News Kindle Sicherheitspatches: Amazon ändert Update-Bedingungen still und leise

mischaef

Kassettenkind
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Ich bin da definitiv raus, meine Bibliothek ist in Calibre und der nächste Reader wird ein Kobo oder Pocketbook. Will mit Amazon nur noch das nötigste zu tun haben.

Wird natürlich nichts ändern, dafür ist die Marktmacht viel zu groß, sowohl auf Kunden als auch Verlagsseite, aber solange es Alternativen gibt...
 
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@Lurtz Aber dafür schaust du nach Alternativen und das zählt. Wenn viele mitmachen, dann wird auch deren Marktmacht gebrochen. Und dann muss sich Amazon wieder sich mehr mit dem Kunden beschäftigen und auf deren Wünsche eingehen und nicht nur darauf achten das der Börsenwert stimmt.
 
Wenn man über die Jahre viele Bücher bei Amazon im Kindleformat gekauft hat, hat man keine andere Wahl als wieder einen Kindle zu kaufen, exportieren kann man diese Bücher ja nicht mehr.

@mischaef, der Oasis aus 2019 ist erst am 31.12.28 EoL, Ende diesen Jahres sind "nur" der Kindle 10. Generation, sowie der Kindle Paperwhite 10. Generation fällig.

Der Oasis meiner Mutter ist noch in gutem Zustand, auch wenn der Akku nicht mehr der beste ist, bis Ende 2028 wird sie ihn aber sicher weiternutzen.
 
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Wenn man über die Jahre viele Bücher bei Amazon im Kindleformat gekauft hat, hat man keine andere Wahl als wieder einen Kindle zu kaufen, exportieren kann man diese Bücher ja nicht mehr.
Ist dem so? Habe alles im Kindleformat vorliegen, über die Kindle App sollten sich die aber auch auf anderen Geräten lesen lassen? Zumindest auf dem iPad geht das. Einschränkungen sind mir nicht bekannt, wird es aber bestimmt geben.

Das nächste Kindle wird kein Kindle mehr, Amazon ist raus.
 
Ein weiterer Grund, auf Hardware von Amazon zu verzichten - irgendwie auch mit einem kleinen "leider" verbunden. War schon ein Fan des ersten Fire TV und der Sticks etc. aber zuletzt wird das alles eher schlechter als besser. So auch bei meinem FireTV Omni - das Dingen ist inzwischen so langsam geworden - grausig :/
 
boarder-winterman schrieb:
Wenn man über die Jahre viele Bücher bei Amazon im Kindleformat gekauft hat, hat man keine andere Wahl als wieder einen Kindle zu kaufen
Da ich Bücher selten mehr als einmal lese, war mir das letztlich egal und PocketBook ist hier eingezogen.
In die nun mögliche Onleihe habe ich mich jetzt schon verliebt. ;-)
 
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Ich hab einen Kindle Paperwhite zu Weihnachten geschenkt bekommen. Nachdem ich feststellen musste, dass das Teil einfach irgendwelche Angaben erfindet (Lesefortschritt), bei massenhaft Büchern keine Cover runterlädt und auch die üblichen Lösungen zur Behebung nicht helfen und der Amazon Support inkompetent ist, liegt das Teil nur blöd rum. In der Kindle App auf dem Handy funktioniert alles und synchronisiert korrekt, der Kindle kriegt das nicht hin. Müsste das Ding eigentlich mal verkaufen...
 
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Augen auf, bevor man Geld an ausländische Unternehmen bezahlt!
 
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Vielen Nutzern wird es völlig egal sein, ob Updates erscheinen oder nicht. Viele werden es nicht einmal mitbekommen. Ich spreche hier nicht von den erfahrenen Usern auf CB, aber ich behaupte einfach mal, für rund 99 % der Anwender spielt das alles keine Rolle, weil sie ohnehin keine Ahnung davon haben. 😁
 
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Wer den EBook-Reader Markt beherrscht, macht nun mal von seiner Macht auch Gebrauch.
Die Konkurrenz zieht dann einfach nach.

Der Kunde entscheidet mit sein Käufen ob es gerechtfertigt ist oder nicht.

Kleines Foreshadowing aus einem anderen Bereich, bei Android hat der Kunde wenig gelernt...aber man soll es ja nicht zu schwarz sehen.
 
