Kaufberatung Gaming PC

Areks

Cadet 3rd Year
Registriert
Dez. 2014
Beiträge
57
Hallo,

es soll aus einem alten Medion PC ein neuer PC zusammengebastelt werden, der auch die heutigen Titel spielbar macht. Anforderung ist dabei keine High-End Leistung. Budget liegt eigentlich bei 300€, aber nach meiner Inventur halte ich dass eigentlich nicht mehr ganz tragbar. Von daher schätze ich inzwischen eher, dass ein Aufwand von bis ca 400€ von Nöten sein wird. Natürlich lieber weniger :)

Noch brauchbar aus dem Ursprungs PC:

- Intel i5 2320 @ 3.0 GHz (Sockel LGA1155)
- noname Mainboard (denke eher, dass man dies auch besser erneuern sollte)
- DVD Brenner
- 1TB HDD

Vorhandene freie Hardware:

- Nvidia GTX760 AMP! Edition
- 2x 8GB DDR3-1866 Vengeance

benötigte Hardware:

- CPU Lüfter, zB. Arctic Freezer 240 ~70€
- Gehäuse,hier ist das Phantek Pro M Acryl Fenster eigentlich fix ~90€
- SSD Festplatte,Samsung 840 pro mit 120-250Gb ~50-80€
- Netzteil, ich denke 500w sollten reichen im Bereich von ~80€
- Mainboard, keine Ahnung welche aber ich rechne mit ~50€
- fürs Gehäuse ein internes USB 3.0 zu 2.0 Kabel 5€

Gesamt 355-385€

Definitiv fix ist das Gehäuse. Das gefällt meinem Bruder und er will es haben. Festplattengröße richtet sich nach dem restlichen Budget. CPU Kühler habe ich selber den Arctic Freezer und der passt auch optisch super in das Gehäuse (Noctua ist halt optisch nicht so hübsch). Gerade durch das Sichtfenster ist auch ein bisschen aufs Aussehen zu achten. Der PC muss im Moment kein High-End können, aber er soll skalierbar sein, dh. auf zukünftig einfach erweitert werden können.

Ich weiß, dass die meiste Kritik an der AiO fallen wird, hoffe aber auch , dass die letzten Tests von cbase mit einbezogen werden. Bei einem Luftkühler würden auch noch zusätzliche Gehäuselüfter anfallen, das bitte bei Vorschlägen auch beachten. (Das Gehäuse hat 2 Lüfter verbaut)
Achso und es soll natürlich keine Fulugzeugturbine werden, daher möglichst leise.

Gibt es irgendwelche Verbesserungen, Alternativen oder Dinge, die ich nicht beachtet habe?
Vorallem welches Mainboard (wenn nötig erachtet) und welches Netzteil passen hier am besten?

Danke und Gruß
Areks
 
Der Arctic CPU Kühler ist für die Tonne. Doch nicht auf einem i5-2320! EKL Ben Nevis für 23€, jeder Euro mehr ist Geldverschwendung.
Genauso die 840 pro. Uralt, "pro" ist völlig unnötig. Maximal eine 850 Evo. So ab AData SP 550 für 55€ bis eben 850 Evo für 80€. Jeweils die 250GB Version.
Mainboard braucht man kein Neues solange das Board die GTX 760 erkennt.
Netzteil: ein G450M für nicht ganz 60€
 
Danke schonmal für die Antwort.

Wenn er jetzt nächstes Jahr auf die Idee kommt die CPU zu wechseln auf ein aktuelleres Modelle, dann müsste er doch auch wieder einen neuen CPU Kühler kaufen. Dann wäre das Geld für einen jetzt günstigen Kühler doch verschwendet gewesen?
 
Nein muss er nicht. Eine 240er AIO Kühlung ist nur für eines gut: übertakten. Sonst gar nix. Dafür ist sie aber wiederum teurer als ein ähnlich guter Luftkühler.
Den i5 kann man nicht übertakten, zumindest nicht so daß man dafür einen extra Kühler bräuchte. Einen i7-6700k kann man kaum mehr übertakten aber auch da reicht ein 40€ Kühler. Da müsste man schon einen i7-5820k nehmen damit eine AIO Wakü auch wirklich genutzt werden kann.
 
Und selbst dann reicht der Ben Nevis
 
Ok, der Ben Nevis kostet also 20€.
Dazu müsste aber noch mindestens ein Gehäuse Lüfter kommen. Dann hätte man aber mindestens 2 verschiedene Lüfter vom Design her. Zudem wie ist die Lautstärke-Entwicklung des Alpenföhn Lüfters? Müsste man da nicht auch wieder in teurere Lüfter, wie Silent Wings investieren? Rein von der Bildern her,gehe ich davon aus, dass der Ben Nevis nicht in Konflikt mit dem RAM kommt?

Optisch macht aus meiner Sicht die AiO viel mehr her, da sie sehr Platzsparend in der Front verbaut werden kann.

Aber gut, was gibt es zu dem Rest noch zu sagen?
 
Würde auch den Ben Nevis empfehlen, den kannst natürlich auch auf einer neuen CPU nutzen, der reicht vollkommen, außer da soll in Zukunft ein übertakteter 5820 rein. Aber auch dann eher einen thermalright Macho nehmen.
Wenn vorne und hinten im Gehäuse ein vernünftiger Gehäuselüfter drin sind, reicht das ;-)
Also einfach mal die vorhandenen drin lassen. Wenn die zu laut sind eben tauschen, aber das wäre bei AIO ja auch der Fall. Von daher kein Unterschied bei der gehäusebelüftung zwischen AIO und Lukü.
Der bei Nevis wird leise sein ;-)
Beim Rest kann ich meinen Vorrednern auch nur zustimmen
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der AIO brauchst du auch Gehäuselüfter. Hinten zum rausblasen. Deswegen ist das kein wirkliches Argument.
Zum Rest: bitte nochmal lesen was ich oben geschrieben habe.
Was du tun könntest: ein Z68 Mainboard kaufen und den i5 um 400MHz übertakten sowie den RAM auf 1866 statt 1333 laufen zu lassen.
 
Sieht gut aus so. Bei Bedarf dann noch die Gehäuselüfter tauschen wenn die zu laut sind, da kann ich so nichts zu sagen.
 
LGA1155 Mainboards kann man nur noch gebraucht kaufen.
 
Super danke für die Hilfe !

eine Frage hätte ich noch zum Mainboard:

Laut HominiLupus gibt es ja keine LGA1155 Boards mehr. Aber wenn ich mal ein wenig danach google, dann wird der Name LGA1155 immer wieder mit 1155 gleichgesetzt. Ist das nun das gleiche?

Weil dann hätte ich zum Beispiel unter anderem dieses Board gefunden:

http://geizhals.de/asrock-h61m-dgs-90-mxgle0-a0uayz-a837327.html?hloc=at&hloc=de
 
Ja, das ist das gleiche, aber was erhoffst du dir von dem Board?
Wenn schon, dann gebraucht ein Z Board kaufen. Würde ich aber auch nicht machen, einfach CPU und Mainboard so weiterlaufen lassen wie sie sind
 
Ich würde es nur kaufen, wenn das aktuelle wider Erwarten nicht mit den Komponenten funktionert.

Quasi als Backup Variante, falls es benötigt wird. Dann ist es natürlich gut zu wissen welches :)
 
Zurück
Oben