News Koop mit Svea Solar: Ikea verkauft jetzt auch EcoFlow-Balkon­kraftwerke

Ja gut, eine Kooperation mit einem Anbieter, der das teure Zeug von Ecoflow nahezu ohne Nachlässe anbietet.
jauns91 schrieb:
Deswegen verkauft Samsung das Galaxy XYZ auf der Website oft weiter zum UVP obwohl der Marktpreis gaaaanz wo anders ist.
An sich sind UVPs so ein Ding. Damit man sich da nicht in rechtliche Unsicherheiten begibt, sollte das Produkt irgendwo auch wirklich mal zum UVP verkauft worden sein, ohne die Möglichkeit auf Rabatte. Entsprechend bieten viele Hersteller einen Direktvertrieb zur UVP an, oder zumindest für die ersten Monate.
 
Firefly2023 schrieb:
Nach wie vor lediglich ne nette Spielerei. Die Ersparnis hält sich in Grenzen, der Umweltfaktor ist scheinheilig und mit Speicher schon wieder unrentabel. Aber gut, jeder wie er mag. Das Angbot ist ok, wenn man so was haben will.
Selten so einen Unsinn gelesen...

EDIT: um mein Posting nicht auf auf dem gleichen Niveau zu lassen, möchte ich es noch mit ein paar Erfahrungswerten anreichern.

Ich habe mein Balkonkraftwerk (2x 415W Panele) im Juli 2024 in Betrieb genommen. Die Panele sind direkt am Balkongeländer (südseite) befestigt und hängen vertikal nach unten (keine Abwinkelung) - also weit weg von perfekt positioniert.
Bis vergangenen Monat (also 11 Monate) habe ich über 650 kWh Strom produziert.
Das sind auf meinen Jahresverbrauch gerechnet über 20 %.

Der Strom wird in der Regel ab ca. 6:00 / 07:00 Uhr früh bis ca. 16:00 Uhr abends produziert.

Seit diesem Monat habe ich ein weites Panel am Balkon in Betrieb genommen (445W Peak - Westseite). Damit konnte ich die Produktion nun auf bis ca. 20 Uhr verlängern.

Da ich einen Heimserver betreibe nutze ich den Strom zum überwiegenden Teil auch selbst, auch wenn sicher während der ein oder anderen Peakzeit Strom umsonst ins Netz eingespeist wird.

Richtet man - sofern möglich - Wäsche waschen, Geschirr spülen etc. auf die Stromproduktion aus, kann man den Ertrag bestmöglich nutzen.
Mit der Produktion von 300 kWh (in 11 Monaten) habe ich bei angenommenen 30ct pro kWh Stromkosten bereits 90 Euro gespart (wenn man davon ausgeht den gesamten Strom selbst zu verbrauchen).

Bei den derzeitigen niedrigen Kosten für solche Systeme hat man den Invest in 3-4 Jahren locker wieder drin.

Ein Speicher rentiert sich vermutlich in den meisten Fällen nicht - aber auch hier hängt viel von dem Gesamtsystem ab.

Jedenfalls sind so Pauschalaussagen einfach nur Unsinn.
 
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Firefly2023 schrieb:
Nach wie vor lediglich ne nette Spielerei. Die Ersparnis hält sich in Grenzen, der Umweltfaktor ist scheinheilig und mit Speicher schon wieder unrentabel. Aber gut, jeder wie er mag. Das Angbot ist ok, wenn man so was haben will.

Inbetriebnahme April 24. Kaufpreis 319€. 100€ gab es vom Kreis als förderung. Bis Oktober hatte ich noch einen Ferrari Zähler drin.
Spülmaschine, Waschmaschine, Saugroboter laufen primär zur Mittagszeit.
Im HO komm ich von ca. 10-16 uhr mit eigenverbrauch durch.
Also die pauschale Aussage, lohnt sich nicht, verstehe ich nicht.
 

