Grundsätzlich sehe ich an dieser Stelle aber auch ein Versäumnis der Schule. Solche Dinge gehören in eine Nutzungsvereinbarung, o.ä. Wenn die Schule keinerlei Aufklärung betreibt was erlaubt ist und was nicht, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet, weil junge Menschen dazu tendieren, ihre Grenzen auszuloten. Gibt es keine offiziellen Grenzen, darf sich die Schule auch nicht wundern, wenn jemand über das Schul-WLAN Pornos schaut, einen 3D-Drucker-Bauplan für eine Pistole runterlädt oder dergleichen. So wie sich die Aussagen des TE lesen gibt es keinerlei offizielle Regeln für das WLAN und DAS ist für mich ehrlich gesagt der dickste Hund.
Ob es am Ende dann klare Regeln gibt und eine restriktive Firewall, sei mal dahingestellt. Letztendlich sind solche Maßnahmen auch ein zweischneidiges Schwert, weil es die pfiffigeren Schüler reizt, sich beispielsweise mit VPNs an der Firewall vorbeizumogeln. Gerade deswegen muss die Schule hier einfach mit offenen Karten spielen und für klare Verhältnisse sorgen. Sollte ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen bekannt werden, darf sich dann wiederum der Schüler nicht über Konsequenzen wundern.