Kaputte Schraube eines EK Waterblocks im Backplate von X670E Hero

avex1x

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Hallo zusammen,

hoffe zunächst mal das ist das richtige Forum
hierfür, bin neu und hatte keine Ahnung wo ich am besten Posten könnte.

Beim Abbau meines EK Monoblocks habe ich eine Schraube zerstört. Diese captive Schrauben muss man rechtsherum (weiter rein) drehen, damit sie sich von hinten lösen. Ich habe leider linksherum gedreht und den Kopf komplett ruiniert.

Jetzt sind drei Schrauben locker, aber die vierte sitzt noch fest.

Fragen:
1. Wie bekomme ich die kaputte Schraube am besten raus? (Dremel, Extraktor, etc.) Tipps gegen Metallspäne?
2. Wie hoch ist das Risiko, dass der AM5-Socket durch den ungleichmäßigen Druck schon beschädigt ist?

Board + 7950X3D lief vorher einwandfrei. Ich bin in Regensburg, falls jemand hier im der Umgebung einen Experten kennt.

Danke für eure Hilfe!
 

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tatsächlich mit Dremel oder Handbohrer VORSICHTIG aufbohren.
Metalspäne kann man ja schön wegpusten oder mit kleinem Pinsel entfernen. feddisch
 
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Aufbohren ist vielleicht nicht die beste Lösung, da die Gefahr besteht, zu tief zu bohren. Würde mal schauen, ob ein passen Schlitzschraubendreher passt. Ein paar kerben der alten Schraube sind ja noch da. Falls du angst hast wegen Metallspähne, einfach das Board großflächig um den Sockel mit Papierklebeband einwickeln.
 
Als Ergänzung, kannst du ja auch alles bis auf die Backplate mit Klarsichtfolie einhüllen, das da nix drauf kommt ;)
 
F4T4L1TYftw schrieb:
Klarsichtfolie einhüllen
Hatte ich auch erst überlegt, nur wenn er wirklich mit dem Dremel rangeht, dann werden die Metallspähne schon recht heiß und die Folie Schmilzt.
 
Würde es auch erst mal mit einem Schlitzschraubendreher versuchen, aber dabei musst du extrem vorsichtig sein, um nicht abzurutschen. Auf keinen Fall würde ich den reinhämmern. Und rausbohren ist auch so eine Sache, weil wenn der Bohrkopf sich verhakt und du das Board nicht richtig fixiert hast (was schwierig wird), dann fliegt dir das Board um die Ohren. Also bevor du eine Bohrmaschine nimmst, weil nichts anderes mehr geht - besser einen Dremel mit einer feinen Spitze nehmen.

Du könntest auch sonst versuchen einen feinen Schraubendreher (den du notfalls opfern kannst) vorsichtig an der Stelle (an der Schraube) festzulöten. Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil die Lotverbindung nicht stark genug sein wird, zumal du die Schraube leider noch fester reingedreht hast, aber bevor ich da bohre oder den Dremel benutze, würde ich das sonst nochmal als gewaltfreie Variante versuchen.
 
H6-Mobs schrieb:
und die Folie Schmilzt.
Dann tuen wir uns eben zusammen und Packen über die Folie noch Papierklebeband.
So ist alles geschützt , Schmelzen tut nix und es werden keine Kleberückstände hinterlassen :daumen:

Wobei ich ja schon bisschen schiss hätte da zu Dremeln :/
aber sowas, holft da glaub ich auch nicht wirklich :/

https://www.ifixit.com/de-de/produc...DPLqS-M_Kmoz949QgoNC7J5-sqxPCl94aAp0UEALw_wcB

Und mit einer feinen Spitzzange das Übriggebliebene packen und versuchen zu drehen wird wohl auch nicht klappen oder ?

Aber Egal für was du dich entscheidest, bitte die Rückseite gut Schützen, Zeichenblock Karton geht auch etc.
Denn abgerutscht ist leider viel zu Schnell :/
 
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statt Schlitz könnte man auch Torx versuchen, damit hab ich shcon einiges rund gedrehtes gerade so retten können. Vorsichtig ausreichend Druckausüben, damit er nicht durchrutzscht aber nicht zu viel, da das Board sonst evtl beschädigt wird. Es ist ein Drahtseilakt..
 
Eigentlich sind Metallspäne kein Problem, wenn man vorsichtig bohrt und entstehende Späne wegsaugt ist das ne saubere Sache.
 
Wenn du die Möglichkeit hast nimm beim Dremel eine Absaugung. Als Ersatzteil geht auch ein normaler Staubsauger.
 
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Restliche Schrauben entfernen bis auf Festsitzende. Mit Spitzzange oder ggf. Seitenschneiderspitze restliche Grade des defekten Schraubenkopfes entfernen. Danach Backplate und Wasserblock vorsichtig auseinanderhebeln.
Die am Wasserblock befindliche und abstehende Restschraube kann nun mit einer Kombizange rausgedreht werden.
 
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H6-Mobs schrieb:
Würde mal schauen, ob ein passen Schlitzschraubendreher passt
Hast Du das Bild mal vergrössert? Da passt nix mehr. Bohren und Säugen. Da kann auch nichts mehr zerstört werden. Es sei der TE rutscht ab....
 
MadDog schrieb:
tatsächlich mit Dremel oder Handbohrer VORSICHTIG aufbohren.
Metalspäne kann man ja schön wegpusten oder mit kleinem Pinsel entfernen. feddisch
Danke dir. Hatte die Idee mit 2mm Bohrer ein ganz kleines Loch reinzumachen, und dann eine dünne Schraube versuchen reinzudrehen - wenn die Halt findet könnte ich das evtl. nach rechts weiter reinschrauben und damit lösen.

Das Material der EK Schraube wirkt zum Glück (oder Pech weil sie gebrochen ist) recht weich, sogar mein Schraubendreher hat da einige Späne „rausgebohrt“
 
SSD960 schrieb:
Hast Du das Bild mal vergrössert? Da passt nix mehr.
Ja, und genau deswegen auch der Tipp mit dem Schlitzer. Beim zweiten Bild sieht man es ja recht deutlich.
 
Vielleicht sogar einen manuellen Bohrer (also ohne Antrieb)?

Das Material scheint recht weich zu sein wenn ich sogar mit nem Torx Späne rausgeholt hab.

Vielleicht reicht ja ein manueller kleiner Handbohrer mit dünnem Aufsatz um ein kleines Loch reinzubekommen und ne dünne Schraube reinzudrehen..
 
@Merlin352 Muss die Schraube halt nach rechts rausdrehen - wenn ich nach links drehe wird die nur fester.

Wenn ich die reindrehe (nach rechts) löst die sich halt und geht auf der anderen seite raus.
 
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