Läuft Photoshop bald auf Linux?

rollmoped

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Ein Entwickler hat einen Pull Request gegen Valves Wine Repository erstellt, der die Photoshop-Installation in Ordnung bringen soll.
Nach seinen Angaben läuft Photoshop selbst nach der Installation problemlos.

Leider hat er den Pull Request nicht gegen das Repository des originalen Wine-Projekts gestellt, sodass er geschlossen wurde.

Hier ist der Originale Artikel: https://www.phoronix.com/news/Adobe-Photoshop-2025-Wine-Patch
 
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Adobe greift nach Strohhalmen
 
Wie auch im Phoronix-Forum geschrieben wurde:
Adobe verwendet mshtml für den Installer? Wtf? Wie kommt man denn auf die Idee? :freak:
 
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Tja, auch diese ist Firma wurde Arrogant und wird von den Anwendern immer mehr ignoriert. Die KI macht es möglich.
 
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Man sollte es positiv sehen, falls Adobe tatsächlich Photoshop mit Linux "kompatibel" machen möchte.
Dies könnte die Linux Alternativen in Zugzwang bringen und die Qualität erhöhen.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Nutzer dem Unternehmen den Rücken kehren, da mehrere Adobe Alternativen bereits viel bessere Konkurrenzprodukte haben.
Die klassische(n) Adobe PDF App sind bereits so aufgeblasen, dass deren Performance immer schlechter wird und das Preismodell kann nur mit "Wucher" zusammengefasst werden. Die beste Alternative dürfte PDF-XChange Editor sein und wenn man KI möchte, PDFelement. Und als reinen Viewer mit simplen Notizen können Browser verwendet werden, wo der Edge mit seiner Performance bei sehr großen PDF-Dateien besonders heraussticht.

Und wie Adobe mit den Nutzerdaten von Künstlern umging/umgeht, insbesondere mit den Cloud-Daten für deren KI-Training, hätte eigentlich eine Massenabwanderung auslösen müssen, dachte ich.
Gimp auf Linux ist zwar eine Alternative, aber mit großem Abstand zu Photoshop.
Und Affinity Photo wird zwar nicht offiziell unterstützt, soll aber trotzdem ganz gut auf Linux laufen.
 
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Krik schrieb:
Wie auch im Phoronix-Forum geschrieben wurde:
Adobe verwendet mshtml für den Installer? Wtf? Wie kommt man denn auf die Idee? :freak:

Also wenn ich euch ein bisschen was aus meinem "Nähkästchen" erzählen darf:
Ich bin in einer größeren Firma unter anderem für die Softwareverteilung zuständig.
Wir bauen eigene Softwarepakete und verwenden aber auch die Hersteller Installer mit Anpassungen.
Wen es interessiert: Wir wrappen alle Installer Typen nochmal mit dem PSAppDeploy Toolkit.

Adobe verwendet für ihre Creative Cloud Produkte so ziemlich die miesesten Installer, die ich kenne. Adobe verwendet dabei auch MSI-Installer, nur dass sie nicht die native MSI Technologie verwenden, sondern alles über sogenannte Custom Actions machen.
Das Problem dabei: Es ist eine komplette Blackbox, weil man nicht sieht, was in diesem Prozess passiert.
Läuft eine Installation schief, hast du kein brauchbares Logfile. Das ist wirklich die Pest! MSI Installer schreiben nämlich für gewöhnlich ein sehr ausführliches und relativ verständliches Logfile. Wenn ich Custom Actions nutze, muss ich mich selbst um die Logfile-Implementierung kümmern.

Trauriger Höhepunkt war vor einigen Jahren eine andere Adobe Software (nicht aus dem CC Bereich), die sich partout nicht silent installieren ließ. Wir haben das Ganze analysiert und mussten dann dem Adobe Support beweisen, dass ihr Installer fehlerhaft ist. Bis man da ernst genommen wird und jemanden erreicht, der das Problem versteht...
Wir sind bestimmt nicht die besten Paketierer der Welt, aber das was Adobe da geliefert hat war amateurhaft.

