Kaufberatung DSLR

Danach nicht mehr ? ;)

Meine Kriterien für den Kauf habe ich dargelegt, begründet und wie mir scheint nachvollziehbar. bis hin zu der Gewichtung. Die CHIP-Liste will ich nicht verteidigen, die Tests dahinter sind m.E. zu knapp, verlieren wichtige Praxisaspekte aus den Augen, der Indexwert auf max. 100 verschleiert Entwicklungstrends, tendentiell zumindest stehen neue Modelle die noch knapp unter der 1000 €-Grenze liegen naturgemäß oben, gute Kameras werden rückwirkend "verschlechtert", die früher besser bewertet wurden und heute ggf. gute Kaufempfehlungen wären. Das sieht man konkret an meiner o.g. Auswahlliste von sieben Modellen, diese sind weit verteilt auf der CHIP-Bestenliste. Aber so ist die Liste nunmal konstruiert.

Zu den Objektiv-Tests auf CHIP kann ich leider gar nichts beisteuern, nicht gelesen. Da ziehe ich Anwenderaussagen in den einschlägigen DSLR-Foren ohnehin vor.

Trotzdem: für meine erste (hätte ich das dazu schreiben sollen ?) Orientierung war diese Liste ein Ausgangspunkt, um den Markt auf die Schnelle zu sondieren. Wie andere auch, nur dass nicht jede "Bestenliste" online verfügbar bzw. verlinkbar ist. ;) Bei diesen Modell-Einschränkungen über Empfehlungslisten bleiben sollte man natürlich nicht, sondern mit den gegebenen Hinweise weitersuchen und individuelle Kaufkriterien abarbeiten. Da ich das oben wohl vergessen habe, ergänze ich es hier.

Verschiedene Testkriterien von Redaktionen wecken Fragen über diese Differenzen, das ist doch o.k., dennoch halte ich nicht - so könnte man schlussfolgern - den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Testberichte für den optimalen Kauf, eher die Vorgehensweise nach indiviuell gewählten Prioritäten, bei mir waren das:
  • Basis Testberichte (welche Kandidaten weisen Defizite auf, die ich bei Vor-Ort-Test auf Anhieb nicht erkennen kann
  • Preisentwicklung, bevorstehende Neuheiten & erwartete Preissenkungen
  • Verfügbarkeit für Vor-Ort-Test
  • Klärung individueller Ansprüche und Kaufkriterien, wie meine o.g. (1) bis (4)
  • zuletzt: Garantieabwicklung innerhalb Lebensdauer der Kamera, Frage nach sinnvoller Garantieverlängerung etwa.
 
danke für eure antworten, die pentax k-x hat mich am ende überzeugt.
 
Na dann Glückwunsch zur neuen Kamera :)

acty schrieb:
die "Einsteiger" DSLR von Nikon - D3000
kann man mal komplett vergessen
hab schon in sehr vielen Fotoforen gelesen, das welche die nach paar wochen wieder los werden wollen.

Und weswegen? Gut kombiniert ist das Gerät unschlagbar. Die Bilder hier sind mit 70-300er (mal sigma, mal Nikon VR) und SB400 Blitz auf einer D60(essentiell das selbe wie die D3000) entstanden:

http://fc01.deviantart.net/fs71/f/2009/359/3/5/Climbing_up_by_MTC001.jpg

http://fc08.deviantart.net/fs71/f/2010/087/c/1/Violet_by_MTC001.jpg

http://fc08.deviantart.net/fs29/f/2009/246/4/b/I__m_not_a_leaf_by_MTC001.jpg

http://fc09.deviantart.net/fs42/f/2009/137/f/6/__Don__t_mess_with_me______by_MTC001.jpg

-so schlecht sind die imho nicht, also laber bitte keinen Unfug(anderen nach), die D3000 ist ein sehr potenter Body und vorallem wenn man mal den Blitz nutzt geht nichts über die Messtechnik von Nikon. Kein rumgefrickel an den Blitz Belichtungseinstellungen nötig, die Automatik reicht in der Regel vollkommen, davon kann man bei Canon, Pentax, Sony, Panasonic und Olympus nur träumen. (zumindest bis auf Olympus bin ich mir dessen sicher, denn bis auf eben Olympus führen wir die besagten Marken und ohne Korrektur kommt man beim Blitzen, außer indirekt, nicht weit).

