Jeder Vierte will die Mauer wieder haben

perfekt!57

Commodore
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es werden immer mehr!

Nein, mal im Ernst: Ich denke, kein Ossi will die Mauer wieder haben. Nicht wirklich jedenfalls.

Für mich ist klar: Das ist doch nur alles Zeitungsgeschwätz. Subversives, dekadentes Zeitungsgeschwätz:

Die Verleger haben halt auch festgestellt, dass sich mit polarisierenden Schwachsinnsbehauptungen Aufmerksamkeit erregen lässt, der Leser via Interesse/"Schock" ans Blatt, an die Publikation via Gefühlsüberschuss gebunden wird ("gefessselt" wäre sicher manchem am liebsten. Denn der gefesselte Kunde, den hat man besonders sicher. Marktwirtschaft ja eben auch teilweise eine Angstveranstaltung ("ob ich den als Kunden morgen auch noch habe?", sorg...))

Für mich ist klar: das ist doch nur alles Zeitungsgeschwätz. Subversives, dekadentes Zeitungsgeschwätz:

Daher lasse ich mich nicht emotionalisieren. Schon gar nicht von den Verbreitern solcher (Spalter-)News. (Am liebsten überhaupt nicht im Leben.) Zunehmende Tendenz: "Meine Gefühle gehören mir." (Meinen Kindern, meiner Frau, einem guten PC, Essen, Motorradrennen, einer Wanderung entlang der Mosel, einem Konzertbesuch usw.).

Unser aller Gefühle sind ja gut. Zu gut halt als Manipulations- u. Machtmißbrauchsinstrument in den Händen anderer, die u.u. mindestens an ihre Auflage denken.

Und ein Teil der konservativen Ecke denkt sehr wohl sehr langfristig, mindestens an die nächste Wahl, wenn sie solche Nachrichten in die Welt setzt. Teils wirkt die Häufung solcher News in den letzten zwei, drei Jahren wie in bestimmten Medien von den Arbeitgeberverbänden u.ä. konzertiert: da haben sich welche abgesprochen, das Klima in Deutschland so darzustellen, in diese Richtung via Medien zu beeinflussen. "Teile und Herrsche", ein altes Motto. Und dazu nützt es, die Volksgruppen gegeneinander zu hetzen. Innerlich zumindest. Ossis gegen Wessis, statt Ossis und Wessis (gemeinsam erfolgreich): Dann ist das Volk mit sich beschäftigt, und merkt nicht, das ihm, die politisch/wirtschatliche Kontrole im Großen ("durch die Krise", sie nützt!) entgleitet/längst entglitten ist. Kuck

Schon unter Kohl dachte und handelte und kommunizierte in den Medien dieser Bereich ungefähr wie folgt:

"Unternehmensgewinne sind gut, notwendig und richtig. Und da Unternehmertum Risiko heißt, muss sich Unternehmertum auch mit einem höheren Zinsatz verzinsen, als der sicher Kapitalmarktzins ist auf Staatsanleihen. Also 8 oder 12 oder auch 20% Rendite p.a., je nach Risiko."

Wir rechnen daher einmal, rechnen Wachstum auf Basis 8% Wachstum p.a., auf nur 6 Jahre, als Beispiel: (100= fiktiver Startwert)

100 x 1,08 x1,08 x1,08 x1,08 x1,08 x1,08 = 156% = +56% in 6 Jahren

"Gleichzeitg sang aber die Zeitungswelt ununterbrochen das Lied von den teuren Arbeitnehmern" (und zwar bewußt und in Kenntnis "meiner Zahlenreihen"):

Wir steigern jetzt das Arbeitnehmereinkommen (öffentl. Dienst z.B.) auch 6 Jahre lang, aber nur um 1,5% p.a.:

100 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 x1,015 = 109,3% = +9,3% in 6 Jahren.

Man sieht: das Prinzip wirkt: Da kann ich mich leicht hinstellen und sagen "es wird keinem etwas weggenommen", es reicht ja schon vollkommen aus, ihn an den zukünftigen (gesellschaftlichen) Zuwächsen nicht oder bewußt nur gering zu beteiligen: die Zeit macht schnell zu meinen Gunsten, was ich will!

