Kabel-Kontakt-Fluid benutzen

ScoutX

Captain
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März 2003
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Was haltet ihr von der Benutzung eines Kontakt Fluides bei Lautsprecherkabel zu Klemmverbindungen.
In Deutschland wird anscheinend nur eins von Hifiregler vertrieben.
Auf Basis von Weißöl, schätzungsweise ähnlich wie Ballistol und andere Kontaktsprays aber in flüssiger Form.
In älteren Forenbeiträgen (nicht CB) wurde davon geschwärmt und bevor ich anfange mir Crimpzangen für LS-Kabel und ähnliches zuzulegen, frag ich doch erst einmal.
 
Ich habe sowas noch nie benutzt, nur kaufen würde ich es mir auch nicht. Bisher hatte es auch ohne funktioniert und ob es was bringt-da braucht man wahrscheinlich auch entsprechend hochwertiges Equipment.
 
du hast noch keine Crimpzangen benutzt und möchtest jetzt mit nem Öl an deine LS Kabel ? Ohne dich zu bevormunden aber, dass ist vielleicht wie den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Wie teuer sind denn deine Kabel die du da verlegen willst ? Nur um festzustellen, ob sich ein Öl überhaupt lohnt. Ich würde dir empfehlen die Kabel erstmal mit einer Crimpzange und Kabelschuhen auszustatten. Der effekt davon ist nüchtern betrachtet schon sehr gering (außer vielleicht, dass es stabiler hält und du definitiv mit jeder Kupferfaser das Signal überträgst). Wenn dir dass immernoch nicht reicht, dann versuch von mir aus mal das Öl, aber pass auf das es ja keine Schwermetallrückstände enthält, sonst machst du damit mehr kaputt als besser !
 
Oh Gott... billige Klemmanschlüsse aber dann Kontaktspray? Scheiße, wie geil ist das denn?

Musst nur aufpassen das Du die Kabel auch richtig herum verlegst und nicht zu stark knicken da sonst die Elektronen aus der Bahn geworfen werden!

Kannst die Kabel ja mit WD40 einsprühen...

Leute das ist absoluter Voodoo! LS-Kabel, Klemmanschlüsse? Ja, ähh, Kabel mit Messer abisolieren, rein damit, fertig.

Wenn's jetzt hochwertige WBT Polklemmen gewesen wären, hätte ich Dir empfohlen gute Bananenstecker zu kaufen aber so... puff...
 
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mal ne andere frage: ich habe da was von kabelschuhen / Klemmen gelesen die mit rohdium beschichtet sind was nochmal "besser" wie die normale goldbeschichtung sein soll. is da was dran oder fällt das auch unter "vodoozauber"? ^^
 
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Auf den Klang hat die Wahl der Beschichtung keinen wirklichen Einfluss. Rhodium ist wie etwa Gold oder Platin nicht besonders reaktionsfreudig und demnach eine gute Wahl um Oxidation zu vermeiden. Bezüglich des Oxidationsverhaltens reicht auch Gold mehr als aus, wobei Rhodium härter als Gold ist. Aber deswegen gleich auf ein sehr seltenes und teures Material zu setzen halte ich für übertrieben.
 
der Widerstand dürfte bei max. 5-10mOhm liegen.
das entspricht etwa 0,3Meter Kabellänge.

wieso sollte nun ein um 10mOhm erhöhter Widerstand das Signal schlechter machen?
 
Ob Gold, Rhodium oder Presspappe, auf den Klang hat das NULL Auswirkungen.
Man vergoldet Stecker/Buchsen gerne weil Gold weniger oxidiert. Das ist der einzige Grund.
 
Um irgendwelchen Spekulationen zuvorzukommen. Es handelt sich hier um die Reaktivierung meines alten Gigaworks 750 Sets, dessen Satelitten bekanntlich Klemmanschlüsse haben.

Kabelschuhe habe ich nicht mehr benutzt, da (Vodoo, subjektiv, wie auch immer) mir die hohen Frequenzen damit nicht mehr optimal vorkamen.
Zum Thema goldbeschichtete Anschlüsse: Kann man benutzen, wenn man wenig bis gar nicht an den Steckern arbeitet. Also einmal rein, dann am besten nie wieder aus dem Anschluss raus.
Grund ist tatsächlich das spröde Mikroabblättern der Beschichtung unter Reibung, so dass die eigentliche Schicht (oxidierbar) wieder freigelegt ist.
Ich habe mir sagen lassen, dass dadurch die höheren NF Signale nicht mehr ordentlich an den Boxen ankommen (diffuse Wellenwiderstände, Sprungschichten).
Physikalisch kann ich mir dies zwar auch Zusammenreimen, wie groß der Effekt ist, kann ich aber nicht sagen.
Insofern habe ich den Entschluß gefasst, die Kabel immer direkt zu verschrauben oder anzuklemmen und die LS Kabel beizeiten immer etwas einzukürzen.

Einzig das Kontaktfluid fand ich interessant, da es nicht nur die Oxidation des Kabel verhindern soll, sondern auch des Steckers, Klemmen etc. pp.
Es ging mir somit nicht um die Kabel sondern die Steckverbindung selbst.
 
ScoutX schrieb:
Grund ist tatsächlich das spröde Mikroabblättern der Beschichtung unter Reibung, so dass die eigentliche Schicht (oxidierbar) wieder freigelegt ist.
Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen habe ich selten so einen Schwachsinn gelesen! :freak:
 
Ich hab auch gehört, wenn ich meine Autoreifen mit "Fast-Rubber Superfoamy Kiquid Spray" einsprühe, dann macht mein Fiat Cinquecento die 0 auf 100 nichtmehr in 20 sekunden, sondern jetzt sogar in 4,3 Sekunden! :cheerlead:

ScoutX, glaub bitte nicht so einen Humbug. Kontaktsprays werden in allen möglichen industriellen Dingen benötigt, aber sicher nicht bei LS Kabeln. Das ist GaudTz (Geld aus der Tasche ziehen) Spray!
 
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