Lenovo T42, 43, 60 - Kaufberatung

djdone000

Lieutenant
Registriert
Juli 2009
Beiträge
875
Hallo zusammen,
ich habe hier 3 Angebote zu Lenovo-Laptops vorliegen.

Da ich schon seit längerem nach einem Office-Rechner suche, überlege ich mir gerade einen Kauf.

  1. Lenovo T43 (40GB) 30€
  2. Lenovo T42 (60GB) 40€
  3. Lenovo T60 (60GB) 75€

Würde den Rechner noch mit einer SSD ausstatten.

Was haltet ihr von den Laptops und den Preisen?

VG Toni
 
da die Akkus mit 99%iger Wahrscheinlichkeit auch für die Tonne sind halt ich von den "Urgrosvätern an Technik" nix
 
Wenn du eine SSD einbauen willst, dann ganz klar das T60. T42 und T43 haben nur IDE (PATA), das T60 schon SATA.

Außerdem würde ich mir auch für Office keinen Singlecore mehr antun. Mit einer SSD, Windows 7 und einem C2D kann man auch heute noch vernünftig Office betreiben. Schau nur, dass es kein Core Solo T1300 oder T1400 ist, welcher da drin werkelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn, dann nur den T60 - sofern er einen Core2Duo und eine ATI Radeon/FireGL verbaut hat.

Ich hatte selbst den T60 als p-Modell in 14,1" (1400x1050) mit FireGL v5250 (256MB) und T7200 (2GHz) - für Office durchaus noch tauglich. Vermeide allerdings die Versionen mit Intel-Grafik, da die GMA950 nur eines ist: veraltet.
Achte auch darauf, dass mindestens 1 GB RAM verbaut ist und nur einer RAM-Slot belegt ist.
Allgemein kannst du dich hier ein wenig über die T60-Reihe schlau machen: http://thinkwiki.de/T60

Insgesamt mag ich die Txx-Reihe sehr, da sie sehr aufrüstfreudig und gut dokumentiert ist. Falls du ein paar Ersatzteile brauchst, ein paar Teile für den T60 verstauben bei mir in Regal und wollen gegen Übernahme der Portokosten wieder benutzt werden ;)

Wenn der Preis der maßgebliche Punkt ist, frag den Anbieter doch mal nach einem R61...
 
Lass dir aber wiederum keinen T61 oder R61 mit Nvidia-Grafik andrehen.
Nvidia hat für diese Generation fehlerhafte GPUs geliefert die sich zu 99% selbst zerstören. Damals (2006) waren alle Hersteller davon betroffen (auch Sony, Dell, Apple...) also sind Laptops mit Grafikkarten wie der GT 8400 M oder GT 8600 M keine Alternative ! Die Thinkpads haben eine NVM 140 und eine Quadro FX 570, die zerlöten sich auch, es sei denn sie sind nach August 2008 hergestellt.
Es gab aber auch wiederum Betrüger die das produktionsdatum auf alten chips gefälscht hatten....

Problem der Alten Notebooks sind für mich die medialen anforderungen und die der Webbrowser. Selbst Youtube wird auf den alten Intel GMA dingern nicht flüssig laufen, FHD material kannste ganz knicken.

Nur Word und Excel sind aber okay.
 
Hier die Infos zum T60.

Dann müsste ich hier SSD und Arbeitsspeicher aufrüsten.
Macht das ganze nicht mehr ganz so attraktiv.

Technische Daten:
 Prozessor: Intel Core Duo (Yonah) 2MB L2-Cache, T2400
 Prozessorgeschwindigkeit: 1.83 GHz,
 Arbeitsspeicher: 1024MB DDR2-SODIMM (PC2-5300)
 Aufrüstbarkeit: Maximal sind 4GB (2x2GB) möglich, wobei jedoch nur 3GB vom Chipsatz angesprochen werden können. Bei eingebauten 4GB laufen die genutzten 2x1,5GB im Dualchannel Modus.

 Schnittstellen: Gigabit-LAN, 3x USB 2.0 Schnittstelle, 56k-Modem, VGA Monitor Anschluss, Stereo Kopfhörer Ausgang, Mono Mikrofon Eingang,
 DVD-Laufwerk: DVD/CD REWRITABLE DRIVE

Allgemeiner Zustand:
 Optische Mängel: kleine aber nicht tiefe Kratzer am Gehäuse (Deckel), sonst in einem Einwandfreien Zustand!
 
Für unter 100€ bekommst du bei den Thinkpads noch die zuverlässigsten Rechner. Aber ist dein maximales budget?

Nachteil der Thinkpads bis zur T410/T510er reihe ist nebenbei auch noch das die displays mit CCFL ("Leuchtstoffröhre") hintergrundbeleuchtung arbeiten, statt mit LEDs. Konzeptbedingt schwindet aber die Beschichtung der Leuchtstoffröhren die deren UV-Licht in das Sichtbare Spektrum "wandelt". Darum werden alle CCFL Displays mit der zeit dunkler.

Z.b. war mein T61 Display nach 6 Jahren auf maximaler stufe grade mal so hell wie mein T530 auf 2/15. In Räumen ohne direkte Sonneneinstrahlung ist das aber noch absolut okay.
 
Ab der T400/T500 Serie gibt es aber auch LED beleuchtete displays, das ist also kein Problem.
 
Ok, ich sehe, damit werde ich nicht glücklich.

Was meint ihr zum Weiterverkauf, wäre da zumindest ein kleiner Gewinn drin?
 
Was ist denn dein Budget? Mit SSD und ohne.

