Laptop für gelegentliches Gaming ~1.500 €

Desoxy

Lieutenant
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Juli 2023
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Moin,

ich möchte wieder mit gelegentlichem Gaming am Computer anfangen, ohne mir gleich einen Desktop und Monitor hinzustellen. Ich denke ein Laptop wäre da eine gute Option für mich. Da der Markt aber ziemlich unübersichtlich ist, hätte ich gerne eure Hilfe bei der Auswahl.


1. Wofür möchtest du deinen Laptop nutzen? Gewerblicher oder privater Einsatz?
Privat, vor allem für Gaming.

1.1. Möchtest du den Laptop in erster Linie mobil oder stationär nutzen? Wie mobil soll der Laptop sein? Soll es ein 2in1-Notebook/Convertible sein?
Semi mobil, wenn man das so nennen kann. Innerhalb des Hauses wird er bewegt werden, aber selten das Haus verlassen. Ein klassischer Laptop, kein 2in1 o.ä. Wäre aber schön, wenn das Gerät eher elegant als wuchtig daherkommt.

1.2. Wenn du Spiele spielen möchtest: Welche Spiele? Welcher Detailgrad?
Vor allem nicht ganz neue Spiele, auf Anno 1800 und Black Mesa habe ich es derzeit abgesehen.
Mittlere bis hohe Details, je nach Spiel.

1.3. Musik-/Bild-/Videobearbeitung oder CAD: Welche Software? Professionell oder Hobby?


2. Wie groß soll das Display sein? Möchtest du einen Touchscreen oder eine besonders hohe Display-Qualität?
15 bis 16" Zoll. OLED wäre toll, aber keine Muss. Lein Touch.

3. Wie lang soll die Akkulaufzeit sein?
Da der Laptop für Gaming und hauptsächlich in Reichweite von Steckdosen verwendet werden wird, ist die Akkulaufzeit zweitrangig.

4. Welches Betriebssystem möchtest du nutzen? Ist eine Lizenz vorhanden? Soll das Notebook schon ein Betriebssystem vorinstalliert haben? Bekommst du Windows über die Uni?
Ein Betriebssystem habe ich nicht. Windows wäre wegen der Spiele gut, aber für Gaming unter Linux wäre ich auch offen.

5. Hast du Wünsche bezüglich des Designs, der Verarbeitungsqualität, des Materials oder der Farbe?
Schlicht und optisch wie haptisch hochwertig wäre gut.

6. Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden? Große Festplatte? Nummernblock? Tastaturbeleuchtung? Stiftunterstützung? Docking per USB-C/Thunderbolt 3? CD/DVD-Laufwerk? (Bildungs-)Rabatte? Service & Garantie? Wartungsmöglichkeiten? SD-Kartenleser?
Keine besonderen Anforderungen.

7. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben? Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage?
Ich habe 1.500 € angepeilt. Wenn es mir einen wirklich Mehrwert bringt wäre ich auch bereit bis zu 2.000 € auszugeben.
 
Ich habe zum Zocken auch auf dem Notebook mir ein HP Omen-Gaming-Notebook gekauft, "Omen" ist die Gaming-Reihe von HP, ("Victus" ist auch eine Gaming-Reihe von HP, aber nicht so hochwertig wie die "Omen-Reihe - bin eigentlich ganz zufrieden mit mit meinem HP Omen 15-Notebook mit Ryzen 7 und einer RTX 4060, spiele auch viel Anno 1800 darauf.

Beispiel: HP Omen:
https://www.amazon.de/HP-Gaming-Lap...hp+omen+1,aps,154&sr=8-5&th=1&tag=comput0d-21

Beispiel: HP Victus:
https://www.amazon.de/dp/B0FXMZFPM5...oLRjj&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9kZXRhaWw&th=1
 
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Aktuell hast du grundsätzlich die leidige Thematik mit dem VRAM, da alles aus der 60-70er Nvidia Serie bis auf die 5070 Ti lediglich 8 GB VRAM besitzt.

Das wird bei den WQHD Displays der Geräte schon ziemlich knapp bzw. ist teilweise nicht mehr ausreichend für aktuelle und kommende Titel. Orientieren kannst du dich bspw. an dem Artikel hier über die Desktop 5060 Ti mit 8 GB:

https://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/nvidia-geforce-rtx-5060-ti-8-gb-test.92401/

Bei älteren Titeln mögen die 8 GB klar noch ausreichend sein, daher musst du es selbst für dich abwägen wie wichtig dir die Leistung und Qualität (Stichwort Texturen) für die Zukunft sind.

Ob 5070 oder 5060 ist auch etwas krampfhaft zu entscheiden, da die 5070 zwar schneller ist, aber auch vom VRAM limitiert bleibt. Persönlich würde ich vlt. sogar zur 5060 greifen, wenn sowieso an den Texturreglern kräftig runtergedreht werden muss.

