Aslo schrieb:
Er könnte ja ne Referenz-Distro rausbringen. Bei seiner Reichweite hätte das sicherlich einen Impact.
https://xkcd.com/927/ Creative Commons, Attribution-NonCommercial
Nur haben wir das Spiel ein paar hundertmal gespielt, und die Fragmentierung ist folgend jeder Erwartung nicht besser geworden.
Der Post reicht aber wie eine zuuuu offensichtliche Einladung dieses XKCD zu posten, ich bin mir nicht sicher wie ernst du es meinst

.
Edit: Um es auszubauen. Linus Torvalds Referenz. für seine Anwenungsbereiche würde nach allem was wir von Linus wissen viele Workflows nicht ansatzweise abbilden im Bereich CAD, Erstellen von Multimediainhalten, Webtechnologien, Programmiersprachen außer C; C++; Rust, Spiele, GPU-Compute, Umgebungen mit Kerberos/Domänen, professionelles Print, Embeddedzeug, ...
DavidXanatos schrieb:
Konkret hier z.B. das ganze Wayland vs. X11 gezanke hätte man sich Spaaren können wenn man Wayland so designend hätte das es ohne ausnahmen erst einmal alles kann was X11 auch konnte.
Wie bereits beschrieben, davon wurde sich verabschiedet. Da eine Weiterentwicklung von Protokoll und Standardimplementierung so oder so zu einem X12 und Xorg2 geführt hätte mit tierischen Verrenkungen X11 kompatibel zu halten. An der Stelle hat man sich gesagt, ab mit den alten Zöpfen und für X11-Anwendungen gibt es eine Kompatibilitätsschicht.
Wäre es dann genau so unsicher wie X11 Ja und das wäre auch gut so weil man dann in schritt 2 dem Nutzer die Einstellungen an die Hand hätte geben können für deinen usecase die genau richtige Balance aus Sicherheit und Funktionalität ein zu stellen.
Optionale Sicherheit ist ein Antipattern der Sicherheit. Zudem hätte X11 mit Namespaceerweiterung das Problem, dass es in den Händen von Applikationsentwicklern gelegen hätte, bevor es in den Händen der Nutzenden wäre. Denn die Applikationsentwickler müssen ihre Anwendungen auf die nicht im Protokoll vereinbarte Lösung hin anpassen. Was mehr Fragmentation der Unterstützung einer solchen, optionalen Erweiterung bedeutet.
Der Wille zu weniger Fragmentation und dem Folgen von BestPractice von Sicherheitsarchitektur sorgte entsprechend dafür, dass Wayland da fixe Vorgaben macht.
Und nein, auch wenn du da gern von "einfach" schreibst, einfach ist in dem ganzen Bereich nichts. Xorg weiterzuentwickeln war eskalierend aufwendig und Wayland auch eine schwere Geburt
DavidXanatos schrieb:
Und natürlich muss es kein einziges Einheitslinux sein, aber es sollte eben nur eine kleine hand voll distris sein z.B. Fedora, OpenSuse, Debian, Arch schluss aus, Manjaro, Ubuntu, Mint, etc. pp. das solte alles in den paar haupt distros rein integriert werden, so oder so ähnlich. Einbischen fielfahlt ist ok aber wenn leute jetzt eine distri machen die auf einer distri aufbaut die auf einer anderen distri aufbaut die am ende nur einpaar packete anders auswählt das ist mit verlaubt Mist.
Wenn wir allein im Forum eine Umfrage starten, wer/wie/welche Distribution als sinnvoll ausschaut werden wir uns schon nicht einig werden und dabei sind da nochnichtmal kommerzielle Interessen dahinter.
Für meinen Teil würde ja mindestens für Manjaro, SteamOS, Kali, Android, GrapheneOS und Yocto(!!!!) argumentieren wollen. Wobei der Ubuntu LTS Server..
DavidXanatos schrieb:
Und ganz algemein sollten sich alle distris auf ein interoperaklen userspace einigen, kein flatpack oder so, es muss möglich sein eine binary zu kompilieren und die ohne viel virtualisierung bei 90% der linux Desktop nutzer ausführen zu können.
Du hast uns (Linuxnutzende + BSDler) aber schon erlebt wie wir Texteditoren, Shells, Initsysteme, Displayserverlösungen, DEs übererschöpfend diskutieren, forken, mergen?!
Ich würde gar behaupten, dass mindestens beim Displayserver(-protokoll) selber, starke Meinungen hast

.
Wobei so Userspacekram über die Distributionen hinweg recht gut klappt.
DavidXanatos schrieb:
Ein einheits desktop linux für den einheits linux kernel.
Einheitslinuskernel

. Bau den aktuellen Kernel und gib dir die händige Konfiguration aller Parameter/Module. (jaja warn Scherz)