Mich wundert es daher überhaupt nicht, dass sich Adobe CC Produkte nicht oder nicht einfach auf Linux installieren lassen. Das wäre wahrscheinlich überhaupt kein Problem, wenn Adobe nicht so verrückte Sachen treiben würde. Oder anders ausgedrückt: Schon auf Windows ist das abenteuerlich...
 
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Ich fasse das alles hier mal in einem tl;dr zusammen:

Was ist von Adobe Photoshop zu halten?
Abstand! :-)
 
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Ins eigene Knie...
 
Ich bin ja nicht wirklich so ein großer Fan des KI-Hypes aber hat doch ein paar nette disruptive Nebeneffekte wie bessere Grafiktreiber unter Linux (Linux ist das AI OS), ein aufgebrochenes Monopol Googles bei Suchmaschinen und zu guter Letzt bringt es ordentlich Wind in "eingefrorene" Märkte. Ganz nebenbei zerstört Microsoft sein Windows OS.
 
Kontrapaganda schrieb:
ein aufgebrochenes Monopol Googles bei Suchmaschinen und zu guter Letzt bringt es ordentlich Wind in "eingefrorene" Märkte.
Weiß nicht, ob man das so sagen kann.
Also ja. Zunächst einmal wirbelt es kurzfristig Dinge durcheinander. Wie es langfristig aussieht, lässt sich nicht sagen.
Ich meine, Google holt ja inzwischen bei KI gut auf. Zum Beispiel ihr Gemma-Modell ist ziemlich erfolgreich. So sehr, das sogar Apple ihre eigene KI durch Google-Technik (Gemini) ersetzt.
Microsoft und Windows wurde auch schon häufiger totgesagt. Letztlich haben sie die Transition vom reinen Softwareunternehmen zum Cloudbetreiber aber gut hinbekommen.

Letztlich haben neue Firmen halt immer einen Markteintrittsnachteil, weil etablierte Firmen häufig auf vorhandene Marken, Infrastrukturen und Kapital aufsetzen können. Notfalls kauft man den Mitbewerber einfach auf bevor er zu mächtig wird.

Die ganzen Problematiken kann man ja gut anhand von OpenAI sehen. Die kamen ja als neuer Player auf den Markt, weil sie technologisch vorne waren. Aber das Business ist halt kostenintensiv. Was sie dazu nötigte, Partnerschaften einzugehen.
Und im Moment haben wir noch die Lage, das es nach wie vor ein Hype um LLMs gibt und daher Investoren da auch bereit sind, Risikokapital reinzugeben.
Wenn die Blase (und es sieht stark danach aus, das wir es hier mit einer Blase zu tun haben) erst mal platzt, dann dürften die Investionen deutlich zurück gehen und spätestens dann hat OpenAI ein massives Problem (weil deren Geschäftsmodell wirft bis dato ja keinen Gewinn ab und es ist nicht abzusehen, ob und wann die das mal schaffen).

Mal abgesehen davon:
Selbst wenn Monopole aufgebrochen werden, werden die ja allenfalls durch andere Monopole ersetzt, was die grundsätzliche Situation nicht verbessert und Du am Ende genauso "eingefrorene Märkte" hast.

Und gerade eine Technik wie diese KIs die sehr ressourcen- und datenintensiv ist, kann auch nicht mal eben so aus dem Boden gestampft werden. Insofern steht eher zu Befürchten, das die Abhängigkeit und die Konzentration von großen Tech-Kernzenen sich sogar noch schlimmer wird.
 
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andy_m4 schrieb:
Weiß nicht, ob man das so sagen kann.
Also ja. Zunächst einmal wirbelt es kurzfristig Dinge durcheinander. Wie es langfristig aussieht, lässt sich nicht sagen.
Ich meine, Google holt ja inzwischen bei KI gut auf. Zum Beispiel ihr Gemma-Modell ist ziemlich erfolgreich. So sehr, das sogar Apple ihre eigene KI durch Google-Technik (Gemini) ersetzt.
Microsoft und Windows wurde auch schon häufiger totgesagt. Letztlich haben sie die Transition vom reinen Softwareunternehmen zum Cloudbetreiber aber gut hinbekommen.