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Haben jetzt auch mal (nicht von IKEA) ein SET mit 4 Panels bestellt (noch ohne Akku)

Bei mir lohnt es schon locker flockig wenn die Klimaanlage brummt.
Und da hab ich dann den perfekten Zustand:
ordentlich Sonne! heiß! - Kühle mit Strom
nicht wie es dann gerne nicht miteinbezogen wird:
kaum Sonne. kalt. - heize mit Strom xD .. weil Wärmepumpe nicht genug Wärme liefert.
 
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petunientopf schrieb:
Spülmaschine, Waschmaschine, Saugroboter laufen primär zur Mittagszeit.
Im HO komm ich von ca. 10-16 uhr mit eigenverbrauch durch.
Also die pauschale Aussage, lohnt sich nicht, verstehe ich nicht.
ich sehe das alles kritisch aus einem einfachen Grund. Man will mehr Verbrauch ohne auf etwas zu verzichten. Es ist meiner Meinung an der Zeit, Verbräuche allgemein zu reduzieren und nicht das Ziel zu haben, mehr verbrauchen und alles billiger zu machen. Die Welt ist ab kollabieren. Die Großen haben kein Interesse etwas zu ändern und den Verbrauchern werden BKWs verkauft. Finde ich kritisch.
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Loro Husk schrieb:
meiner Meinung nach sind die Balkonkraftwerke ein tolles Symbol dafür was alles falsch läuft. Hier werden Produkte angepriesen als Lösung für ein kollektives systemisches Problem, nämlich den Klimawandel, während doch klar ist, dass dieser nur auf Systemebene, mit ganzheitlichen Ansätzen gelöst werden kann. Statt dass sich jeder Konsument nun genötigt fühlen soll, sich diese schwarzen Platten an sie Hausfassade zu stecken (was je nach Fassade) extrem hässlich aussehen kann (haters gonna hate im sorry), sollten Altbauten durch den Staat subventioniert die Panele aufs Dach bekommen und dann die ganze Hausgemeinschaft bedienen. Das wäre effektiver, effizienter und ressourcenschonender.
Absolut treffen geschrieben. Mich beruhigt, dass das noch andere so sehen.
 
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Firefly2023 schrieb:
Es ist meiner Meinung an der Zeit, Verbräuche allgemein zu reduzieren und nicht das Ziel zu haben, mehr verbrauchen und alles billiger zu machen.
Die Aussage war ja, dass die so oder so anfallenden Verbräuche so geschoben werden, dass der selbst erzeugte Strom genutzt werden kann. Wobei die Eigenproduktion keinerlei weiteren Materialaufwand bedingt, eben weil die Energie von der Sonne kommt.

Ich kenne Niemanden, der sich Solarirgendwas hinstellt und daraufhin beschließt, Mehrverbauch folgen zu lassen. Ausgenommen von der Fraktion (unterstützende) Wärmepumpe, die haben angefangen die Nutzung der Wärmepumpe zu maximieren und verbrauchen folglich weniger eingekaufte Energie (Gas).
 
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Bei den Preisen und möglichen Rabatten muss der Gewinn ja gigantisch sein.
 
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Do Berek schrieb:
Wenn ich Haus oder Balkon hätte, wär sowas schon längst gekauft.
Für ein Haus ergibt das wenig Sinn, das ist wirklich nur eine Notlösung für Mieter.
Brauchst auch nicht zwingend einen Balkon, dann kostet halt nur die Aufhängung mehr...
 
heise hat über diese Sache gestern auch berichtet und kommt zu dem Schluss, dass das Angebot gar nicht so günstig ist.
Das sehe ich ähnlich, aber: Wenn man aber gezielt mit einem Ecoflow STREAM in den BKW Betrieb einsteigen möchte, dann kann es als Ikea Family Mitglied durchaus als sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis durchgehen, denn das STREAM ist für alle möglichen Zwecke erweiterbar und die App von Ecoflow zeigt Livedaten und kann schon ein bisschen was, was andere nicht können (P.S. ich habe von Ecoflow aber schon ein "Powerstream").
Allerdings alles aus China und der Ecoflow Support ist grausam (vermutlich bei dem Partner von Ikea da auch nicht anders?), also jedem das Seine.

