perfekt!57
Commodore
- Registriert
- Feb. 2003
- Beiträge
- 4.207
es werden immer mehr!
Nein, mal im Ernst: Ich denke, kein Ossi will die Mauer wieder haben. Nicht wirklich jedenfalls.
Für mich ist klar: Das ist doch nur alles Zeitungsgeschwätz. Subversives, dekadentes Zeitungsgeschwätz:
Die Verleger haben halt auch festgestellt, dass sich mit polarisierenden Schwachsinnsbehauptungen Aufmerksamkeit erregen lässt, der Leser via Interesse/"Schock" ans Blatt, an die Publikation via Gefühlsüberschuss gebunden wird ("gefessselt" wäre sicher manchem am liebsten. Denn der gefesselte Kunde, den hat man besonders sicher. Marktwirtschaft ja eben auch teilweise eine Angstveranstaltung ("ob ich den als Kunden morgen auch noch habe?", sorg...))
Für mich ist klar: das ist doch nur alles Zeitungsgeschwätz. Subversives, dekadentes Zeitungsgeschwätz:
Daher lasse ich mich nicht emotionalisieren. Schon gar nicht von den Verbreitern solcher (Spalter-)News. (Am liebsten überhaupt nicht im Leben.) Zunehmende Tendenz: "Meine Gefühle gehören mir." (Meinen Kindern, meiner Frau, einem guten PC, Essen, Motorradrennen, einer Wanderung entlang der Mosel, einem Konzertbesuch usw.).
Unser aller Gefühle sind ja gut. Zu gut halt als Manipulations- u. Machtmißbrauchsinstrument in den Händen anderer, die u.u. mindestens an ihre Auflage denken.
Und ein Teil der konservativen Ecke denkt sehr wohl sehr langfristig, mindestens an die nächste Wahl, wenn sie solche Nachrichten in die Welt setzt. Teils wirkt die Häufung solcher News in den letzten zwei, drei Jahren wie in bestimmten Medien von den Arbeitgeberverbänden u.ä. konzertiert: da haben sich welche abgesprochen, das Klima in Deutschland so darzustellen, in diese Richtung via Medien zu beeinflussen. "Teile und Herrsche", ein altes Motto. Und dazu nützt es, die Volksgruppen gegeneinander zu hetzen. Innerlich zumindest. Ossis gegen Wessis, statt Ossis und Wessis (gemeinsam erfolgreich): Dann ist das Volk mit sich beschäftigt, und merkt nicht, das ihm, die politisch/wirtschatliche Kontrole im Großen ("durch die Krise", sie nützt!) entgleitet/längst entglitten ist. Kuck
Schon unter Kohl dachte und handelte und kommunizierte in den Medien dieser Bereich ungefähr wie folgt:
"Unternehmensgewinne sind gut, notwendig und richtig. Und da Unternehmertum Risiko heißt, muss sich Unternehmertum auch mit einem höheren Zinsatz verzinsen, als der sicher Kapitalmarktzins ist auf Staatsanleihen. Also 8 oder 12 oder auch 20% Rendite p.a., je nach Risiko."
Wir rechnen daher einmal, rechnen Wachstum auf Basis 8% Wachstum p.a., auf nur 6 Jahre, als Beispiel: (100= fiktiver Startwert)
100 x 1,08 x1,08 x1,08 x1,08 x1,08 x1,08 = 156% = +56% in 6 Jahren
"Gleichzeitg sang aber die Zeitungswelt ununterbrochen das Lied von den teuren Arbeitnehmern" (und zwar bewußt und in Kenntnis "meiner Zahlenreihen"):
Wir steigern jetzt das Arbeitnehmereinkommen (öffentl. Dienst z.B.) auch 6 Jahre lang, aber nur um 1,5% p.a.:
100 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 = 109,3% = +9,3% in 6 Jahren.
Man sieht: das Prinzip wirkt: Da kann ich mich leicht hinstellen und sagen "es wird keinem etwas weggenommen", es reicht ja schon vollkommen aus, ihn an den zukünftigen (gesellschaftlichen) Zuwächsen nicht oder bewußt nur gering zu beteiligen: die Zeit macht schnell zu meinen Gunsten, was ich will!
Und das Prinzip dieses "Gesellschaftsveränderungskampfes von oben" läuft schon deutlich länger als seit 6 Jahren, der Effekt noch viel dramatischer, weil das schon seit 1990-1992 stattfindet (man die Reihe also über 12 oder mehr Jahren führen müsste), als man von konservativer Seite dieses Gestaltungselement entdeckte.
Mich klar ausgedrückt: Alles was ich hier schreibe gehört in diesen Thread, weil ganz offensichtlich auch diese ganzen und unaufhörlich verbreiteten kaputten Zeitungsmeldungen Teil einer höchst zynischen Politik-Kampagne sind, mit der das Volk bei der eigenen Schwäche, seiner Emotionalisierbarkeit "über den kleinen Nachbarn", also den, der auf derselben gesellschaftlichen Stufe steht, gepackt wird, "damit der Blick auf die vertikalen Verteilungsrealitäten möglichst lange weiter versperrt bleibt".
Man verstehe mich: Das ist halt so, auch wenn man kein Extremist ist, sondern sich sehr wohl und zu Recht als Mensch der politischen Mitte fühlt.
Und am bescheuersten dran sind die kleinen Konservativen. Meine Meinung. Die singen das Lied lauthals vor oder mit, "und springen am Ende selber mit allen anderen über die Klinge" (will sagen: sind genauso die "Benachteiligten").
