Kann ich mit dem Fachabitur Medizin studieren?

Mr. Bolivia schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt.

hey Carlos!

es ist genauso, wie du es sagst. du machst an deiner schule nach 3 jahren die allgemeine hochschulreife. damit kannst du alles studieren. da kommt natürlich die sache mit dem notendurchschnitt ins spiel, aber wo du deine hochschulreife gemacht hast, ist völlig egal. das sogenannte "fachabitur" gibt es gar nicht mehr. nach der 12. klasse hast du die fachhochschulreife, mit der du "nur" an FHs studieren kannst. das hattest du aber auch schon selber geschrieben.
es gibt leider leute (meist von herkömmlichen gymnasien), die dem Fachabitur etwas schlechtes anreden wollen. aber das stimmt nicht.

also... hau rein und mach einen guten notendurchschnitt. dann klappt das auch mit dem medizinstudium.

gruss

tom
 
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ich war auch aufm fachgym für technik. nach drei jahren hatte ich dann den wisch, wo drauf stand: allgemeine hochschulreife ;)

... und wo bin ich jetzt gelandet? auf einer fachhochschule :D
 
ne fachhochschule ist doch auch viel gemütlicher und außerdem geht es viel schneller. nur leider verdient man meist im direkten vergleich etwas weniger... in deutschland zählen halt zunächst nur titel und scheine... leider
 
Ich wünsche Dir viel Erfolg für Dein Vorhaben, einen NC von 1,2 brauchst Du aber, wenn Du sofort nach der Schule studieren willst. Unis können auch selber entscheiden ob sie dich nehmen oder nicht.

Als Anhaltspunkt: Mit einem Notendurschnitt von 3 im Abitur, hast Du zur Zeit z.B. für Heidelberg eine Wartezeit von 8 - 9 Semestern.

Also ANSTRENGEN.

Ich hatte ein Abitur von 2,0, habe aber erst eine Berufsausbildung gemacht, die Zeit habe ich voll angerechnet bekommen und konnte dann sofort Medizin studieren, habe es zwar mittlerweile gesteckt (scheiss Geld).

Eines sei dir aber gesagt, Freizeit und Freunde kannst du dir abschmincken, zumindest, wenn du nicht der "Superlerner" bist und es in einer einigermaßen anständigen Zeit schaffen willst. 6 - 8 Klausuren, Eingangstestate , Zwischenprüfungen, Seminarklausuren etc. sind an der Tagesordnung.

Für Zahnmedizin gilt übrigend der Gleiche NC.
 
und solltest du dich dazu entscheiden vorher eine ausbildung zu machen, weil z. b. dein schnitt wartesemester benötigt, dann lerne doch die krankenpflege. ich weiß, dass ärzte, die vorher die pflege gelernt haben, gerne gesehen sind. und außerdem hast du dann schon eine medizinische vorbildung, die dir auf jeden fall weiterhilft.


edit: welche fachrichtung möchtest du denn mal in der medizin anstreben?
 
Mr. Bolivia schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt.

Wie kann man noch stolz darauf sein das man nichts genan hat?:rolleyes: Aber Ok du hast einen Schnitt von 1,8 was eine gute Grundlage ist. Eine Ex von mir war auch immer stolz das sie ohne was zu machen ihr ABI geschafft hat.Am Ende hatte sie aber eine 5 in Mathe:rolleyes: Ich hoffe du machst wirklich mehr für dein ABI:)

Die fachgebundene Hochschulreife schließt die allgemeine Hochschulreife mit ein. Das bedeutet das man mit einem FachABI was 3 Jahre ging alles studieren kann. Jedenfalls ist das in Sachsen-Anhalt so.
 
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Ein Ausbildung als Krankenpfleger bringt Ihm für das reine Medizinstudium absolut nichts. Es wird dadurch weder einfacher noch sonst etwas. Lediglich für später wenn er dann im Beruf arbeitet, ist es hilfreich, da er die Handgriffe kennt, die man ab und an braucht.

Auf Deinen Schnitt 1,8 brauchst Du Dir nichts einzubilden, denn in der Oberstufe weht ein anderer Wind. 50 % meiner damaligen Mitschüler, die mit mir aufs Gym gewechselt haben, haben die 11 Klasse nicht geschafft und die hatten auch Notendurschnitte, die besser waren als 2,5.
 
selbstverstädnlich bringt ihm eine ausbildung als krankenpfleger etwas. zumindest der theoretische teil. ich arbeite in einer klinik und kenne die ausbildung zum krankenpfleger sowie das medizinstudium. und die grundkenntnisse in physiologie und anatomie sowie die ausbildung vielerlei krankheitsbilder sind für das studium sehr hilfreich.

ein weiterer vorteil besteht übrigens darin, dass du im studium sehr gut als krankenpfleger jobben kannst. so als nachtwache und sitzwache und so. gibt gutes geld. und in diesem threat wurde ja schon erwähnt, dass das in so einem langen studium durchaus mal knapp werden kann.
 
