Ist Euch schon einmal ein (Auto-/Motorrad-) Reifen geplatzt?

Ist Euch (beim Fahren) schon einmal der (Auto- / Motorrad-) Reifen geplatzt?

  • Nein, noch nie.

    Stimmen: 72 72,0%
  • Ja, einmal.

    Stimmen: 18 18,0%
  • Ja, zweimal.

    Stimmen: 4 4,0%
  • Ja, dreimal.

    Stimmen: 1 1,0%
  • Ja, häufiger als dreimal.

    Stimmen: 5 5,0%

  • Umfrageteilnehmer
    100
Geplatzt ist bei mir vllt. das falsche Wort. Bei mir lag vermutlich ein Pflasterstein auf der linken Spur den ich bei Tempo 230 mit dem linken Vorderrad in der Abenddämmerung erwischt haben muss. Die Autobahn war zu dem Zeitpunkt Gott sei Dank leer bis auf ein Auto was ich kurz davor überholt hatte.
Ich befand mich beim Überfahren des Steins ca.2m von der Leitplanke entfernt. Nachdem es vorne links fürchterlich geknallt hat zog der Wagen augenblicklich nach links und ich konnte den Wagen ein paar Zentimeter vor der Planke abfangen. Wie es dann genau weiterging weiß ich bis heute nicht. Ich weiß nur noch das ich volle 2 Spuren benötigt hatte um den Wagen wieder einzufangen. Nachdem ich auf dem Standstreifen ausgerollt bin stieg ich aus und setze mich erst mal eine Viertelstunde hinter die Leitplanke (oder auch 2 Zigarettenlängen :-)) bevor ich den Reifen wechseln wollte. Das war aber noch nicht möglich. Der Reifen und die Felge strahlten dermaßen viel Wärme ab das man sie nicht anfassen konnte. Gut 1/5 der Felge war einfach weg (rausgebrochen), der Reifen hing nur noch teilweise und in Fetzen auf der Felge.

Die anschließend hinzugezogene Polizei fand auf der Fahrbahn nur jede Menge Dreck den ich aufgewirbelt hatte. Keinen Stein, kein Stück der Felge. Der Autofahrer den ich kurz zuvor überholt hatte hielt übrigens nicht an und hatte auch nicht die Polizei o.ä. informiert.

Zudem dem Zeitpunkt hatte ich 8 Jahre den Führerschein und es war mein einziges "Erlebnis" bisher.

Kosten: Eine neue Felge + Reifen + neue Spurstange
 
Zuletzt bearbeitet:
Kamann schrieb:
Also wenn der Reifen geplatzt ist, auf keinen Fall Bremsen? Kommt es dann ins Schleudern oder was passiert da genau?

Ja, exakt.

Ein geplatzter Reifen hat keinerlei Haftung mehr auf der Straße. Wenn Du nun auf die Bremse trittst, bedeutet das, dass hinsichtlich einer Achse nur ein Rad (das funktionstüchtige) Bremswirkung erzielt. Dies zieht das Fahrzeug in Richtung des intakten Reifens -> der Wagen bricht aus.

MfG,
Dominion.
 
Sherman123 schrieb:
Reifenplatzer beim Motorrad? Pfiat di Gott - dann hat mans aber schon überstanden, oder?

Ist kein Thema. Kollege hats bei 250 geschafft den Hinterreifen zu zerlegen. Solangs auf der Geraden ist einfach ausrollen lassen und leicht mit der Bremse am noch intakten Reifen bremsen. LEICHT und möglichst keine Kurven fahren sonst heißts wirklich: Pfiat di Gott :D
 
Sherman123 schrieb:
Außerdem funktionieren die elektronischen Helferlein nicht mehr zuverlässig....

Allerdings.

ESP ist weitgehend nur für die Berechnung der Werte aller vier Reifen ausgelegt und versagt daher bei einem Reifenplatzer.

In neuesten Modellen der Oberklasse wird - so glaube ich gelesen zu haben - gerade damit begonnen, Reifendruckmessgeräte mit ESP zu kombinieren...

MfG,
Dominion.
 
Schon erstaunlich, wie ihr hier darüber diskutiert, bei welchen ( hohen ) Geschwindigkeiten euch so die Reifen platzen.

An alle Fahranfänger, nehmt euch an den Rasern kein Beispiel.............

Geplatzt ist mir noch kein Reifen, allerdings ging während der Fahr langsam die Luft runter. Da es sich um Niederquerschnittsreifen handelte, sah ich auch nicht, dass zu wenig Luft drauf war.
Gemerkt hatte ich es allerding bei der Fahrt durch Kurven und beim Bremsen.
Dadurch konnte ich den Reifen noch vorher, bevor es doch noch dazu kam, das sich der Reifen auflöste, wechseln.