Nur der Einsatz eines Speichers will immer gut geplant sein, weil der sich nicht in 3-4 Jahren rechnen kann.
 
icetom schrieb:
Bei den Preisen und möglichen Rabatten muss der Gewinn ja gigantisch sein.
Geh auf Geizhals und schau, was dich als Privater dort einzelne Solarmodule im Standardformat kosten (meist 60…65€). Wenn man wie Ecoflow ~200€ je Modul ansetzt, ist viel Raum für Marge und Nachlässe.
 
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Das erste Set besteht aus zwei Solarpanelen mit je 450 Watt und einem Wechselrichter mit 800 Watt Ausgangsleistung von EcoFlow. Ohne Halterungen kostet dieses Set 449 Euro.
EK für Privat:

90€ 800W Wechselrichter
2x 50€ 450W Panels (selbst 49€ gezahlt)
10€ MC4 Stecker + Kabel

Fehlt noch was? Bereits Privat würde man hier über 100% Gewinn machen - nett :rolleyes:
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Firefly2023 schrieb:
Nach wie vor lediglich ne nette Spielerei. Die Ersparnis hält sich in Grenzen, der Umweltfaktor ist scheinheilig und mit Speicher schon wieder unrentabel. Aber gut, jeder wie er mag. Das Angbot ist ok, wenn man so was haben will.
Das ist doch lediglich der Fall wenn man in der Grundschule in Mathematik zu viel geträumt hat, wurde ja bereits mit genug Beispielen widerlegt :lol: Aber das ist ja bei weitem nicht die erste fragliche Aussage die von dir kommt :p
 
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petunientopf schrieb:
Inbetriebnahme April 24. Kaufpreis 319€. 100€ gab es vom Kreis als förderung. Bis Oktober hatte ich noch einen Ferrari Zähler drin.
Und wieviele Ferrari sind in der Zeit vorbei gefahren? 😁

Ich würde auch gern mitspielen, aber mein Balkon geht nach Norden. Da kann ich bestenfalls ab Nachmittag um 4 den Gartenstuhl raus stellen und mein Reise-Solarpanel über die Lehne hängen.
 
Stöf schrieb:
Oha viel Meinung bei wenig Ahnung?
Es geht nicht um die Technik und auch nicht um die paar KWh, es geht darum, dass das alles der flasche Ansatz ist um die Umwelt zu entlasten. So Dinge wie für 43 EUR nach Spanien fliegen, mit dem Billigflieger und sich brüsten, das man ein BKW hat und was für die Umwelt tut. Passt halt nicht so ganz. Und die popeligen 250 EURO Ersparnis im Jahr? Go for it.
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MalWiederIch schrieb:
Das ist doch lediglich der Fall wenn man in der Grundschule in Mathematik zu viel geträumt hat, wurde ja bereits mit genug Beispielen widerlegt :lol: Aber das ist ja bei weitem nicht die erste fragliche Aussage die von dir kommt :p
Nochmal.....das da bissel was bei rum kommt und das in 1-2 Jahren wieder drin ist...geschenk. Keine Sorge Mathe LK hatte ich trotzdem und 15 Punkte...alles gut. Es geht um das was ich oben geschrieben habe.
Und die Tatsache, dass dieser ganze Kram aus China kommt, die auf Umweltschutz scheissen. Aber ja, die Gehirnwäsche und das schlechte Gewissen einreden funktioniert super. Dann rettet mal das Klima mit euren BKW.....ach ne, ist euch ja cuh Wurscht, geht ja ums Geld sparen und auf nichts verzichten müssen.
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feigenbaum schrieb:
Mit der Produktion von 300 kWh (in 11 Monaten) habe ich bei angenommenen 30ct pro kWh Stromkosten bereits 90 Euro gespart (wenn man davon ausgeht den gesamten Strom selbst zu verbrauchen).
Wow. Ich habe mehrere Tausend EURO gespart, weil unser Haushalt nur ein Auto hat und wir die ÖPNV nutzen und uns ein Auto teilen. Deutlich nachhaltiger und besser für die Umwelt.
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Piktogramm schrieb:
Die Aussage war ja, dass die so oder so anfallenden Verbräuche so geschoben werden, dass der selbst erzeugte Strom genutzt werden kann. Wobei die Eigenproduktion keinerlei weiteren Materialaufwand bedingt, eben weil die Energie von der Sonne kommt.
Es muss hergestellt werden. Seltene Erden und andere Ressourcen werden verbaucht, Transport, Entsorgung usw. Wenn das alles mit eingerechnet wird und man die Rechnungen von Lobbyisten mal rausnimmt, ist das nicht mehr als eine Spielerrei. ICh rede nicht von großen PV-Anlagen auf dem Dach.
 
