Kosten als Student // Wohnung etc - was zahlt man so?

rotzdiekuh

Commander
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Hey,

ich überlege momentan auszuziehen und habe mich dafür schon in einem Wohnheim direkt neber der Uni beworben.
Was mich interessiert, was fallen so an Lebenshaltungskosten als STUDENT an? Die normalen Sachen..

  • Wohnung -200€
  • Internet 20-30€
  • Essen 150€
  • Sprit 150-200€, je nach Bedarf
macht ca 550€ im Monat, Einsparpotential gibts zwar noch, aber nichts wesentliches (100€ vll).
habe ich bereits "herausgefunden"^^. Reichen 150€ für Essen? Ich wäre wahrscheinlich sowieso nur 20 Tage im Monat @Uni, da ich Samstags bei mir in der Gegend arbeiten muss/will/tue.

Brauch man eine Haftpflichtversicherung oder ist man noch weiterhin bei den Eltern mitversichert?

Ich fahre momentan täglich ca 125km, in den Semesterferien entsprechend weniger (dann vielleicht 1x in der Woche zur Uni), mir geht es hauptsächlich um die Zeit die ich einspare (2*5h die Woche sind doch schon relativ viel).


Was braucht ihr so? Was habe ich vergessen einzuplanen? Spielraum habe ich noch, aber ich bin geizig^^

Grüße
 
fehlt dein handy?
Strom? Gas? oder ist es im Studentenwohnheim?

Hast du noch Abos oder Verträge? zB Zeitungen

Ob du in der Haftpflicht mitversichert bist, hängt von deiner bzw den Eltern ab. also nachfragen und Bestätigung schriftlich von der Versicherung geben lassen.
 
Ob 150€ zum Essen reichen liegt bei dir. Aber mit 30-40€/Woche solltest du schon rechnen.
Im Studentenwohnheim ist Internet eigentlich "kostenlos" dabei, wird also nicht extra aufgeführt.
Dein Spritbedarf ist, dafür dass du ausziehst ganz schön hoch gerechnet, wobei ich nicht weiß, was für eine Strecke du dann jedes WE zurücklegen möchtest. Evtl. Zugticket billiger?

Realistisch sind je nach lebensweise und Wohnung/Zimmer 300-600€
 
Meine Freundin wohnt leider 130km entfernt, jedenfalls die Hälfte vom Jahr (Duale Studentin), darauf möchte ich nicht verzichten, im Schnitt komm ich da schon auf 150€ ohne noch groß in der Gegend rumzufahren.

Handy ist kein Thema, hab nen Vertrag für nen € mit Inetflat und 120min von der Telekom :)

Das mit der Haftpflicht müsste ich dann noch klären.

Weiß einer ob die Wohnheime generell die Preise "warm" oder kalt angeben? Das Zimmer (16qm + Küche + Bad) wird mit ca 150€ angegeben, was mir jedoch sehr sehr günstig vorkommt.

Bei mir hier in der Gegend (quasi Elternhome) kostet so eine Wohnung normalerweise um die 350€, in der Nähe der Uni sind die Preise wahnsinnig günstig. Daher überlege ich auch dort hinzuziehen.
 
Frag mal bei deiner Hochschule nach, ob es zusammen zum Studentenausweis auch ein Semesterticket für Bus und Bahn gibt.
Bei mir ist es so, dass ich mit dem Ding in ganz Berlin und Brandenburg alle öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Tram) und die Bahn kostenlos verwenden darf. Kostet mich aber 100 € pro Semester extra (ist aber immer noch billiger als 150 - 200 € Sprit im Monat).
Dadurch wurde ein Auto für mich unnötig.


Was du auch nicht vergessen solltest:
- Bank: Wenn was mit deiner Karte ist, musst du normalerweise zu der Filiale, wo du dein Konto eröffnet hast. Das Konto einfach zu einer andere Filiale "überschreiben" geht nicht.
- Einwohnermeldeamt: Wenn du 20+ Tage im Monat in der Studentenbude wohnst, musst du sie als deinen Wohnsitz angeben. Gibt meist auch etwas Geld von der Stadt (die freuen sich, wenn neue Leute sich niederlassen).
Achtung: Wenn du deinen Wohnsitz änderst, solltest du das überall mitteilen, wo Verträge auf deinen Namen laufen (Bank, Krankenkasse, Handy, Internet etc.).
 
Essen und Trinken halte ich mit 150€ sehr knapp kalkuliert und zur Wohnung, das kommt jetzt ganz darauf an wo, daher müsstest du darauf entweder näher eingehen oder selbst nachschauen (Nebenkosten allgemein fehlen auch?, Stellplatz, Strom, Wasser, Gas und so weiter). Das selbe bei warm oder kalt Miete. :)
Was ganz fehlt sind mögliche Versicherungen oder ähnliches je nach dem. Auch Haushaltartikel hast du auf den ersten Blick vergessen. Kleidung und so weiter fehlt auch oder sollen diese Kosten außen vor gelassen werden?
 
