Ist die Zukunft in Star Trek wirklich so schön?

arsch2150

Lieutenant
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Wahrscheinlich werden mich jetzt alle Trekis hier dafür hassen, was ich jetzt schreibe, aber ich muss das mal los werden.
Ich stelle mir schon seit längeren die Frage ob die Zukunft da drin wirklich so schön ist, von wegen ferne Galaxien erkunden und das ganze.
Mir kommt es so vor als ob dort eine Diktatur herrscht.
1. Habt ihr schon mal irgendwo was von einer freien Wahl in Star Trek gehört?
2. Warum hat Deep Space Nine einen Offiziern als Verwalter und keine Zivile Person?
3. So ziemlich jeder will zur Sternenflotte, so was kennt man sonst nur von Diktaturen, die sich auf das Militär stützt.
Mehr fällt mir zur Zeit nicht ein.
 
1. Darum geht es eben nie... is ja keine Seifenoper. Btw: wen juckt's? ;)
2. Weil es eine militärische Einrichtung ist.
3. Das kommt einem nur so vor, weil sich eben alles in der Serie um die Sternenflotte dreht... aber die wenigsten dürften dort beschäftigt sein...


Die zukunftsvision ist schon erstrebenswert: wichtige Krankheiten geheilt, Hunger besiegt, kein Geld mehr - ein funktionierender Kommunismus ist im Prinzip die ideale Staatsform, aber heute noch nicht durchsetzbar.
 
Kein Geld mehr? Das sagt Picard in "First Contact" der Erdenbürgerin, die die Borg für Schweden hält.

Gold gepresstes Latinum verschweigt er dabei aber seltsamerweise
 
Hi!
Also ich hab auch mal ne Frage zu ST. Wie is das nun mit dem Geld? In der Föderation gibt es kein Geld, dh. die Leute von der Sternenflotte arbeiten umsonst, auch die Soldaten und so, die ihr Leben riskieren (Domionkriege usw.)...Ok. Föderationsweit lass ich mir das ja noch einreden. Aber wie is das nun mit dem Kapital. Wie kann es da Handel geben usw. wenn es kein Geld gibt...bzw wie is das Latinum verteilt? Es scheint ja eine Art intergalaktischer Währung zu sein. Die Ferengi horten es ja geradezu, aber wie kommt die Föderation dazu, wenn´s dort eigentlich keinen gibt, den Kapital interessiert.

Nichts desto trotz hab ich sicher schon jede ST Folge von TNG und DS9 gesehen. Echt cool das ST Universum - mal was anderes, nicht so viel Gewalt, eine alles in allem erstrebenswerte Zukunft.

mfg
 
Wie war das doch gleich: "Die Föderation ist ja schlimmer als die Borg. Jene teilen einem wenigstens mit, daß sie ihn assimilieren!" :lol:

Nebenbei ist die Föderation ja "nur" ein paramilitärisches Weltraumfahrerbündnis mit zB der Erde als ein Bündnispartner. D.h. die Föderation selbst hat ja keine Regierung. Außerdem ist ja sowieso alles nur friedlich und böse sind nur die anderen...

Handel betreiben die ja auch primär tauschmäßig: Was willst du dafür? Wir haben es! (respektive unser Replikator macht das schon, hehe)

Aber allgemein sollte man das StarTrek-Universum nicht so ernst nehmen, da gibt es so einige Unstimmigkeiten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Goldgepresstes Latinum ist IMHO auch nur ein Tauschgut, wie z.B. Technologie oder
andere Ressourcen. Die Föderation hat dieses "Zahlungsmittel" auch nur zum Tausch
und sieht das nicht als offizielles Zahlungsgut an, sondern "hats auch", weils bei den
anderen Spezies so beliebt ist (Ferengi, die ja bekanntlich handelsgeil sind).

So erkläre ich mir das ;)
 
die zukunft hat aber auch vorteile,
1. niemehr essen kochen..nurnoch replizieren
2. niemehr toiletten putzen, gibts ja nichtmehr :)
3. einfach mit dem rechner zur nächsten Lan teleportieren..! TOP!
4. ich find frauen in uniform geil ^^
5. holodeck....naja jedem seiner fantasie überlassen...

aber im grunde wirklich nur ne seifenoper...
immerhin noch besser als gzsz & co
 
Ich find an der Serie so krass, dass diese technischen Begriffe wirklich stimmen. Also die sind nicht völlig aus der Luft gegriffen. Sollte man eigentlich denken.

