Lebenshaltungskosten - wie hoch sind Eure?

Es gibt auch sehr gute Haushaltsbücher als Freeware. Ich selbst z. B. nutze das Haushaltsbuch von Aquamarin. Schön übersichtlich und leicht zu bedienen. Das sollte helfen einen Überblick über die eigenen Ausgaben zu behalten.
 
Wir sind hier auch in einem 3 Personen Haushalt und haben pro Monat locker alleine Lebensmittelausgaben in Höhe von 1000€. Mag aber vll. auch daran liegen, dass man in München nur die Hälfe von dem bekommt, was man z.B. in Sachsen etc. dafür bekommen würde.
 
1000€ für 3 Personen finde ich nicht wirklich viel.

Kantine Morgens 3€, Kantine Mittags 4€, Kaffee 1€ Abends ~2€
Samstags/sonntags wird es auch nicht viel billiger --> 300€ weg.

Wenn die Frau Studiert, dann wird diese vermutlich auch in einer Kantine essen, also ungefähr das selbe.
Das Kind will auch was zum essen haben und kommt sicher auch auf 200€

bleiben 200€ für Klamotten, 60€ für jeden, das ist eine Hose.
 
tom77 schrieb:
...das ist eine Hose.

... jeden Monat ;)

Ich kaufe pro Jahr 2 Jeans, alle 3 Jahre eine dicke Winterjacke (das ginge auch seltener), ich hab ein paar Shirts im H&M gekauft für 7,- / Stück. Was kauft ihr an Klamotten?
 
Schuhe, Unterwäsche, Übergangsjacken, etc... hast du alles nicht? ;)

Manche wollen lieber Polo's / Hemden statt normalen T-Shirts und es muss halt die Marken-Jeans sein.
 
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Labtec schrieb:
Schuhe, Unterwäsche, Übergangsjacken, etc... hast du alles nicht?.....

Kaufe ich jeden Monat? Wie ich es rechne, ich komme auf keine 200 Euro Klamotten pro Monat.
Labtec schrieb:
...lieber Polo's / Hemden statt normalen T-Shirts und es muss halt die Marken-Jeans sein.

Da liegt dann evtl. das Problem, nur dann muss ich mich nicht wundern und fragen wo das Geld hingeht. Aber darum dreht sich ja der Thread ;)
 
Für Essen, Lebensmittel und Kleidung gehen bei uns ca. 1000€ im Monat drauf. Für Benzin ca. 150€ und der Rest ist Bargeld (was man halt so im Geldbeutel hat).

Man sieht zwar, dass du dir Gedanken gemacht hast, deine Aufzählung erweckt jedoch nicht den Anschein eines konsequent geführten Haushaltsbuches.
Fange damit an und in spätestens einem Jahr stehen deine Ausgaben -auch die bisher unbeachteten - schwarz auf weiss vor dir!

Es läßt sich sicher einiges sparen, wenn ein gewisser Komfortverlust für euch tragbar ist.
Überlege dir - zusätzlich zum Haushaltbuch - was wirklich wichtige Punkte sind und stelle alles weitere zur Disposition. Sparen heisst immer auch Verzicht, relativ unabhängig vom Einkommen.

Lasse dich jedoch nicht auf Vergleiche mit anderen ein.
Ich möchte nie wieder in einer billigen 60 qm Butze hausen, die 250€ monatlich war mir (persönlich) das Wohnraumupdate wert ;)
Kaufe mir dafür selten Kaffee unterwegs - wohingegen 2 € Plörre im Pappbecher für Viele zum täglichen Ritual zu gehören scheint.
H&M T-Shirts mögen zu Hause oder auf dem Bau angemessene Kleindung sein, beim angegebenen Gehalt könnte das bereits karriereschädlich sein :D

2 Autos und beide nur 1x monatlich vollgetankt, ist das Duo in der Garage wirklich notwendig?
Wertverlust und Wartungskosten liegen bei einigen Hundert € monatlich, pro Fahrzeug.

