RTS wo das nicht alles ist. Wo ich trotzdem noch ne Möglichkeit habe zu gewinnen oder meinen Gegner auszutricksen. Trickse ich hier meinen Gegner aus, dann kill ich vielleicht noch paar Worker oder sowas aber ich werde trotzdem verlieren.

Ich will hier jetzt auch keine Diskussion entfachen ob SC2 jetzt toll ist oder nicht darum geht es mir nicht und sollte das hier so enden, dann bitte ich doch nen Mod das Thema zu schließen.
 
ja ein remake von warzone 2100 mit beserer grafikengine, oder nee neue story.
dazu für mp mehr tarnmöglichkeiten. das wär was.ich warte schon seit langen das ein neues RTS mit einheiten selbsbau rauskommt.
das hatt was
Warzone 2100 fand ich genial,das einzigste spiel das ich min 10mal durchgespielt habe.Einfach die genialität Sich seine taktik jedesmal anders zulegen sowie die einheiten zu leveln.Am schwersten war die schnelligkeits taktik.
Am einfachsten die panzerung taktik.nur das blöde und sehr nervige zeitlimit störrte.
Vielleicht wird ja das indi Steam Spiel was Nuclear dawn
 
Zuletzt bearbeitet:
Sage auch Sins of a Solar Empire - bei einem starken System gehen auch Karten mit 500+ Planeten.
Dazu z.b. die Distant Stars Mod, das Spiel besitzt kleinere Simulationselemente (nicht arg) wodurch man große Karten auch über Tage spielen kann (macht mir persönlich mehr Spaß - vor allem mit gigantischen Flotten von mehreren tausend Schiffen + Drohnen :D).

Der neuere C&C3 ist auch zu empfehlen (im Gegensatz zum 4.) aber eher typisch C&C und deshalb auch eher ein klassisches RTS - trotzdem allein schon wegen der Kampagne Pflicht.
 
@ nebulein
Bin voll und ganz deiner Meinung!
Kein Strategiespiel kann allen Erwartungen und Geschmäckern einer potentiellen Käuferschaft abdecken.
Anderen kommenden (oder bereits erschienenen) Genrekollegen ihre Daseinsberechtigung anzweifeln zu wollen ist deswegen reiner blödsinn...
Mir spricht das Gameplay von SC2 zum Beispiel nicht sonderlich zu, wie nebulein schon sagte ist es meiner Meinung nach nicht gerade sehr facettenreich. Ein paar gute SC2-Spieler wollten mich mal überzeugen zu ihnen zu konventieren, und erklärten die Vorgehensweise vereinfacht mit 3 Möglichkeiten zu siegen: Überlegenheit in Armee, Wirtschaft oder Technologie.
Wenn man bei meinem Lieblings-RTS AoE2 in diesen Punkten überlegen ist, heißt das erstmal hat heißt das erstmal noch garnichts.
 
Das Problem von RTS ist das geringe Aufwand - Nutzen Verhältniss.

Ein RTS benötigt viel Aufwand für Balancing etc., welches das Entwicklerstudio entwickeln muss, wobei jedoch die Zielgruppe für RTS im Vergleich doch recht überschaubar ist.


Arcade Rennspiele, Shooter, Adventure games, Jump 'n runs oder SHMUPS haben diesbezüglich einen deutlich veringerten Aufwand bei einem gleichzeitig größeren Kundenkreis. (Ok, außer SHMUPs, aber da ist der Aufwand minimal)

Einen 0/8/15 Shooter können Entwicklerstudios nunmal mit minimaler Besetzung und minimalen Aufwand zurechtzimmern, bei einem RTS ist dies nicht so einfach.


Gleiches gilt für Story etc. Bei Shootern gibts das 0/8/15 random WW2 Szenarion, bei RTS muss da schon mehr hin um eine halbwegs brauchbare Kampagne zu kreieren (Etwas, wo selbst das große SC II stellenweise versagt hat)
 
Schon etwas älter Spielt sich aber sehr einfach, macht spass und sieht für dieses alte Spiel immernoch sehr gut aus.