Letztlich haben neue Firmen halt immer einen Markteintrittsnachteil, weil etablierte Firmen häufig auf vorhandene Marken, Infrastrukturen und Kapital aufsetzen können. Notfalls kauft man den Mitbewerber einfach auf bevor er zu mächtig wird.

Die ganzen Problematiken kann man ja gut anhand von OpenAI sehen. Die kamen ja als neuer Player auf den Markt, weil sie technologisch vorne waren. Aber das Business ist halt kostenintensiv. Was sie dazu nötigte, Partnerschaften einzugehen.
Und im Moment haben wir noch die Lage, das es nach wie vor ein Hype um LLMs gibt und daher Investoren da auch bereit sind, Risikokapital reinzugeben.
Wenn die Blase (und es sieht stark danach aus, das wir es hier mit einer Blase zu tun haben) erst mal platzt, dann dürften die Investionen deutlich zurück gehen und spätestens dann hat OpenAI ein massives Problem (weil deren Geschäftsmodell wirft bis dato ja keinen Gewinn ab und es ist nicht abzusehen, ob und wann die das mal schaffen).

Mal abgesehen davon:
Selbst wenn Monopole aufgebrochen werden, werden die ja allenfalls durch andere Monopole ersetzt, was die grundsätzliche Situation nicht verbessert und Du am Ende genauso "eingefrorene Märkte" hast.

Und gerade eine Technik wie diese KIs die sehr ressourcen- und datenintensiv ist, kann auch nicht mal eben so aus dem Boden gestampft werden. Insofern steht eher zu Befürchten, das die Abhängigkeit und die Konzentration von großen Tech-Kernzenen sich sogar noch schlimmer wird.
Das ist nicht gesagt. Zur Zeit sind einige OSS Modelle wie DeepSeek ja sehr erfolgreich.
Gut möglich dass der Ansatz von vortrainierten riesiegen General Purpose Modellen, welches alles ein bisschen können aber nichts richtig, wirtschaftlich eine Sackgasse ist. das ist ja genau das Problem der großen Anbieter. Die riesigen Investitionen und Bewertungen beruhen darauf, dass sie ganz allein uneinholbarer Technologieführer werden, anschließend die Wertschöpfungsketten dieser Welt von ihnen abhängig werden, und sie die Welt in den Vendor-Lock-In ziehen und ordentlich abkassieren.

Doch es sieht so aus, als ob dieses Konzept dieses Mal an der Beschaffenheit der Technologie scheitern könnte. Offene Modelle, die lokal anpassbar sind und lokal datenschutzkonform laufen, haben unersetzliche Vorteile. Das Kartenhaus gerät ins Wanken. KI wird bleiben und die Welt verändern aber eben nicht so, wie manche Investoren es gerne hätten.
 
Kontrapaganda schrieb:
Zur Zeit sind einige OSS Modelle wie DeepSeek ja sehr erfolgreich.
Ja. Aber auch die kannst Du ja nur mit entsprechender Hardware sinnvoll betreiben. Das heißt, im Endeffekt landest Du doch wieder bei irgendnem Cloud-Dienst.

Kontrapaganda schrieb:
Gut möglich dass der Ansatz von vortrainierten riesiegen General Purpose Modellen, welches alles ein bisschen können aber nichts richtig, wirtschaftlich eine Sackgasse ist.
Nicht umsonst machen ja selbst die ein Mixture-of-Experts.
Noch besser ist natürlich, man hat gleich spezialisierte Modelle. Kann gut sein, das dahin der Trend geht.
Wobei genau darin ja auch die Attraktivität der derzeitigen LLMs liegt. Das man mit denen beliebige Sachen machen kann.
Aber auch das kann man ja entsprechend organisieren.

Aber selbst wenn, ist halt fraglich, ob das den Marktkonzentrationstrend aufhält.

