Kabelverlängerung Netzteil 12V CPU ?

JJay

Lieutenant
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Guten Tag,

ich habe mal eine ganz triviale Frage.

Ich versorge meinen PC mit einem Enermax Revolution 87+ 650W in Verbindung mit einem Corsair 550D Gehäuse.

Man kann die Kabel auch soweit wunderschön hinter dem Mainboard bzw. hinter der Rückwand verlegen.

Probleme damit habe ich leider mit dem 12V CPU Kabel. Das ist einfach zu kurz um es oben links durch das Loch und damit auf das Board zu stecken.

Mein Board ist das ASUS Z87-A. Der 12V Anschluss sitzt recht ungünstig zwischen Kühler und Rückanschlüssen.

Im Moment habe ich das 12V Kabel hinter der Grafikkarte am Kühler vorbei "verlegt".

Das würde ich gern ändern.

Mit einer Verlängerung (zB die hier: Bitfenix Alchemy 12v Verlängerung)würde ich es auch hinter dem Mainboard verlegen können.

Gibt es mit derartigen Verlängerungen Probleme bezüglich Effizienz, Spannungsabfall oder oder oder ... ?


Oder kann man Stromversorgungsverlängerungen generell ohne Bedenken verwenden?

Ich vermag nämlich gar nicht daran denken wenn man einen Bigtower hat und sämtliche Kabel zu kurz sind?


MFG
Jay
 
Hab so eine Verländerung auch in meinem System verbaut => keine Probleme
 
ich hatte immer so Bedenken Verlängerungen zu verwenden weil ich dachte dass dadurch irgendwelche Probleme auftauchen könnten, aufgrund des längeren Übertragungsweges. :freak:
 
Klar hast du auch minimal mehr Verluste mit der Verlängerung. Hauptsächlich spielt dabei wohl die Steckverbindung eine Rolle, weil die auch einen kleinen Übergangswiderstand besitzt.
Bei der CPU macht das aber kaum etwas aus, wenn über eine Ader noch nicht mal ein Ampere fließt.
 
Naja also die 10 cm, oder mehr was das Kabel hat, da ist der Verlust wahrscheinlich auch nur rein rechnerisch darstellbar ;)
 
Natürlich hast du Verluste, an der Steckverbindung hauptsächlich. Die sind aber so gering das es keinen Unterschied macht, Kannst du problemlos verwenden, so ein Netzteilkabelstrang ist kein Hexenwerk ;)
 
Gut ...

ich habe die Bitfenix Verlängerung mal geordert.

Dankeschön für Eure Antworten :)
 
JJay schrieb:
ich hatte immer so Bedenken Verlängerungen zu verwenden weil ich dachte dass dadurch irgendwelche Probleme auftauchen könnten, aufgrund des längeren Übertragungsweges. :freak:

Auch wenn diese Sorge mittlerweile ausgeräumt wurde: Eine gebräuchliche Formel zur Berechnung des Spannungsfalles wäre:
Code:
   Spannungsabfall=(Stromstärke)*(Länge Hin+Rückleitung)/(Leitfähigkeit*Leiterquerschnitt)

Leitfähigkeit bei 20°C von:
Kupfer: 56m/(Ohm*mm²)
Aluminium: 35m/(Ohm*mm²)
(Näherungswerte)

gebräuchliche Querschnitte für die angesprochene Leitung sind 1mm² oder 1,5mm². Es findet sich aber auch oft 0,75mm². Material ist häufig verzinntes Kupfer.

Wenn die Steckverbindungen neu sind und der Anpressdruck entsprechend hoch genug daß eine große Kontaktfläche bei Kontaktherstellung in die weichere Legierung "gefräst" werden konnte, sind auch hier die Verluste nicht allzu hoch. Im Laufe der Zeit nehmen diese allerding korrosionsbedingt zu. Bevor Du Dir aber deswegen sorgen machst: Bevor das zu einem Problem wird, hast Du den Rechner schon zweimal ausgetauscht. Selbst, wenn Du ihn so lange verwendest, wie ich.
 
@ Twostone

aber Hallo da muss ich ja mal sagen:

Cool dass Du Dir die Mühe gemacht hast. Soviel Mathematik wollte ich eigentlich nicht betreiben. :freak:

Aber ich finde es wirklich gut wie Du das Thema angegangen bist. Gefällt mir.

MfG

Jay
 
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