Ansonsten hat diese Lebensweise bis auf den technologischen Aspekt sicher auch noch andere Vorteile, zumindest wenn alle Konföderierten so diplomatisch wie auf der Enterprise sind. :)
Man kann ja schliesslich in menschlicher Hinsicht viel draus lernen, wie es immer zu den Problemlösungen kommt.
 
mapel110 schrieb:
Man kann ja schliesslich in menschlicher Hinsicht viel draus lernen, wie es immer zu den Problemlösungen kommt.

Ich finde, dies nimmt immer mehr ab bei ST.
Seit TNG entwickelt sich ST immer mehr zu einer "Krieg im Weltraum, schießt auf Alles was sich bewegt"-Opera. As Beispiel seien mal die oberpeinliche letze Voy-Episode und Nemesis genannt. Die "Hirnschmalz-Anteil" ist zwar immer noch höher als bei Andromeda oder Stargate (gut, Letzeres will auch nicht mehr als "just entertaining" sein), aber IMO weit von TNG entfernt. Immerhin, bei Ent gab es bisher die eine oder andere erstklassige Episode die nicht vom Kampf lebte (Dear Doctor zum Beispiel).

Zum Thema. Hat die Föderation nicht die Erde als Regierungssitz bzw. Hauptplaneten? Immerhin heisst das Sol-System ja auch Sektor 001. Find ich übrigens nicht sehr gelungen, das man die Menschen nominell über alle anderen Rassen stellt. Es gibt geeignetere Völker als die Menschen für die zentrale Rolle in der Fed., bspw. die Vulkanetten. Aber was soll man von einer amerikanischen Serie erwarten ...

Ansonsten sei gesagt, das man alle diese Elemente wie das fehlende Geld aus ST rauslösen und für eine philosophisch angehauchte Diskussion verwenden sollte. In ST ist all dies natürlich nicht weit genug ausgearbeitet um in der Form darüber zu diskutieren.
 
@ zere, wer sagt denn dass es keine toiletten mehr gibt? ich meine es gibt sie noch in den mini-badezimmern neben der schalldusche, jedoch sieht man komischerweise nie, wie diese benutzt werden ;)

Zu den technischen Begriffen: Naja, alles stimmt auch wieder nicht, es gibt da einige Sachen, die schon recht schwammig werden. Aber vom Grundprinzip ist das in aller Theorie durchaus größtenteils möglich (Teleportiert wird schon (wenn auch nur Protonen und Photonen), die Krümmung des Raumens (> Warp) ist theoretisch auch möglich, ebenso wie die Energiegewinnung aus Antimaterie).
Was wohl niemals funktionieren wird ist der Universaltranslator in der Form von Star Trek. wäre aber für die Serie auch schlecht, wenn sich die Wesen nicht unterhalten könnten :D

P.S.: Nein, ich hasse niemanden, weil er sich kritisch zu Star Trek äußert. wir sind ja keine Fanatiker
 
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Immerhin werden bei ST die Raumschiffe nicht regelmäßig durch gigantische Gravitationswellen umgeworfen (sind wir im Pazifik oder was) wie in anderen Serien (Andromeda). "Zu hülf, zu hülf, da kütt eine Grafivationswelle" - Gravitationswellen, wenn sie denn tatsächlich existieren, tun niemanden was. So gesehen kann den juten Prof. Harald Lesch verstehen wenn er sich darüber aufregt, das die Enterprise regelmäßig mit der Erde telefoniert und das besser als ich dies mit meinem Nachbarn kann. Aber was wäre Sci-Fi, wenn man das Geballer (korrekterweise) nicht hören würde.
 
Hrhr
Wenn man Logikfehler in den Serien finden will, findet man sie zu Hauf. Wo bleibt da zum Beispiel immer die 3-Dimensionalität? Alles muss auf der gleichen Höhe geschehen, man kann niemals drüberfliegen oder drunter ^^
Auch sonst gibt es sicherlich noch diverse Dinge - aber was solls - Its Show!
 
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