Seit 16 Jahren fahre ich Auto.
 
ich fahre seit 10jahren Auto, in den letzen 6 Jahren im Jahr nicht unter 40.000km! hab zum Glück sowas auch noch nie gehabt, wechsel aber durch die ganzen Kilometer regelmäßig den Satz reifen. also länger als 2 Saison bin ich noch keinen gefahren.

nicht das se nach 2 Jahren abgenutzt sind, keinesfalls, aber durch relativ häufige vorkommene höchstgeschwindigkeiten (über 200km/h) wollte ich noch nie ein Risiko eingehen
 
Ich finde solche Geschwindigkeiten auch total übertrieben und sinnfrei. Stichwort Spritverbrauch, CO2 Emissionen, Unfallrisiko.
 
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Hallo,

Ich bin 36 Jahre alt und habe den Führerschein mit 18 gemacht.
In der Zeit ist mir erst einmal ein Reifen geplatzt.
Das war damals so, dass ich an einem Kiosk anhalten wollte und eigentlich mit angemessener Geschwindigkeit auf den Bürgersteig fuhr. Jedoch muss ich das auf eine so unglückliche Art und Weise gemacht haben, dass der Reifen dabei platzte. Gefährlich war es für mich also nicht. Und es hat sich auch nicht vorher angekündigt.
Ich tauschte das Rad dann an Ort uns Stelle aus und konnte kurz danach auch wieder weiterfahren.

Das Auto war damals (etwa 1993) ein Opel Kadett.
 
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axim schrieb:
Tja, da in D auf Autobahnen meist 130 KM/h vorgeschrieben sind, Ja.

130km/h ist die Richtgeschwindigkeit, die ist nicht vorgeschrieben! :rolleyes: Vorgeschrieben ist die Geschwindigkeit nur da, wo es explizit ausgeschildert ist.

@Topic: Mir ist zum Glück noch nie ein Reifen geplatzt und das bleibt hoffentlich auch so. 6 Jahre unfallfrei, also seit ich meinen Schein habe. :)
 
@ harper & axim:

Ich bin nicht der Meinung, dass Schnellfahrer Raser sind.
Ganz im Gegenteil, ich bin der Auffassung, dass ein generelles Tempolimit die Unfallrate eher noch steigen lässt.

Denn mit steigendem Tempo steigt ebenfalls die Aufmerksamkeit des Fahrers. Die mit weitem Abstand meisten Stau-Auffahrunfälle werden von LKW-Fahrern (~ 80 - 90 Km/h) verursacht, und eben nicht von Fahrern, die mit 250 Km/h unterwegs waren.


@ topic:

Ich finde es erstaunlich, wieviele CBler bislang schon einen Reifenplatzer erlebt haben. Dies scheint häufiger vorzukommen, als bislang von mir angenommen.


MfG,
Dominion.
 
Harper schrieb:
Ich finde solche Geschwindigkeiten auch total übertrieben und sinnfrei. Stichwort Spritverbrauch, CO2 Emissionen, Unfallrisiko.

Bist scheinbar einer der wenigen die so denken. :D

Ich fahre teilweise sehr viel Autobahn, je nach Auftragslage. Gelegentlich auch mit Motorrad wenns sehr schnell gehn muss und ich nicht viel Material brauche.

Kannst Dir gar nicht vorstellen, wie oft mir bei 230 schon die Lichthupe auf der linken Spur gegeben wurde - aber ich drück dann halt grad extra das Gaspedal oder den Gashebel (je nachdem mit was ich fahr ;)) auf Anschlag und verabschiede mich mit aufheulendem Motor ;)

Die Leute, die so denken, sind eher die typischen "Stadtautofahrer".
 
Ist mir je einmal beim Auto und beim Motorrad passiert, zum Glück beide Mal ohne schwerwiegende Folgen, am Auto war der Kotflügel verbogen. Fahre seit 33 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Denn mit steigendem Tempo steigt ebenfalls die Aufmerksamkeit des Fahrers. Die mit weitem Abstand meisten Stau-Auffahrunfälle werden von LKW-Fahrern (~ 80 - 90 Km/h) verursacht, und eben nicht von Fahrern, die mit 250 Km/h unterwegs waren."

So schnell kann ein Denkfehler lebensgefährliches Verhalten (für dich und für andere) forcieren.
Denn wenn du mal überlegst, dass auf deutschen Autobahnen mit Sicherheit auch deutlich mehr LKW als 250km/h-fahrende PKW unterwegs sind, dann sieht deine Statistik schon wieder ganz anders aus.

Zudem sind Auffahrunfälle auf Stauenden auch weiß Gott nicht die einzigen gefährlichen Unfälle.

Stell dir einfach mal vor, dir platzt bei der Geschwindigkeit ein Reifen?
Ich glaub, dann können wir glücklich sein, wenn du der einzige Tote bist.
 
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