Auch wenn anständige CMS wie Contao und Joomla! grundsätzlich ne verdammt gute Idee sind (im Gegensatz zum wandelnden Spaghetti-Code namens Wordpress): Auch hier ist das Problem mit einem wirklich guten, flexiblen Layout noch nicht gelöst, genauso wenig wie der unglaublich wichtige SEO-Aspekt. Der Markt ist hart, wer keine Ahnung von SEO hat kann seine Seite gleich direkt abschalten. Landet eh keiner drauf.
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Keine Programmierkenntnisse: Einfacher & guter Homepage-Designer?
- Ersteller fredrik.strietz
- Erstellt am
O
omaliesschen
Gast
Ich les schon mindestens zum 4ten mal von Dir das WordPress sch.. ist? Bei welchem Konkurrenzanbieter bist Du beschäftigt?
Hier gibts den WP Code zum browsen.
http://code.trac.wordpress.org/browser?order=name
PHPBB zum Beispiel ist Codetechnisch zwar ne andere Hausnummer aber schlecht sieht dass erstmal nicht aus. Die Ordnerstruktur ist ebenfalls sehr übersichtlich.
Kann mich Deiner Meinung nicht anschließen.
Nebenbei bemerkt glaube ich dass es für Joomla weitaus mehr Exploits gab.
Hier gibts den WP Code zum browsen.
http://code.trac.wordpress.org/browser?order=name
PHPBB zum Beispiel ist Codetechnisch zwar ne andere Hausnummer aber schlecht sieht dass erstmal nicht aus. Die Ordnerstruktur ist ebenfalls sehr übersichtlich.
Kann mich Deiner Meinung nicht anschließen.
Nebenbei bemerkt glaube ich dass es für Joomla weitaus mehr Exploits gab.
Ja, Joomla ist auch alles andere als frei von Exploits, aber insgesamt immer noch etwas sinniger geschrieben als WP.
Was den Codebrowser angeht... https://github.com/WordPress/WordPress tuts genauso.
Mein Lieblingsbeispiel für echt schlechten Code ist in der wp-includes/default-constants.php, Zeile 27/28, und das, was daraus später gemacht wird.
Nächster Fall von wirklich eigenartigem Code: Alle möglichen Unterseiten, insbesondere im Admin, haben eine eigene PHP-File, die mehr oder weniger alles neu aufbaut und somit einfach keine konsistente Struktur existiert. Wenn du eine deutlich bessere Lösung sehen willst, guck dir Contao an.
Und noch ein kleines Beispiel für fuuuu-Code: wp-content/plugins/hello.php, Zeile 56. Ja, das Script tut nix wirklich sinniges, aber auch dann kann man ordentlich arbeiten.
Insgesamt ist das alles irgendwie eigenartig. Da ist kaum etwas objektorientiert geschrieben. Unter anderem wurde reichlich an der Datenbank-Abstraktion geschlampt. Ich hab grad mal grob drüber geguckt... das sieht mir nicht nach modernem Code aus, und erst recht keinem flexiblen. Ich seh da nirgendwo PDO's, statt dessen seh ich "mysql_real_escape_string"... der Befehl ist quasi schon auf der Deprecated-Liste, ersetzt MINDESTENS durch die MySQLi-Notation, eher aber durch PDO.
Was den Codebrowser angeht... https://github.com/WordPress/WordPress tuts genauso.
Mein Lieblingsbeispiel für echt schlechten Code ist in der wp-includes/default-constants.php, Zeile 27/28, und das, was daraus später gemacht wird.
Nächster Fall von wirklich eigenartigem Code: Alle möglichen Unterseiten, insbesondere im Admin, haben eine eigene PHP-File, die mehr oder weniger alles neu aufbaut und somit einfach keine konsistente Struktur existiert. Wenn du eine deutlich bessere Lösung sehen willst, guck dir Contao an.
Und noch ein kleines Beispiel für fuuuu-Code: wp-content/plugins/hello.php, Zeile 56. Ja, das Script tut nix wirklich sinniges, aber auch dann kann man ordentlich arbeiten.
Insgesamt ist das alles irgendwie eigenartig. Da ist kaum etwas objektorientiert geschrieben. Unter anderem wurde reichlich an der Datenbank-Abstraktion geschlampt. Ich hab grad mal grob drüber geguckt... das sieht mir nicht nach modernem Code aus, und erst recht keinem flexiblen. Ich seh da nirgendwo PDO's, statt dessen seh ich "mysql_real_escape_string"... der Befehl ist quasi schon auf der Deprecated-Liste, ersetzt MINDESTENS durch die MySQLi-Notation, eher aber durch PDO.