Ich rede von Conquest: Frontier Wars
http://www.youtube.com/watch?v=OnCdvN8h0MQ

Ist StarCraft garnicht so unähnlich nur das es eben kein Bodenkampf sondern reines Space RTS ist.
Man hat drei Gruppen.

Terraner: Viele kleinere Schiffe, sehr viele Upgrades eine Super Defence Waffe (Sind eher für die Defensiven Spieler geeignet wobei, bei Max Upgrades und größten Schiffen auch sehr schwer zu Schlagen)
Sind die Mittelklasse. Angriff gut, Verteidigung sehr gut, Kapazitäten und Geschwindigkeit schlecht

Mantis: Setzen mehr auf Masse und auf Reichweite mit Flottenträgern und Flächenschaden (die Zerg dieses Spiels). Da diese Rasse auf extreme Reichweite baut kann es oft passieren das einem die halbe Flotte zerlegt wird bis man in Schussreichweite ist.
Haben den Höchsten Schaden: Angriff sehr gut, Verteidigung schlecht, Kapazitäten und Geschwingidkeit mittel.

Celerionen: Tarnung, Massive Schiffe, Teleporter, wenn upgrades da sind extrem schwer zu schlagen ohne die richtige Taktik (selbst mit Massiven Rush nicht so einfach).
Durch den Teleporter können sie ihre Truppen in jedes System schicken und so auch direkt von hinten oder direkt in der Mainbase angreifen wenn die Flotte grad woanders ist.
Die unberechenbaren: Angriff gut, Verteidigung gut, Kapazitäten und Geschwindigkeit sehr gut.


Es gibt 2 Ressourcen: Gas und Metal. Das Gas wird in Nebeln und Gasplaneten abgebaut während das Metal in Asteroidenfeldern und Planeten/Monden geholt. Man hat einerseitz Sammler die man aufrüsten kann (Kapazität) und um Planeten zu "berauben" bebaut man sie mit einer Raffinerie.
Dann kommt noch Besatzung dazu diese wird per Commandozentrale und mit einer Akademie(Terraner) erzeugt. Je mehr Erdähnliche Planeten man besitzt desto schneller kommt Nachschub.

Multiplayer ist TOT aber es gibt noch Skirmish der jenach einstellen von leicht bis hin zu VERFICKT schnwer ist.
Habe das Spiel jetzt etliche jahre und hab den CPU Gegner noch nie auf höchster stufe geschafft, nichmal it cheaten o_o

Bekommste für unter 5€ oder saug es irgendwo xD
 
Auch wenn es jetzt vielleicht als Klugscheißen rüber kommt:
Mit RTS hat StarCraft nix am Hut.

RTS bzw. Real-time Strategy, also Strategie bezieht sich auf globale Herangehensweisen an eine Sache. zB war es die Strategie der Nazis erst Polen zu überrennen und anschließend Frankreich anzugreifen.
Auf Computerspiele bezogen würde Surpreme Commander in diese Richtung gehen. Viele 4X-Strategiespiele (explore, expand, exploit, exterminate) wie Master of Orion, Civilization und Sins of a Solar Empire sind echte Strategiespiele.

StraCraft, C&C und Konsorten sind Taktikspiele. Im Gegensatz zur Strategie bestimmt eine Taktik die lokale Herangehensweise an eine Sache. Wieder auf einen Krieg bezogen, wäre das zB das Gefecht um ein Dorf oder eine Straße.


Ich weiß nicht warum, aber Taktik und Strategie wird zu gerne verwechselt. Bei Egoshootern hingegen bezeichnet man es richtig (CS -> Taktikshooter).
 
so einfach wie du es dir machst, ist es nicht. man kann strategie und taktik einfach nicht voneinander loslösen. zumal deine beispiele hinken und eben in teilen keine RTS sind, sondern rundenbasiert. bei RTS spielt die (stark) begrenzte zeit um entscheidungen zu fällen einfach eine große rolle und sie muss genauso verwaltet werden wie bei 4X spielen z.B. die diplomatie die bei RTS meist gar keine rolle spielt.

