News KDE Plasma 6.6: Eigene Themes und mehr Barrierefreiheit

Haldi schrieb:
BTW wie mach ich mit Spectacle ein Screenshot von einem Fenster?
Die Werkzeuge sind eigentlich gut integriert und das kannst du ändern wie du möchtest.
1771453789103.png
 
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netzgestaltung schrieb:
Mir gefällt KDE nach wie vor gar nicht. Das macht aber nix, trotzdem gut, dass es für die User Verbesserungen gibt, und wenn ihr zufrieden seid, ist es wunderbar :)
Ja, geht mir genauso und ich bin recht zufrieden mit Gnome und dem Minimalismus den ich damit habe. KDE war mir immer zu verschachtelt in Kombination mit Featuritis. Da wurden immer Erinnerungen an die Windows Systemsteuerung wach. Und auch meine Erfahrungen mit KDE 4 (also das erste Plasma) waren leider katastrophal ... nepomuk & Co haben einfach nicht funktioniert.
 
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rollmoped schrieb:
Ich war eigentlich lange Zeit nicht von der Stabilität von KDE überzeugt, aber seit ich auch CachyOS nutze, bin ich positiv überrascht. Es ist mir bisher kein einziges mal instabil vorgekommen.
Es ist schön, dass KDE sich so schnell weiterentwickelt.

Mir gefällt es viel besser, dass es in letzter Zeit eigene News für ein Linux-Thema gibt statt mehrere Themen in die Linux-News der Woche zusammenzufassen. Ich hoffe, dass das so bleiben kann.
Das stimmt generell, ich musste leider die Erfahrung machen, dass wenn man KDE Default mit kleinen Anpassungen verwendet - alles stabil läuft, sobald man mehr Anpassungen vorgenommen hat - wird es unstabil (je mehr desto unstabiler). Deswegen bin ich zurück zu GNOME.
Man kann berechtigterweise auch bei GNOME argumentieren, je mehr Erweiterungen desto unstabiler, hier gibt es jedoch viel mehr Auswahl und die durchschnittliche Qualität (so mein Eindruck) ist höher.
 
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@Nerzhul kannst du das etwas näher erklären? Mich wundert das insofern, als dass KDE ja seine möglichen Anpassungen im Prinzip alle selber ab Werk mitbringt, also kein Fremdcode nötig ist, wie es GNOME Extensions per se sind, und damit im Gegensatz zu ihnen auch Versionswechsel überdauern. Oder redest du von zusätzlichen Plasmoiden und Widgets aus Fremdquellen? Denn beim reinen Theming sind alle Anpassungen ja nur optisch, also eine Konfiguration von und mit Boardmitteln.
 
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Grimba schrieb:
kannst du das etwas näher erklären?
Ev darf ich auch? Also ich hatte früher ja Gnome 2 und den Compiz Cube. Und der ist mir schon ein bisserl abgegangen bei Gnome 3. Also wenn ich ein KDE getestet hab, hab ich in den Einstellungen gestöbert und da war er: der Cube, die Wobbly Windows und dergleichen.

Zu dem Zeitpunkt hat das aber den Eindruck gemacht, dass es direkt ein Frontend vom CCSM war, falls das noch wer kennt. Da gabs einige Warnungen, weil manche Module nicht miteinander konnten und diese Schranke dürfte da gefehlt haben. -> Das ist aber kein "normaler Usecase".

Zusätzlich haben mir meistens die Schriften und Abstände nicht gefallen (was mich ab Gnome 3 dort sehr beeindruckt hat) und ich fand mehr als 3 einstellungen zu dem Thema, kam aber nach der 4. Einstellung drauf, das ich die erste gar nicht wollte. Die hab ich aber nie wieder gefunden :)

Wie auch immer, Schnee von gestern, hoffentlich :)

Nochmal zu den Extensions, da ich hier immer noch FUD orte. Das Extensions-System wird offiziell von Gnome bereitgestellt. So wie die Plasmoids von KDE. Der einzige Unterschied besteht mmn darin, das das Repo bei KDE in einem Fenster dargestellt wird und bei Gnome auf der extensions Webseite.

Die KDE Plasmoids wirken aber auch vielfach nicht upgedatet(als ich das letzte Mal schaute). Mit dem gleichen System gibt es auch bei KDEnlive die Möglichkeit, Erweiterungen herunter zu laden und auch da sind einige nur für ältere Versionen brauchbar.

Daher auch der Schluss, das die Extensions insgesamt aktiver und aktueller wirken, auch wenn man nach ein paar Seiten dort ebenso veraltete findet, können die mit Versionskompatibiltätsfilter ausgeblendet werden.
Dafür finde ich dort auch Extensions passend zu RHEL 8/Gnome 3.32.2 (immer noch eine meiner absoluten Lieblingsversionen, immer wieder eine nette Zeitreise)
 
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Klar darfst du, nur hast du es leider nicht. Meine Frage zielte auf Instabilität durch Anpassung ab. Das kann man in KDE halt per se ohne irgendwelche Fremdsoftware schon in sehr großem Maße, deshalb fragte ich explizit, woran sich das festmacht. Du hast jetzt etwas Gnome-Story zum besten gegeben und erklärt, dass Plasmoids und Extensions beides Fremdsoftware sind, nur unterschiedlich angeboten. Das war aber nie in Frage gestellt. Hab ich was übersehen?
 
