Linux distribution für kleinen homserver mit inkompatiblität zu debian

killerkappi

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Guten Tag zusammen
Nun ich habe auf meinen Homeserver Openmediavault installiert, habe damals mit hilfe von forummitgliedern mein kernel gewechselt damit meine onboard Netzwerkkarte überhaupt funktionierte. Nun egal was ich installiere ich habe Probleme mit der Verbindung (zb owncloud und seafile).Daher dachte ich mir ich wechsle auf ein OS das meine Netzwerkkarte unterstützt.
Ich habe als Lifeversion bereits Ubuntu 14.04.2 lts versucht, hatte eigentlich keine Probleme und eine Verbindung bestand out of the box. Debian habe ich die version 8.1 getestet, jedoch tauchte wieder die Krankheit mit dem Netzwerk auf. Es zeigte zwar eine verbindung an hatte jedoch keine verbindung.

Nun meine Anforderungen: Owncloud(wan),Nas,DLNA streamserver, Java(minecraft sever), GUI, Mir ist bewusst das vieles einfach anwendungen sind aber ist glaub besser wenn ihr wisst was ich brauche

Mein System:
Asrock B85M itx
i5 4690
60GB ssd
3TB HDD
 
Zuletzt bearbeitet:
Welchen Treiber nutzt die Ubuntu Live Version? Du kannst das via "lsmod" anzeigen lassen. Wahrscheinlich alx.

Debian ist genau das gleiche Linux wie Ubuntu, d.h. openmediavault wird funktionieren.
 
Open media vault funktioniert eben genau nicht gut und debian auch nicht bei ubuntu geht es dan. Denn treiber liefere ich nach muss schnell tastatur und maus umstecken
Ergänzung ()

Es handelt sich um alx.( es steht: mdio 13561 1 alx)
 
killerkappi schrieb:
Open media vault funktioniert eben genau nicht gut und debian auch nicht bei ubuntu geht es dan. Denn treiber liefere ich nach muss schnell tastatur und maus umstecken

Was?



Ubuntu und Debian sind nicht das Gleiche. Ubuntu basiert auf Debian, da gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied. Während Canonical mit Ubuntu den Ansporn hat, einen möglichst aktuellen Kernel zu integrieren, verwendet Debian meist einen verhältnismäßig alten Kernel. Das Ziel von Debian ist es nämlich, bewerte Komponenten und Kernels mit LTS bereit zu stellen. Ubuntu LTS bietet oft keinen eigentlichen LTS-Kernel. Den Support dafür übernimmt dann Canonicla nämlich selbst.

Das Problem, das daraus resultiert ist, dass Debian oft nicht die aktuellste Hardware unterstützt. Der Netzwerkadapter meines Boards (Realtek) wird ebenfalls nicht von Debian/OMV unterstützt. Oft lohnt sich aber ein Blick auf die Seite des Hardware-Herstellers. In meinem Fall hat Realtek für entsprechenden Adapter eine Firmware bereitgestellt. Diese musste ich manuell integrieren, bzw. in den richtigen Ordner kopieren. Das war es schon.

Als Alternativen habe ich folgende Vorschläge: FreeNAS oder NAS4free. Hier wirst du aber aller Voraussicht nach die gleichen Probleme haben. Diese NAS-Distributionen arbeiten nicht auf Linux-Basis, sondern auf FreeBSD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ubuntu 14.04 LTS hat Kernel 3.13
Debian 8.1 hat Kernel 3.14 und Debian hat diese Firmware falls notwendig im non-free Repo.
 
Ich habe als Lifeversion bereits Ubuntu 14.04.2 lts versucht, hatte eigentlich keine Probleme und eine Verbindung bestand out of the box.
Dann das fest installieren und fertig?

Alternative, neue Netzwerkkarte rein oder Windows...nein bitte nicht schlagen...^^ :D
 
Ich verzichte glaube diesmal auf eine Web interface und schaue das ich dadurch mir die Probleme mit der Netzwerkkarte spare. Ich meine ich konfiguriere meinen server ja nicht alzu oft um und den rest mach ich über remote desktop oder ssh.
@inciter was ich mit dem satz meine ist das ich mit beiden Probleme habe. Das mit den Treibern hat mit der Antwort von Homini zu tun welcher danach gefragt hat.
 
Suxxess schrieb:
Dann das fest installieren und fertig?

