Leitungsdämpfung,wer kennt sich aus?

Benutzt du eine USB Festplatte?

klingt vielleicht kurios, aber daran liegt bei mir:
Wenn die USB Platte aus ist, läuft mein DSL16000 einwandfrei, und ich habe deutlich schlechtere Dämpfungswerte wie du.

Aber sobald ich meine USB Festplatte einschalte bricht die Verbindung ab, manchmal sofort, manchmal verzögert.
Dabei ist es vollkommen egal wo in meiner Wohnung ich die USB Platte anschließe, egal an welchem Stromkreis sie hängt und ob sie an meinem PC oder Notebook angeschlossen ist.

Als ein bekannter mit einer USB Platte vorbeikam, welche den gleichen USB Rahmen benutzt, trat genau das gleiche Phenomän auf.

Bei mir gibts so nur die Lösung USB Platte oder DSL zu nutzen, nicht beides parallel. (ja ziemlich doof...)

Da meine Leitungsführung auch mehrmals umgeschaltet wurde kann ich Technische Fehler bei mir auch ausschließen.

Das dir die Telekom nicht helfen will, da du 1und1 Kunde bist, halte ich schlichtweg für Humbug.
1und1 hat nun mal Serviceverträge mit der T-Com, das deren Priorität als "GroßKunde" immer hoch gesetzt wird - davon mal abgesehen das 1un1 in dem Fall mit vertragsstrafen handeln kann, welche man als kleiner Privatkunde beim Rosa Riesen nicht hat.

Falls alles nichts hilft, würde ich auch die Leitung mal testweise auf 12 MBit/s oder 6 MBit/s runterregeln lassen, um zu sehen ob so ein stabiler Betrieb gewährleistet werden kann.
Das dieses Problem jetzt erst auftritt könnte auch daran liegen, das ein weiterer DSL im Hauptkabel neben deinen geschaltet wurde, welcher deinen DSL'er beeinflusst.
 
Störungen können oft wohl durch zb Schaltnetzteile kommen. Also es muss da nicht direkt die Festplatte sein, sondern vielleicht eher nur das Netzteil der festplatte.

Allerdings sehen die störungen dann glaub ich etwas anders aus. Die sind dann glaub ich über das ganze frequenzspektrum verteilt, und eher regelmäßig, und nicht nur an einer bestimmten stelle.
Kann mich natürlich auch irren.

Wenn es wirklich bei ihm liegt, dann sollte er eigentlich sehen, ob die störung auftritt, wenn er was bestimmtes macht, zb das Licht im zimmer einschalten oder zb ein anderes Gerät.
 
Hmm, eine USB Festplatte habe ich nicht. Was gegen diese These spricht, ist die Tatsache, das ich ja die letzten beiden Monate nicht eine einzige Trennung hatte,bis auf den 24h disconnect. Seitdem hat sich weder die Hardware, noch sonst irgendetwas in diesem Haus verändert. Das Problem ist quasi aus dem Nichts aufgetaucht und so ist es damals auch wieder verschwunden. Ich finde das auch sehr sehr komisch. An wen kann man sich denn mal wenden , um die Leitungen überprüfen zu lassen?
 
Also, so weit ich dazu was beitragen kann und ich bin kein Kommunikationselektroniker, hatte aber die gleichen Probleme der Syncabbrüche nur mit geringerer Bandbreite.

Dämpfung bestimmt die max. Datenrate. kleine Dämpfung = hohe Bandbreite
Rauschtoleranz bestimmt die Stabilität der Leitung: hoher Wert = stabiler, aber nur wenn die beiden Werte (Empfang/Sende) nicht zu weit auseinander liegen.
Ich konnte bei mir beobachen, dass wenn der Empfangswert mehr als 10 db vom Sendewert abwich, dann war keine Sync mehr möglich.
Die Rauschtolleranz wird von vielen Faktoren beeinflusst.
TAE Dose, Splitter, Geräte vor dem Splitter, Leitungsadern

Bei mir hat folgendes geholfen:
Zunächst bat ich über 1&1 die Telekom darum, meine Nr. auf einen anderen Port, so wie wenn möglich auf eine andere Leitung vom Verteiler zum Haus zu legen. Danach sollten sie die Werte am zentralen Hausverteiler messen. Wenn die ok sind, kanns nur noch an der Inhaus Verkabelung liegen.
Auch hier kann dich der Telekomtechniker mit einem Vororteinsatz auf ein anderes Aderpaar legen, dann noch TAE und Splitter tauschen lassen und ....
damit sind dann alle physikalischen MÖGLICHKEITEN der T-Com ausgeschöpft.

Dann kannst du nur noch ein Modem mit besseren Eigenschaften als die FritzBox anschaffen, oder dich in der Bandbreite zurückstufen lassen.
Bei mir hat das ganze aber geholfen. Mit jeder Aktion wurde es besser.
Zunächst hatte ich >120 Snycabbrüche, nach ich auf einen anderen Port gestellt wurde ´ne andere Leitung waren es "nur" noch 30, nachdem das Inhouseaderpaar gewechselt wurde und die TAE sowie der Splitter stieg mein Empfangsrauschwert von ursprünglich 9-12 auf 20. Als Senderauschwert hatte ich schon immer 19.
Seitdem läufts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Sache ist ja auch folgende, der neue Router müsste auch VoIP können. WLAN brauche ich nicht.
1&1 hat mir ja mehrmals versprochen einen T-kom Techniker zu schicken, doch dieser kam schlicht und ergreifend nicht....
 
Tja, dann würde ich mich an deiner Stelle erstmal ein wenig zurückstufen lassen 8mbit sind ja bestimmt besser als gar kein INet.
Dann siehste ja ob es mit der Sync besser funktioniert.
 
Also, ich bin kein Spezi aber ich würde mal sagen dass ein Ping kein ideales Messinstrument ist, wenn es um so was geht.
 
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