Test Lexar TouchLock 1 TB im Test: Diese SSD wird per Smartphone entsperrt

Super - passt gut zu meiner Haustüre und meinem Auto, die ich per Handy entsperre.
 
Christock schrieb:
Wenn jedoch alles sauber umgesetzt
und genau das wird nicht getestet, nur ein paar bunte bilder zur geschwindigkeit. da wird also irgendwelches schlüsselmaterial per nfc übertragen und man weiss nicht einmal, ob die übertragung selbst verschlüsselt ist... man weiss ja nichtmal, ob die daten wirklich verschlüsselt sind oder ob das gerät einfach nach eingabe des schlüssel als datenträger erkannt wird. kam ja in der vergangenheit alles schon vor.
Ergänzung ()

Jan schrieb:
Du brauchst nur den initialen sechstelligen PIN. Mit dessen Kenntnis kommt man also immer an die Daten.
es gibt also einen trivialen masterkey? damit hat sich das ding doch erledigt.
 
Preis-Leistung ist, gemessen der aktuellen Speicherpreise, sogar ganz gut. Cooles Produkt
 
Ausgerechnet per Telefon, die vertrauensunwürdigste Plattform überhaupt. Is klar.

Und 6-stellige PIN ist ein Witz, wie soll das genügend Entropie für Verschlüsselung bereitstellen?
Die kurzen PINs oder anderen Methoden zum Sperren von Handys sind genau der Grund warum man sie mit Cellbrite entsperren kann.
 
Abhängigkeit von
  • spezieller SSD mit NFC
  • Smartphone
  • exklusiver App auf Smartphone
  • Willkür des Anbieters, dass alles bleibt, wie es ist

Da bin ich lieber Boomer und vertraue auf Open Source Lösungen mit langem Passwort ggf. mit Fingerabdruck als zweiten Faktor.
 
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Jan schrieb:
Aber dein Smartphone sicherst du ja auch nicht mit mehr, oder?
Jein. PIN - ja, aber die ist 12 stellig und nach 10 Fehlversuchen wird das iPhone gelöscht. ;)
 
Erst einmal klingt die Lösung sehr gut:
  • Die Verschlüsselung scheint auf Controller-Ebene zu erfolgen
  • Ohne Software, d.h. damit kann ich dann wirklich den Datenträger an jedes Linux, Windows, MacOS, FreeBSD und was es alles gibt an stöpseln und sicher Daten austauschen
Der Artikel lässt darauf schließen, dass man hier einen SSD-Controller gewählt hat, der von Haus aus die Bits im NAND verschlüsselt abspeichert. Im Gegensatz zu herkömmlichen SSDs speichert der Controller den Schlüssel jedoch nicht. D.h. nach jedem Stromverlust, muss der Schlüssel wieder via NFC auf das Gerät transportiert werden.

Was bleibt ist die Skepsis und die fehlenden Überprüfbarkeit, ob die Verschlüsselung fehlerfrei implementiert wurde, siehe dazu https://www.computerbase.de/forum/t...-schnellsten-controller.2266258/post-31335058. Auch ist es möglich, dass neben dem generierten Schlüssel es zusätzlich einen zweiten Schlüssel gibt. So etwas kann man leider nicht wissen.

Zusätzlich bleibt natürlich die Sorge, ob es die Mobile-App auch noch in 10 Jahren gibt. Und ob man nicht irgendwann auf die Idee kommt ein "Abo" einzuführen. Auch hätte ich Sorge, die App zu verlieren (fehlgeschlagenes Software/OS Upgrade oder Smartphone-Defekt) und damit den Zugang zu meinen Daten.

@ComputerBase: Habt ihr in der App Möglichkeiten gesehen, das Key-Material zu "exportieren"? Ich hoffe jedenfalls, dass da eine Zufallskomponente enthalten ist und die Kombination Seriennummer + Kennwort etc. nicht immer zum gleichen Schlüssel führt. Wenngleich dies natürlich das Problem des Backups löst... ist dann halt nur für Dritte leichter erratbar ;)
 
Toast.Brot schrieb:
Ich finde es bedenklich, dass mittlerweile das Smartphone das Zentrum für alles Persönliche ist.

