Löscht die Funktion "Diesen PC zurücksetzen" die Benutzerdaten sicher?

elknipso

Commander
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Hallo,

wie gründlich werden denn die Benutzerdaten gelöscht wenn ich ein Windows 10 Gerät (in dem Fall ein Surface Pro) über die Funktion "Diesen PC zurücksetzen auf Werkseinstellungen mit löschen der Daten" zurücksetze?

Und falls das nicht sonderlich sicher ist, was ich vermute, ist die sinnvollste Alternative wahrscheinlich ein Secure Erase der SSD mit anschließendem manuellen neuinstallieren des Betriebssystems.
 
Du stellst eine Frage und beantwortest gleich im selben Beitrag die Frage selbst.:freaky:
Sicher? Was ist schon sicher?

Läuft dein System nicht mehr rund?
Eine saubere Lösung wäre natürlich ein Cleaninstall.
Wie es sich mit "Diesen PC auf Werkseinstellungen ...." verhält, kann ich nicht sagen, da ich es selbst auf die Weise noch nie durchgeführt habe.

Ein "Secure Erase" ist in der Regel nicht notwenig, wenn man den Datenträger nicht an Dritte weitergeben möchte.
Am Besten die Partition löschen und Windows neu installieren. Das ist gründlich genug.
 
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Genau das möchte ich aber tun :). Das Gerät soll verkauft werden.
Alternativ kann man natürlich auch alles zurücksetzen, und dann den freien Speicherplatz mit entsprechenden Tools überschreiben. Spart einem die Neuinstallation und sollte ebenfalls so sicher wie ein Secure Erase der SSD sein.
 
Wenn Du auf Sicher gehen willst, dann installiere das System neu und verschlüssele die komplette Platte mit Bitlocker.

Wenn es nicht zu 100% sicher sein muss, dann setzte es einfach zurück.

So einfach kann die Antwort sein.
 
Ist das System mit Bitlocker verschlüsselt? Wenn ja reicht ein:
1551124015472.png


Ok kann weg, Secure Eraser empfiehlt die Hersteller Tools zum löschen einer SSD.
 
Zuletzt bearbeitet:
SSD und Secure Eraser .... AUA

Einmal mit Herstellertools nen Secure Erase machen und den TRIM befehl durchjagen und gut ist ..... bei ner SSD ist dann idR nichts wiederherstellbar.

Die Installation kannst du dir im Übrigen sparen, soll der Käufer sich doch die mühe machen
 
Sebbi schrieb:
Die Installation kannst du dir im Übrigen sparen, soll der Käufer sich doch die mühe machen

Das würde den erzielbaren Verkaufspreis aber erheblich reduzieren :).
 
Kaufe ich einen "fertig" PC oder ein Notebook, würde ich erwarten das ein Windows drauf ist. Sollte das nicht der Fall sein, gibt es Preisnachlass.
 
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hazrael schrieb:
Kaufe ich einen "fertig" PC oder ein Notebook, würde ich erwarten das ein Windows drauf ist. Sollte das nicht der Fall sein, gibt es Preisnachlass.

bei neu bzw gebraucht von gewerblich sehe ich das auch so, aber nicht bei privaten gebrauchten Geräten :)

elknipso schrieb:
aber erheblich reduzieren

wie gesagt, bei privat gebrauchten meiner Meinung nach sollte da keine Reduktion stattfinden, solange eine gültige Lizenz dabei liegt (die ja bei halbwegs aktuellen Laptops im Bios hinterlegt ist)
Gekauft wie gesehen lautet da das Stichwort.

kaufe ich gebraucht, zahl ich bei gebrauchten Sachen max. 40% des Preises der HW gegen über gebrauchten gewerblichen, denn ich habe da keinen Gewährleistungsanspruch. Denn wer garantiert mir das das Zeug nich bis zum Anschlag übertacktet wurde etc.
 
Sebbi schrieb:
kaufe ich gebraucht, zahl ich bei gebrauchten Sachen max. 40% des Preises der HW gegen über gebrauchten gewerblichen, denn ich habe da keinen Gewährleistungsanspruch. Denn wer garantiert mir das das Zeug nich bis zum Anschlag übertacktet wurde etc.

Kommt auch immer darauf an was man verkauft. Das Surface Pro wie in meinem Fall ist erfreulich preisstabil.
Bei Apple Hardware ist es übrigens das Gleiche. Als ich damals mein Macbook Pro verkauft habe war die Differenz zum Neupreis 10-15% und die Leute haben mir die Bude eingerannt, da hätte ich auch noch etwas mehr verlangen können. Kommt halt immer darauf an, was man verkauft.
 
Gebrauchte Geräte, die ich bisher verkauft habe, waren immer in Top Zustand und immer ein sauberes Windows mit allen Treibern drauf.
Vielleicht ist es einfach auch nur eine Frage des eigenen Qulitätsanspruchs.

Ob der Käufer aus eigenem Anspruch selbst eine Neuinstallation vornimmt, mag ihm gern überlassen bleiben. Doch zumindest sollte das Gerät sauber und voll funktional sein - Und vor allem: Ohne Restdaten des Vornutzers!
 
Terrier schrieb:
Neu clean installieren muss man doch eh als Käufer und neuer Besitzer.

genau DAS ..... denn wer weiß was der Vorbesitzer für Überraschungen noch platziert hat
 
Sebbi schrieb:
genau DAS ..... denn wer weiß was der Vorbesitzer für Überraschungen noch platziert hat

ich persönlich würde das auch so handhaben, alleine schon aus dem genannten Grund.

Aber die Regel ist es bei einem normalen Käufer nicht, der will das Ding auspacken, auf den Knopf drücken und loslegen.

Selbst ein Handbuch wird da bei komplexen Geräten nicht gelesen, nicht einmal die Schnellstartanleitung.
 
Terrier schrieb:
und deinen Nutzer Namen oder wie?
Oder wie soll man Windows ohne Benutzer Namen installieren?
https://www.computerbild.de/fotos/c...ows-10-installieren-Schritte-10965010.html#12
Neu clean installieren muss man doch eh als Käufer und neuer Besitzer.

Nutzerkonto??? Wahrscheinlich für die Home-Version.

Meine Geräte bekommen alle ein registriertes Win10 Pro und als Anmeldename wird der Gerätehersteller eingetragen. "Medion" "Dell" oder "HP" sind neutral.
Die Geräte sind sofort voll einsatzfähig - (OHNE Bloadware) - Und optimierten Treibern.

Eine Neuinstallation kann der Käufer ja gerne selbst vor nehmen. Muss es aber nicht.
 
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Ich habe auch immer ganz gerne den Benutzernamen "Benutzer" genannt vorm Wiederverkauf.
Es empfiehlt sich übrigens nicht den Benutzernamen "User" zu wählen das hat zumindest bei älteren Windows Versionen in Verbindung mit manchen Programmen zu den irrwitzigsten Problemen geführt, und einer langen Fehlersuche bis ich dahinter gekommen bin, dass die Ursache dafür im gewählten Benutzernamen liegt.
 
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