Lautsprecherverbindung für Klavier

chiabur

Cadet 1st Year
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Hallo liebe Community,

ich habe ein Yamaha Clavinova 735 (745) Digitalpiano, dessen Lautpsrecher leider nicht die besten sind. Daher möchte ich die Soundausgabe gerne über ein externes System regeln.
Das Clavinova hat kein Bluetooth, dafür aber einen USB-Anschluss ("To device", also wohl gedacht für ein USB-Stick, oder gar einen USB-WLAN-Stick?), einen weiteren USB Anschluss ("To Host", also vermutlich ein PC etc..),einen AUX-In Buchse,und zwei AUX Out-Buchsen (R und L/L+R).

Da ich mich in dem Bereich null auskenne, sorry vorab für meine vielleicht doofe Frage - welche günstige Möglichkeit gäbe es hier, die Soundausgabe an einen externen Lautsprecher zu bringen? Ich habe mehrere Amazongeräte, darunter auch ein Echo Studio, mit dessen Soundqualität ich eigentlich ganz zufrieden bin. Den Klavieroutput über ihn abzuspielen, wird aber vermutlich nicht funktionieren, oder doch?
Welche günstige Alternative würde es noch geben?

Vielen Dank euch vorab für die Hilfe :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind Standardanschlüsse für Aktiv-Boxen oder einen Verstärker mit passiven Boxen. Daran kannst Du per Kabel also eigentlich praktisch alles anschließen.
Deine Echo Studio sind aber wohl nur für kabellose Technologien vorgesehen, dafür müsstest Du dann einen Bluetooth Sender dazwischenschalten. Das könnte aber für beim Klavierspielen irritierende Verzögerungen sorgen.
 
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lies das manual.
weil:
laut website hat das teil bluetooth.

kläre das, wenn poaitiv, dann z.b. edifier R1700bts. die können analog und bt.
das "s" steht für sub-out. weil man optional die kombination mit dem subwoofer T5. hat. oder einen anderen, aber der liegt nahe, falls.

bt is ned ideal, aber praktisch.
 
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Vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung.

Ich habe im Haus noch eine Anlage für den TV, ein ULTIMEA 7.1-Kanal Virtuelle Surround-Soundbar, Heimkino-TV-Lautsprecher, Spitzenleistung 330 Watt, Smart App-Steuerung, Aura A40.
Die ist aktuell mit dem TV verbunden, müsste ich dann also jedes mal umstöpseln, was auch nicht die coolste Lösung wäre..

Aktiv-Boxen bzw. Verstärker+passive Boxen werden schnell teuer, unter 100€ bekomme ich da nichts brauchbares, oder?
Ergänzung ()

whats4 schrieb:
lies das manual.
weil:
laut website hat das teil bluetooth.

kläre das, wenn poaitiv, dann z.b. edifier R1700bts. die können analog und bt.
das "s" steht für sub-out. weil man optional die kombination mit dem subwoofer T5. hat. oder einen anderen, aber der liegt nahe, falls.

bt is ned ideal, aber praktisch.
Das war mein Fehler, sorry. Es ist das 735, nicht das 745. Und 735 hat leider kein Bluetooth.
 
chiabur schrieb:
AUX Out-Buchsen (R und L/L+R)

Daran einen Verstärker oder Aktivboxen.

Über MIDI kannst Du übrigens die Tastendrücke an einen PC übertragen, aufzeichnen, und mit entsprechender Software beliebige Klänge spielen, z.B. Softwaresynthesizer oder Samplebibliotheken, wie Kirchenorgeln etc.

chiabur schrieb:
Aktiv-Boxen bzw. Verstärker+passive Boxen werden schnell teuer, unter 100€ bekomme ich da nichts brauchbares, oder?

100€ sind schon recht wenig. Ich bezweifle, dass das besser klingen wird, als die eingebauten Lautsprecher.

Vielleicht besser einen Kopfhörer ?
Ergänzung ()

https://www.thomann.de/de/superlux_hd681_b.htm

Der klingt für den Taschengeldpreis verdammt gut. Um Welten besser jedenfalls, als jedes Brüllwürfelpaar für 100€.
 