natürlich kann ich mir in einem MOO2 etc. ohne zeitdruck eine viel detailliertere strategie ausdenken, als in einem RTS. nichtsdestotrotz habe ich bei SC auf jeder map mit jeder rassen-kombination eine strategie vor augen, wenn das spiel beginnt. welche einheiten produziere ich, versuche ich früh anzugreifen oder versuche ich defensiv zu spielen und mir ressourcenvorteile/map control zu erarbeiten. kurze luftwege heißen meist ein eher air-unit-lastiges spiel etc. DAS alles ist strategie.

ich denke was vielen strategen sauer aufstößt ist das (in meinen Augen) extreme spieltempo bei sc2. man kann sich noch so 'ne tolle strategie ausdenken, aber wenn man mal 2 sekunden nicht aufpasst, einen einzigen micro-fehler macht, kann das spiel gelaufen sein. ja sc2 ist viel taktik/ausführungslastiger als viele andere RTS aber deshalb kann eine überragende strategie immer noch das spiel gewinnen, das problem ist halt sie auch ohne große fehler unter zeitdruck auszuführen.

btw. nenn mir einen Shooter wo man nicht taktisch vorgehen muss?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich nervt(e) es bei SC / WC immer was alles sehr schnell vorbei sein kann und eigentlich der gesamte Fokus auf das auslöschen des Gegners liegt. Ich mag es aber wenn man noch mehr gefordert wird, bauen, entdecken, forschen, Flotten / Einheiten aufteilen, wichtige Kartenpunkte einnehmen und halten usw. ...

Das alles fordert mich viel mehr. Ich kann mit den beiden Blizzardtiteln nur wenig anfangen. Bei WC ging mir schon das Einheitenlimit bei den Gruppen auf den Senkel - der Rest was mich stört trifft dann eigentlich auch auf SC zu.

Und jo ...
Shooter ohne viel Taktik gibt es genug, Quake, UT usw. gehören sicherlich dazu. Hier geht es mehr um Reflexe und eine ruhige beherrschte Hand an der Maus. Einen Funken an Taktik braucht man letztlich überall aber das ändert nix am Genre eines Spiels.
 
Also wir sind nen Clan der sich eigentlich auf Strategie spezialisiert hat und da auch in z.b. Supreme Commander sehr erfolgreich unterwegs war. Ich finde halt dort wurde man Strategiesch wirklich sehr gefordert. Ich habe deswegen dort auch mal die Diskussion gestartet, weil dort einige auch aktiv Starcraft 2 in der Diamant Liga spielen und auch an Turnieren teilnehmen.

Zerstöre ich dem Gegner wichtige Resourcenpunkte oder seine Engis, verteidige ich oder hol ich mir möglichst viele Extraktoren auf der Karte, kill ich seine Energie wodurch ich seine Produktion lahm lege, oder spamme ich einfach mehr Units als er, rüste ich meine ACU auf oder geh ich auf T2 oder auf air oder auf Mapcontrol oder oder oder. Vernichte ich ihn langsam oder ignoriere ich seine Units und mache einen gezielten Schlag gegen seine ACU?

Ich könnte jetzt noch bestimmt 20 Zeilen an Möglichkeiten schreiben was Strategisch z.b. bei Supcom möglich ist.

Starcraft 2 wird mir dagegen relativ überschaubar erklärt. Mapcontrol brauch ich nicht zum Sieg. Somit finde einfach kein Kampf über die Map statt. Ich kann mit einigen schnellen Units die Worker killen aber ich kann keine Energie etc. killen die seine Produktion lahm legt. Es läuft also drauf raus seine Worker zu erwischen sonst läuft es aber drauf raus seine Armee zu killen. Der Gegner holt sich noch ne 2. Base davon kann ich versuchen ihn abzuhalten. Aber sonst ist da an Strategie nicht viel drin. Der Kampf ist dann reine Taktik und wer besseres Micromanagement beherrscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
I-HaTeD2 schrieb:
Mich nervt(e) es bei SC / WC immer was alles sehr schnell vorbei sein kann und eigentlich der gesamte Fokus auf das auslöschen des Gegners liegt. Ich mag es aber wenn man noch mehr gefordert wird, bauen, entdecken, forschen, Flotten / Einheiten aufteilen, wichtige Kartenpunkte einnehmen und halten usw. ...
...
Und jo ...
Shooter ohne viel Taktik gibt es genug, Quake, UT usw. gehören sicherlich dazu. Hier geht es mehr um Reflexe und eine ruhige beherrschte Hand an der Maus. Einen Funken an Taktik braucht man letztlich überall aber das ändert nix am Genre eines Spiels.