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floq0r schrieb:
@jauns91 Der Retailer kann durch sein Vertriebsnetz höhere Mengen absetzen, dadurch lässt sich auch mit niedrigerem Deckungsbeitrag pro verkaufter Einheit ein besseres Ergebnis erzielen.
Falsch. Der Retailer kann durch seinen Zugang zum Kunden das Ding überhaupt erst in Massen an den Mann bringen. Dafür soll der Hersteller zahlen, sonst verkauft der Retailer halt ein anderes Produkt. Zu argumentieren niedrige Marge hohe Menge gleicher Gewinn zieht nicht weil der Händler ja auch jede Menge in Marketing investiert und jeder verkauft Arbeit macht (jeder muss vofrinaniert, versendet bzw. ggf. beraten und in das Regal geräumt werden wo es Miete kostet, jeder 10. Kundenservice, Retouren, jeder 100 ste Garantie oder Betrug/Diebstahl blablabla).

Gerade bei Elektronik wo die Kunden extrem Marken-Getrieben sind und der Händler relativ egal ist, ist das "an den Mann bringen" aber kein so starkes Argument -> Hardware und Handys wenig Marge.

Aber schau mal beim Thema Baumarkt oder ganz extrem Möbel wo wenige Händler den Marktzugang kontrollieren und Marken im Großteil praktisch keine Rolle spielen. Ganz andere Story und ganz andere Handels-Margen. Das gibt das Produktaber her weil das "1000€" Bett dass für 450€ verkauft wird im Einkauf auch nur 150€ kostet.
Und der Kunde holt es sogar selber ab und wartet 6 Wochen -> minimale Logistik und Lagerhaltung.
 
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Ich habe immer noch meine zwei Ferraris Zähler und insgesamt 8 Platten an 4 Wechselrichtern mit ca. 2900 W Peak. Das lohnt sich schon. Auch mit meiner ungünstigen Lage, wo das Hauptgebäude verschattet ab Mittag.
Wenn ich mal die Zähler wechseln muss, muss halt ein Speicher dazugekauft werden und der größte Verbrauch (Waschmaschine, Spülmaschine, Kochen) auf den Tag umgelegt werden.
 
Firefly2023 schrieb:
Nach wie vor lediglich ne nette Spielerei. Die Ersparnis hält sich in Grenzen, der Umweltfaktor ist scheinheilig und mit Speicher schon wieder unrentabel. Aber gut, jeder wie er mag. Das Angbot ist ok, wenn man so was haben will.
Du vergisst das es dazu auch asozial ist, da man Kosten für die dennoch beanspruchte Versorgungssicherheit auf andere abwälzt.
 
Mein Balkonkraftwerk hat sich nach nicht einmal 1,5 Jahren amortisiert. Natürlich unter der Voraussetzung, dass ich jede Kilowattstunde auch selber verbraucht habe, was auch annähernd hinhaut.

Der Haken dabei, ich habe effektiv 250 € dafür ausgegeben. Wie man es mit Speicher bei den Preisen schaffen soll, dass sich das Ding überhaupt irgendwann rechnet, ist mir ein kleines Rätsel.
 
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