Alternative, neue Netzwerkkarte rein oder Windows...nein bitte nicht schlagen...^^ :D

OMV hat ja diverse Software für einen htpc im Repo und konfiguriert diese auch. Das hat er eben bei Ubuntu so nicht, deswegen will er ja OMV.
 
Lass die Finger von solchen komischen Zweck-Distributionen.
Mach dir Ubuntu oder Linux Mint drauf, letzteres ist das bessere Ubuntu ohne Werbung und Blödsinn.

Ansonsten bleibt halt Debian Testing (oder stable für uralt software) oder Manjaro, welches auf ArchLinux basiert und auch dessen Repos benutzt.

Ich hatte mit Mint die wenigsten Probleme, alle anderen Distros waren irgendwann lästig weil etwas nicht wollte wie es sollte :D

Remote steuern kannst das per TightVNC server / client, oder den Desktop halt per SSH X11 tunneln.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Suxxess schrieb:
Dann das fest installieren und fertig?

Alternative, neue Netzwerkkarte rein oder Windows...nein bitte nicht schlagen...^^ :D
Nun der Grund warum ich nicht einfach ubuntu draufgezogen habe ist da es ja möglicherweise bessere vorschläge gibt. Mit der Netzwerkkarte ist so ne sache. Ich habe 1xPCIE slot aber von Platz her trotzdem nicht wirklich viel wegen den kabeln( Bin verwundert wie da andere leute Grakas reinbingen XD). BTW handelt sich um das fractal node 304
Ergänzung ()

HominiLupus schrieb:
OMV hat ja diverse Software für einen htpc im Repo und konfiguriert diese auch. Das hat er eben bei Ubuntu so nicht, deswegen will er ja OMV.
Ich habe bisher OMV aber bin damit nicht zufrieden weil eben extrem viel kompatiblitätsprobleme auftreten oder teils auch sonst hiess es nicht einfach installieren button klicken und fertig. Da kann ich gerade so gut eine normale dist. nehmen habe ich weniger probleme
 
Wenn du basteln willst: elementary OS und dann die Software, die du brauchst nachinstallieren...
 
Also basteln will ich eigentlich nicht hatte bisher ein gebastel.
 
rob- schrieb:
Lass die Finger von solchen komischen Zweck-Distributionen.
Jo genau, ohne großartige Ahnung ist es bestimmt spielend einfach Mint zu einem NAS hochzurüsten inkl allem was dazu gehört.
Gibt doch nichts schöneres als seinen Linux NAS per VNC zu administrieren :freak:


killerkappi schrieb:
Ich verzichte glaube diesmal auf eine Web interface und schaue das ich dadurch mir die Probleme mit der Netzwerkkarte spare.

Wie schon mal gesagt, ich hab die selbe Hardware da stehen und da läuft es problemlos (bis das man den Backport Kernel nachinstallieren muss - weil Debian 7 alt und so).

Wenn du Probleme mit der Verbindung hast bei Owncloud etc (was auch problemlos läuft) bist du dir sicher das du die Ports ordentlich durchgereicht hast? Hast du evtl die Firewall zu scharf eingestellt ?
Wenn es nur am Treiber liegen sollte (was ich so nicht bestätigen kann) dann hast du erstmal ein Problem denn Kernel 3.16 ist ja relativ aktuell.
 
Bei owncloud zb geht der Upload nicht auf den server und ich bin mir nicht sicher aber die seite ist auch einwenig fehlerhaft. iynmdxbf45.jpg
Bei seafile hatte ich die gleichen probleme. Selbst im lokalen net
 
nein hat es nicht! dir fehlt wohl jetzt noch die owncloud.conf für apache2.

daher empfehle ich dir nun mal einen blick in die installationsanleitung von owncloud zu werfen: https://doc.owncloud.org/server/6.0/admin_manual/installation/installation_source.html

Folgende Schritte sind wohl definitiv notwendig:

1. überprüfen ob eine owncloud config vorhanden ist:
Code:
ls -al /etc/apache2/sites-available/

2.1 falls eine config vorhanden ist:
Code:
sudo a2ensite owncloud
sudo service apache2 reload

2.2 falls keine config vorhanden ist kannst du z.b. diese nutzen (Pfade anpassen und SSL certs erzeugen!!!):

