Dose+Splitter und Router bei mir liegen kaum 1m entfernt. Anfangs wars mit einem 2m UTP Kabel verbunden und das war auch nur mit 2 Adern belegt. Irgendwann habe ich das Kabel getauscht gegen ein 1,5m geschirmtes TP-Kabel und schon hatte ich rund 500kbit höheren Sync. Ein Wunder? Nein...
Glaub ich dir ehrlich gesagt nicht.
Das klingt wie seinen Verstärker mit nem 1000€ vergoldeten HiFi Voodoo Kabel anschließen, aber was ab der Wand kommt ausblenden.
Zumindest liegts nicht am Kabeltyp, sondern eher eine schlecht gecrimpte Verbindung (Das ergiebt beim oxidieren eine 1a Diode!).
Deine aufgezählten Einstreuungen kommen übrigens schon vor der TAE ins Kabel (meine hier nicht das Erdkabel), denn es ist in der Wand schon der Strahlung ausgesetzt.
DLAN dürfte das einzig schlimme sein was Einstreungen betrifft, der Rest is harmlos wegen der geringen Sendeleistung.
Beispiele kann ich dir auch gerne nennen

Alte Wohnung:
Vom TAE zum Router 20m Klingeldraht und volles DSL16k, paralel dazu ab und zu nen Stromkabel (das DSL Kabel verlief hinterm Fernseher):
Hausverkabelung: nie gesehen.
Jetzige Wohnung (Maisonette unterm Dach):
TAE ist im unteren Stockwerk, der Telekomiker sollte beim DSL schalten die Dose im Dachgeschoss anklemmen (als Privatperson hat man vorm TAE nix zu suchen).
Der Router verbindet mit VDSL50 und sagt, dass 80mbit möglich wärn.
Das Kabel von der Dose zum Router ist das verlinkte in 7,5er ausführung.
Hausverkabelung: Der Techniker meinte: was liegt denn hier fürn Billigkabel?!
Was liegt inner Wand? Genau ungeschirmter unverdrillter Klingeldraht.
Dieses Kabel liegt auchnoch paralel zum Stromkabel vom Keller zu uns (5 Stockwerke).
Die a/b Schnittstelle ist nämlich differenziell, daher lassen sich Gleichtaktsörungen (Einstreuungen) gut rausfiltern.
Und auch wenn die Kabel bis zur Dose nicht unbedingt von Oehlbach stammen, so muss man es nicht weiter drauf ankommen lassen.
Erstmal das verlinkte Kabel und wenns nicht klappt, kann man mit Kanonen auf Spatzen schießen.