Mir ist in den gut anderthalb Jahren die ich die D60 habe auch kein schwerwiegender Fehler aufgefallen und noch weniger habe ich daran gedacht sie gegen ein anderes Modell zu tauschen, wieso auch?!

Sicher, ne D5000 oder D90 hätte bessere High Iso Werte, aber genau genommen ist selbst Iso 1600 noch akzeptabel auf der D3000 für Postkarten Prints und das Netz reicht es allemal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vendetta schrieb:
Na dann Glückwunsch zur neuen Kamera :)



Und weswegen? Gut kombiniert ist das Gerät unschlagbar.

Kommt drauf an. Auf die Spiegelvorauslösung würde ich beispielsweise nicht verzichten wollen. Egal, in welcher Kombination ;)
 
und vorallem wenn man mal den Blitz nutzt geht nichts über die Messtechnik von Nikon. Kein rumgefrickel an den Blitz Belichtungseinstellungen nötig, die Automatik reicht in der Regel vollkommen, davon kann man bei Canon, Pentax, Sony, Panasonic und Olympus nur träumen

In der Regel nutze ich bei meinem Canon Speedlite 580EX II nur den ETTL Modus..... "rumfrickeln" tut man da überhaupt nix ;)

Auf die Spiegelvorauslösung würde ich beispielsweise nicht verzichten wollen

Ich auch nicht... aber viele "Schnappschuss Künstler" wissen eh nicht was das ist - von daher werden sie es nicht vermissen.
 
DeathAngel03 schrieb:
Ich auch nicht... aber viele "Schnappschuss Künstler" wissen eh nicht was das ist - von daher werden sie es nicht vermissen.


Schnappschuss-Künstler.... echt nettes Wort

Zitat:
zum Fotografieren braucht man Zeit
hat man keine, kann man ja immernoch Knipsen
 
Vendetta schrieb:
vorallem wenn man mal den Blitz nutzt geht nichts über die Messtechnik von Nikon. Kein rumgefrickel an den Blitz Belichtungseinstellungen nötig, die Automatik reicht in der Regel vollkommen, davon kann man bei Canon, Pentax, Sony, Panasonic und Olympus nur träumen. (zumindest bis auf Olympus bin ich mir dessen sicher, denn bis auf eben Olympus führen wir die besagten Marken und ohne Korrektur kommt man beim Blitzen, außer indirekt, nicht weit)
Ist dir eigentlich bewusst was du für einen Schrott von dir gibst?

Ich glaube du hast dich noch nie mit anderen Systemen auseinandergesetzt, aber glaub mir, mit jedem der genannten Systeme kann man wunderbare Bilder fotografieren, gerade auch mit Blitz.
 
Ist dir eigentlich bewusst, dass du nicht lesen kannst?

Canon, Sony und Pentax habe ich ausgiebig getestet, keine Sorge. Ich sage auch in keinem Satz, dass man damit keine vernünftigen Fotos mit Blitz machen kann! Ich sage lediglich, dass man sich viel mehr Zeit dafür nehmen muss, eben weil die Blitzbelichtung gerade im Automatik TTL Modus oft nicht korrekt getroffen wird. Und genau darum geht es bei der automatischen Blitzbelichtungsmessung doch, dass man sich NICHT lange damit auseinander setzen muss, und es einfach >funktioniert<

Auch habe ich deutlich mehr Kunden die nach dem externen Blitzkauf bei Canon/Sony(Pentax verkaufen wir kaum) die Probleme mit dem Standard bis Profiblitz haben(speziell bei Sony ist es wirklich fragwürdig was die automatische Blitzbelichtung zeitweise für Bilder produziert). Und zwar nicht weil sie irgendnen Blödsinn eingestellt haben, sondern weil sie eben der TTL Messung vertraut haben.