auch bei SC musst du forschen wenn du im mid-/lategame eine chance haben willst. ohne entspr. upgrades geht da nix. aber natürlich ist der techbaum jetzt nicht unbedingt riesig. ja, SC2 ist verdammt schnell. ein bissl wie blitzschach ;)
und wichtige kartenpunkte halten etc. spielt genauso eine rolle, je nach spielstil.

und wie du schon sagst, shooter ohne taktik gibt es nicht und eine "gute" maushand ist eben immer bedingung für das gut ausführen der taktik. es gibt sicher keinen shooter wo man "nur" mit taktik was reißen kann, obwohl man selbst das messer noch auf 1m distanz daneben wirft ;-)

nebulein schrieb:
...Zerstöre ich dem Gegner wichtige Resourcenpunkte oder seine Engis, verteidige ich oder hol ich mir möglichst viele Extraktoren auf der Karte, kill ich seine Energie wodurch ich seine Produktion lahm lege, oder spamme ich einfach mehr Units als er, rüste ich meine ACU auf oder geh ich auf T2 oder auf air oder auf Mapcontrol oder oder oder. Vernichte ich ihn langsam oder ignoriere ich seine Units und mache einen gezielten Schlag gegen seine ACU?

Ich könnte jetzt noch bestimmt 20 Zeilen an Möglichkeiten schreiben was Strategisch z.b. bei Supcom möglich ist.

Starcraft 2 wird mir dagegen relativ überschaubar erklärt. Mapcontrol brauch ich nicht zum Sieg. Somit finde einfach kein Kampf über die Map statt. Ich kann mit einigen schnellen Units die Worker killen aber ich kann keine Energie etc. killen die seine Produktion lahm legt. Es läuft also drauf raus seine Worker zu erwischen sonst läuft es aber drauf raus seine Armee zu killen. Der Gegner holt sich noch ne 2. Base davon kann ich versuchen ihn abzuhalten. Aber sonst ist da an Strategie nicht viel drin. Der Kampf ist dann reine Taktik und wer besseres Micromanagement beherrscht.

komisch irgendwie kann ich alle punkte auch in SC2 wiederfinden. klar sind worker immer ein beliebtes ziel, aber wenn du in SupCom die ACU vor die nase kriegst, versuchst du auch nicht erst die produktion zu stören, wenn du die ACU haben kannst. genauso kann ich in SC2 agieren. kill ich seine worker (die sind halt u.U. schnell in sicherheit gebracht) oder zerstöre ich immer wieder mit kurzen angriffen seine raffinierien. somit hat er kein gas für tech und kann nur low-tier units pumpen. oder versuch ich defensiv zu spielen und mir ökonom. vorteile zu verschaffen, indem ich mir 3-4 exen hole. mapcontrol spielt gerade als Zerg eine überlebensnotwedige rolle und auch sonst kann sie spiele durchaus gewinnen. den entscheidenden drop gesehen und abgefangen? die tarneinheiten früh genug gesehen? den bevorstehenden angriff früh genug gescouted und noch 2 bunker platziert?

natürlich bietet SupCom mit der ACU eine besonderheit die nochmal andere strategien eröffnet. andererseits finde ich bei SupCom überhaupt keinen strategischen ansatz für die ressourcenverwaltung. irgendwie ist alles "unendlich" vorhanden. ich bin nicht gezwungen irgend ne bestimmte stelle abzubauen etc. weshalb es oft in totale ressourcenschlachten ausartet (ich rede von SupCom 1)
 