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die r1700bts kosten recht knapp über einen hunderter (ab ~113, derzeit)
sehr viel lautsprecher um recht überschaubares geld.

nun, das digi piano war so bei zweieinhalb/drei tausender. das umeinen hunderter aufzuwerten erscheint mir recht wohlfeil.
 
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Von Minibrüllwürfeln würde ich nicht allzuviel erwarten. Der Hochton dürfte zwar besser sein, als bei den eingebauten 16 cm Breitbändern, aber im Grundton werden die großen Chassis im großen Gehäusevolumen überlegen sein.
 
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chiabur schrieb:
Das Clavinova hat kein Bluetooth, dafür aber einen USB-Anschluss ("To device", also wohl gedacht für ein USB-Stick, oder gar einen USB-WLAN-Stick?), einen weiteren USB Anschluss ("To Host", also vermutlich ein PC etc..),einen AUX-In Buchse,und zwei AUX Out-Buchsen (R und L/L+R).

Mit Bluetooth hatte ich im Bereich Musikmachen öfters die Erfahrung, dass es da eine Verzögerung gibt. Sprich du drückst die Taste am Klavier, der Ton kommt merklich später. Das erschwert das Üben unnötig. Würde ich also nicht empfehlen.

Sprich das Mittel der Wahl ist der AUX-Out Anschluss am Klavier. Das sind Klinkenstecker nach Handbuch, also denke ich, 2x Monoklinke 6,3mm, denn das ist üblich für Instrumente und Studiotechnik. Daran kann man (per Adapter) so ziemlich alles anschließen, was entweder Klinken- oder Cinch-Stecker hat.

Eine direkte Variante wären Studio-Lautsprecher mit Klinke-Buchse. Mögliche Produkte wären da:
https://www.thomann.de/de/presonus_eris_3.5_2nd_gen.htm
https://www.thomann.de/de/behringer_studio_50usb.htm
Bitte aber als Anregung und nicht als konkrete Kaufempfehlung verstehen. Denn dafür kenne ich mich in dem Segment leider zu wenig aus. Wenn der Platz es hergiebt, lieber die Behringer, denn die sind größer. Das erleichtert Tieftonwiedergabe, und ein Klavier kann ziemlich tief spielen.

Ein wirkliches Schnäppchen können gebrauchte Kompakt-Stereoanlagen sein, also komplette Sets aus Verstärker und Lautsprecher. Die gibt es oftmals für 50€ bei Kleinanzeigen. Essential ist da ein AUX-IN-Anschluss, den müsstest du mit dem AUX-Out des Klaviers verbinden (vermutlich dann mit einem "Cinch zu 2x Monoklinke"-Kabel). Nachteil: Kompaktanlagen sind meist keine Klangwunder. Und du hast kein Rückgaberecht, wenn du merkst, dass der Ton doch nicht besser wird.

Als Zusatzinfo:
Die Funktion der USB-Ports ist im Handbuch erklärt. Ja, "To Device" ist zum Speichern des gespielten Stücks auf einen Stick. Interessanter ist der "To Host"-Port. Im Überfliegen hört sich das für mich wie ein vollwertiges Audio-Interface an:
  • Variante 1 ist, Musik vom PC auf den Klavierlautsprechern mit abzuspielen. Sowas nutze ich gern an der Gitarre, um über die Originalaufnahme zu spielen (welche z.B. Schlagzeug und Gesang bietet). Oder zum Üben mit MuseScore-Partituren, sozusagen als das Metronom des 21. Jahrhunderts. Ähnliches ginge auch über den AUX-IN-Port.
  • Variante 2 ist, dass man vom Audio-Interface an den PC gehen kann. Man könnte damit theoretisch dessen Lautsprecher nutzen, aber auch da das Thema Latenz beachten. Ansonsten hilft das ebenfalls beim Aufnehmen (z.B. mit Audacity als Freeware)
 
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