Hast du denn auch Freizeitaktivitäten eingeplant? Kino, Party und co.?
Dann ab und zu mal ein Geschenk für die Freundin?
Kleidung und co. nicht zu vergessen. Oder auch Technik sowie sonstigen Kram, den man sich halt ab und zu kauft. (zB ein Buch)
Thema Bücher : Lehrbücher fürs Studium, Skripte usw. auch miteinberechnet?
 
Was für Versicherungen brauche ich denn?
Die Uniwohnheime verlangen hier tatsächlich nur 160-220€ warm, der Studienort ist günstig und gut ;) (TU-KL)
Essen für 20 Tage dürfte man mit laut dem Guide von Robin. mit 150€ auskommen, auf 10€ kommts ja net an^^

Kleidung ist noch so ein Thema, stimmt. Mit 70€ sollte man aber ungefähr hinkommen pro Monat?

Edit: Ich will nur wissen was sonst noch so dauerhaft auf mich zukommt, Geschenke für Freundin, Skripte und Bücher sind ja eher einmalige Sachen und fallen auch jetzt schon an. Ich denke wenn man alle Kosten mal aufrechnen würde (Urlaub usw) dann ist das schon eine verdammt große Summe!

In meinen Semestergebühren ist ein Ticket drin (202€ je Semester), das mir allerdings nur was am Studienort nützt, die Heimfahrt wird auf der Hälfte unterbrochen und dauert auch ewigst -> Auto wird Pflicht bleiben
 
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Auf der Hälfte unterbrochen? Wie meinst du das?
Ewig ist übrigens kein Argument. Ich zB wäre für den üblichen Weg zu meinen Eltern mit dem Auto 2 Stunden unterwegs, mit der Bahn zwischen 3 und 4 Stunden. Das ist kein Akt und macht man maximal 2 mal die Woche.

Ich schreibe das, weil deine Spritkosten bemerkenswert hoch sind. Mit meinem alten Schlurren bin ich gerade mal auf einmal Tanken pro Monat gekommen. Und das war ein alter Vectra A mit 60 Liter Tank, mit dem er gerade mal 400 km weit kam. Der hat gesoffen ohne Ende.

Wenn du dein Auto abschaffst bzw. wesentlich weniger fährst, hast du am Monatsende deutlich mehr Geld auf dem Konto. Immerhin kostet dich der Sprit laut deiner Schätzung fast so viel wie eine Wohnung.

Studenten haben im Allgemeinen nicht so viel Geld zur Verfügung, dass sie sich so etwas leisten können. Ich selbst muss mit etwas über der Hälfte von dem auskommen, was du in deinem ersten Post geschätzt hast. Es ist klar, dass man da nicht so viel Luxus wie ein Auto bezahlen kann. Und trotzdem kann ich mit ein wenig Zug fahren, alle Verwandte und Freunde besuchen.
Du entspannst deine finanzielle Situation deutlich, wenn du weniger Auto fährst. Auch wenn du dann nicht mehr jedes Wochenende bei deiner Freundin sein kannst. Aber sie kann ja auch mal zu dir kommen statt du zu ihr.
 
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80€ Krankankasse einplanen, die sind spätestens ab 25 fällig
 
Paladin.de schrieb:
80€ Krankankasse einplanen, die sind spätestens ab 25 fällig

Bei Absolvierung von Wehr-/Zivildienst erhöht sich das Alter entsprechend um diese Zeiten....
 
@e-Laurin
Ich müsste ab der Hälfte der Strecke auf eigene Kosten weiterfahren, würde mich auch rund 25€ je Woche kosten, dann kann ich auch in einem Drittel der Zeit mit dem Auto fahren.
Ich habe vor ca 6 Monaten ein Auto gewonnen, daher ist das noch wie neu, ich würde es auch ungern abgeben (120d).
Bis die Krankenkasse von mir Geld will sollte ich mit dem Studium schon abgeschlossen haben, die Hälfte vom Bachelor hab ich schon.
Ergänzung ()

Danke für Alles, einen gewissen erweiterten Einblick habe ich jetzt dank euch!
 
glückwunsch zum gewonnen Auto!

Würde ich aber trotzdem verkaufen, gerade da du noch student bist und ja ein bmw nicht gerade billig in der Versicherung ist! Kaufe dir lieber einen kleinen *sparsamen Wagen für die Studienzeit. Denn wenn du fertig mit Studieren bist und du danach richtig Geld verdienst willst du eh keinen 1er mehr xD

Edit:

* der 120d scheint doch recht genügtsam zu sein was den Verbrauch an geht.
 