Wer die Zeit und Erfahrung hat, je nach Situation den Blitz manuell zu nutzen bzw. anzupassen, den wird das natürlich nicht weiter stören, für mich ist das nichts.

Zur Spiegelvorauslösung: Sicher eine nette Sache aber imo nicht zwingend. Ich habe ein relativ stabiles Manfrotto Stativ und nutze den kompakten L3 Fernauslöser von Nikon und habe so gut wie keine Probleme mit der Verwacklung. Bei der Langzeitbelichtung ist die Funktion wirklich interessant aber deswegen die Kamera tauschen?
 
Zuletzt bearbeitet:
90% der Leute brauchen keine SVO und werden sie nie nutzen. Sowas als Killerkriterium zu sehen ist etwas daneben.

@Vendetta.
Canons ETTL funktioniert auch sehr gut. Das einzige was Nikon vorraus hat/hatte war das Ansteuern der Systemblitze über den Kamerainternen. Da kannst du jetzt auch noch von 5000 weiteren Kunden sprechen. Die Aussage wird dadurch nicht richtiger.
Im übrigen ist es egal ob Langzeitbelichtung oder nicht, der Spiegel ist auch bei 1/30s in der Kamera und wird Schwingungen verursachen...
 
fetzie schrieb:
90% der Leute brauchen keine SVO und werden sie nie nutzen. Sowas als Killerkriterium zu sehen ist etwas daneben.

Für mich (und nichts anderes habe ich geschrieben, schau mal weiter oben) ist sie nunmal eines, da geht mir der Prozentsatz der Leute, die die SVA nicht nutzen, dermaßen am Allerwertesten vorbei, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen. :rolleyes:

Sonst bist Du doch immer derjenige, der seine eigenen Maßstäbe einbringt. Witzig, dass Du das bei anderen offenbar nicht akzeptieren kannst.
Ergänzung ()

Vendetta schrieb:
Zur Spiegelvorauslösung: Sicher eine nette Sache aber imo nicht zwingend. Ich habe ein relativ stabiles Manfrotto Stativ und nutze den kompakten L3 Fernauslöser von Nikon und habe so gut wie keine Probleme mit der Verwacklung. Bei der Langzeitbelichtung ist die Funktion wirklich interessant aber deswegen die Kamera tauschen?

Aber sicher, wenn man sie braucht, ist jede Kamera, die das nicht hat, disqualifiziert :)

Die SVA dient insbesondere dazu, um bei Fotografie vom Stativ im kritischen Bereich von etwa 1 Sekunde bis 1/60 Sekunde (nicht gerade Langzeitbelichtung, finde ich) die spiegelschlagbedingten Schwingungen (=Unschärfe) zu minimieren. Bei längeren Belichtungszeiten überwiegt dann mehr und mehr die Phase, in der die Kamera sich wieder "beruhigt" hat, ergo verschwindet der Verwackelungseffekt allmählich wieder. Um das Optimum herauszuholen, lasse ich aber die SVA auch bei längeren Belichtungszeiten grundsätzlich an bzw. eigentlich meistens, wenn ich mit Stativ statisches fotografiere ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den meisten Anfängern gibt's dennoch andere Baustellen. Da wird eine durch den Spiegelschlag ausgelöste Unschärfe das geringste Problem sein. Ich wollte dir damit deine geliebte SVO nicht madig machen, du warst ja nichtmal direkt angesprochen, aber wie bereits gesagt gibt's genug andere Dinge die beim Einsteiger die Bilder verschlechtern.
 
fetzie schrieb:
Bei den meisten Anfängern gibt's dennoch andere Baustellen. Da wird eine durch den Spiegelschlag ausgelöste Unschärfe das geringste Problem sein. Ich wollte dir damit deine geliebte SVO nicht madig machen, du warst ja nichtmal direkt angesprochen, aber wie bereits gesagt gibt's genug andere Dinge die beim Einsteiger die Bilder verschlechtern.

...vor allem, wenn man sich nicht vorher informiert und einfach nur eine DSLR will "weil die bessere Bilder macht" ;)
 
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