O
omaliesschen
Gast
Müsste mir das ganze runterladen worauf ich derzeit keine Lust hab. Was wird denn später hieraus gemacht:
wp-includes/default-constants.php, Zeile 27/28
Edit. Ok. Umweg.
wp-content/plugins/hello.php, Zeile 56...59
Du beurteilst eine ganzes CMS anhand 20 Zeilen Code?
wp-includes/default-constants.php, Zeile 27/28
Code:
if ( ! defined( 'WP_MAX_MEMORY_LIMIT' ) ) {
define( 'WP_MAX_MEMORY_LIMIT', '256M' );
}
Edit. Ok. Umweg.
wp-content/plugins/hello.php, Zeile 56...59
Code:
function hello_dolly() {
$chosen = hello_dolly_get_lyric();
echo "<p id='dolly'>$chosen</p>";
}
Du beurteilst eine ganzes CMS anhand 20 Zeilen Code?
Zuletzt bearbeitet:
Du musst da gar nix runterladen, du kannst direkt im GIT-Repo durch die Dateien blättern. Und ich beurteile die Qualität des Codes nach dem, was ich an verschiedenen Stellen gesehen habe... und dazu gehört z.B. auch, dass WP weiterhin versucht, mutwillig sein Speicherlimit auf 256MB zu pushen, wenn man es nicht explizit untersagt. Genauso gehört dazu, dass die Datenbank-Abstraktion der blanke Hohn ist. Dazu gehört, dass hier fast komplett prozedural gearbeitet wird, was eine Modularisierung durch Funktionsüberladung unnötig erschwert.
Ich weiß genau, dass es viel viel viel besser geht. Daher kann ich getrost sagen: der Code von WP ist unterste Schublade.
Ich weiß genau, dass es viel viel viel besser geht. Daher kann ich getrost sagen: der Code von WP ist unterste Schublade.
icyFranky
Lt. Commander
- Registriert
- Jan. 2004
- Beiträge
- 1.287
Totale Abweichung des Themas für einen Anfänger TE, Abstraktionsfähigkeit gleich Null.
WP ist allemal besser als die 1&1 Baukasten mit 1999 Optik und sicher besser als wenn sich irgendein Anwendungsentwickler ein eigenes Süppchen nur für eine Webseite kocht.
Hier kann von den zahlreichen Plugins, schneller Einrichtung und freien Themes profitiert werden.
Joomla und WP lassen sich auch gut Webshops integrieren oder fertig ein Budle geladen und eingerichtet werden. Und mit CMS ist man ohne HTMC Kenntnisse am flexibelsten was das Layout angeht.
XT-Commerce und co. sind viel zu aufwendig für das eine Vorhaben. Mit Kanonen auf Spatzen...
WP ist allemal besser als die 1&1 Baukasten mit 1999 Optik und sicher besser als wenn sich irgendein Anwendungsentwickler ein eigenes Süppchen nur für eine Webseite kocht.
Hier kann von den zahlreichen Plugins, schneller Einrichtung und freien Themes profitiert werden.
Joomla und WP lassen sich auch gut Webshops integrieren oder fertig ein Budle geladen und eingerichtet werden. Und mit CMS ist man ohne HTMC Kenntnisse am flexibelsten was das Layout angeht.
XT-Commerce und co. sind viel zu aufwendig für das eine Vorhaben. Mit Kanonen auf Spatzen...
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omaliesschen
Gast
Als Entwickler ist es manchmal sinnvoll die nötigen Ressourcen einzufordern. Die Zielgruppe von WP sind in der Regel keine Programmierer oder Sevreradmins.
Bevor sich jemand aufregt das WP langsam ist nimmt man sich halt den Speicher den man gerne hätte.
Aber ein CMS aufgrund einiger Macken zu verteufeln find ich etwas unfair und Exploits gabs/gibts für alle.
Bevor sich jemand aufregt das WP langsam ist nimmt man sich halt den Speicher den man gerne hätte.
Aber ein CMS aufgrund einiger Macken zu verteufeln find ich etwas unfair und Exploits gabs/gibts für alle.