eehm schrieb:
Mit dem 3EM würde man dann den ganzen Stromverbrauch auf allem drei Phasen beim Eingang in den Zählerschrank messen oder?
Würde da auch mein kleiner Tasmota Smart Meter (sowas habe ich schon:
https://bitshake.de/#) reichen?
Der Zähler ist ja saldierend, dann müsste Es ja reichen, wenn ich weiß was ich an Verbrauch habe um den Speicher zu regeln?
Oder ist ein 3EM besser?
Ja, theoretisch würde es reichen wenn du weißt was du verbrauchst, praktisch muss das der WR auch irgendwie wissen und entsprechend regeln. Daher bin ich bei
@XN04113: Wenn du nicht in DIY an der Stelle ausbrechen willst, nimm das was der Hersteller am Werk unterstützt. Den Shelly Pro 3EM gibt's für 70-80€, da würde ich mich auf keine Spielereien einlassen.
XN04113 schrieb:
bei 800W ist nach Gesetz und VDE Norm bei der Einspeisung Schluss
bei der Modulleistung gibt es Unterschiede, die mir teilweise auch nicht einleuchten
Laut Gesetz darf man bis zu 2.000W Modulleistung installieren, laut VDE nur 800W plus 20%, also 960W bei Verwendung einer Schuko Steckdose. Jetzt kommt es aber, nimmt man z.B. eine Wieland Dose darf man 2.000W Modulleistung haben. Was aber null Sinn macht, denn der Wechselrichter darf eh nur 800W abgeben.
Die Modulleistung beeinflusst in keinster Weise die Wechselrichter Leistung, mehr als 800W gehen nicht.
Das Einzige was ich mir vorstellen kann, bei mehr als 960W liegen die 800W viel länger dauerhaft an und könnten so ggf. zu einer Überlastung führen.
Ob Schuko oder Wielanddose ergibt für mich auch nicht wirklich Sinn, einzig wenn man von der Wielanddose exklusiv ein Kabel für das BKW hätte würde es Sinn ergeben. Was man aber genauso mit einer Schukodose machen kann (und ich glaube bei neueren Normen auch muss? Außendosen extra abgesichert).
Die 800W mit 960Wp haben da schon eher einen Hintergrund der sich mir erschließt:
Mit 960Wp/2 Modulen ist die Zeit in der die 800W vom WR kommen kürzer und seltener als wenn man 2kWp auf 800W drosselt. Wenn man dann noch einen Akku dazwischen klemmt, sind theoretisch sogar 24/7 800W Einspeisung möglich, und da wird es mit unseren 1,5mm² Käbelchen in den Wänden schon eng.
In DE sind nur 1,5mm² verpflichtend, was 2A zu den bis zu 18A Luft lässt die man sicher mit dem Querschnitt betreiben kann. 2A wären nur 460W, womit die ursprünglichen 600W/2,6A schon großzügig waren.
Bei 800W kommst du dann schon mit fast 3,5A zusätzlich um die Ecke, oder knapp 345W/1,5A über dem für was 1,5mm² Kabel als sicher im Betrieb angedacht waren.
In anderen EU-Ländern (NL, ES, IT) sind es 2,5mm² für Steckdosen vorgeschrieben (Beleuchtung teilweise auch 1,5mm²), mit den auch 20A für das Kabel machbar sind. Womit eine 16A Sicherung + 3,5A BKW im Rahmen bleibt, selbst wenn man an dem BKW 2kWp oder mehr anschließt.
In DE sicher auch Edge-Case in dem dann wirklich was passieren würde, theoretisch jedoch möglich - und für dieses theoretische Szenario wird es am Ende eben ausgelegt.
Gibt dann noch den Ansatz bei dem man es überwacht (hieß glaube ich Stromwächter) und dynamisch in Abhängigkeit vom Verbrauch im Sicherungskreis und eingespießter Leistung regelt, eigentlich wie mit einem Shelly o.ä. Leistungsmessern. Da waren es sogar bis zu 2KW Einspießeleistung! Da wird das Ganze dann leider deutlich teurer und man bewegt sich sehr, sehr weit über dem, was mal die Idee vom BKW war: Einfach und günstig für JEDEN.
Kleiner OT rant, nix gegen den TE:
Liegt leider in der Natur des Menschen: Höher, schneller, weiter. Warum nur 2 Panel wenn Platz für 4 oder gar 8 vorhanden ist. Oder 7kWp (15 Panels) sind doch auch zulässig!?!
"Da wäre man ja dumm wenn man es nicht macht!" ...
Damit BTT: 4 Panel / 2kWp mit Akku, einem Shelly und dynamischen Einspießen halte ich für eine solide Kombi. Wie geschrieben zwar auch schon oberhalb was ein eigentlich BKW mal war (WR + 2 Panel). Aber nicht so eine Eskalationsstufe mit 15 Panels - das hat dann mehr mit einer richtigen PV-Anlage als mit einem BKW gemein - IMHO.