Ein T60 kann ein super Office Rechner sein. Guck nur, dass kein XGA Panel verbaut ist, da bekommt na Augenkrebs bei der Auflösung ;)
 
Dann müsste ich hier SSD und Arbeitsspeicher aufrüsten.
Pass wirklich wirklich auf, dass die schon ne SATA Schnittstelle haben. IDE-SSDs sind schwer zu bekommen und überteuert!

Ich sitze gerade selber noch an einem Asus mit dem T2400 und 2 GB RAM. Für Office noch eingeschränkt zu gebrauchen, alles andere wird langsam nervig. Ich würde dringend dazu raten, etwas mehr Geld hinzulegen und mindestens nach etwas mit Core 2 Duo Ausschau zuhalten, da hast du dann auch ziemlich sicher schon SATA und ne SSD ist möglich. Zudem 64bit und mehr RAM möglich.

http://geizhals.de/?cat=hdssd&xf=4836_2~4832_15~252_60#xf_top

64GB SSD kannst du mindestens 83€ rechnen. Da bekommst du schon fast ne 256GB SATA SSD für.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die T60 hatten ALLE schon die HDD per SATA angebunden - unabhängig von der CPU...
 
Habe hier noch einen T 60 am Start mit 500 èr Hitachi Platte und max. Speicherausbau.

Der läuft noch recht erstaunlich flüssig win 7 und 2010 Office. Die Grafikauflösung ist allerdings ... gewöhnungsbedürftig.

Wenn es aber um Anwendungen mit physisch vorhandener seriellen Schnittstelle gehen soll, dann wären die T 4x die erste Wahl (Psst die haben noch sowas). Für manche Anwendungen - alte Geräte ist die emullierte USB Schnittstelle nicht in der Lage Daten zu übertragen.

Dafür habe ich noch einen T 23 mit XP - der ist allerdings eher eine "Wartemaschine"... so mit max. 1 GRam und IDE Platte.

Also der 60 èr ist noch recht stabil - und er hat auch schon WLAN, BT ect. on Board - Treiber sind über System Update problemlos von Lenovo zu beziehen.
 
Für wieviel geht der T60 normal weg, ist bei 75€ ein Gewinn drin?
 
Ohne zu wissen, welches Display und welche Grafikkarte verbaut ist, würde ich nicht mehr als 75€ zahlen. Insbesondere da kein DVD-Brenner und kein Core2Duo (nur CoreDuo) verbaut ist, unbekannt ist, ob es sich um 14,1", 15" oder 15,4"-Modell handelt und wie es dem Akku geht. Dazu kommt noch die Frage, ob eine Windows-Lizenz dabei ist bzw. ob die Recovery-Partition auf Festplatte noch vorhanden ist und funktioniert (wurde von sogenannten Spezialisten gerne gelöscht wegen Datensicherhait).

tl;dr: Wenn du Gewinn machen solltest, würde dieser imho nicht den Aufwand rechtfertigen.
 
... wegen der Sicherheitspartition (und auch der Grösse) wurde ja die vorhandenen Hitachi Platte auch liebevoll ausgebaut und weggelegt.

So kann man jederzeit über den 2`ten Caddy (auch das gibt es und funktioniert) alles wieder herstellen. Aber wer kann denn noch mit XP...

Übrigens gab und gibt es auch DVD Brenner für den T60! Von daher also auch kein Problem.

Also ich würde meinem mit allem Zubehör nicht für 100,- Euro abgeben! Der lüpt doch noch ganz gut und kann im Notfall auch noch richtig XP!

Damit laufen auch die meisten DOS Anwendungen problemlos (ja auch das wird ab und zu nochmal gebraucht)!

Viel Spass wenn nur noch win 7 mit 64 bit oder noch schlimmer 8.1 installiert ist.

Eine Emulation mit serieller Schnittstelle ist auch nicht so einfach zusammengebastelt und selbst sowas funktioniert nicht immer problemlos - siehe erster Beitrag von mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laberlohe schrieb:
Wenn, dann nur den T60 - sofern er einen Core2Duo und eine ATI Radeon/FireGL verbaut hat.

Beim T60 mit Radeon läuft der Lüfter dauernd, und der Grafikchip ist selbst im Leerlauf um die 50°C heiß. Der T61 mit Intel-Grafik ist dagegen im Leerlauf fast immer still, und derselbe Akku hatte laut Anzeige eine Stunde Laufzeit mehr.
 
Ich hatte selbst einen T60p und schreibe aktuell von einem T61p - Laufzeit war/ist identisch und im Leerlauf sind beide unhörbar. Bloß war beim T60p bei Lion Schluß, wobei auf dem T61p Yosemite sehr schön läuft. Naja, und das bessere Display (1920x1200 bei 15,4" gegenüber 1400x1050 auf 14"). Ggf. hätte beim T60 einfach mal der Lüfter gereinigt oder die Wärmeleitpaste erneuert werden müssen..?
 
Der Lüfter war sogar neu, alte Wärmeleitpastenreste und Schutzfolie auf dem Wärmeleitpad natürlich entfernt. Scheint allerdings laut thinkwiki.de auch nicht alle ATI-Modelle zu betreffen:

Der GPU-Temperatursensor an T60 mit ATI-GPU X1300 und X1400 zeigt (manchmal) zu hohe Werte an (ca. 15 - 20 Kelvin) [1]
Es gibt Lüfter, die Die GPU schlechter als andere Kühlen. Es kann sogar eine Temperaturdifferenz von ca. 20°C zwischen CPU und GPU (ATI X1300) entstehen.

Es war in der Tat ein X1300-Chip.
 

Ähnliche Themen

Zurück
Oben