FunnyName schrieb:
natürlich bietet SupCom mit der ACU eine besonderheit die nochmal andere strategien eröffnet. andererseits finde ich bei SupCom überhaupt keinen strategischen ansatz für die ressourcenverwaltung. irgendwie ist alles "unendlich" vorhanden. ich bin nicht gezwungen irgend ne bestimmte stelle abzubauen etc. weshalb es oft in totale ressourcenschlachten ausartet (ich rede von SupCom 1)

So funktioniert aber gerade der 1. Teil höchstens bei low level games wo sich beide Parteien einbunkern. Du bist definitiv gezwungen an einer bestimmten Stelle abzubauen, da der Kosten/Nutzen Faktor der Masseextraktoren viel höher ist als die der Massefabrikatoren. Mal ein Beispiel...

Ein T3 Extraktor kostet 54 Energie pro Sekunde und bietet dir 18 Masse. Dagegen steht der T3 Massefabrikator mit 12 Masse kostet aber 3500 Energie. Jetzt kann ich den natürlich direkt an ein Energiekraftwerk bauen wodurch der Verbrauch sinkt, aber er wird trotzdem viel höher sein. Zusätzlich ist das riskant. Fällt da eine Bombe eines T3 Bomber drauf gibts ne hübsche Kettenreaktion bei der deine ACU nicht in der Nähe stehen sollte.

Also kurz und knapp wer in Supcom gewinnen will der kommt nicht drum rumm die Extraktoren einzunehmen und das ist eben der Unterschied zu SC2 es toben ständig Kämpfe auf der ganzen Map mit kleineren Trupps. Dann gibts ja auch noch auf vielen Maps Wracks zum reclaimen, wodurch nochmal ein dickes Masseplus entsteht wenn ich aus der Base gehe. Die Aussage das man bei Supcom 1 nicht um die Map kämpfen muss ist großer Kokolores. Bei dem Rest gebe ich dir aber Recht.

Supcom 1 wird leider sehr sehr oft falsch gespielt und Missverstanden. Auch in diesem Game ist es möglich Matches zu haben die 10-20 Minuten dauern.

Hier mal ein Match von 2 Top Gamern, Gitzi is übrigens einer unserer Member und war lange Zeit auf Platz 1 der Weltrangliste:
http://www.youtube.com/watch?v=jID-CE3jkDg
http://www.youtube.com/watch?v=ElzVUteXREA&feature=related Part 2
 
nebulein schrieb:
Also wir sind nen Clan der sich eigentlich auf Strategie spezialisiert hat und da auch in z.b. Supreme Commander sehr erfolgreich unterwegs war. Ich finde halt dort wurde man Strategiesch wirklich sehr gefordert. Ich habe deswegen dort auch mal die Diskussion gestartet, weil dort einige auch aktiv Starcraft 2 in der Diamant Liga spielen und auch an Turnieren teilnehmen.

Zerstöre ich dem Gegner wichtige Resourcenpunkte oder seine Engis, verteidige ich oder hol ich mir möglichst viele Extraktoren auf der Karte, kill ich seine Energie wodurch ich seine Produktion lahm lege, oder spamme ich einfach mehr Units als er, rüste ich meine ACU auf oder geh ich auf T2 oder auf air oder auf Mapcontrol oder oder oder. Vernichte ich ihn langsam oder ignoriere ich seine Units und mache einen gezielten Schlag gegen seine ACU?

Ich könnte jetzt noch bestimmt 20 Zeilen an Möglichkeiten schreiben was Strategisch z.b. bei Supcom möglich ist.

Starcraft 2 wird mir dagegen relativ überschaubar erklärt. Mapcontrol brauch ich nicht zum Sieg. Somit finde einfach kein Kampf über die Map statt. Ich kann mit einigen schnellen Units die Worker killen aber ich kann keine Energie etc. killen die seine Produktion lahm legt. Es läuft also drauf raus seine Worker zu erwischen sonst läuft es aber drauf raus seine Armee zu killen. Der Gegner holt sich noch ne 2. Base davon kann ich versuchen ihn abzuhalten. Aber sonst ist da an Strategie nicht viel drin. Der Kampf ist dann reine Taktik und wer besseres Micromanagement beherrscht.
Dann sollte die mein Conquest Frontier Wars ja eigentlich zusagen denn eine durchschnittliche Runde geht locker 2 bis 3 Stunden jenachdem wieviele Systeme man einstellt.