Dazu mal ein Vergleich von 5060 zu 5070:


Wenn dir Wartbarkeit weniger wichtig ist würde ich nach einem Angebot von einem Lenovo Legion Pro 5 schauen. Hier muss aber für eine Lüfter- / Kühlerreinigung auch die komplette Heatpipe entfernt werden samt neuer WLP. Ansonsten sind das aber schöne und hochwertige Geräte die sehr dezent auftreten ohne RGB LED Gamer bling bling.

https://geizhals.de/lenovo-legion-pro-5-16adr10-83lt004nge-a3618216.html

Generell gut zu warten sind die Barebones von Schenker / XMG welche auch dezent und hochwertig sind, aber da hat auch schon die Speicherkeule zugeschlagen und es wurden die Preise erhöht für deren Konfigurationen. Gilt es vlt. auch einen Deal oder Rabattaktion abzuwarten, gibt immer wieder 5-10% Abzug auf die Konfigurationen.

https://bestware.com/de/xmg-core-16-value-edition-m25.html
 
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das Thema 8GB VRAM betrifft vorallem Grafikkarten für Desktop-Rechner, in den Notebooks wird trotz gleicher Bezeichnung was ganz anders mit viel wenig Grafikperformance verbaut (z.B. weniger Shader trotz gleicher Bezeichnung zur PCIe-Grafikkarte).

Allein schon wegen des hohen Stromverbrauchs einer Grafikkarte wie z.B. einer 5070, gibt es da große Unterschiede - sowas kann man im Notebook nicht realiseren, erstens wegen der notwendigen Kühlung (Wäremabführung) und zweitens wegen des hohen Stromverbrauch die man über ein separates Netzteil einfach nicht führen kann, oft leistet das Netzteil eines Gaming-Notebook gerade mal 200W - hier zeigt sich schon das Problem von Gaming-Notebook - also bitte nicht vergleichen mit einem Desktop-Rechner mit separater PCIe-Grafikkarte.
Wer solche (Grafik)-Leistung wirklich braucht, der darf nicht zu einem Gaming-Notebook greifen.

Eine Alternative wäre ein Notebook mit einem externes eGPU Gehäuse + Grafikkarte verwenden, aber die sind oft sehr teuer wenn sie auch was taugen sollen, sehr mobil ist man damit aber nicht mehr:
https://www.amazon.de/SoNNeT-eGFX-B...id=11305741246239897773-B08Q7KF1FR-&hvexpln=0
 
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Natürlich sind die Desktop / Laptop Chips unterschiedlich, aber bezüglich VRAM ist es den Texturen egal ob sie in GDDR7 in einem Desktop PC oder Laptop geladen werden. Oder wie soll die Aussage von dir verstanden werden?

Durch so eine eGPU Lösung verliert die eingesetzte Desktop GPU schon selbst 20-30% an Leistung allein durch die Anbindung bzw. Bandbreitenlimitierung mit PCI Express 3.0/4.0 an lediglich 4 Lanes. Und da spielt noch nicht mal die langsame Mobile CPU mit zu wenig performanten Kernen und TDP mit rein.

Die aktuellen 50er Blackwell Karten wollen alle mit 16 Lanes an PCIe 5.0 angebunden werden, lediglich die 5050 und 5060 / Ti laufen mit nur 8 Lanes.

In deinem verlinkten eGPU Gehäuse ist lediglich Thunderbolt 3 möglich, was für die Grafikkarte einen Betrieb mit PCIe 3.0 mit 4 Lanes bedeutet. Da wird also selbst eine Desktop 5060 Ti massiv beschnitten, die auch schon für sich genommen genug kostet ohne ein Gehäuse.

370 € eGPU Case + 470 € für eine gute 5060 Ti 16GB macht dann insgesamt rund 840 € für eine stationäre Lösung mit einem festen Platz für einen Bildschirm für eine Grafikleistung die zwischen der 5060 und 5070 non Ti Laptop liegt. Mit Glück geben sich die 5070 Laptop und die eGPU Lösung leistungsmäßig nicht viel, wenn man mal die mangelnde CPU Leistung ausklammert welche die effektive Leistung weiter beschneidet.

So ein Setup ist toll als Notlösung wenn man nur eine integrierte Grafik besitzt und doch mal ab und an was irgendwie spielen will, für mehr aber auch nicht.

Um das Beispiel von dir wieder aufzugreifen für ein mögliches Setup:

Thinkpad L16 G2 mit 28 Watt 8 Core AMD Ryzen 7 PRO 250, 32 GB Ram, 1 TB SSD
+
GIGABYTE GeForce RTX 5060 Ti Eagle MAX OC 16G
+
Sonnet Breakaway Box 750 - eGPU Gehäuse

Macht in Summe 2040 € (1200 + 470 + 370) für ein Setup das weder mobil ist noch ausreichend CPU Leistung oder einen hochwertigen sowie größeren Bildschirm besitzt.

Da würde ich weiter ein Lenovo Legion Pro 5 mit potenter CPU und einer RTX 5070 im 115 Watt Vollausbau wählen und mich am 16" OLED mit Gsync erfreuen das einfach an jeder Steckdose im Haus / Wohnung schnell betrieben werden kann.
 
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