Liquid MetalPad und Infinity Misserable Temps?

exiter88

Lieutenant
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Mai 2006
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Hallo,

Ich hab jetzt meinen E6400 bekommen und verwende ihn in Verbindung mit dem Liquid MetalPad und dem Infinity (2 120mm Lüfter). Die im Idel betriebe hab die Cpu schon 50 Grad und die Kerne sind dabei beide 2 grad wärmer. Der Infinity ist eiskalt.

Wie vorgeschrieben bin ich kurz über 60 grad gegangen damit die wärmeleitpad schmilzt.

Kann es sein das es paar stunden dauter bis die Verbindung zwischen cpu und Kühler passt?
 
Ich kenne die Halterung vom Infinity nicht, aber bist du sicher, dass der Anpressdruck groß genug ist?

Es wird sicher auch nicht schaden wenn du mal 10 Minuten die CPU auf 65-70°c hältst.
 
Der Druck müsste auch stimmen. Ich hab gerade selber draufgedrückt. Aber die Temperatur blielb gleich wenn nicht sogar ein wenig schlechter. Die Heatspread war eigentlich auch eben .
 
So wie ich das mitbekommen habe, dauert das ne weile bis das Pad richtig leitet.
 
soweit ich weiß MUSS der CPU einen "Burn" machten, was so viel heißt das er einmalig für ~5-10 mins ( glaube ich ) auf 58+ °C erhitzt werden muss damit das Metalpad schmilzt und sich optimal anpassen kann, es gibt allerdings auch keinen Artikel über das Pad auf dieser Seite ;)

mfg
 
Hallo ich habe einen E 6600 und einen 120cm Lüfter und das gleiche verhalten ,das kommt wahrscheinlich davon das die CPU ganz kleine Hot Spots hat die warm werden und die Sensoren melden immer die höchsten Temperaturen . Ist normal mein kühler ist auch kalt. Meiner läuft seit August ohne Probleme so .
 
Ich hab jetzt den kühler noch mal komplett neu augestezt. Dabei konnte ich erkennen das das Wärmeleitpad nur am rand geschmolzen ist. Die Temperatur ist um 4 grad jetzt gesunkten. Aber immer noch 45Grad.

Ich hab jetzt mal OC versuche unternommen. Der läuft grad mit 3,2ghz und 1,33v und die Temp steig bis 63 Grad.
 
Das denk ich mir auch grad. Ich bau morgen wieder den Infinity raus und bin schwer am überlegen ob ich meinen alten Sonic Tower wieder einbau. Weil die Halterclips von dem Infinity sind misserabel.

Vielleicht verwend ich die Liquid Pro wieder die hab ich auch daheim. Die lief damals mit dem Sonic tower in Verbindung mit einem D805 @ 3,8ghz optimal.
 
Ich hab jetzt den Infinity wieder abgenommen und das wärmeleit pad war überhaupt nicht geschmolzen. Mir ist auch aufgefallen das der Infinity überhaupt nicht richtig auflieg auf dem Sockel.

Deswegen hab ich jetzt mal die beiliegende Silicon Paste großzügig verteilt. Jetzt geht die Cpu Temperatur nicht mehr über 52 Grad unter last. Aber im Idel Modus liegt die Temperatur immer noch bei 40 Grad.
 
Wärmeleitpaste "größzügig" zu verteilen ist idR keine gute Idee. Mit so wenig wie möglich fährt man am besten, da WLP nur dafür gedacht ist, winzige Unebenheiten aufzufüllen/auzugleichen/aufzufüllen, eine ganz dünne Schicht und gut ist's. Wenn der Kühler nicht richtig sitzt, würde ich nicht versuchen, das mit Paste auszugleichen, sondern lieber mal schauen, wo genau das Problem liegt.

Und nicht vergessen, dass auch normale WLP eine Weile benötigt, um optimal zu funktionieren, bei mir sind die Temperaturen über ein paar Wochen um fast 5° gesunken.

Crabman
 
Der kritische Leser wird sich längst die Frage gestellt haben, wie ein festes Metall-Blättchen die mit isolierender Luft gefüllten Unebenheiten zwischen Wärmequelle und Kühler ausgleichen soll. Das Geheimnis liegt im niedrigen Schmelzpunkt des MetalPad-Materials, denn ab ca. 58 °C verflüssigt sich die Legierung und passt sich damit luftverdrängend den Verwerfungen und Rillen zwischen den zu verbindenden Oberflächen an. Um also sicher zu stellen, dass das Coollaboratory-Produkt seine vollständige Leistungsfähigkeit erreicht, ist unmittelbar nach der Installation ein so genannter „Burn-In“ durchzuführen. Das bedeutet, dass man mit Hilfe eines entsprechenden Auslastungsprogramms die Temperatur von Prozessor oder Grafikchip bei stark reduzierter Lüfterdrehzahl / abgeschaltetem Lüfter (mit einem temperaturauslesenden Programm kontrollierend) für einen kurzen Zeitraum deutlich über diesen Schwellenwert ansteigen lässt, damit sich das MetalPad verflüssigt und anpasst. Diese Prozedur muss lediglich einmal, unmittelbar nach der Installation des Pads durchgeführt werden, um eine optimale Verbindung der beiden Kontaktflächen zu schaffen. Danach ist auch eine dauerhaft anliegende Temperatur unter den besagten 58 °C kein Problem.

Also hast du auf das deutlich geachtet? 60°C sind natürlich nicht deutlich über 58°C, das liegt sogar im annehmbaren Toleranzbereich der Sensoren/Messprogramme.
 
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