Ist es lohnenswert, in Bitcoin zu investieren

Wenn du das als Grund anführst, dort Geld reinzustecken, ist es dir eben noch nicht klar. Nur weil ein Kurs steigt, heißt das noch lange nicht, dass es sicher ist. Der Kurs kann morgen schon komplett am Boden sein. Niemand weiß das. Aber gerade bei so jungen Geschichten wie Kryptowährungen, ist das Risiko sehr groß, dass dieser Fall eintritt. Also nicht aus Gier handeln, sondern immer wohlüberlegt. Nur so kann man sich ein Vermögen aufbauen. Die Dummen stecken ohne Wissen ihr Geld irgendwo rein und heulen dann, wenns weg ist. Ein gutes Beispiel war in den 90ern der Börsengang der Telekom. Die haben sogar Fernsehwerbung gemacht und Hinz und Kunz haben gekauft. Die haben ihre ganzen Ersparnisse reingesteckt. Am Ende war davon fast nix mehr da.

Also Hirn einschalten und sich mit der Materie beschäftigen bevor man den Geldbeutel zückt.
 
Du solltest allerdings auch die Gründe hierfür kennen und dich nicht von Zahlen blenden lassen.
 
Bis ich die ganze Materie gelernt habe vergehen locker 3 Jahre
 
Tja, wenn du es dir leisten kannst, Geld zu verbrennen, dann investiere, ohne dich zu informieren.

Was genau möchtest du jetzt hier eigentlich erfahren? Auf die Diskussion bzw. genannten Argumente gehst du sowieso nicht ein. Dann mach doch einfach, was du sowieso vorhast.
 
Wenn du drei Jahre brauchst, um dich in sowas einzuarbeiten, solltest du es wirklich lassen. Du, es ist dein Geld. Du wolltest wissen, ob du dein Geld da reinstecken sollst. Ich sage dir, du kannst das machen, wenn du die Mechanik verstehst und das Risiko abschätzen kannst. Wenn du blind Geld reinsteckst, brauchst du dich nicht wundern, wenn du am Ende dein Geld verloren hast.
 
Kowa schrieb:
Ein Schneeballsystem ist was anderes. Da gibt es Ausschüttungen, die durch weitere Anwerbungen bezahlt werden.
Das Prinzip Schneeballsystem ist schon sehr ähnlich.
So lange wie die Investoren mehr Geld investieren als abziehen, steigen die Preise.

Gibt es also viele junge dynamische Menschen wie den TE die neu einsteigen und investieren wollen, geht der Kurs krass weiter nach oben. Aber wehe, der Kurs stottert mal und eine größere Menge Leute zieht sein Geld ab.
Da nichts dahinter ist als die Fantasie der "Anleger", kann der Wert sehr schnell auch auf Null fallen.

Wenn Apple pleite geht, kannst Du als Aktionär zumindest noch ein kaputtes iPhone bekommen, bei Bitcoin gar nichts.

Der Unterschied zwischen einem Schneeballsystem und anderen Anlageformen ist m.E. eher das: Beim Schneeballsystem gibt es einen einzigen Organisator und Ansprechpartner. Das ist der Arsch, der i.d.R. das meiste Geld für sich rauszieht, der Dich bei Ausschüttungen zum Reinvestieren belabern will, und der Dir Kontostände ausstellt auf denen Summen stehen, die er nie im Leben alle auszahlen kann. Deswegen auch belangt wird, wenn das System kippt und er sich nicht tief genug versteckt hat.
Bei Aktien, Derivaten, Bitcoins etc gibt es keinen Organisator, der Preise festlegt, sondern die werden zwischen den Marktteilnehmern - also denen die haben, und denen die haben wollen - ausgehandelt. Aber genau wie bei Schneeballsystemen gilt auch hier, daß ein Wert, hinter dem keine Masse steht, nicht weiter ist als Phantasie.
Und hinter Bitcoins steht - meiner bescheidenen Meinung nach - gar nichts. Die Transaktionen die über das System laufen sind Peanuts im Vergleich zu Paypal oder Kreditkarten - mit der Aussicht, daß das auch auf längere Zeit so bleiben wird.

