Meine Wahl trotz höherem Preis: Nikon D90
Natürlich nur eine subjektive Meinung von mir:
Men_TOS schrieb:
Ich bin mit der kleinen Olympus E-510 seit drei Jahren absulut glücklich,
... wesentlich besser als bei einem Kumpel der mit seiner abartig schweren 1000D, ...
Gehäuse E-510 wiegt
460 g, die 1000D
450 g !?

Verbaute Objektive sollte man schon herausrechnen. Die beiden ZUIKOs (
14-42,
40-150) sind tatsächlich sehr leicht, aber mit dem 40-150 bspw. gibt das trotzdem 680 g. Je leichter das Kamera-Gehäuse umso problematischer wird ein relativ schweres Objektiv wg. dem Abkippen nach vorne. Die Kraftanstrengung, die Kamera "oben" zu halten, ist ungewohnt und wird deshalb so negativ erlebt.
Stand vor ähnlichen Fragen wie der TE, nach vielen Händler-Besuchen waren - allein aufgrund der Haptik, ich konnte gleichartige Objektive/Brennweiten/Gewichte an
demselben Gehäuse testen - folgenden Kandidaten übrig (Links auf Tests von digitalkamera.de):
- Canon 1000D - für mich das beste PL-Verhältnis !
- Canon 500D/550D - phantastische Bedienungsanordnung !
- Nikon D90 - bei dem MM-Angebot inkl. 18-105 Objektiv (749 € vs. geizhals) konnte ich nicht Nein sagen ...

- Sony Alpha 500 / 550 - interessante Technik-Spielereien, leider keine Videofunktion, sonst mein Favourit.
Aufpassen mit Einsteiger-Sets: diese enthalten nicht immer Bildstabilisierungen im Objektiv bzw. im Gehäuse !
Top-Angebot ist sicher die
Nikon 5000D inkl. DZ Kit (derzeit bei MM für 777 minus 100 € Gutschein
ohne Rückgabe einer alten Kamera), ohne Videofunktion die
Nikon 3000D. Beide konnte ich leider nicht halten, rutschten mir ständig durch, s.u. Empfehlung: wirklich probe-fotografieren, in die Hocke gehen, aus ungewöhnlichen Perspektiven abdrücken usw. Wie später im richtigen Leben auch, an der Ladentheke ohne störende Schultertasche kann man jede Kamera irgendwie halten und geradeaus bedienen.
Testberichte hatten eher meinen Blick auf wichtige Fragen an die Berater geschärft als dass sie meinem Laienurteil auf die Sprünge hätten helfen können. Eine Orientierung gab mir zudem die
CHIP Bestenliste. Denke, für den Einstieg zählt vor allem das gute Gefühl in der Hand, was nützt die bessere Technik im Inneren, wenn man keinen Spaß im Umgang mit dem Teil hat oder mehr Sorge über das Aus-der-Hand-fallen hat als über das richtige Bildmotiv ?
Mein Hauptkriterium (1) war ein gescheiter Sucher,
damit und nicht mit dem Bildschirm fotografiere ich, dort waren Nikon und Canon einfach klasse, ein deutlich "helleres" Bild als Sony, schade eigentlich. Zu den formalen Unterschieden bei den Suchern s.o. die Testberichte. Nebenkriterium (2) war die Geschwindigkeit des Autofokus, dort gab es eklatante Unterschiede etwa zu den PENs. Zahl der Megapixels war nie ein Kriterium, dageben (3) die Erreichbarkeit aller wichtigen Bedienungstasten bzw. wie man über das Kamera-Menü an bestimmte Funktionen kommt. Preis (4) wird dann relativ, mein erstes Limit von 500 € habe ich weit nach oben gedehnt, aber was sind schon + 250 € angesichts vieler Jahre Spaß statt Frust und Neukauf in 2-3 Jahren.
Die PEN-Modelle von Olympus (MFT) oder die normalen Four Thirds hatte ich alle in der Hand, diejenigen ohne echten Sucher schieden schnell aus, die anderen, kleineren, zugegeben leichteren Kameras musste ich eher krampfhaft festhalten, was noch nicht bedeutet, dass man
dann noch an die Bedienungstasten herankommt. 
Doch die o.g. relativ hochformatigen konnte ich trotz mehr Gewicht besser sowie allein mit der rechten Hand halten. Trotz einem Gewicht von ~1 kg inkl. Objektiv.
Nochmal zu den PENs: liebend gerne, aber nicht als einzige Hauptkamera. Beides will/kann ich mir nicht leisten. Im Moment.
