Also für DAUs und "ähnliche" ist das automatische Rödeln, suchen, saubermachen, ... eine feine Sache.
Aber für manche wie mich ist es einfach nur nervig, wenn plötzlich ohne Grund der Rechner loslegt. Ich habe keinen Einfluß darauf, vermutlich hat M$ hier einen Vertrag mit der Stromindustrie um noch ein paar Watt aus dem Nutzer zu kitzeln, die der teuer an die Stromhaie bezahlen darf.
Wenn ich dann wissen will, was der Rechner gerade macht, Pustekuchen, es gibt keine zentrale Stelle, wo erfragt werden kann, was gerade läuft und wie ich das abklemme/anhalte. Nichtmal ob das überhaupt notwendig ist.
Und kommt jetzt nicht mit dem Taskmanager, der ist unter WindowsXP völlig unbrauchbar geworden. Fragt andauernd, ob das wirklich gemacht werden soll und wenn ich einen Prozess mal wirklich auf die harte Tour beenden will, dann geht das nicht.
Zudem ist nicht bewiesen, ob das Gerödel nicht beim Spielen stört, oder anderweitig Performance kostet und damit eine on the fly mit 16fach gebrannte DVD in die ewigen Jagdgründe schickt.
Zu prefetching beim Starten: Es ist schön, das Windows so schnell bootet, der Schirm ist in weniger als einer Minute zu sehen, nur leider die nächste Minute noch nicht zu gebrauchen. Da die Reaktionsgeschwindigkeit sehr bescheiden ist. Desweiteren kostet prefetching viel RAM und davon ist bekanntlich immer zu wenig vorhanden, egal ob man 512MB oder 2GB sein eigen nennt.
Da liebe ich mir meine crontab in der genau drinsteht, was wann ablaufen soll, das ps auxc, das genau zeigt, was gerade läuft und ein kill -9, das garantiert jeden Prozess abschießt, denn ich will, ohne das der dann noch was machen kann.
Ich bin der Herr in meinem OS. Nicht Redmond, und muß mir nicht von diesem Kindermädchen vorschreiben lassen, was ich gerade nicht tun sollte. Man kann ja nicht mal eine Datei umbenennen, wenn ein Programm sie gerade geöffnet hat, das ist schon Disqualifikation genug.
Oh, mein System ist übrigends Gentoo Linux. Windows(98,NT,XP) läuft auch ab und an mal, aber nur brav im qemu/vmware Laufstall ;-)