Für Nahrungsmittel + Drogerie bei 3 Personen geben wir ca. 500 € monatlich aus, halbwegs gesund vom Discounter ist damit machbar - der wöchentliche Bio-Großeinkauf definitiv nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
xLoud schrieb:
Wir sind hier auch in einem 3 Personen Haushalt und haben pro Monat locker alleine Lebensmittelausgaben in Höhe von 1000€. Mag aber vll. auch daran liegen, dass man in München nur die Hälfe von dem bekommt, .....

Korrigiere mich wenn ich mich irre, aber meines Wissens sind die Preise bei Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Kaufland und Konsorten in München nahezu identisch mit denen in Sachsen!? Daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum man in München doppelt so hohe Ausgaben für Lebensmittel wie in Sachsen haben muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sunnyvale schrieb:
...H&M T-Shirts mögen zu Hause oder auf dem Bau angemessene Kleindung sein, beim angegebenen Gehalt könnte das bereits karriereschädlich sein ..

Trägst du T-Shirts beim Kundenbesuch ;). Und unter einem Businesshemd ist es völlig egal.

|MELVIN| schrieb:
... warum man in München doppelt so hohe Ausgaben für Lebensmittel wie in Sachsen haben muss.

Brezn, Weißwurscht, Bier :schluck:
 
Ich habe als Einzelperson in etwa 600 Euro monatliche Lebenshaltungskosten.

Als Großstädter verzichte ich ganz bewusst auf ein Auto und nutze den ÖPNV.
Stromkosten reduziere ich dadurch, dass ich keine Spülmaschine habe (braucht kein Mensch, sowas), die Gemeinschaftswaschmaschine im Wohnblock nutze und meine Tiefkühltruhe vor einigen Wochen komplett abgeschaltet habe, nachdem mir bewusst wurde, dass zuletzt für ein paar Wochen lediglich eine Packung Speiseeis drin lag.

Ich denke, Euer Hauptproblem sind die ZWEI !! Autos

Und bei mir sind in den 600 Euro schon Zigaretten und ein paar Bier am Wochenende mit drin.

Lebensmittel schlagen bei mir etwa mit 50-70 Euro pro Woche zu Buche.

Was ich immer wieder merke:
Was man wirklich fürs Leben braucht, ist nach wie vor relativ günstig:
Brot, Aufschnitt, Obst, Gemüse, Joghurt, Reis, Nudeln, Wasser

Teuer wird es, wenn man sich dazu verleiten lässt, Süßigkeiten, Fertiggerichte, TK Essen oder sonstigen Unfug zu kaufen.

Und bei allen anderen Dingen:
Es müssen nicht zwingend Markenartikel sein.

Vielleicht solltet Ihr darüber nachdenken, mal für mehrere Monate ein Haushaltsbuch zu führen und dann entscheiden, an welchen Stellen sich wirklich sparen lässt.

1850 Euro zur Verfügung stehendes Nettoeinkommen ist SEHR VIEL Geld
 
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1000 € für Lebensmittel kommt mir auch recht viel vor!
Wir (3 Personen) gehen 1x die Woche essen, sonst kaufe ich bevorzugt Bio und Fleisch vom Schlachter, Käse aus der Käsetheke - also alles teurer als nötig!
Dennoch kommen wir nicht über 600-700 € für Lebensmittel!
Übrigens auch auf'm "Dorf" mit ~ 30.000 anderen - wenn auch nicht in Bayern!

Ihr macht da irgendwo einen Fehler - wenn ich natürlich jede Stunde einen Kaffee in der Kaffeeteria für 3 € kaufe oder rauche wie ein Schlot, dann passt das wohl.......
 