Ich selber Spiele immer 1 gegen 1 mit 4 extra Systemen (also 6) oder 3 gegen 3 mit 10 extra Sytemen (also 16).

man Startet ganz normal in seinem System an mit nem HQ und wahlweise auch einer Starrafinerie.
Nun fängt man an sein System zu besetzen, alle Planeten zu erschliessen Ressourcen sammeln usw. dann geht man auf ins nachbarsystem das (wenn man glück hat) nicht ans System eines gegners anliegt weil dann hat man Zeit dieses System für einen zu sichern die beste Route für die Sammler zu finden und die Wurmlöcher die jedes System mit einem anderen verbindet mit einem Portal zu sichern.
Versorgung muss gesichert sein sonst hat deine Flotte schnell keine Munnition mehr und der Gegner versucht genau das selbe.

Im Kampf sebst ist Versorgung das allerwichtigste, zerstörst du das HQ/Versorgungsplattformen oder gar Versorgungsschiffe so hast du einen extremen vorteil da dir die Munnition viel langsamer ausgeht.
Hat dein gegner kein HQ in einem besetzten System reicht es das Portal zu zerstören so erliegt die Versorgungsroute und die Plattformen werden nutzlos denn ein HQ regelt alles und sollang die verbindung per Portal sicher ist muss in einem System kein HQ sein, ist es jedoch da bringt es nix ein Portal zu "schliessen".

Ich selber greif immer getarnt die Versorgungsschiffe an danach kommt meine Hauptflotte zum einsatz (mit versorgung natürlich).
Conquest braucht viel Zeit da 50% des Spieles damit verbracht wird Systeme zu sichern und upzugraden. Limit gibts von 100 bis 300 wo bei 300 schon xtrem viel gebaut werden kann und es teils zu heftig großen schlachten kommt.

Conquest ist einfach zu händeln wie C&C aber sehr strategisch. Ein gewaltiger rush mit den stärksten Schiffen bringt sehr selten den erfolg.
 
Also SC I und II finde ich auch total langweilig... das hat für mich eigentlich 0 Taktische tiefe, denn es geht primär nur noch ums rushen und das ist einfach nur lahm ...

Man hat in den meisten Partien überhaupt nicht mehr die Zeit eine richtige Basis, geschweige denn eine ausgewogene Armee aufzubauen, zumal beides auch schon wieder am Einheiten/Karten Design hingt ...
Spiele mit wirklicher Tiefe, egal ob jetzt Shooter oder Strategie gibt es leider immer weniger und SciFi RTS schon noch weniger ... alles nur noch auf Casual oder Hyperaktive Spielekinder ausgelegt, die keine Zeit mehr haben 30min an ihrer Basis/Armee/Schlachtplan zu feilen ...
.
 
Spiel eben mit jemanden der genauso denkt wie du und lasst euch eben Zeit, sprecht alles ab und dann kans losgehn.
Ich Süiel Starcraft 2 immer mit meinem besten Kumpel wir regelns so das man erst nach 20min angreifen darf ^^
 
e-Laurin schrieb:
Auch wenn es jetzt vielleicht als Klugscheißen rüber kommt:
Mit RTS hat StarCraft nix am Hut.
Stimmt doch gar nicht. In Starcraft gibt es beides, basis aufbauen,resourcen holen und einheiten bauen und versenden ist Strategie, nicht Taktik. Taktikspiele sind sowas wie Commandos, oder Jagged Alliance:Deadly Games wo es um die Feinheiten des Kampfes geht. 4x Spiele habe natuerlich mehr Strategie, und manchmal keine Taktik, aber deswegen ist sowas wie Starcraft noch lange nicht kein Strategiespiel!
Allerdings hast Du Recht, was das Klugscheissen betrifft, mal eben 20 Jahre Namensgebung in drei Saetzen auszuhebeln qualifiziert da recht gut. :D
 
Zurück
Oben