Laptop 600-1100 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni

frodofro

Cadet 3rd Year
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Dez. 2013
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56
Hallo liebe Computer-Base-Userinnen und User,

ich soll mir für meine Arbeit an der Uni einen Notebook besorgen. Die Preisspanne soll 600-1100€ sein. Ich werde ihn meistens an einem Monitor, Maus, Tastatur angeschlossen haben. Ich habe überlegt entweder einen Laptop mit USB-C zu nehmen und einen Dongle/Ethernetadapter dran anzuschließen oder eben einen PC, an dem 3* USB, HDMI, Lan buchse dran ist. Was meint ihr

Budget: bis 1100 Euro

Bei der Arbeit vorwiegend stationär, manchmal Seminar/Reise:
Wissenschaftliche Arbeiten, Office
Statistik Programme wie SPSS, R, Matlab, Grafiken erstellen, Datamining. Aber mehr als Matlab auch nicht.
Für unterwegs mal Hearthstone, Witcher 3 oder Overwatch, aber nicht elementar

SSD: nice to have, aber nicht obligat
Festplattengröße: 500 GB
Laufwerk: nice to have nicht elementar

Displaygröße: /15“/ aber nicht fest gelegt.
Auflösung: egal, ausreichend, da meistens am Bildschirm angeschlossen
Matt oder spiegelnd:egal

Akkulaufzeit: 3-5 im Office-mode
Betriebssystem: ohne oder mit Windows, ich bekomme das Betriebssystem gestellt. Aber am liebsten ohne die ganzen vorinstallierten Nerv-programme der Hersteller.

Wie wichtig ist dir das Design? Hast du irgendwelche Wünsche, was die Farbe, das Material oder Ähnliches betrifft?
Er soll nicht wie ein Gamer PC aussehen.


Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden? Nummernblock? Tastaturbeleuchtung? SSD? Convertible? Touchscreen? Rabatte? Service?
Ich will einfach einen Laptop, der 3 Programme gleichzeitig laufen lassen kann (Browser, Word, Spss z.B.) und ich das ganze auf einem großen 34 Zoll bildschirm laufen lassen kann, ohne Ruckeln. Die Anforderung an mich ist ein System aus Maus, Tastatur, Bildschirm und Laptop zusammenzustellen, das die nächsten 3 Jahre funktioniert.

Vielen Dank und viele Grüße

Frodofro
 
Schau dir mal die Lenovo Thinkpads der T-Serie an. Aber habt ihr keine Rahmenverträge was die Hardwarebeschaffung angeht? Da werden meistens besondere Konditionen ausgehandelt.
Ansonsten bekommst du die Thinkpads mit einem ziemlich guten Studentenrabatt, müsstest du aber mal klären ob es den auch bei einer Bestellung über die Uni gibt, gehe ich aber eigentlich von aus.
Bei 14" wäre das T460 hier interessant, da wäre auch noch eine Dockingstation mit im Budget: https://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-t460-20fms03600.html
Das T460 stammt zwar aus der Vorgängergeneration und wird gerade abverkauft, aber all zu viel hat sich an der Hardware nicht getan.
Aber als erstes würde ich wirklich klären, ob es keine Rahmenverträge o. ä. mit Herstellern oder Händlern gibt.
 
Also bei dem Budget sollte eine SSD definitiv drin sein. Der Unterschied zu einer HDD ist enorm, gerade bei deiner Nutzung.
 
Ich würde erst mal schauen, ob es bei Euch nicht eine zentrale Hardwarebeschaffung gibt. Bei uns ist es so, dass Arbeitsrechner über einen Rahmenvertrag bestellt werden müssen. Da gibt es dann verschiedene Geräte und Konfigurationen zur Auswahl....momentan gehts weg von Dell in Richtung Lenovo. Die Thinkpads machen echt ne gute Figur.

atari2k
 
Zuletzt bearbeitet:
Also für mich klingt das sehr nach einen gebrauchten Thinkpad, auch wenn da hier deutlich mehr Geld auf den Tisch legen kann, ohne einen signifikaten Mehrnutzen. Nur Spielen wäre dann hier nicht mehr drin.
 