Und das Prinzip dieses "Gesellschaftsveränderungskampfes von oben" läuft schon deutlich länger als seit 6 Jahren, der Effekt noch viel dramatischer, weil das schon seit 1990-1992 stattfindet (man die Reihe also über 12 oder mehr Jahren führen müsste), als man von konservativer Seite dieses Gestaltungselement entdeckte.

Mich klar ausgedrückt: Alles was ich hier schreibe gehört in diesen Thread, weil ganz offensichtlich auch diese ganzen und unaufhörlich verbreiteten kaputten Zeitungsmeldungen Teil einer höchst zynischen Politik-Kampagne sind, mit der das Volk bei der eigenen Schwäche, seiner Emotionalisierbarkeit "über den kleinen Nachbarn", also den, der auf derselben gesellschaftlichen Stufe steht, gepackt wird, "damit der Blick auf die vertikalen Verteilungsrealitäten möglichst lange weiter versperrt bleibt".

Man verstehe mich: Das ist halt so, auch wenn man kein Extremist ist, sondern sich sehr wohl und zu Recht als Mensch der politischen Mitte fühlt.

Und am bescheuersten dran sind die kleinen Konservativen. Meine Meinung. Die singen das Lied lauthals vor oder mit, "und springen am Ende selber mit allen anderen über die Klinge" (will sagen: sind genauso die "Benachteiligten").

Und sogar der CDU-Bundesgeschäftsführer ist am Ende auch so ein Kleiner.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. OT: Klasse! Endlich wieder ein kompletter Post in P&G von Dir, den ich auf Anhieb lesen kann und mühelos verstehe. :daumen:
2. Tatsächlich habe ich gerade in jungster Zeitvon ehemaligen Bewohneren der fünf nun so langsam nicht mehr ganz so neuen Bundesländern gehört, sie wünschen sich zumindest die Unabhängigkeit von der BRD wieder zurück.
"Drüben", wie es immer noch genannt wird, sei es viel besser gewesen, vor allem, als es noch genug Arbeit gab.
 
Ich hab eben im Videotext gelesen, daß einer der "Titanic"-Redakteure ne neue Partei gründen will. Hauptanliegen sei der Wiederaufbau der Mauer. Auch Lafontaine wäre willkommen. Begründung: "Bei uns darf jeder Schwachkopf mitmachen." Und sie seien keine Spaßpartei wie die FDP.

Quelle: Pro7-Text Seite 124
 
Mal ehrlich, die Leute die sich das zurück wünschen, sind doch Leute die entweder im Kader mit drinnen waren (auf welche weise auch immer) oder irgendwelche Romantisierungsfanatiker.
Klar war nicht alles schlecht, aber beim A.H. war auch nicht alles schlecht. Vielleicht sollten einige einmal genau darüber nachdenken.
Und, wenn sie halt nur das "gute" zurück haben wollen, dann fragt sie auch einmal wer ihnen die Devisen geben will bzw. wo sie sie denn her bekommen wollen. :D
Ab und an sollte man zumindest versuchen auch einmal weiter zu denken als nur von der Tapete bis zu Wand. :mad:
 
Zeitungsgeschwätz... allerdings. Wenn ich was hasse, dann die Journaille. Es werden von allen Seiten, nicht nur seitens der Presse, Emotionen geschürt, um mobil zu machen. Ja, gegen was denn? Gegen das Notwendige? Im Herzen eigentlich nur gegen Schlamperei und Nicht-Information. Es wird in diesem Lande nicht ausführlich mit dem Volk kommuniziert.

Aber:
a) Lesen die meisten, und vor allem, die die es in vielen Fällen am ehesten betrifft freiwillig nur die Bildzeitung.
b) Wird erst geredet, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist...

Ein Teufelskreis also.

Die Mauer wieder hochziehen? Können sie haben, aber will ich unser Geld zurück.

Die Mauer wieder hochziehen? Können sie haben, aber dann sollen sie mit der PDS leben.

Die Mauer wieder hochziehen? Können sie haben, aber die Arbeit werden sie dann nicht finden.

Die Leute hatten vielleicht Arbeit, aber auch ein total kaputtes Land. Und lange wäre die arbeit auch in der DDR nicht mehr da gewesen. Oder wie war das in der Sowjetunion?
Die Regeln der Marktwirtschaft gelten überall gleich.