Gut dass meine Kindle (1x alt, 3x neuer) schon länger nicht mehr online waren - ich nutze Calibre. Das heißt dann wohl - nie wieder online zu gehen, nicht dass der Calibre-Zugriff o.ä. per Update eingeschränkt wird.
 
Ist nicht Amazon da genauso an die neuen EU-Regeln gebunden?
Ich meine damit Ökodesign-Verordnung und Produkthaftungsrecht.
 
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Wer schon beim Smartphone nicht auf Updates achtet, der wird nicht mal wissen, dass sein eBook Reader welche bekommt.
Damals hatte ich mich gegen den Kindle und für einen Tolino entschieden. Der staubt zwar größtenteils vor sich hin, weil ich bei Büchern doch gerne das gedruckte Buch in Händen halte, aber wenn ich ihn mal auspacke bin ich nach solchen Meldungen froh, dass ich mal nicht zu Amazon gegriffen habe.
 
Bin da schon lange mit fertig. Kindle fand ich mal gut. Bin jetzt bei Pocketbook gelandet und ganz zufrieden.
 
Die werden doch eh nur von 0815 Konsumenten gekauft die eh schon Amazon süchtige sind.
Die wird das kaum jucken egal was sich da ändert.
Die haben ja auch jede änderung bis heute bei den anderen services einfach mit gemacht und bezahlt. lol
 
In der bisherigen Version war noch davon die Rede, dass Sicherheitsupdates für Kindle-Geräte innerhalb eines bestimmten Zeitraums „garantiert“ seien. Diese Garantie wurde inzwischen jedoch still und leise entfernt, darüber hinaus änderte Amazon auch den Beginn und damit die Laufzeit der Vereinbarung. Bislang hieß es, dass Updates vier Jahre lang ab dem Zeitpunkt garantiert würden, zu dem der jeweilige Reader letztmals im eigenen Shop angeboten wurde. Die neuen Bedingungen lesen sich hingegen deutlich anders: Dort gelten die Zusagen nun mindestens „vier Jahre nach dem Kauf als Neugerät bei Amazon als Verkäufer auf Amazon.com (oder bis zu dem unten angegebenen Datum, falls dieses später liegt)“.
Ist das eine Verschlechterung? Da stand vorher sinngemäß: Ab Release. Jetzt steht dort: Ab Kauf bzw. bis Zeitpunkt X gemäß. Tabelle.
Für den aktuellen Paperwhite (Release 2024) ergibt sich ein Support bis Ende 2030. ist das jetzt schlechter als vorher?
 
Auf die Gefahr mich unbeliebt zu machen: fehlende Sicherheitsupdates sind systembedingt bei E-Readern, die eh uralte und lahme Hardware haben, wohl nicht unbedingt ein riesiges Problem -- zumindest nichts, wo ich schlaflose Nächte bekäme.

Viel gravierender ist, dass der vormals goldene Käfig, den Amazon errichtete, zunehmend bronze wird. Es lohnt sich immer weniger, bezogen auf den deutschen Markt mit Buchpreisbindung noch weniger, zu Amazons Ökosystem (das früher zumindest schlicht die beste Reader-Hardware hatte) zu greifen. Die Hardware, sieht man vom Colorsoft ab, stagniert, Reader wie der Oasis verschwinden. Die Geräte mit Notizfunktion sind softwaretechnisch weit hinter den Boox-Modellen und preislich kaum noch konkurrenzfähig usf. Tja, vermutlich ist es Amazon scheißegal, weil die E-Book-Sparte eh nur Umsatz im Promillebereich im Vergleich zum Restkonzern erwirtschaftet.
 
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cubisticanus schrieb:
Auf die Gefahr mich unbeliebt zu machen: fehlende Sicherheitsupdates sind systembedingt bei E-Readern, die eh uralte und lahme Hardware haben, wohl nicht unbedingt ein riesiges Problem -- zumindest nichts, wo ich schlaflose Nächte bekäme.
Zumal man mit dem Reader wenig bis gar nicht im Internet surft, insofern ist die mit Abstand größte Gefahrenquelle schonmal weg. Dazu gibt es auch keinen wirklichen AppStore. Also die Gefahr sich mit einem E Reader Schadsoftware einzufangen ist um Lichtjahre geringer als bei Smartphones oder PCs.
 
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