Ob komplett oder einzeln ist deine Entscheidung. Komplett hat den Vorteil, dass du sie einfach kaufst und fertig. Hat aber den Nachteil, dass sie meistens etwas teurer sind und du nicht weißt was drin ist. Außerdem kann man dann nicht jede beliebige HDD mit jedem beliebigen Gehäuse mixen. Selbstbauen ist kein Aufwand: Beides gekauft, Gehäuse auf, HDD rein - fertig.
Mit Selbstbauen bist du also auf der sicheren Seite, was Kombinationen und Qualität angeht. Du musst nur auf IDE- oder SATA-Anschluss (zu empfehlen) achten, ein paar Kritiken zur HDD und den Gehäusen durchlesen und gut ist. Die Performance einer Platte an USB kannst du vernachlässigen, weil USB mit max. 30 MB/s das Nadelöhr ist. Das schafft jede HDD. Was anderes ist es, wenn du zusätzlich noch einen eSATA-Anschluss hast (auch zu empfehlen). Dann kannst du die externe Platte mit voller SATA-Geschwindigkeit benutzen. Aber auch für reine Datenspeicher an eSATA ist die Geschwindigkeit nicht entscheidend.
Alle 2,5"-Platten lassen sich problemlos über ein USB-Kabel mit Strom versorgen. Ab und zu hast du nur das Problem, dass evtl. die USB-Buchsen nicht genug Strom abgeben, wie es die Spezifikation vorgibt. Das tritt ab und zu bei Notebooks oder auch Frontanschlüssen auf. Ist mir aber auch nur bei den älteren Macbooks passiert. In dem Fall hast du eigentlich immer einen Y-Stecker an der HDD dran: Also zwei USB-Stecker, die zu einem Mini-USB-Stecker an der HDD gehen. Die steckst du dann beide in deinen PC und die Platte nutzt beide, um Strom zu ziehen. Also auch das ist kein Thema.