Windows selbst ist da ein gutes Beispiel für. Also selbst da wo Windows nicht mehr benutzt wird, wurde es ja nicht dadurch abgelöst, in dem alle brav 'ne Linux-Distribution installieren und dann gilt: Mein Gerät, meine Spielregeln.
Also die gibt es natürlich auch.
Aber es gab vor allem eine Abwanderung zu Mobilsystemen a-la Android, wo die Verflechtung und damit Abhängigkeit von Online-Kram noch deutlich fortgeschrittener ist als bei Windows.

Insofern befürchte ich, redet man sich das mit offenen Modellen wie Deepseek auch so ein bisschen schön. Ist wie mit Linux: Ja. Es gibt durchaus Nerds und Enthusiasten, die das irgendwie selbst betreiben. Aber das Gros der Leute hängt am Big-Tech-Tropf.
 
Sensei21 schrieb:
@Hypothek plot twist: der PDF-Reader in edge ist seit ein paar Versionen basierend auf dem Adobe Reader backend :hammer_alt:
Das macht es nicht besser für Adobe, wenn die Dokumente darüber schneller geladen und flüssiger gescrollt werden können. :p

Das erinnert mich an den alten Edge, der YouTube schneller laden konnte und einen geringeren Akkuverbrauch als der Chrome hatte und Google daraufhin YouTube umgebaut hat, um den Edge künstlich zu benachteiligen.
Heute ist es Standard, dass andere Browser benachteiligt werden.
 
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andy_m4 schrieb:
Ja. Aber auch die kannst Du ja nur mit entsprechender Hardware sinnvoll betreiben. Das heißt, im Endeffekt landest Du doch wieder bei irgendnem Cloud-Dienst.


Nicht umsonst machen ja selbst die ein Mixture-of-Experts.
Noch besser ist natürlich, man hat gleich spezialisierte Modelle. Kann gut sein, das dahin der Trend geht.
Wobei genau darin ja auch die Attraktivität der derzeitigen LLMs liegt. Das man mit denen beliebige Sachen machen kann.
Aber auch das kann man ja entsprechend organisieren.

Aber selbst wenn, ist halt fraglich, ob das den Marktkonzentrationstrend aufhält.

Windows selbst ist da ein gutes Beispiel für. Also selbst da wo Windows nicht mehr benutzt wird, wurde es ja nicht dadurch abgelöst, in dem alle brav 'ne Linux-Distribution installieren und dann gilt: Mein Gerät, meine Spielregeln.
Also die gibt es natürlich auch.
Aber es gab vor allem eine Abwanderung zu Mobilsystemen a-la Android, wo die Verflechtung und damit Abhängigkeit von Online-Kram noch deutlich fortgeschrittener ist als bei Windows.

Insofern befürchte ich, redet man sich das mit offenen Modellen wie Deepseek auch so ein bisschen schön. Ist wie mit Linux: Ja. Es gibt durchaus Nerds und Enthusiasten, die das irgendwie selbst betreiben. Aber das Gros der Leute hängt am Big-Tech-Tropf.
Interessante Debatte aber mMn nutzt der Großteil der Leute heutzutage überhaupt noch keine KI-Modelle geschweige denn zahlt dafür. Vor allem aber arbeitet kaum einer wirklich produktiv mit KIs. Das ist ja das große Problem, vor welchem die Anbieter stehen. Sie haben zwar viele Nutzer, aber die zahlen weder und nutzen und das vor allem für Zeitvertreib auf dem Niveau von Katzenvideos (übertrieben formuliert um mal ein paar Klischees zu den Anfängen des Internets rauszuholen) und im besten Falle als Suchmaschine.

Man kann jetzt vergleichen und feststellen, dass sich die erfolgreichen Produkte von Meta, Alphabet wie Instagram, Facebook, Whatsapp, oder Google auch nicht über direkte Nutzungsentgelte finanzieren sondern indirekt über Werbung und Daten.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Kostenstruktur. Modelle wie GPT 5.2 sind zweifellos tolle Suchmaschinen. Naja also zumindest aus Nutzersicht. Für den Betreiber wären solche KI-Modelle als bloße Suchmaschine schlicht zu teuer.
 
rollmoped schrieb:
Leider hat er den Pull Request nicht gegen das Repository des originalen Wine-Projekts gestellt, sodass er geschlossen wurde.
Wenn ich die Aussagen im Valve Pull Request richtig interpretiere, wären sie auch im korrekten Projekt abgelehnt worden. Außer, der Einreicher steckt nochmal die dreifache Arbeit rein, um entsprechende Tests zu erstellen (die mit Sicherheit ohne den Adobe CC Installer laufen müssen) und mit einzureichen.