Dann mach ich auch mal (monatliche Ausgaben):

Miete (warm): 355 Euro (50m² 2 Zimmer) - meine Freundin zahlt den Rest auf 520 Euro warm zu
Versicherungen 242 Euro (KFZ, Hausrat, Haftpflicht, Glas, Unfall, Rechtschutz, Rente, BU)
Sprit: 70 Euro (1 kleines Auto 16KM am Tag zur Arbeit und wieder zurück)
Essen: 100 Euro
Telefon: 25 Euro
Handy: 50 Euro (ab Februar gekündigt)
Strom zahlt meine Freundin
-----------------------------------------------------------------
842 Euro Ausgaben -> verdienen tu ich 1100 Euro netto + Provi (zwischen 20 und 80 Euro meist)

Gruß Killa
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben es mit einem 3-Konten System geregelt.
Jeder hat sein eigenes Konto für Gehaltseingänge und wir überweisen jeden Monat eine Summe X auf unser Haushaltskonto. Wir prüfen Quartalsweise den Stand auf dem Haushaltskonto und passen wenn nötig die Summe an. Allerdings passen wir nur nach oben an. Ziel ist es langfristig immer Gewinne zu haben, damit auch mal ein gemeinsamer Urlaub oder neue Möbel gekauft werden können.
Vom Haushaltskonto gehen alle gemeinsamen Kosten ab. Sprich: Miete bzw. Kreditrückzahlungen, Festnetztelefon, Strom, Wasser, Einkäufe, gemeinsames Essen gehen und alles was mir jetzt nicht einfällt.
Vom eigenen Konto bezahlt man nur seine persönlichen Ausgaben. Versicherungen, Sprit, Kleidung, Hobbys, Vorsorge usw.

Wenn nun deine Frau Vollzeit studiert (meine macht es neben der Arbeit am Abend und am Wochenende) dann muss sie sich entsprechend einschränken, wenn sie kein eigenes Einkommen hat. Wenn sie Solo wäre, müsste sie ja auch Nebenbei arbeiten um die Lebenskosten zu bestreiten. Nur weil ihr verheiratet seid heißt es nicht, dass Sie auf deinem Rücken leben kann. Man nennt es Emanzipation – aber viele Frauen kennen das Wort nur dann, wenn es Ihnen einen Vorteil bringt.

Es wurde hier schon angesprochen. Diskutiere das Ganze mit deiner Frau – nimm Ihr die EC-Karte weg und gib ihr ein monatliches Taschengeld. Wer nicht selbstständig für sich sorgen kann – wie ein Kind – der muss auch wie ein Kind behandelt werden.
 
hamju63 schrieb:
Ich habe als Einzelperson in etwa 600 Euro monatliche Lebenshaltungskosten.

Als Großstädter verzichte ich ganz bewusst auf ein Auto und nutze den ÖPNV.
Stromkosten reduziere ich dadurch, dass ich keine Spülmaschine habe (braucht kein Mensch, sowas), die Gemeinschaftswaschmaschine im Wohnblock nutze und meine Tiefkühltruhe vor einigen Wochen komplett abgeschaltet habe, nachdem mir bewusst wurde, dass zuletzt für ein paar Wochen lediglich eine Packung Speiseeis drin lag.
...

Spülmaschine braucht kein Mensch? Wir sind auch ein 3 Personenhaushalt und da läuft das Ding fast jeden Tag.

Außerdem: http://www.oekostrom.net/energiespartipps/379-geschirrspueler-vs-handwaesche
 
Lebensmittel sind nirgendwo so günstig wie in Deutschland, selbst in Afrika kosten sie ein vielfaches! Wie alt ist das Kind überhaupt, das spielt ja auch eine gewisse Rolle.

Aber bei 1800 Euro (gehen da die Autos noch weg?) sollte aufjedenfall ordentlich was übrig bleiben.
 
@Bookstar
Nee, die beiden Autos sind neu und nichts finanziert.

@all
Schonmal danke für die Antworten. Ich sehe wir sind wohl eher NICHT der Durchschnitt.

Habe mir die Ausgaben der letzen Monate mal angesehen und festgestellt, dass es wohl zwei "Probleme" Ausgabenpunkte gibt an denen wir arbeiten müssen.

1. Die Klamotten meiner Frau. Nur mal als Beispiel: März, April, Mai JEWEILS 500€ Klamotten für meine Frau UND jeweils 300€ für meine Tochter.

2. Die Kosten für die Uni. Kopierkosten, Bücher (waren zu Semesteranfang 400€), Druckerpatronen usw. Muss aber sagen, dass ich das fast alles steuerlich absetzen kann.

