@Ltcrusher
Also meine Erfahrungen sind da mit Windows XP und gerade mit Win 10, dass alle halbe Jahre das komplette OS austauscht anders (zugegeben: Win7 lief langfristig stabil ohne größere Probleme). Egal ob in der Firma mit 7000 Angestellten oder im privaten Umfeld: Nach jedem Halbjahresupdate klagen die User, im besten Fall wegen zurückgesetzter Einstellungen, im schlechtesten Fall wegen nicht mehr anlaufender Systeme. Selbst im Büro haben neulich Updates dazu geführt, dass die PCs reihenweise nicht mehr gestartet sind und Leute nicht arbeiten konnte. Und nur vorbeugend, falls sich hier einer für den IT-Guru hält und alle anderen ITler für unfähig: Auch ihr in der gleichen IT hättet das nicht verhindern können. In vielen Unternehmen gibt es aber leider zu Windows derzeit keine Alternative, weil a) MS-Office gebraucht wird und b) die ganzen Unternehmensanwendungen alle auf Windows setzen.
Wer nur Office (kein Privatanwender braucht MS-Office), Browser und Dateiablage braucht, hat heutzutage echte Alternativen, das lässt sich alles genauso gut mit Linux, MacOS oder ChromeOS erledigen. Was genau ist denn deiner Meinung nach genau von den aufgezählten Aufgaben z.B. schlechter mit Firefox unter Linux als mit Firefox unter Windows machbar? Wo ist die Umstellung, unter Windows, Linux, MacOS oder ChromeOS auf das Firefox-Icon zu klicken? Vielleicht bedienen sich die Office-Programme etwas anders, aber das gilt auch für neue Versionen von MS-Office. Viele Privatanwender haben teils immer noch MS-Office vor der Ribbon-Oberfläche vor sich, und würden dann mit anderen Programmen als Office 2016 sogar besser zurecht kommen.
Gerade wenn man an den Einsatzzweck nicht nur am Schreibtisch, sondern auch am Sofa denkt, ist doch zB ein ChromeOS Gerät wesentlich geeigneter (leichter, umklappbar zum Tablet, auch auf Touch optimiert, längere Akkulaufzeit, führt auch alle Android-Apps aus)?
Leute, die gezielt auf Programme angewiesen sind, die es nur für Windows gibt, brauchen Windows! Das steht außer Frage, genauso wie dass es nunmal die meiste Software für Windows gibt. Heutzutage machten Privatanwender aber eben 90% der Sachen im Browser und brauchen allenfalls noch etwas Office (was es auch im Browser gibt). Für diesen Einsatzzwecke haben wir heutzutage viele Alternativen, die inzwischen vielen besser machen, als ein Windows-Laptop. Darüber kann man sich zumindest vor dem Kauf mal Gedanken machen, ob das Gegenüber mit etwas anderem, was für einen selbst vielleicht nicht ausreichend wäre, besser bedient ist.
@whats4
Diskutieren bedeutet aber haltbare Argumente vorlegen und nicht einfach falsche und dementsprechend nicht belegbare Behauptungen in den Raum zu werfen. Da eine Diskussion in dieser Form nicht möglich ist, antworte ich auf weitere Beiträge dieser Art nicht.