Aus Sicht der Maintainer ist sowas zwar vollkommen verständlich, aus Sicht des Einreichers, da wohl nicht an irgendwas "vorbei" progrmamiert sondern ein paar Wine-Ungereimtheiten (oder, je nach Sichtweise, Fehler) meldet und einen Fix dafür liefert, aber eine recht hohe Hürde.

Mal sehen, was WineHQ daraus macht.

Wenn ich dann sowas lese "The tests are must have, to be able to make sure that Wine implementation is working in the same way as Windows implementation." (falls das von WineHQ kommt), ist das für mich (mittlerweile nur noch als Hobby-Programmierer) schlicht ein Witz. Da verbessert man eine, vorher nachweislich nicht korrekt arbeitende Windows-Funktion und soll dann nachweisen, dass sie nicht nur die bisherigen Tests erfüllt (die muss es ja schon geben) und den Bug behebt, sondern dass sie nun so arbeitet wie Windows?

Da behalte ich doch meine Patches, wenn ich sie mal schreiben sollte, lieber für mich. Aber vermutlich passe ich eher meine Software an und ersetze die entsprechenden Systemfunktionen durch meine eigene Implementierung.

Krik schrieb:
Adobe verwendet mshtml für den Installer? Wtf? Wie kommt man denn auf die Idee?
Das dürfte die selbe Idee sein wie (früher zumindest) ihre eigenen GUI-Elemente zu implentieren, die selbstverständlich an allen Windows-Settings vorbei, nichts von einer Bildschirmskalierung wussten und damit auch Jahrelang nicht darauf reagiert haben.
 
gymfan schrieb:
Da verbessert man eine, vorher nachweislich nicht korrekt arbeitende Windows-Funktion und soll dann nachweisen, dass sie nicht nur die bisherigen Tests erfüllt (die muss es ja schon geben) und den Bug behebt, sondern dass sie nun so arbeitet wie Windows?
Ich finde, das ist eine sinnvolle Anforderung bei einem Projekt wie Wine. Man will nicht, dass es irgendwie läuft, man will, dass es korrekt läuft.
 
Kontrapaganda schrieb:
aber mMn nutzt der Großteil der Leute heutzutage überhaupt noch keine KI-Modelle geschweige denn zahlt dafür.
Weiß nicht. Ich sehe, das es sehr verbreitet ist. Die Zahlungsbereitschaft ist sicher noch vergleichsweise gering.
Aber wenn ich allein in mein Umfeld schaue, dann nutzen ziemlich viele regelmäßig KI-Krams. Oder auch, wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, ist eine offene ChatGPT-App jetzt kein seltener Anblick.

Gibt auch Umfragen die diese Beobachtung bestätigen. Man kann ja von mir aus über die genauen Zahlen streiten. Aber ich glaube, davon auszugehen, das das nur ein kleiner Teil der Bevölkerung (10% oder weniger) nutzt, ist kaum haltbar.

Wofür die das nutzen, kann ich natürlich nicht im einzelnen sagen. Und klar gibts sicher auch diese Fun-Nutzung a-la "Mach mir mal ein lustiges Bild". Aber es ist eben nicht nur das. Und selbst die Benutzung auf Fun-Level ändert ja nix an dem skizzierten Problem der Marktkonzentration und der Abhängigkeit von Betreibern.

Kontrapaganda schrieb:
Man kann jetzt vergleichen und feststellen, dass sich die erfolgreichen Produkte von Meta, Alphabet wie Instagram, Facebook, Whatsapp, oder Google auch nicht über direkte Nutzungsentgelte finanzieren sondern indirekt über Werbung und Daten.
Das ändert ja nix an der geschilderten Problematik.
 
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