Fazit: Ich werde die beiden Ausgabenblöcke jetzt monatlich genauer kontrollieren und habe auch schon mit meiner Frau gesprochen. Es kann nicht sein, dass Sie jedes Monat für 500€ (!) Klamotten und Schuhe kauft. Auch hier muss man sagen, dass als sie noch gearbeitet hat die 500€ garnicht aufgefallen sind.

PS: Ich bin ja nur froh das ab September 2013 die Uni vorbei ist und dann sie wieder was verdient (auch wenn es im Referendariat nur ca. 800€ netto sind).
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,

wir haben in einem 4-Personenhaushalt (davon sind 2 kleine Kinder) im Monat durchschnittlich Ausgaben von ca. 2.000 €,
dabei beinhaltend Miete, Gas, Strom, Versicherungen (Kapitalleben, Risikoleben, Hausrat, Riesterfonds, Private Kranken- und Pflegezusatzversicherungen, BU Versicherung), Unterhalt für 2 Autos (leider sehr hohe Tankkosten, da Arbeitsweg weit), Telefon, Internet, HD Fernsehen, 2x Handygebühren, Mobiles Internet, Fitnessstudio, Beiträge für (Sport-)Vereine, Beiträge für Verbände.

Kommen noch Ausgaben von etwa 500 € für die zwei Kindergartenplätze hinzu und noch etwa 500 € für Lebensmittel.

Tja, und dann noch Klamotten für die Kinder nach Bedarf (also ständig).
Unser einer spart das Geld für Klamotten und läuft lieber herum wie ein Schlumpf :lol:.

Gruß,
 
Da hilft doch nur eins: Einfach mal nen paar Monate lang genau aufschreiben, was ausgegeben wird. Und auch wenn das deiner Frau nicht gefällt, einfach mal säuberlich alle Ausgaben aufschreiben, auch die täglichen 1,50€ beim Bäcker. Erst dann siehst du, wo es eventuell Einsparpotential gibt.

(und z.B. der Bäcker kann auch ein Kostenfaktor sein. Wenn man sich da jeden Morgen sein belegtes Baguette für 3€ mitnimmt, statt sich zu hause 2 Brote zu schmieren, geht auch das über den Monat gesehen ins Geld :) )

Und 500€ für Klamotten sind meines Erachtens auch bei ner Frau nicht normal, das bedeutet ja nahezu jeden Monat 2 komplett neue Outfits incl. Schuhe...
aber es ist natürlich immer schwer, von einmal lieb gewonnen Standards wieder runtergehen zu müssen. Das ist aber die Crux vieler, die nach ein paar Jahren arbeiten wieder das Studieren anfangen.

Als Student ist man es zumeist gewohnt, mit Geld sparsam umzugehen und eher nicht im Edeka&Rewe groß einkaufen zu gehen. Hat man einmal das Geld, sich den frischen Aufschnitt an der Theke holen zu können (anfangs als kleiner Luxus, nach ein paar Wochen wirds Gewohnheit), will man davon nicht so leicht wieder lassen.

Und es gibt sehr viele Sachen, die nicht unbedingt immer notwendig sind, aber wenn man sich dran gewöhnt hat :). Hatte letztes Jahr als Student auch zeitweise nen lukrativen Nebenjob, hängen geblieben ist trotzdem nicht arg viel. Hab mich sehr schnell dran gewöhnt, beim Weggehen nicht mehr aufs Geld zu schauen und mir mal was Teures zu Essen zu kaufen. Das waren dann mal eben 150€ im Monat an Mehrausgaben, die mir auch nicht sofort ins Auge gefallen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also 500 € gebe ich etwa im Jahr für Klamotten aus.... Das einfach mal drei Monate am Stück jeden Monat rauszuhauen ist selbst für eine Frau heftig!
 
500€ im Monat für Klamotten, das ist echt heftig. Soviel gibt man doch normal im Jahr nicht aus.
Also da sollteste unbedingt mit deiner Frau ein ernstes Wörtchen reden.
Selbst für das Kind sind 300€ viel zuviel. Was will man mit sovielen Klamotten?
 

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