Grimba schrieb:
Meine Frage zielte auf Instabilität durch Anpassung ab.
Ja wie gesagt, geh in die Einstellungen wo der Cube ist und aktivier mal ein paar Sachen da (in einem Testsystem)
 
Grimba schrieb:
Klar darfst du, nur hast du es leider nicht. Meine Frage zielte auf Instabilität durch Anpassung ab. Das kann man in KDE halt per se ohne irgendwelche Fremdsoftware schon in sehr großem Maße, deshalb fragte ich explizit, woran sich das festmacht. Du hast jetzt etwas Gnome-Story zum besten gegeben und erklärt, dass Plasmoids und Extensions beides Fremdsoftware sind, nur unterschiedlich angeboten. Das war aber nie in Frage gestellt. Hab ich was übersehen?

ich glaube er spricht auf das sddm an, was durch seine anpassbarkeit des Login screens instabil wurde
 
@Derduke ich glaube der Login Screen kam bis jetzt nirgends vor. Es scheint sich am Cube aufzuhängen, was wieder etwas ist, was es in Gnome nicht gibt und mit Fremdcode nachgerüstet werden müsste, was daher kein Stabilitätsmerkmal von Gnome sein kann. Es sei denn, man will sagen, Gnome ist stabiler, weil es das alles eben nicht hat und die KDE Umsetzung ließe zu wünschen übrig. Das ist aber argumentativ schwierig, weil der Rahmen ja explizit Stabilität bei Anpassungen war, und daher ja klar der Vergleich gesucht wird.
SDDM wäre zudem ja eh keine KDE Komponente. Ein Fork davon wird es ja jetzt erst gerade. Und KDM ist lange tot.
 
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Nerzhul schrieb:
und die durchschnittliche Qualität (so mein Eindruck) ist höher.
Liegt vermutlich an der LibAdwaita Philosophie. Jetzt mal völlig frei von Wertung, aber GNOME gibt den Entwicklern schon sehr stringent vor, wie man was aussehen zu lassen hat, damit sich alles anfühlt wie aus einem Guss. Das ist genau das was viele Nutzer an GNOME schätzen. Besonders die Nutzer, die einfach Kram erledigen wollen und für die ein OS oder der Desktop kein Glaubenskrieg sind.
 
@Grimba
fuer den gemeinen User macht das keinen unterschied es wird mit KDE installiert und ueber die systemeinstellungen, das Aussehen konfiguriert und wenn da von dritten ein instabiles Themes geliefert wird, ist KDE halt instabil.
Ob dieses verhalten auch auf andere system Themes von dritten uebertragen laesst weiss icht nicht
Ist halt auch von mir nur eine Vermutung

KDM kommt im uebrigen wieder
https://invent.kde.org/plasma/plasma-login-manager
 
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Deshalb frage ich ja explizit nach. Plasma Login Manager ist übrigens jener SDDM Fork, von dem ich sprach. Mit KDM hat der nichts zu tun.
 
Die letzten Tage erst wieder viel mit Plasma gemacht.
Plasma 6 is schon cool, aber die vielen settings erschlagen mich immer wieder.

Ich bleib bei Gnome.
 
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Grimba schrieb:
Es scheint sich am Cube aufzuhängen
Ich bitte dich mehr im Detail zu lesen. Der Cube ist nur der Ort wo die Einstellungen sind. Ich benutz das ja nicht und kenne den genauen Weg dahin nicht. Dort gibt es noch mehr Einstellungen, also alle, die es auch früher im CCSM gab - der hat nichts mit Gnome zu tun sondern entstand beim Beryl Desktop Projekt, als dieses mit einem anderen Theming Projekt fusionierte, entstand Compiz-Fusion.

Bei diesen Einstellungen kann man immer manche so zu einander konfigurieren, das alles zusammen bricht. Dafür gab es früher Warnhinweise, die hier quasi fehlen.
 
Ja, aber damit hättest du, sofern deine Behauptung stimmt, nur einen Punkt zum Thema Stabilität bei KDE. Keinen zu Gnome, da es das in der Form gar nicht oder nur sehr eingeschränkt hat. Fremdcode, der das nachrüstet, ist kein Stabilitätsmerkmal für Gnome selbst, eher potentiell das Gegenteil. Daher frage ich ja explizit bei Nerzhul nach, wie er das meint. Vermutlich wäre es das beste, wenn er darauf selbst antwortet, damit da Klarheit herrscht.
 
Grimba schrieb:
Keinen zu Gnome, da es das in der Form gar nicht oder nur sehr eingeschränkt hat.
Doch doch, mittlerweile gibt es vieles davon als Extensions ohne der Compiz Basis. Bei mir läuft das auch stabil, bei den Extensions die ich installiert habe, deutet nichts auf instabilität hin.
 
Extensions sind eben kein Gnome Code. Mir gehen die Permutationen aus, mit denen ich das noch erklären sollte, vielleicht mit Puppen? Zudem war das eine Prämisse, die schon bei Nerzhul klar war. Mich interessiert alleinig der Stabilitätsbegriff im Vergleich bei Anpassung. Deshalb habe ich dort auf seine Aussage hin nachgefragt, wie er das meint. Wie du das meinst, weiß ich jetzt schon was länger.
 
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