Und nun noch zum Entsperren von Laufwerken.
Tjo, haste dein Smartphone verloren haste quasi dein Leben verloren.
 
Und wenn Handy jemand geklaut wurde, verloren oder kaputt ging, wie soll man den Laufwerk wieder entsperren? Da hat man dann keine Chance mehr :o

Ne nichts mit mir. Und in der Großstadt plagen gerade so viele "Phone Snatcher", besonders in London ist es gerade sehr schlimm geworden. Selbst mit Face ID gesichertes Handy wird es beklaut obwohl man es nichts anfangen kann :confused_alt:
 
Nette Idee und scheinbar auch ordentliche Ausführung. Schöner wäre es, wenn man das ganze auch noch an einen YubiKey binden könnte.

Was dagegen gar nicht geht sind die lahmen Transferraten, die ja nicht mal die 5GBit/s ausreizen. Ich habe ältere SATA SSDs, die ich ebenfalls extern nutze, und die schneller schreiben als das hier...
 
Whistl0r schrieb:
Zusätzlich bleibt natürlich die Sorge, ob es die Mobile-App auch noch in 10 Jahren gibt. Und ob man nicht irgendwann auf die Idee kommt ein "Abo" einzuführen. Auch hätte ich Sorge, die App zu verlieren (fehlgeschlagenes Software/OS Upgrade oder Smartphone-Defekt) und damit den Zugang zu meinen Daten.

Die APK (Under Android) lässt sich sicherlich irgendwo separat sichern, so dass man immer Zugang dazu hat, auch wenn der Support eingestellt wurde. Und die Daten sollten selbstverständlich auch noch woanders gesichert werden, am besten in einem Software-Container bspw. via VeraCrypt. Wie immer gilt hier die 3-2-1 Backup-Regel.
 
Fatal3ty schrieb:
Und wenn Handy jemand geklaut wurde, verloren oder kaputt ging, wie soll man den Laufwerk wieder entsperren? Da hat man dann keine Chance mehr :o
...oder wenn die Festsplatte geklaut wurde oder wenn das Auto, in dem die Festplatte war geklaut wurde oder das Flugzeug in die Tasche mit dem Handy drin war abstürzt oder wenn ein Meteor in dein Haus kracht und genau auf den Schreibtisch fällt auf dem dein Handy geladen wurde und ALLES hinüber ist....

Boah ja, je mehr ich drüber nachdenke - ein richtiges scheiss System - ich bleib glaub bei der Cloud...


Da fällt mir ein... wenn ich das PW für dir Cloud vergesse oder meine Handynummer für die 2 Faktor authentifizierung.....

*merkste selber oder?
 
Ich finde das übermäßig kompliziert und bin genervt von immer mehr Apps die man sich installieren soll. Meistens geht es wohl um Daten sammeln.
Hier vielleicht nicht, aber das Produkt löst ein Problem das ich nicht habe.
 
Toast.Brot schrieb:
Ich finde es bedenklich, dass mittlerweile das Smartphone das Zentrum für alles Persönliche ist.

Und nun noch zum Entsperren von Laufwerken.
Das sehe ich genauso.
Es ist schon erschreckend, wofür ich das Smartphone aktuell brauche.
Wenn das verloren geht ist das für mich ein Horror-Szenario.
Und es hängt ja eigentlich insbesondere vom Chip ab, worauf die Mobil-Nummer gespeichert ist.

Weiß nicht ob das bei der App hier auch so ist.

Das Smartphone an sich kann man ja ersetzen.
Problem ist der Mobil-Chip.
Am sichersten wäre es, den unter der Haut zu tragen :D
Kommt bestimmt noch irgendwann.
 
Whistl0r schrieb:
@ComputerBase: Habt ihr in der App Möglichkeiten gesehen, das Key-Material zu "exportieren"? Ich hoffe jedenfalls, dass da eine Zufallskomponente enthalten ist und die Kombination Seriennummer + Kennwort etc. nicht immer zum gleichen Schlüssel führt. Wenngleich dies natürlich das Problem des Backups löst... ist dann halt nur für Dritte leichter erratbar ;)
Nein. Und auch eine Möglichkeit, die App selber zu sichern (PIN, Face ID etc.), gibt es derzeit nicht.
 
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