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TestLexar TouchLock 1 TB im Test: Diese SSD wird per Smartphone entsperrt
SSDs mit Datenverschlüsselung gibt es schon lange. Diese per Smartphone freizuschalten, ist neu. Bei der Lexar TouchLock Portable SSD wird das Smartphone zum Schlüssel der vor unbefugtem Zugriff geschützten Daten. ComputerBase testet das 1-TB-Modell.
Für den 08/15 User der darauf ein paar Dokumente Speichern will ist die Geschwindigkeit mehr als ausreichend. Das Produkt erfüllt genau das was es soll. Große Absatzzahlen wird sich Lexar aber garantiert nicht erhoffen.
Wie bei jedem Sicherheitsfeature stellt sich auch hier die Frage, gegen welchen Angreifer man sich wehrt.
Durch die App auf dem Smartphone kommt grundsätzlich eine weitere potenzielle Schwachstelle hinzu.
Wenn jedoch alles sauber umgesetzt, dürfte die Technik für den überwiegenden Teil der Privatanwender ausreichend sein.
Grundsätzlich ja, aber da man immer erstmal die physische SSD haben muss, sehe ich die Chance als extrem gering an, dass ein gehacktes Smartphone o.Ä. zur Gefahr wird.
Meine Sorge gilt eher der Langlebigkeit der ganzen Lösung seitens des Herstellers. Wird die App in 5 Jahren noch da sein und funktionieren? Ziemlich sicher. In 10? Mal gucken. In 20? Wer weiß, ob wir überhaupt noch Android und iOS in der Form nutzen oder ob es Lexar dann noch gibt.
Da tippe ich lieber einen Code ein oder hab nen Fingerabdrucksensor direkt an der SSD. App-Lösungen für potentiell langlebige Hardware sind immer ungeil.
Erst wenn der Nutzer die App auf seinem Smartphone öffnet, in der das Laufwerk hinterlegt wurde, und das Smartphone mit der NFC-Schnittstelle an die SSD hält, erfolgt die Freischaltung
Damit bin ich überhaupt nicht happy.
In Asien schaffen es so viele Anbieter eine native integration zu den Standard-Wallets der Handys zu implementieren - sie es Apple Wallet oder Google Wallet - ohne das es einer Hersteller App zur Nutzung bedarf. Warum immer eine extra App, wofür schon ein Standard existiert?
(Ergänzung)Genau wie @Conqi schreibt: Wird die App in 5 Jahren noch da sein und funktionieren?
Bei den Hersteller-Wallets mach ich mir da weniger sorgen als bei random Apps.
An sich ein nettes Feature, aber was mich dabei wieder massiv stört ist die extra App. Das hätte man doch sicher auch anders lösen können, das ich zumindest zum entsperren nicht immer die App benötige.
Das nervt mich auch immer wieder dass ich für simpelste Dinge eine eigene App installieren muss, obwohl das ohne Probleme im Apple Wallet hinterlegt werden könnte.
nfc chip und dazugehörige Karte. hält bestimmt länger als jede App., gab es schon vor 10 Jahren.
YouTube
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Wie sieht hier der Ablauf aus wenn man das Smartphone nicht mehr hat? Kann ich die App auf einem anderen Gerät installieren und einen Backupschlüssel einspielen oder ist diese an einen online Account gebunden...?
Dir schweben da offenbar andere Anwendungsfälle vor als mir.
Für die allermeisten Personen wird es darum gehen, dass im Falle eines Diebstahls kein dahergelaufener Fremder Zugriff auf die privaten Daten hat.
Für Lexar werden Leute, die der Strafverfolgung entgehen möchten, nicht die Zielgruppe sein.
Wie sieht hier der Ablauf aus wenn man das Smartphone nicht mehr hat? Kann ich die App auf einem anderen Gerät installieren und einen Backupschlüssel einspielen oder ist diese an einen online Account gebunden...?
PIN oder Passwort ist schon ein Unterschied, vor allem wenn ich das Teil dann anscheinend per BruteForce entsperren kann - von einer automatischen Löschung nach 10 Fehlversuchen steht nichts im Text oder habe ich es überlesen?!