Ich glaube auch nicht, daß alle oder die meisten sich die mauer zurückwünschen. Das wäre so ziemlich das Dümmste, was ich seit den Sprüchen von irgendwelchen hohlen Glatzen gehört habe.
Aber man darf sich durchaus fragen, weshalb es teilweise solche Statements aus unserem Oste gibt: "Früher war das noch besser..." - die haben wohl die Angst und die Not usw schneller vergessen, als uns lieb sein kann.
Auch hier sollte einwenig Aufarbeitung stattfinden. Ostalgie... wenn ich das höre, kommt mir der Brechreiz!
 
Wer so etwas sagt, hat nicht richtig nachgedacht. Viele sehen nachher nur noch das gute. Vielleicht hatten alle Arbeit und soziale Absicherung, aber wer war wirklich wohlhabender als heute? Und wer konnte damals einen solchen Thread eröffnen ;) Und zum betrügen der kleinen Leute: Im Mittealter hatten die menschen einen riesen Vorteil, sie wussten das sie ausgebeutet werden! Heute merkt's ja kaum noch einer, erst wenn der Hammer kommt wachen alle auf. Und dann sind die medien antürlich auch wieder zur Stelle, um übern den Skandal zu berichten
 
Hi @all!

Glaube, es geht gar nicht daraum, was gemacht oder gesagt worden ist. Vermute, es soll viel eher provozieren; eine Spezialität der "Titanic"-Leute.

Allerdings sehr verständlich.

Denn genausogut und -leicht wie diesen totalen Unsinn kann man auch eine ernsthafte Partei gründen, man muss sich nur aufraffen und es tun.

Eine Provokation zur Neugründung von ernsthaften Parteien also?! Na denn Prost!

Gruß

sunzi
 
Leider ist ja nun einmal so, dass man im Laufe der Zeit nur noch die guten Seiten der Vergangenheit sieht, und die schlechten Seiten irgendwie aus den grauen Zellen verschwinden. Das erklärt letztlich jede Art der Vergangenheitsverklärung, sei es im persönlichen Bereich, oder eben eine Ebene allgemeiner.

Wer kennt sie nicht: Die Klassentreffen, in denen sich Leute in den Armen liegen und die vergangenen Schulzeiten bejubeln, in denen sie sich tatsächlich gegenseitig für Vollspinner oder schlimmeres gehalten haben. Die Geschichten von Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten, die sich sehnsuchtsvoll an die 50er oder 60er Jahre erinnern, in denen 50 Wochenarbeitsstunden eher die Regel als die Ausnahme waren, das Einkommen dennoch so gerade eben reichte, es lediglich eine soziale Grundabsicherung gab, und die dennoch heute vom Skandal schlechthin reden, wenn statt 35 wieder 38 Stunden die Woche gearbeitet werden soll oder ein paar Leistungen aus der Krankenversicherung rausfallen.

In diesem Zusammenhang habe ich mit der Ostalgie als romantische Erinnerung kein Problem. Im Gegenteil, wir alle haben unsere Vergangenheit, und die sieht mit jedem Jahr mehr Abstand immer auch ein bisschen mehr rosa aus. Genaugenommen gibt es ja auch eine Westalgie. ;) Die Vorstellung, die alte BRD in den 80er Jahren sei das Paradies auf Erden gewesen, und die aktuellen Probleme seien nur durch die Wiedervereinigung entstanden, ist imho genauso falsch wie entsprechende Betrachtungsweisen hinsichtlich der DDR.

Ossis wie Wessis sollten sich vielleicht einmal die damaligen Empfindungen vor Augen führen. Die Ossis, die damals den Beitritt zur Bundesrepublik mehrheitlich gewollt haben. Und auch die Wessis, die ebenfalls mehrheitlich mit Tränen in den Augen ungläubig, aber begeistert vom Mauerfall überrascht wurden. Und alle gemeinsam, die ein halbes Jahr nach dem Massaker von Peking den friedlichen Wandel so richtig eigentlich gar nicht glauben konnten.

