E-Ink ist halt eine andere Technologie und, sofern die Umgebungsbeleuchtung ausreichend hell ist, benötigt das E-Ink-Display keine eigene Lichtquelle. Die Lichtquelle bei E-Ink-Displays ist auch keine Hintergrundbeleuchtung. Manche E-Ink-Geräte haben gar keine eigene Lichtquelle. Das kann, besonders bei Geräten, die man auch für handschriftliche Texte nutzt, vorteilhaft sein, da dann eine Schicht weniger Abstand zwischen Text und Displayoberfläche vorhanden ist. Nachteil ist halt, dass man dann abends und nachts eine externe Lichtquelle benötigt.
Statt eines Smartphones würde ich mir einen noch viel günstigeren androidbasierten MP3-Player zulegen. Da hat man zwar meistens auch veraltete Androidversionen (meistens 13, ich habe aber auch schon welche mit 14 bei Amazon gesehen), aber dafür Farbe und kein Ghosting/Refresh. Ich habe das mal mit einem günstigen 4,7"-Gerät gemacht, das hat ein Scrollrad und noch 3 Tasten neben dem Ein/Aus-Knopf. Die 3 Tasten kann man mit Keymapper mit diversen Funktionen belegen. So nutze ich z.B. den eigentlichen Start/Stopp-Knopf des Players zur Regulierung der Bildschirmhelligkeit: einfaches Drücken erhöht die Helligkeit, ein langes Drücken verringert die Helligkeit. Das Scrollrad kann man, ebenso wie die Vor- und Zurücktasten zum Blättern in Leseapps nutzen. Das Teil ist, nachdem ich eine matte Schutzfolie aufgebracht habe, um Reflektionen zu minimieren, seit einiger Zeit mein Lieblingsgerät zum Lesen vor dem Einschlafen.