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@the blade: Wieso das denn? Wenn das auto noch gut aussieht und noch gut läuft würde ich mir kein neues "statussymbol" kaufen nur weil es mein geldbeutel vielleicht erlaubt^^. Hauptsache er fährt und bringt mich sicher von a nach b...

@TE Also ich bekomme im moment 247 euro bafög---> geht komplett für die wohnung drauf und 300 euro von meinem dad, davon sind natürlich 184 euro das kindergeld. Komme damit eig sehr gut zurecht. Muss dazu sagen, dass ich überhaupt kein auto fahre sondern nur bus und bahn und dann sich sehr selten klamotten kaufe:D:D. Also meistens bleibt am monatsende noch einiges von den 300 euro über...das spare ich dann für die semesterbeiträge^^
 
Da fällt mir gerade noch ein: Die GEZ will auch Geld haben, bald sogar auch ohne einen Fernseher/Radio/Computer zu besitzen.


Btw, das Auto könnte man auch für die Zeit des Studiums stilllegen. Immerhin kostet es dann kein Geld mehr, man hat es aber weiterhin (für die Zeit nach dem Studium).
 
Eine Stilllegung des Autos wäre ja wohl das Dümmste was man machen könnte.
Entweder behalten und fahren oder verkaufen.
 
Ohne Argumente ist dein Post nichts wert.

Wenn er das Auto behalten will, soll er es halt stilllegen. Immerhin hat er dann direkt nach dem Studium eine Karre und muss sich keine kaufen. Das Geld ist nach dem Studium sowieso erst mal noch recht knapp. Die meisten ziehen ja dann der Arbeit hinterher. Das bedeutet, dass man dann wieder viel Geld für Renovierung einer Wohnung und neue Einrichtungen ausgibt. Schon eine schicke neue Küche kostet je nachdem so viel wie man durch das erste Monatsgehalt überhaupt bekommt. Da ist es ganz praktisch, nicht auch noch Geld für eine zig Jahre alte Mühle auszugeben. Stattdessen kann man sich dann in ein fast neuwertiges Auto setzen, dass noch viele Kilometer vor sich hat.
 
Ich dachte, dass sich das erübrigt.

Ein Auto stillzulegen, bedeutet einen immensen Wertverlust. Schließlich ist das keine Immobilie, sondern ein technisches Gerät, welches gewartet und genutzt werden muss, ohne einen Schaden davonzuziehen, ob nun technisch oder wirtschaftlich.

Zudem bräuchte man mindestens eine Garage, um den Wagen stehenzulassen. Draußen stehen lassen kann man vergessen : (außer vielleicht in sehr trockenen Gebieten)

Ein Beispiel:

Ein Nachbar (Opa) hat sich vor 4 Jahren einen neuen 3er BMW gekauft, allerdings nutzt er ihn sicher drei Jahre nicht mehr, da er erkrankt ist und nicht mehr fahren kann. Dieser Wagen steht jetzt nur draußen rum und schimmelt vor sich hin. :(

Zurück zum Thema : Ein Auto ist nach jahrelanger Stilllegung mitnichten neuwertig oder fahrbereit, sondern müsste erst wieder mühselig aufbereitet werden, Teile müssten gewechselt werden, evtl Rost entfernt und und und. Zudem würde man eben einen sehr großen Wertverlust riskieren. 3-5 Jahre sind für einen Wagen eine ziemlich lange Zeit, vor allem wenn er relativ neu ist. Je älter, desto weniger spielen die Jahre eine Rolle.

Daher entweder fahren (was ich machen würde, der 120d ist ein super Motor, mit guter Leistung bei kleinem Verbrauch) oder sofort verkaufen um möglichst viel Geld einzunehmen.
 
Partizan hat recht, wenn er das Auto still legt muss er es trotzdem warten oder mit zusätzlichen Kosten bei wieder Inbetriebnahme rechnen. Dazu kommt der Wertverlust, was bei mindestens 5 Jahren und einem Neu-Wagen auch nicht wenig ist. (Bachelor + Master + evtl. Auslandssemester , Pausen etc.).

Wenn er es also stilllegt, vernichtet er sein ganzes Studium über Geld ohne, dass er auch nur irgendwie profitiert. Also entweder nutzen und etwas davon haben oder Verkaufen und das Geld anlegen und sich danach ein neues kaufen.

@Partizan
Auch eine Immobilie kann man nicht einfach 5 Jahre ohne Pflege stehen lassen. Je nach Alter etc. hat man sogar mehr Aufwand als mit einem Auto, da du z.B. dafür zu Sorgen hast, dass Schnee gebahnt wird, Rasen gemäht wird und bei älteren, dass im Winter geheizt wird und und und :)

@e-Laurin
Sind wird wirklich schon so weit, dass die GEZ beim Studenten anklopft und Geld will? Zumindest früher konnte man sich davon befreien.
 
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