Konfiguration Workstation so okay?

fl4shg0tt

Cadet 3rd Year
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Moin moin,

wir brauchen im Büro einen zusätzlichen CAD-Arbeitsplatz ... Programme sind Win7 64Bit mit Virtueller Maschine auch 64Bit, auf der Virtuellen Maschiene soll AutoCAD 2016, Nemetschek 2011, AVAScript, PrintForm (VVW-Software) und der ganze Officekram (Word, Excel, Outlook).

Im CAD Bereich wird hauptsächlich in 2D gezeichnet ohne jeglichen schnickschnack, allerdings relativ große Dateien werden bearbeitet. Da auch die erste Frage:

macht es schon sinn eine Quadro K620 einzubauen anstatt einer Standart Grafikkarte, meiner Erfahrung nach bringen die "günstigen" CAD-Karten eigentlich keinen Vorteil. Da würdeen mich durchaus mal andere Erfahrungen interessieren.

Zweite Frage: Hat der CPU alle nötigen "Features" um eine Virtuelle Maschiene zu nutzen oder sollte doch ein E% Prozessor her?

Dritte Frage: Passen die Teile so überhaupt zusammen ...

Hier die Konfiguration:

https://www.mindfactory.de/shopping...221ef7b8ba174353be2f5abeeca45cced8efd578d7868

Würde mich über paar Meinungen freuen!

Grüße
Flash
 
Zuletzt bearbeitet:
Büro .. also beruflich ... also professionell. Da würde ich nie auf was selbstgeschustertes setzen. Immer Fertiges von den einschhlägigen Herstellern nehmen mit einem 24h support. Weil wenn das selbergebaute ausfällt dauert es mitunter wochen bis das gerät wieder läuft.
 
Kann mich hier Geisterwolf nur anschließen.
Bei Gewerblicher Nutzung ist schneller Support das mit Abstand wichtigste
 
Und ob Dein CAD Anwendungsszenarion von einer Quadro profitiert, das solltest Du schon wissen. Was aber sehr irritiert. Das CAD Programm soll in einer VM laufen? Nutzt ihr da auch eine, die die GPU durch reichen kann?

Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an. So was kauft man bestimmt nicht bei Mindfactory ein.
 
Ja, gebe ich Euch Grundsätzlich Recht, wir sind allerdings ein sehr kleines Büro, 7 Mitarbeiter und bauen die Rechner schon immer selber über Mindfactory. die Mehrkosten der Workstation lohnen sich Preislich einfach nicht, haben wir mal mit einer Fujitsu Workstation gemacht da hätten wir im "eigenbau" 500€ gespart. Wenn mal ein Rechner kaputt geht besorgen wir ein neues Teil und bauen es ein, dafür brauchen wir keinen 24h Support. Wir benutzen Worstation Pro 12 zum virtualisieren.
Ergänzung ()

Wie sieht es denn mti meiner Frage 2 und 3 aus? :cool_alt:
 
...und wenn Du dann doch bei einem selbst zusammen geschusterten Kiste bleibst (was ich auch nicht empfehle), dann kannst Du auch günstiges, langsameres RAM nehmen, denn dank Quad-Channel ist die Speicherbandbreite garantiert kein Problem, egal welche RAM Geschwindigkeit (also bei DDR4 RAM 2000 aufwärts).

Bei dem CPU-Kühler würde es wohl auch der kleinere S-14 bringen, der blockiert wenigstens nicht die RAM-Sockel.
 
So viel ich weiß bringt dir eine 750 Ti so ziemlich genau gar nichts (wie jede andere non Quadro / FirePro) also würde es doch auch eine 20 € GPU tun.
 
OT: MASCHINE!
sorry, bei "ie" bekomme ich direkt gänsehaut.
 
kevlar schrieb:
So viel ich weiß bringt dir eine 750 Ti so ziemlich genau gar nichts (wie jede andere non Quadro / FirePro) also würde es doch auch eine 20 € GPU tun.

Interessant okay, dann natürlich die K620, kost nicht groß mehr
 
Ich kann jetzt nur aus Erfahrung mit Autodesk Produkten sprechen aber alles mit nem i7 hat bisher keine Probleme gemacht, HP,Dell, etc verbauen gerne Xeon's aber ob diese wirklich nötig sind halte ich für fraglich, vorallem wenn du sagst das es nur um 2D Zeichnung geht.

Das wichtigste ist die GPU..

Ob es nun wirklich ein ASUS Mainboard deswegen sein muss, weiss ich nicht..gibt günstigere x99 Mainboards. 32 GB Ram finde ich auch etwas übertrieben, wir Arbeiten mit 16GB Ram in unseren Workstations mit AutoCAD, Navisworks und Revit, flutsch alles bisher ;)
 
Guten Morgen,

ich bin Administrator in einem Ingenieuerbüro und wir haben hier mehrere CAD Workstations so dass ich dir, denke ich, gut weiterhelfen kann.

Punkt 1: Schließe mich meinen Vorrednern an. Im Büro ist schneller Support, egal ob bei Hard- oder Software das A und O. Wenn du keine Lust auf Systeme von Dell, HP und wie sie alle heißen hast dann schau mal bei Unternehmen wie z.B. ICO vorbei. Dort kannst du bis zu einem bestimmten Grad dein System selbst konfigurieren und hast dennoch den Support.