Gebraucht wäre auch ein Ding, aber auch da würde ich klären ob das von der Uni aus überhaupt geht. Aber zumindest Lapstore.de verkauft an öffentliche Institutionen gegen Rechnung, da könnte es also theoretisch möglich sein. Wenn du aber nicht unbedingt die Leistung eines Quadcoreprozessors haben willst (der mit einem dickeren Gehäuse und mehr Gewicht einhergeht), würde ich glaube ich das T460 vorziehen, zumal du ja nichts davon hast, unterhalb des Budgets zu bleiben.
 
Wenn er das Geld eh von der Uni erstatte bekommt, dann muss man natürlich nicht sparen. Für Leute mit kleinem Budget sind die gebrauchten Thinkpads quasi konkurrenzlos.

Die Uni als öffentliche Einrichtung wird aber sicherlich einen Rahmenvertrag haben oder nutzen können. Wenn man sich hier bedienen kann...
 
Da Du viel mit Text (Word, Browser) und Tabellen erwähnt hast, empfehle ich Dir dringend ein 3:2 Format. Dann reichen auch 14" und es ist leichter.
Bspw. das Surface Laptop oder das neue Huawei.
 
Danke für die Tipps,

ich hatte thinkpad bei meiner Stelle davor, und ich hatte schlimme Ruckler und fand das Handling sehr globig.

Wir haben eben jetzt die 34 Zoller hier und ich habe Angst, dass das die Grafikkarte nicht packt.

Wir haben Sofort-PCs, ältere Lenovos, aber es wurde ausdrücklich gesagt, dass man sich für das eingeplante Budget, was besseres (und länger haltendes) holen soll. Aber einen Rahmenvertrag gibt es nicht

Viele Grüße

Frodofro
 
Naja, Thinkpad ist auch nicht gleich Thinkpad. Mit dem Campusrabatt wirst du kaum was besseres und länger haltendes als ein T-Serien Thinkpad bekommen.

Die Bildschirmdiagonale ist übrigens vollkommen egal für die Grafikleistung. Da geht es eher um die Auflösung. Das T460 von oben unterstützt da bis zu 3840x2160. Was benutzen deine Kollegen denn so? Dann kann man vll auch besser die Bedürfnisse einschätzen.

Und ist das eine private Hochschule oder sowas in der Richtung? Sonst kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass ihr weder auf Rahmenverträge der Uni oder des Landes zugreifen könnt. Ein Ansprechpartner um sowas zu klären wäre sonst auch der zentrale Einkauf oder aber auch das Rechenzentrum/IT-Zentrum/Wie auch immer es sich nennt.
Und musst du das Notebook selber kaufen und bekommst das Geld dann zurück, oder geht es direkt über die Uni?
 
Eine Uni oder Hochschule unterliegt dem Vergaberecht. Für Freinhändige Vergaben ist eine Beschaffung als Freihändige Vergabe bis 500 Euro oder jetzt neuerdings Direktkauf bis 1000 Euro (jeweils netto) nach Unterschwellenvergabeordnung möglich.

Wenn du also bis 1100 Euro was kaufen kannst, dann darfst du das nur über einen Rahmenvertrag oder musst entsprechend 3 Angebote einholen und ein kleines Vergabeverfahren durchführen. Einfach so irgendwo kaufen ist eigentlich nicht drin, wenn man das rechtlich genau nimmt bei einer öffentlichen Einrichtung.

EDIT: Wenn die 1100 Euro Grenze mit MwSt. sind, bist du allerdings im Direktkauf, das würde passen.
 
Der Unterschied von i5 zu i7 ist nicht dramatisch, was er mehr bietet ist Grafikleistung. Qualitativ wird der aber nicht mit einem Thinkpad mithalten können, ebenso beim Service, und bietet keinen Dockingport (wäre nur über USB 3.1 möglich, was mMn noch nicht 100%ig ausgereift ist). Außerdem ist es ein 2,4 kg 17" Schlachtschiff. Wenn du es hauptsächlich am Bildschirm betreibst würde ich mir eher was handliches im 14"-Format holen.
Im Prinzip ist das die übliche Frage Consumer vs. Business Notebooks...

Und noch was anderes: Bekommst du Administratorrechte auf dem Notebook?
 
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