Dummerweise haben wir aber alle die Katze im Sack gekauft. Die Ossis, denen nicht klar gemacht wurde, dass sie auch die Behaglichkeiten des Allzuständigkeits- und Vollkaskostaates verlieren würden, und denen quasi eine Fortsetzung des status quo mit Meinungs- und Reisefreiheit sowie Westautos versprochen wurde. Und die Wessis, die gerne geglaubt haben, dass der Aufbau eines ruinierten Staates ohne eigene Opfer an Wohlstand über die Bühne gehen könnte.

Die verstrichenen 15 Jahre haben jedoch eine Menge an positiven Ergebnissen bewirkt. Leider neigen wir jedoch alle in diesem Land zum Pessimismus. Die Erfolge werden ausgeblendet, gleichzeitig erscheinen die Probleme als unüberwindlich, und mögliche Chancen werden komplett ausgeblendet.

Die Frage - Kann die Mauer heute wieder aufgestellt werden? - ist in diesem Zusammenhang imho ohnehin völlig daneben. Selbst wenn man das wollte, ist das gar nicht mehr möglich, zu groß sind inzwischen vor allem die wirtschaftlichen Verflechtungen. Kostenrückerstattung für die Wessis? Pustekuchen! Die Frage müßte eigentlich lauten: Hätte sie damals stehen bleiben können? Oder anders formuliert: Hätten wir die Mauer mit dem Wissen von heute damals stehen gelassen? Die Antwort kann nur lauten: Nein!

Die Frage nach Geld wurde im Sommer und Frühherbst 1989 nicht gestellt. Punkt. :)

Die Bevölkerung der DDR hat sich von einer Verbrecherherrschaft befreit. Die BRD hatte zu diesem Zeitpunkt 40 Jahre lang die Option der Wiedervereinigung offengehalten. Der Verzicht auf diese Option hätte der SED Handlungsfreiheit gegeben. Die Truppen waren schon in Bereitschaft. Wir würden heute den Platz des himmlisches Friedens in einem Atemzug mit der Nicolaikirche in Leipzig nennen. Wer den Mauerfall so gesehen rückgängig machen will, schreibt sich diese Toten, die es zum Glück nicht gegeben hat, auf sein Gewissen.

Wir hätten vielleicht mit dem Wissen von heute einiges nach dem Mauerfall anders oder besser gemacht. Das ist aber auch alles.

Ciao, Tiguar
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema wurde letztens auch zwischen ein paar Ossis und Wessis bei uns besprochen.
Die Mauer wieder hochziehen wäre natürlich quatsch, weil die Leute dadurch auch nicht ihre Jobs wiederkriegen.
Und viele Kameraden aus den neuen Bundesländern haben es auch nie wirklich als schlimm, oder beengend empfunden, als die Mauer noch stand.
Mag sein, dass es die älteren Generationen anders gesehen haben, aber wer in dieses System hineingeboren wurde kannte es ja nicht anders.

Rein subjektiv gesehen ging es beiden Seiten vor der Wiedervereinigung besser.
Aber jetzt zahlen wir nun mal die SolSteuer (viele Ossis übrigens auch....zumindest die Soldaten, die nicht über die Wehrbereichsverwaltung Ost eingestellt wurden, trotzdem aber "drüben" wohnen) und können in MeckPom Urlaub machen ;)

Aber im TV hab ich letztens was von jedem 5ten gehört... :confused_alt:
 
warum wurde der thread "jeder fünfte will die mauer" eigentlich geschlossen? das war doch vor diesem da.
 
Weil er zugemüllt wurde - guckst Du hier. ;)

Gruß, Tiguar
 
Na das hier is ja wohl der größte müll, den ich je gelesen habe:
Zitat:
deutschland wurde vier jahrzehnte aufgebaut und seit der sogenannten wiedervereinigung wird doch nur substanz der jahrzehnte davor aufgebraucht. die radikalste loesung waere in der tat die mauer wieder zu errichten und dieses mal drei meter hoch. die ddr wurde damals zu frueh aufgeloest! man haette mit ihr so verfahren sollen wie mit den jetzt beigetretenen eu länder. die haben mehr als ein jahrzehnt gepowert und was erreicht. die ddr zone wird mit geld begossen und alles versickert. den meisten neuen eu laender geht es viel besser als den ex-ddr laender. warum? weil geldsegen der falsche weg war und ist! so wird das nie was. also die ddr laender jetzt ausgleidern (aus brd und eu) und erst wieder aufnehmen wenn sie das selbe geschaft haben, was die 10 in diesem jahr beigetretenen laender geleistet haben!
Zitatende

Ich könnte jetzt hier so richtig einen vom leder ziehen, dass euch die ohren schlackern, aber ich mag das Forum zu sehr und muss es mir jetzt nicht unbedingt verscherzen.