Punkt 2: Für 2D Zeichnungen genügen eigentlich normale Grafikkarten. Kannst du "relativ große Dateien" definieren?

Punkt 3: Für die bestmögliche Virtualisierung sollte die Intel CPU die VT-x und VT-d Technologie unterstützen. Deine CPU aus der Konfiguration unterstützt diese Technologien. Bei CPUs von Intel kannst du das immer hier nachschlagen: http://ark.intel.com

Punkt 4: Jein, ich würde die Konfiguration etwas modifizieren. Ich würde mich jedoch einfach von z.B. ICO beraten lassen.

Punkt 5: Warum möchtest du denn die CAD Anwendungen in einer virtuellen Maschine laufen lassen?

Grüße
 
1. Evtl. über anderen Zulieferer nachdenken
2. Eine 750Ti ist ok, wenn nur in 2D gearbeitet wird
3. Netzteil deutlich kleiner wählen, z.B. kleines Corsair oder CM mit ca. 450W
4. MSI Mainboard X99A SLI Plus, hat bei seriösen Verkäufern 3 Jahre Garantie über MSI (die man auch nutzen kann) und ist ggf.
sehr schnell getauscht, sogar vorab!
5. I7 6800K nehmen (ist der Nachfolger)
6. Noctua ist etwas feines, aber bitte prüfen, ob der Cooler ins Gehäuse passt
7. Wird überhaupt eine VM benötigt?
8. Die 850 Evo ist deutlich günstiger und hat keine praxisrelevanten Nachteile
 
Klasse, Danke!

Also "große Dateien" bedeutet ALK`s von ganzen Gemeinden inklusive Kanalnetzt Schmutz- und Regen ... wenn man dann noch paar Luftbilder hinterlegt, gehen die Rechner schon ziemlich schnell in die Knie auch wenn die ALK "nur" als XREF oder so hinterlegt ist.

Bisher laufen die CAD-Arebitsplätze nicht in einer VM, der Hintergrund, warum wir es gerne machen möchte, ist das einfachere "Durchtauschen" der Rechner ... Mittelfristig fallen dann zB die ganzen Neuinstallationen der Programme weg ausserdem hat man immer ein frisches Backup rumliegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Netzteil ist überdimensioniert.
RAM lieber 2400MHz, dafür gleich 64GB.
GraKa würde ich schon ne Quadro nehmen.
Kühler braucht's auch net so riesig.
SSD evtl. eine Samsung NVMe ?

​BTW. Ich bau auch unsere CAM & CAD Kisten, eigtl. alle Rechner in der Firma selber :-)

​(Bei CAD, CATIA bei uns, zählt eher ein hoher Takt als viele Kerne!)
 
Suchtbolzen schrieb:
Ich stehe gerade auf dem Schlauch was du mit "durchtauschen" meinst, sorry. :/

Die VM mit den Arbeitsprogrammen kann wild zwischen Rechner verschoben werden: Im AD nennt sich das Roaming Profile und eigentlich ist es nur ein seltsamer Versuch einen Terminalserver zu vermeiden. Letzterer wäre eine Empfehlung, wenn alle Mitarbeiter keine lokalen Installationen mehr haben sollen.


Ganz naiv gefragt: Wozu die Soundkarte?

Grüße,
Christian
 
Joe Dalton schrieb:
Die VM mit den Arbeitsprogrammen kann wild zwischen Rechner verschoben werden: Im AD nennt sich das Roaming Profile und eigentlich ist es nur ein seltsamer Versuch einen Terminalserver zu vermeiden. Letzterer wäre eine Empfehlung, wenn alle Mitarbeiter keine lokalen Installationen mehr haben sollen.

Ah okay, das meint er. Ja, verstehe da dann auch nicht warum man keinen Terminalserver einsetzen möchte.

Joe Dalton schrieb:
Ganz naiv gefragt: Wozu die Soundkarte?

Das ASUS Z10PA-U8 ist ein Servermainboard welches keinen Onboardsound hat. Bei uns haben sich Mitarbeiter beschwert das sie somit keine Musik beim Arbeiten hören können.
Und bei uns kann es z.B. auch mal vorkommen das man aus den 3D Zeichnungen Videos erstellen möchte -> wenn man unter die Videos noch Sound legen möchte ist natürich eine Soundkarte von Vorteil. Inwieweit bei fl4shgott so ein Anwendungsfall mal eintreten könnte weiß ich nicht.

Allerdings halte ich einen Rechner ohne Soundausgabe für suboptimal, sollte sich der Mitarbeiter z.B. auf YouTube mal ein Tutorial anschauen müssen.
 
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Gerade bei viel RAM würde ich auf ECC setzen und entsprechend einen Xeon. Dafür ist die Produktfamilie ja gedacht. Besser wenige Kerne mit hohem Takt, als teure 8-Cores.
 
Suchtbolzen schrieb:
Ich stehe gerade auf dem Schlauch was du mit "durchtauschen" meinst, sorry. :/
Wenn wir einen Rechner holen ist meistens der alte Rechner immernoch besser als einige anderen im Büro. So geht dann der neue Rechner an Mitarbeiter A, sein alter rechner an Mitarbeiter B und dessen alter Rechner an C usw ...
 
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