News Langzeittest: Schadet schnelles Laden dem Smartphone-Akku?

Und 500 Ladezyklen sind nichts. Ich nutze meine Telefone mehrere Jahre, mein aktuelles ist im 5. Jahr.
Da sieht das schon anders aus. 500 Ladezyklen hat ein viel Nutzer schon nach einem Jahr weg.
Und das ständige nachladen von ein paar Prozenten kostet den Akku ganze Ladezyklen.

Harsiesis schrieb:
Der Test ist völliger humbuk.

Wieso iPhones 12? Die können doch gar kein Fast Charge!
Ist auch quatsch, ins besondere da nicht einmal auf die Temperaturen eingegangen wird, bzw. diese erwähnt werden..
Ergänzung ()

Frank-2.0 schrieb:
Ich denke folgendes: ein Ladezyklus entspricht nicht irgendeiner Spanne von bis in Prozent, sondern die reine Zahl der Ladevorgänge. Und die verkürzt sich natürlich erheblich, wenn ich die gesamte Akkuleistung ausschöpfe. Zwischendurch mal Nachladen bedeutet für den Akku auch ein zusätzlicher Ladevorgang im Sinne von Ladezyklen.
So ist es, und dewswegen macht auch das nutzen zwischen 20 und 80% Sinn.
So wie ich es seit Jahren mache.
 
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zelect0r schrieb:
Und das ständige nachladen von ein paar Prozenten kostet den Akku ganze Ladezyklen.

Das ist nicht richtig. Bei Litium-Ionen-Akkus zählen nur komplette Ladevorgänge. Und die im Test vorgenommenen Ladevorgänge sind eben solche von 0-100 bzw. bei den Probanden mit reduziertem Ladefenster dann eben mehr Ladevorgänge.

TLDR: Nicht jedes An/Abstecken des Kabels zählt als ein ganzer Ladevorgang. ;)
 
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Genauso. Was den Akku wirklich stresst sind Temperaturen und Spannungen außerhalb seines Wohlfühlbereichs.

Man kann problemlos hier und da ein paar Prozente nachladen. Das tut dem Akku gut. Wenn er dafür näher an der mittleren Zellspannung gehalten wird.

Schlimme „Fehler“ sind:
  • Auf 100% zu laden und das Handy/Auto so stehen zu lassen
  • Dasselbe mit 0 %
  • Sehr hohe/niedrige Temperaturen mit hohen Stromstärken

Viele Sachen können doch das BMS vermieden werden, aber nicht alles. Man kann seinen Akku pfleglich behandeln. Aber „nur volle Ladezyklen“ schädigen eher.

PS: Deshalb ist es eine Frechheit seitens Apple, dass das Setzen der 80% Grenze als Feature nicht für alle Modelle freigegeben wird.
 
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zelect0r schrieb:
Und 500 Ladezyklen sind nichts. Ich nutze meine Telefone mehrere Jahre, mein aktuelles ist im 5. Jahr.
Da sieht das schon anders aus. 500 Ladezyklen hat ein viel Nutzer shcon nach einem Jahr weg.
Und das ständige nachladen von ein paar Prozenten kostet den Akku ganze Ladezyklen.
ALLE Ladezyklen-Zählmechanismen, die ich kenne (Handy, Notebook, E-Auto) addieren die Teil- Ladevorgänge immer auf, erst wenn insgesamt 100% der Akkukapazität erreicht sind, wird ein Ladezyklus gezählt. Ich lade mein Handy oft zweimal am Tag nur mit jeweils 20-40% und habe nach fast 2,5 Jahren keine 400 Ladezyklen). Mein E-Auto lade ich gerade im Winter fast jeden Tag auf der Arbeit zwischen 60% und 90% auf ( hat im Winter nur 80-90 km Reichweite), der Akku hat nach fast 7 Jahren noch über 90% Kapazität ( sollte insgesamt ca. 1000-1500 Ladezyklen packen bis 70% Kapazität). Bei E-Auto wird ja auch gerne geraten, immer auch nur kurz zu laden, wenn das Auto steht, beim Einkaufen, beim AG, zu Hause, das schadet dem Akku in keinster Weise, im Gegenteil, dann wird immer geladen, wenn der Akku nach dem Fahren warm ist, was den Akku schont.
 
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Naja dann weiß ich Bescheid. Hatte das früher anders gelesen.
Aber dennoch wird hier nicht auf die Temperaturen eingegangen.
 
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Ich hab mein iPad Pro 13" M4 jetzt seit Januar (neu) diesen Jahres. Davon hatte ich 50% der Zeit das 80% Ladelimit eingestellt.

Nach nur 141 Zyklen ist der Batterie bereits nur noch bei 95%, was ich echt nicht gut finde. Da bin ich von den Androiden ganz andere Werte gewohnt.

Ich werde jetzt auf das Tab S11 Ultra wechseln. Hatte zuvor das Tab S10 Ultra, bevor ich aufs M4 Pro umgestiegen bin.
 
zelect0r schrieb:
Naja dann weiß ich Bescheid. Hatte das früher anders gelesen.
Aber dennoch wird hier nicht auf die Temperaturen eingegangen.
Temperaturen sind sehr wichtig, deshalb muss man beim drahtlosen Laden eines Smartphones darauf achten, dass es nicht zu heiß wird, es gibt hier zwischen den Ladern ordentliche Unterschiede. Auch zu kalte Temperaturen sind schlecht. Aktuell bei Minustemperaturen achte ich peinlichst genau darauf, das E- Auto möglichst nur direkt nach einer Fahrt zu laden, dass der Akku schon angewärmt ist.
 
puri schrieb:
Aktuell bei Minustemperaturen achte ich peinlichst genau darauf, das E- Auto möglichst nur direkt nach einer Fahrt zu laden, dass der Akku schon angewärmt ist.

Ich auch, aber ich lade z.T. auch vor der Fahrt, um den Akku vorzuwärmen wenn es richtig knackig kalt ist, die Akkuheizung springt dann bei meinem an. Kostet Energie.

Auch die Entladung, also das Fahren bei Kälte ist nicht ideal. Aber die Akku sind insgesamt eigentlich sehr robust und halten ausreichend lange.
 
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