Heißt: Fast alle, die Bitcoins haben sind bereits selbsternannte Investoren wie Du und Dein Kumpel.
Und wer zuletzt kauft, der kann nur noch noch mit Verlust wieder aussteigen.
 
Dank den Miesmachern in meinem Bekanntenkreis und hier auf CB habe ich mich Anfang des Jahres abschrecken lassen. ICH IDIOT!! Wenigstens bin ich im Spätsommer eingestiegen. Meine Regeln: Lesen, lesen, lesen und nicht alles auf einen Krypto setzen.
Das kannst Du Dir vorerst sparen wenn Du in einen Miningpool investierst. Aber bedenke dass Dein Kumpel, je nach Miningpool, ordentlich an Dir mitverdient. Wenn du das machst sollte mal einen Abend auf ihn gehen.;)
 
Informer schrieb:
Dank den Miesmachern in meinem Bekanntenkreis und hier auf CB
Miesmacher? Eher Realisten.

Du glaubst also wirklich, dass Bitcoin vorhersagbarer ist als zB Aktien?
Dir sagt der Begriff "Whale" etwas?

Wenn selbst VW-Aktien Spekulationsobjekt werden können und dazu führen, dass sich ein Multimilliardär vor einen Zug schmeißt (Gugel: Merckle) .. ganz ehrlich, dann denkst du, du könntest das durch "lesen" beeinflussen"? Du machst dich extrem abhängig von anderen Leuten, du könntest es auch "Glück" nennen, ob ein Whale grad kaufen, "hodl" oder verkaufen anklickt.

Lass dich von deinem Erfolg nicht blenden, er hat fast nichts mit deinem "lesen" zu tun. Das einzige, wo ich dir recht gebe, ist das "spread Investment", was immer sinn macht. Ansonsten wettest du nur und hast Glück.
 
Kyze schrieb:
Na dann ran an den Speck, Geld verdoppeln in 2 Wochen ?
Wie könnte das nur schief gehen ?!

Ich verstehe den Sarkasmus nicht. Das Geld wurde in 2 Wochen verdoppelt, was genau stimmt an diesem Fakt nicht?
Und was genau ist dabei schief gegangen?
 
@n8mahr
Durch das Lesen kommt man zumindest auf neue Projekte welche auf Blockchain basieren (z.B. Stellar Lumen, Ripple XRP) oder aus dieser Idee heraus etwas ganz neues machen, wie IOTA.
Klar ist es immer noch ein Mix aus Spekulaktion und Investition, genau deshalb meine ich ja: lesen und sein Portfolio diversifizieren. Wenn ich einen neuen Coin entdecke, dann informiere ich mich erst über das Unternehmen hinter dem Coin, die Reichweite, den Fortschritt der Realisierung, den Stand ggü der Konkurrenz und dann erst die Idee. Dann findet man sogar "Coins" die selbst dann überleben wenn der Bitcoin komplett versagen würde.
Bis jetzt wäre ich einen Ticken erfolgreicher wenn ich ausschliesslich auf BTC gesetzt hätte, aber das wäre mir doch zu heikel. Letztendlich unterstützt man das woran man am meisten glaubt.
 
FrankyStonky schrieb:
Ich verstehe den Sarkasmus nicht. Das Geld wurde in 2 Wochen verdoppelt, was genau stimmt an diesem Fakt nicht?
Und was genau ist dabei schief gegangen?

Echt?
Hast hast Du "Dein Geld" verdoppelt, oder nur den Marktwert der Coins, die Du besitzt?
 
FrankyStonky schrieb:
Ich verstehe den Sarkasmus nicht. Das Geld wurde in 2 Wochen verdoppelt, was genau stimmt an diesem Fakt nicht?