Code:
<IfModule mod_ssl.c>
<VirtualHost _default_:443>
        ServerName YourServerName
        ServerAdmin webmaster@localhost
        DocumentRoot /var/www
        <Directory />
                Options FollowSymLinks
                AllowOverride None
        </Directory>
        <Directory /var/www/>
                Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
                AllowOverride None
                Order allow,deny
                allow from all
        </Directory>
        ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log
        LogLevel warn
        CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/ssl_access.log combined
        SSLEngine on
        SSLCertificateFile    /etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
        SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key
        <FilesMatch "\.(cgi|shtml|phtml|php)$">
                SSLOptions +StdEnvVars
        </FilesMatch>
        <Directory /usr/lib/cgi-bin>
                SSLOptions +StdEnvVars
        </Directory>
        BrowserMatch "MSIE [2-6]" \
                nokeepalive ssl-unclean-shutdown \
                downgrade-1.0 force-response-1.0
        BrowserMatch "MSIE [17-9]" ssl-unclean-shutdown
        <Directory /var/www/owncloud>
                Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
                AllowOverride All
                Order allow,deny
                Allow from all
                # add any possibly required additional directives here
                # e.g. the Satisfy directive (see below for details):
                Satisfy Any
        </Directory>
</VirtualHost>
</IfModule>

(Anlegen über sudo nano /etc/apache2/sites-available/owncloud.conf und danach mit sudo a2ensite owncloud laden)

3. mod_rewrite aktiveren:

Code:
sudo a2enmod mod_rewrite
sudo service apache2 restart
 
Zuletzt bearbeitet:
hat nichts geändert auf dem port 8443 (owncloud)kommt zeigt es keine verbindung an und beim normalen omv interface kommt immernoch das selbe wie vorher
Ergänzung ()

root@server:~# sudo nano /etc/apache2/sites-available/owncloud.conf
root@server:~# sudo a2enmod mod_rewrite
ERROR: Module mod_rewrite does not exist!
dies ist der einzige eror
 
hab gerade mal schnell selbst owncloud installiert und alles dokumentiert was ich gemacht habe:

1. apache, mysql, php installieren:
Code:
sudo apt-get install apache2 mysql-server libapache2-mod-php5
sudo apt-get install php5-gd php5-json php5-mysql php5-curl
sudo apt-get install php5-intl php5-mcrypt php5-imagick

2. owncloud tarball laden, entpacken und verschieben:

Code:
wget https://download.owncloud.org/community/owncloud-8.0.4.tar.bz2
tar xf owncloud-8.0.4.tar.bz2
sudo cp -a owncloud /var/www/
sudo chown -R www-data:www-data /var/www/owncloud

2. owncloud config erstellen

Code:
sudo mv /etc/apache2/sites-available/default-ssl.conf /etc/apache2/sites-available/default-ssl.bak
sudo nano /etc/apache2/sites-available/default-ssl.conf

inhalt der owncloud config:

Code:
<IfModule mod_ssl.c>
<VirtualHost _default_:443>
        ServerName YourServerName
        ServerAdmin webmaster@localhost
        DocumentRoot /var/www
        <Directory />
                Options FollowSymLinks
                AllowOverride None
        </Directory>
        <Directory /var/www/>
                Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
                AllowOverride None
                Order allow,deny
                allow from all
        </Directory>
        ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log
        LogLevel warn
        CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/ssl_access.log combined
        SSLEngine on
        SSLCertificateFile    /etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
        SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key
        <FilesMatch "\.(cgi|shtml|phtml|php)$">
                SSLOptions +StdEnvVars
        </FilesMatch>
        <Directory /usr/lib/cgi-bin>
                SSLOptions +StdEnvVars
        </Directory>
        BrowserMatch "MSIE [2-6]" \
                nokeepalive ssl-unclean-shutdown \
                downgrade-1.0 force-response-1.0
        BrowserMatch "MSIE [17-9]" ssl-unclean-shutdown
        <Directory /var/www/owncloud>
                Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
                AllowOverride All
                Order allow,deny
                Allow from all
                # add any possibly required additional directives here
                # e.g. the Satisfy directive (see below for details):
                Satisfy Any
        </Directory>
</VirtualHost>
</IfModule>

3. apache module laden und apache neustarten

Code:
sudo a2enmod rewrite
sudo a2enmod ssl
sudo a2ensite default-ssl
sudo service apache2 reload

4. owncloud ist anschließend über https://serverip/owncloud verfügbar!
 
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