Und sogar der CDU-Bundesgeschäftsführer ist am Ende auch so ein Kleiner.
Nein, mal im Ernst: Ich denke, kein Ossi will die Mauer wieder haben. Nicht wirklich jedenfalls.
Für mich ist klar: Das ist doch nur alles Zeitungsgeschwätz. Subversives, dekadentes Zeitungsgeschwätz:
Die Verleger haben halt auch festgestellt, dass sich mit polarisierenden Schwachsinnsbehauptungen Aufmerksamkeit erregen lässt, der Leser via Interesse/"Schock" ans Blatt, an die Publikation via Gefühlsüberschuss gebunden wird ("gefessselt" wäre sicher manchem am liebsten. Denn der gefesselte Kunde, den hat man besonders sicher. Marktwirtschaft ja eben auch teilweise eine Angstveranstaltung ("ob ich den als Kunden morgen auch noch habe?", sorg...))
Für mich ist klar: das ist doch nur alles Zeitungsgeschwätz. Subversives, dekadentes Zeitungsgeschwätz:
Daher lasse ich mich nicht emotionalisieren. Schon gar nicht von den Verbreitern solcher (Spalter-)News. (Am liebsten überhaupt nicht im Leben.) Zunehmende Tendenz: "Meine Gefühle gehören mir." (Meinen Kindern, meiner Frau, einem guten PC, Essen, Motorradrennen, einer Wanderung entlang der Mosel, einem Konzertbesuch usw.).
Unser aller Gefühle sind ja gut. Zu gut halt als Manipulations- u. Machtmißbrauchsinstrument in den Händen anderer, die u.u. mindestens an ihre Auflage denken.
Und ein Teil der konservativen Ecke denkt sehr wohl sehr langfristig, mindestens an die nächste Wahl, wenn sie solche Nachrichten in die Welt setzt. Teils wirkt die Häufung solcher News in den letzten zwei, drei Jahren wie in bestimmten Medien von den Arbeitgeberverbänden u.ä. konzertiert: da haben sich welche abgesprochen, das Klima in Deutschland so darzustellen, in diese Richtung via Medien zu beeinflussen. "Teile und Herrsche", ein altes Motto. Und dazu nützt es, die Volksgruppen gegeneinander zu hetzen. Innerlich zumindest. Ossis gegen Wessis, statt Ossis und Wessis (gemeinsam erfolgreich): Dann ist das Volk mit sich beschäftigt, und merkt nicht, das ihm, die politisch/wirtschatliche Kontrole im Großen ("durch die Krise", sie nützt!) entgleitet/längst entglitten ist. Kuck
Schon unter Kohl dachte und handelte und kommunizierte in den Medien dieser Bereich ungefähr wie folgt:
"Unternehmensgewinne sind gut, notwendig und richtig. Und da Unternehmertum Risiko heißt, muss sich Unternehmertum auch mit einem höheren Zinsatz verzinsen, als der sicher Kapitalmarktzins ist auf Staatsanleihen. Also 8 oder 12 oder auch 20% Rendite p.a., je nach Risiko."
Wir rechnen daher einmal, rechnen Wachstum auf Basis 8% Wachstum p.a., auf nur 6 Jahre, als Beispiel: (100= fiktiver Startwert)
100 x 1,08 x1,08 x1,08 x1,08 x1,08 x1,08 = 156% = +56% in 6 Jahren
"Gleichzeitg sang aber die Zeitungswelt ununterbrochen das Lied von den teuren Arbeitnehmern" (und zwar bewußt und in Kenntnis "meiner Zahlenreihen"):
Wir steigern jetzt das Arbeitnehmereinkommen (öffentl. Dienst z.B.) auch 6 Jahre lang, aber nur um 1,5% p.a.:
100 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 = 109,3% = +9,3% in 6 Jahren.
Man sieht: das Prinzip wirkt: Da kann ich mich leicht hinstellen und sagen "es wird keinem etwas weggenommen", es reicht ja schon vollkommen aus, ihn an den zukünftigen (gesellschaftlichen) Zuwächsen nicht oder bewußt nur gering zu beteiligen: die Zeit macht schnell zu meinen Gunsten, was ich will!
Und das Prinzip dieses "Gesellschaftsveränderungskampfes von oben" läuft schon deutlich länger als seit 6 Jahren, der Effekt noch viel dramatischer, weil das schon seit 1990-1992 stattfindet (man die Reihe also über 12 oder mehr Jahren führen müsste), als man von konservativer Seite dieses Gestaltungselement entdeckte.
Mich klar ausgedrückt: Alles was ich hier schreibe gehört in diesen Thread, weil ganz offensichtlich auch diese ganzen und unaufhörlich verbreiteten kaputten Zeitungsmeldungen Teil einer höchst zynischen Politik-Kampagne sind, mit der das Volk bei der eigenen Schwäche, seiner Emotionalisierbarkeit "über den kleinen Nachbarn", also den, der auf derselben gesellschaftlichen Stufe steht, gepackt wird, "damit der Blick auf die vertikalen Verteilungsrealitäten möglichst lange weiter versperrt bleibt".
Man verstehe mich: Das ist halt so, auch wenn man kein Extremist ist, sondern sich sehr wohl und zu Recht als Mensch der politischen Mitte fühlt.
Und am bescheuersten dran sind die kleinen Konservativen. Meine Meinung. Die singen das Lied lauthals vor oder mit, "und springen am Ende selber mit allen anderen über die Klinge" (will sagen: sind genauso die "Benachteiligten").
Und sogar der CDU-Bundesgeschäftsführer ist am Ende auch so ein Kleiner.
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