Und mal ganz nebenbei: wer in Geschichte aufgepasst hat, weiß, dass die DDR in ihrer ursprünglen Form nicht mehr lange existiert hätte, auch ohne Mauerfall.

gegrüßt
 
die länder die jetzt in die eu aufgenommen wurden sind wirtschaftlich zum teil um einiges schwächer auf der brust als die ehemalige DDR, das war ja ein sehr unqualifizierter beitrag von demjenigen der über mir zitiert wurde. und das kann man in jeder wirtschaftszeitschrift nachlesen oder im länderlexikon mal nachschlagen. auf solche demagogen mit stammtischparolen erst gar nicht einsteigen.
 
Auf die Frage eines Reporters im Fernsehen, auf eben genau diese Frage sagte CDU Vorsitzende Angela Merkel als Antwort: Das jeder 3. von 4. die Mauer aber dennoch nicht wieder stehen haben will!

Ist also nur eine Frage der Interpretation denke ich mal, wenn man die Zahlen umdreht, ansonsten kann ich mir so eine blöde Antwort nicht erklären! :rolleyes:
 
Das hat was:
Kloogshicer@Jeder Fünfte will die Mauer schrieb:
...
die ddr zone wird mit geld begossen und alles versickert. den meisten neuen eu laender geht es viel besser als den ex-ddr laender. warum? weil geldsegen der falsche weg war und ist! so wird das nie was. also die ddr laender jetzt ausgleidern (aus brd und eu) und erst wieder aufnehmen wenn sie das selbe geschaft haben, was die 10 in diesem jahr beigetretenen laender geleistet haben!

Wie in einem anderen Thread schon erwähnt, und deswegen auch Bezug nehmend auf diese Aussage, liegt die Schuld nicht nur an uns Kleindeutschen. Wir führen uns nur so auf, als wenn der andere daran schuld wäre, und wie es scheint sind wir hierin gut.

Wo und in welchen Stellen sind denn die ganzen Gelder versickert? Auf alle Fälle nicht bei den kleinen Deutschen. Ich will nicht behaupten, das hier Finanztechnisch seit der Wende nichts geworden ist (Dresden erstrahlt nahezu im neuen Glanz), aber es wären theoretisch in den alten Bundesländern die selbigen Gelder notwendig, damit dort alles weiterläuft und das ist nicht geschehen.

Ergo: Man hat damit erreicht, das der faule Ossi sich auf den schufftenden Wessischultern ausruht. Hier im Osten widerum hat man Dinge himmelblau geredet, und wo es dann darauf ankam, wußte keiner mehr von etwas.

Oder anderes Bsp. neuer Landtagsbau in Dresden (hoffe das ist der Landtag, zumindestens so sch**** wie das Gebäude aussieht): Man stelle ein Gebäude nahe genug an die Elbe, interessanterweise hat die Elbe bezüglich Hochwasser ihre Geschichte, und nicht nur etwa daß das Gebäude optisch dort nicht hinpasst, nein pünktlich 2002 säuft die ganze Baustelle ab. Aber Baustellen wo Politiker die Hände im Spiel haben, kennen wir ja deutschlandweit. Und was dort für Gelder verschenkt wurden...

Aber solange wir mit diesem Kleinkrieg untereinander nicht aufhören, werden wir immer Marionetten der Obrigkeit bleiben, und eigentlich sind diese Obrigkeiten auch nur Menschen, führen sich aber so auf als wenn sie Götter wären und haben jeden Sinn für Realität verloren.

Man könnte doch mal die Mauer um den Reichstag bauen, genau in dem Moment wo fast alle deutschen Politiker (weil aus irgendeinem Grund sind eh nie alle da) sich dort befinden und dann alle Kabel nach drausen kappen. :D
Dann hätte das deutsche Volk mal die Möglichkeit sich mit den Jungs und Mädels zu unterhalten. (Ich hör lieber auf, sonst gefällt mir der Gedanke noch zu gut.)
 
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