@Major tom

Ich bin examinierter Rettungsassistent 3 Jahre Ausbildung + Staatsexamen (nicht Rettungssanitäter, der ist geringer qualifiziert) und habe fundierte Kenntnisse was die Physiologie und Pathophysiologie des Menschlichen Körpers angeht. Mit mittleweilen runden 2500 Notfalleinsätzen und runden 10 Jahren Berufserfahrung inklusive dem Beginn des Medizinstudiums kann ich Dir sagen, dass es nicht viel bringt. Was in einer Berufsausbildung für Krankenpfleger und Rettungsassistenten an Anatomiekenntnissen vermittelt wird, ist lediglich ein Bruchteil dessen, was Du in der Anatomie im Medizinstudium lernst. Es bringt dir lediglich dahingehend etwas, dass Du die Dinge schon mal gehört hast und weißt wo die Organe, Knochen und Gefäße usw. liegen, mehr auch nicht.

Der einzige wirkliche Vorteil ist, dass man als Krankenpfleger oder Rettungsassistent neben dem Studium gut Geld verdienen kann.

Zu behaupten, nur weil man K-PF ist, wird es leichter ist völlig falsch.

Lass es mich mal in Prozent ausdrücken, ein K-PF. lernt 25% der Anatomie, Basics, der Rest ist das schwere.
 
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Also, ganz ehrlich Leute, die einzig guten Beiträge sind hier von edzard Post no. 18 und von Leon.
Alles andere sind Vermutungen und wie ich finde, sehr fahrlässige Vermutungen zu einer sehr wichtigen Frage. Daher gilt das Motto: Wenn man keine Ahnung hat, dann hält man am besten die Klappe.

Nun zum Thema:
Man KANN Medizin studieren mit einem Fachabi, aber es ist nicht geregelt.

Am besten ist es, wenn Bolivia sich zu den Studienberatungen der Unis begibt, dort wird er fachlich beraten. Und zwar frühzeitig!
 
@ tbs

Auf welcher Hochschule (ohne "Fach") kann dann mit einem Fachabitur Medizin studieren?
So weit ich weiß bieten manche (wenige) Unis die Möglichkeit für Fachabituriente an, sofern sie zusätzliche Qualifikationen vorweisen können und einen zusätzlichen Zugangsprüfung bestanden haben.

Nur mit dem Fachabitur geht es definitiv nicht!
Du solltest deinen Spruch am besten selbst beherzigen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Seppuku schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt.

Muss man hier alles vorkauen?

Ich schrieb:
Man KANN Medizin studieren mit einem Fachabi, aber es ist nicht geregelt.

Das ist DIE Antwort auf die Frage, ob man Medizin studieren kann mit einem Fachabi.
Also nun die Antwort noch mal in anderer Form:
Es ist prinzipiell möglich, mit einem Fachabitur Medizin zu studieren.

Natürlich ist das Vorhaben mit Haken und Ösen verbunden, deshalb schrieb ich auch:
Am besten ist es, wenn Bolivia sich zu den Studienberatungen der Unis begibt, dort wird er fachlich beraten.

Die Uni seiner Wahl wird ihm genau sagen können, ob es 1. möglich ist, dort mit Fachabi zu studieren und 2. was für Voraussetzungen er mitbringen muss.
 
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@ Mr. Bolivia

Meintest du mich?
Wo hätte ich etwas gegenteiliges geschrieben?

@ tbs

Sollen wir jetzt zum Wortklauben anfangen?
Wer andere mit solchen Sprüchen angeht, obwohl sie etwas richtiges gesagt haben, sollte einmal seine Umgangsformen überdenken!
Wo habe ich jemals gesagt, dass es in keinem Fall möglich wäre?
Ich habe immer nur vom alleinigen Besitz des Fachabitur gesprochen. Ob eine Universität noch eine zuätzliche Prüfung und/oder eine Krankenpflegerausbildung voraussetzt, stand nicht zur Debatte!
 
@tbs: ich finde es unglaublich, wie du die beiträge, die nicht von edzard Post no. 18 und von Leon sind als "nicht gut" bezeichnest. ist das hier ein forum oder nicht? also sind mehrere meinungen gefragt. und ich finde es eher sehr konstruktiv, wenn leon eine andere meinung hat als ich. (wobei ich bei meiner meinung bleibe, dass die ausbildung zum k-pfleger sinn macht ;) )

und: der begriff fachabitur ist ja eher verwirrend.
denn: Mit Fachabitur wird seit dem Schuljahr 2006/2007 in Deutschland offiziell die Fachhochschulreife bezeichnet. (zitat aus wikipedia)

klarer sind: fachhochschulreife und allg hochschulreife.

leider glauben immer noch viele, dass man auf einem fachgymansium nur das fachabitur erreichen kann. aber das ist, wie ja wohl hier schon mehrfach erwähnt, nicht richtig! man erlangt mit dem abschluß des 13. jahrganges auf dem fachgymnasium die allgemeine hochschulreife.
 
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