Dass kaum jemand den Markt zu diesem Zeitpunkt so genau timen hätte können. Viele haben bei diesem P&D viel, wirklich sehr viel Geld verloren.
 
espiritup schrieb:
Echt?
Hast hast Du "Dein Geld" verdoppelt, oder nur den Marktwert der Coins, die Du besitzt?

Hm? Sorry, das musst mir mal erklären.

Tourgott schrieb:
Dass kaum jemand den Markt zu diesem Zeitpunkt so genau timen hätte können. Viele haben bei diesem P&D viel, wirklich sehr viel Geld verloren.
Wie kann man Geld verlieren, wenn der Kurs stark ansteigt?
 
@FrankyStonky: Was Tourgott und ich Dir sagen wollen:

Du hast erst dann Gewinn gemacht, wenn das Geld auf Deinem Konto ist.
Bitcoins selbst sind nämlich nichts wert. Der Kurs ist lediglich eine Abbildung der Fantasie der Anleger, und die kann, nein die wird irgendwann stark gegen Null tendieren.
 
FrankyStonky schrieb:
Wie kann man Geld verlieren, wenn der Kurs stark ansteigt?

Die ganze Situation hier darzustellen, ist zu komplex. Daher in Kürze: Mitte November sollte ein lang geplanter Fork stattfinden (Segwit2x). Der BTC-Kurs wurde damit in den letzten Wochen in die Höhe getrieben. Kurz vor dem Snapshot wurde dieser Fork allerdings abgesagt, wodurch es zu einem (mehr oder weniger) erheblichen Kurseinbruch kam. Gleichzeitig fand ein heftiger P&D für BCASH statt (ein früherer Fork). Die Angst ging um, viele haben das Ende des BTC gesehen und aus Panik verkauft. Daraufhin haben Wale allerdings den BCASH fallen lassen und alles wieder in BTC gesteckt, woraufhin der Kurs in kürzester Zeit wieder in die Höhe schnellte.

Die ganze Aktion war offensichtlich von langer Hand geplant und eine der größten Manipulationen im Kryptomarkt bisher. Du kannst dir vorstellen, wer davon profitiert hat, und wer nicht.

Wie gesagt, das ist eine sehr vereinfachte Darstellung von dem, was abging und vor allem hinter den Kulissen vonstatten ging.
 
espiritup schrieb:
@FrankyStonky: Was Tourgott und ich Dir sagen wollen:

Du hast erst dann Gewinn gemacht, wenn das Geld auf Deinem Konto ist.
Bitcoins selbst sind nämlich nichts wert. Der Kurs ist lediglich eine Abbildung der Fantasie der Anleger, und die kann, nein die wird irgendwann stark gegen Null tendieren.

Du weisst aber, dass man direkt in Bitcoin Waren im Internet bezahlen kann? (Stichwort CaseKing.de) Und dass es Börsen wie Anycoin gibt, wo man ganz einfach und ganz schnell Bitcoins und andere Kryptowährungen per SEPA Überweisung oder PayPal "abheben" kann?

@Tourgott: Wenn ich deinen Standpunkt richtig verstehe, siehst du den entgangenen Gewinn (BTC aus Panik zu früh verkauft) als Verlust an?
Wenn ich etwas für 10 Euro kaufe, 1 Tag später für 11 Euro verkaufe und es aber 2 Tage später 12 Euro kostet - habe ich schlussendlich 1 Euro Gewinn oder 1 Euro Verlust gemacht?

:freak:
 
Nein, folgendes ist passiert: Viele haben BTC beim stark fallenden Kurs verkauft und sind gleichzeitig in den stark steigenden BCASH eingestiegen, weil davon ausgegangen wurde, dass BCASH zum "echten" Bitcoin wird. Die Wale, diese Aktion langfristig geplant hatten, sind daraufhin beim BCASH ausgestiegen (und vermutlich beim jetzt günstigen BTC eingestiegen), woraufhin BCASH binnen Sekunden völlig gecrasht ist.

Die breite Masse hat Millionen verloren, die Wale haben aus Millionen wahrscheinlich Milliarden-Gewinne gemacht.
 
Zurück
Oben