Kein Abi und Lehramt studieren?

Naja, wie man seinen Unterricht gestaltet ist ja einem selber überlassen. Dass irgendwann Eintönigkeit rein kommt ist normal (bei fast jedem Job, bei der Beziehung usw).
Mit Informatik würde ICH auch eher an eine Berufsschule gehen. Fachinformatiker und IT-Systemelektroniker ausbilden. Da hat man viel fachnahes und kann auch neues mit einbringen.
Mathe ist halt Mathe, da tut sich nicht viel (in Bezug auf das was Schüler lernen), das ist klar.

Die Lehrer, die 1x im Ref ihren "Fahrplan" festgelegt haben und das seit 30 Jahren so machen sind IMO auch eher die schlechten.
Aber richtig, die Triebfeder ist hier das soziale und IMO damit auch zum 0815 Job deutlich abwechslunsgreicher gestaltbar.
 
ascer schrieb:
Das man kreativ begabt sein muss, genauso wie in Sport körperlich, hat doch gar nichts mit geistiger Leistungsfähigkeit zu tun
Die "geistige Leistungsfähigkeit" muss für den Job hinreichend sein. Ein Musik- oder Kunstlehrer soll ja keinen Nobelpreis in MINT gewinnen. Genausowenig wie der Durchschnitts-Informatiker kein MENSA-Mitglied sein muss...

Vielleicht einigen wir uns darauf, dass jeder Beruf sein spezifisches Kompetenzprofil hat. Der zitierte Informatiker-Nerd, der im Keller einsam an seinem Code herumfrickelt, mag ja genau die Kompetenzen mitbringen, die für seinen Job die richtigen sind. Aber das heißt z.B. nicht automatisch, dass er z.B. ein guter Informatik-Lehrer wäre. Da sind andere Dinge gefragt, als aus dem Code noch das letzte Fünkchen an Effizienz herauszupressen...

Gruß,
CTN
 
Ungard schrieb:
Aber richtig, die Triebfeder ist hier das soziale und IMO damit auch zum 0815 Job deutlich abwechslunsgreicher gestaltbar.

Ja, wobei man den 0815-Job mit einem Studium ja aber eigentlich zu vermeiden versucht.


CrunchTheNumber schrieb:
Die "geistige Leistungsfähigkeit" muss für den Job hinreichend sein. Ein Musik- oder Kunstlehrer soll ja keinen Nobelpreis in MINT gewinnen. Genausowenig wie der Durchschnitts-Informatiker kein MENSA-Mitglied sein muss...

Das ist richtig, aber jenen Umstand habe ich ja auch nicht angezweifelt. Ich habe lediglich die Unterschiede in dieser Domäne angesprochen.
 
ascer schrieb:
Ja, wobei man den 0815-Job mit einem Studium ja aber eigentlich zu vermeiden versucht.
Die meisten Jobs sind oder werden irgendwann 0815.
Als Akademiker hat man halt bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingung im Gegensatz zum Kloputzer und Co, aber Routine ist es halt immer noch.
Das war 1990 vielleicht anders, aber heute werfen die Hochschulen doch zehntausende jedes Jahr ab pro Studiengang...
 
CrunchTheNumber schrieb:
Da stellt sich aber automatisch die Frage: Wer studiert Mathematik/Informatik auf gymnasiales Lehramt (immerhin Master-Abschluss), wenn er damit später deutlich weniger verdient als jeder Bachelor-Absolvent dieser beiden Fächer?

Es soll auch noch Menschen geben, die nicht nur nach dem möglichen Gehalt entscheiden.
 
Und die TE sagt nach Eurer Fachsimpelei nun garnix mehr.

Wunderbar in's OT gerutscht dieser Thread.


BFF
 
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